Durchbruch erzielt: Klarstellung des Verkehrsministeriums zum Wegefahrrecht

Weg am Neckar

Mitteilung unseres Präsidenten Thomas Wahl

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Vereinsvorstände,

mit beiliegendem Schreiben hat das Verkehrsministerium des Landes Baden-Württemberg die Regierungspräsidien informiert, dass die Fischereiberechtigten die öffentlichen Strassen mit dem Zusatzzeichen „landwirtschaftlicher Verkehr frei“ und „land- und forstwirtschaftlicher Verkehr frei“ zur Anfahrt an die bewirtschafteten Gewässer nutzen dürfen.

Die Straßenverkehrsbehörden werden entsprechend informiert.

Dank eurer Unterstützung und den zahlreich gemeldeten Vorfällen, wo eben dies nicht funktioniert hat, konnten wir erreichen, dass es nun diese aktuelle Klarstellung gibt.

Nach den Erfolgen beim Nachtangelverbot und der Absenkung des Mindestalters bei den Jugendlichen zeigt sich einmal mehr, dass es sich lohnt, in einem starken Verband Mitglied zu sein.

Petri Heil

euer

Thomas Wahl

Veranstaltung im Vereinsheim des Angel- und Naturschutzvereins Sulz am Neckar am 10. Oktober

Am 10. Oktober fand in der Fischerhütte des Angel- und Naturschutzvereins Sulz am Neckar (ANV) e.V. der siebte Fischerstammtisch statt. Die Organisation dieses Fischerstammtischs lag erneut in den Händen von Michael Roth, der als Mitglied im Landesfischereiverband Südbaden und in seiner Funktion als Kreisvorsitzender des Landkreises Rottweil maßgeblich zur Durchführung der Veranstaltung beitrug. Kurz nach 19 Uhr begrüßte er die anwesenden Teilnehmer herzlich im Vereinsheim des Angel- und Naturschutzvereins Sulz am Neckar und hieß sie willkommen. Dabei sprach er dem Bewirtungsteam des Vereins seinen besonderen Dank für die gelungene Verpflegung aus, was maßgeblich zur angenehmen Atmosphäre des Abends beitrug.

Insgesamt hatten sich 19 Teilnehmer für den Stammtisch angemeldet, von denen 16 erschienen sind. Nach der Begrüßung stellte Michael Roth die Tagesordnung vor und gab einen Ausblick auf kommende Veranstaltungen. Besonders hervorgehoben wurden das Fachforum in Friedrichshafen sowie ein Seminar für angehende Jugendleiter, welche dem Vereinsleben und der Jugendarbeit neuen Schwung verleihen sollen.

Der nächste Stammtisch wurde bereits für den 24. April 2026 angekündigt. Wie gewohnt soll dieser wieder in der Fischerhütte in Sulz stattfinden, was von den Anwesenden erfreut aufgenommen wurde.

Vorstellung des Datenloggers durch Jens Breitbart, Entwickler des Datenloggers

Einen zentralen Themenpunkt des Abends bildete die Präsentation eines von Jens Breitbarth Mitglied des ANV Rotenzimmer e.V. entwickelten multifunktionalen Messsystems (Datenlogger) für Messungen in und am Gewässer. Das Gerät, welches sich in der achten Entwicklungsphase befindet und voraussichtlich ab April 2026 serienreif sein soll, beeindruckte durch seine vielfältigen Funktionen. Der Datenlogger misst und dokumentiert unter anderem Wassertemperaturen in verschiedenen Tiefen, Lufttemperatur, Pegelstände, Regenmenge sowie den Taupunkt. Zudem können sämtliche Lufteinflüsse detailliert erfasst werden.

Ein besonderes Highlight ist die kostenfreie Datenübertragung und die beachtliche Reichweite des Systems. Der anvisierte Verkaufspreis liegt zwischen 300 und 500 Euro. Jens Breitbart betonte die Wichtigkeit, Umwelteinflüsse systematisch zu erfassen, um zuverlässige Auswertungen zu ermöglichen. Das vorgestellte Modell soll ohne größere Wartungsarbeiten mindestens sechs Monate im Dauerbetrieb funktionieren. Das Projekt gilt innerhalb des Vereins als äußerst vielversprechend und bietet großes Potenzial für zukünftige Anwendungen.

Bedeutung der Datenauswertung und Öffentlichkeitsarbeit

Wolfgang Groth, der für die Öffentlichkeitsarbeit im Verband verantwortlich ist, unterstrich in seinem Beitrag, wie essenziell das Sammeln und Auswerten von Umweltdaten im Hinblick auf den Klimawandel ist. Die gesammelten Daten liefern wichtige Erkenntnisse, die nicht nur für den Verein selbst, sondern auch für die öffentliche Darstellung und Zusammenarbeit mit anderen Vereinen von Bedeutung sind. Besonders hervorgehoben wurde die Notwendigkeit einer qualitativ hochwertigen Auswertung und die Bereitschaft, diese Ergebnisse auch mit anderen Akteuren zu teilen.

Die Präsentation der Auswertungsergebnisse aus der Schlichem wurde dabei als besonders wertvoll angesehen. Jens Breitbart erklärte anschaulich, wie die Auswertung der aufgezeichneten Daten erfolgt und warum diese für die Vereinsarbeit und den Naturschutz so bedeutsam sind. Die regelmäßige und professionelle Öffentlichkeitsarbeit wurde von Wolfgang Groth als Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Vereinsarbeit betont.

Ausklang und geselliger Abschluss

Nach dem offiziellen Teil, der gegen 20:00 Uhr endete, folgte ein geselliger Austausch unter den Teilnehmern. In ungezwungener Atmosphäre wurden verschiedenste Themen rund um das Angeln, den Naturschutz und die Vereinsarbeit diskutiert. Der Fischerstammtisch wurde von allen Besuchern als gelungen und informativ bewertet. Die Vorfreude auf die nächste Veranstaltung im April 2026 ist bereits groß.

Verfasser des Berichts:

Simon Wachter Bezirksreferent für die Öffentlichkeitsarbeit beim Landesfischereiverband Bezirk Südbaden

Förderpreis des Deutschen Angelfischerverbandes 2025 – jetzt bewerben!

Bild Neckar

Der Deutsche Angelfischerverband e.V. (DAFV) schreibt auch im Jahr 2025 seinen renommierten Förderpreis aus. Die mit 1.000 € dotierte Auszeichnung würdigt herausragende Abschlussarbeiten, die einen wertvollen Beitrag zu den Zielen der Angelfischerei, zum Gewässer- und Naturschutz oder zur modernen Verbandsarbeit leisten.

Ob naturwissenschaftlich, juristisch, pädagogisch oder journalistisch geprägt – jede Arbeit, die unsere nachhaltige Angelfischerei stärkt, ist willkommen.

Einsendeschluss: 31. Dezember 2025

Die vollständige Ausschreibung finden Sie hier:

 

Foto: makasana photo / Shutterstock.com

 

Fachforum Angelfischerei 2025: Der Wels im Fokus des Klimawandels

Friedrichshafen – Am Samstag, den 25. Oktober, fand im Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen das neunte Fachforum Angelfischerei unter dem Titel „Der Wels. Im Fokus der Fischerei“ statt.

Über hundert engagierte Teilnehmende aus Angelvereinen Baden-Württembergs und Bayerns folgten der Einladung des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg (LFV) und der Fischereiforschungsstelle Langenargen (FFS), um über die drängenden Herausforderungen für die Fischerei zu diskutieren – insbesondere im Kontext des fortschreitenden Klimawandels.

Das Fachforum wurde von Gerd Schwarz, Schatzmeister des LFV, und Prof. Dr. Alexander Brinker, Leiter der FFS-Langenargen, eröffnet, die die unverzichtbare Bedeutung der Fischerei für den Natur- und Landschaftsschutz hervorhoben.

Herausforderungen und Management-Ansätze

Die aktuellen Herausforderungen wurden von Dr. Jasminca Behrmann-Godel vom Ministerium skizziert, die neben Themen wie der Digitalisierung des Fischereischeins und dem Kormoranmanagement vor allem auf die Folgen des Klimawandels (Hoch- und Niedrigwasser) einging. Der Wels, als Profiteur wärmerer Temperaturen, stellt dabei eine zunehmende Herausforderung dar.

In den Fachvorträgen wurde der Wels aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven beleuchtet:

  • Nachhaltiges Management: Prof. Dr. Thomas Klefoth (Hochschule Bremen) thematisierte die Notwendigkeit eines nachhaltigen Fischereimanagements, das Besatz auch als einen „sozialen Druck“ versteht, der eine ökologische Gewässerbewirtschaftung fördert.
  • Wachstum und Nahrung: Dipl. Ing. agr. Stephan Hüsgen (Regierungspräsidium Karlsruhe) präsentierte spannende Daten zu Wachstum und Nahrungswahl. Er stellte fest, dass die Hauptbeute der Welse selten größer als neun Zentimeter ist und dass invasive Arten wie Kamberkrebse und Sonnenbarsche einen festen Platz auf dem Speiseplan der Welse haben. Hüsgen betonte in diesem Zusammenhang die Hegeverpflichtung und wies darauf hin, dass das Fangen und Wiederfreilassen von Fischen (Catch & Release) in Baden-Württemberg verboten ist.
  • Ausbreitung und Verhalten: Dr. Albert Ros und Dr. Samuel Roch (beide FFS-Langenargen) lieferten Erkenntnisse zu Habitatwahl, Schwimmverhalten (kurzzeitige Nutzung tieferer Jagdgründe) und der signifikanten Ausbreitung des Welses in Baden-Württemberg, deren Verbreitungsgebiet sich bioklimatisch bedingt verdoppelt hat (insbesondere Neckar, Jagst und Bodenseezuflüsse).

Komplexe Aufgaben erfordern angepasstes Handeln

Zum Abschluss widmete sich Dr. Frank Hartmann (Regierungspräsidium Karlsruhe) dem angelfischereilichen Management. Angesichts der jährlich 5.000 bis 6.000 Neuangler bei gleichbleibender Befischungsfläche betonte er die Notwendigkeit, Ausbildungsinhalte anzupassen und Gewässerwarte zur Umsetzung einer nachhaltigen Bewirtschaftung zu unterstützen. Sein Fazit: „Einfache Lösungen gibt es nicht. Wir teilen den Ertrag auch mit anderen.“

Zusätzlich präsentierte Barnaby Robert (FFS-Langenargen) erste wichtige telemetrische Daten zur Tiefen- und Nahrungswahl der Felchen im Bodensee, um die Auswirkungen des Klimawandels auf diesen Bestand zu erforschen.

Die Vorträge verdeutlichten, dass die Fischerei vor komplexen Aufgaben steht, bei denen der Wels eine Schlüsselrolle spielt. Ein angepasstes, wissenschaftlich fundiertes Management ist unerlässlich, um die Gewässerökologie langfristig zu sichern.

Verfasser des Berichts:

Simon Wachter Bezirksreferent für die Öffentlichkeitsarbeit beim Landesfischereiverband Bezirk Südbaden

Fisch des Jahres 2026: Der Europäische Wels

Bild: Der Europaeische Wels

Der Europäische Wels ist nicht nur der größte ausschließlich im Süßwasser lebende Fisch Europas, sondern für 2026 auch offiziell Fisch des Jahres.

Mit Rekordexemplaren von über 2,50 m Länge und mehr als 130 kg beeindruckt dieser Raubfisch durch Kraft, Anpassungsfähigkeit und eine rasante Ausbreitung in Baden-Württemberg

Unser neues Handout-Flyer fasst alles Wichtige zusammen:

-Merkmale & Biologie
-Laichverhalten & Nachwuchsbetreuung
-Verbreitung in Baden-Württemberg
-Ökologische Auswirkungen als Spitzenprädator
-Angel-Tipps & kulinarische Highlights (inkl. Saltimbocca-Rezept)

Bild: Shutterstock

Bericht zum Bezirkstag Südbaden des Landesfischereiverbandes am 11. Oktober 2025 in Deißlingen

Der diesjährige Bezirkstag Südbaden des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg fand am Samstag, den 11. Oktober 2025, pünktlich um 10:00 Uhr im Hotel Hirt in Deißlingen statt. Patrick Schnurr (Bezirksvorsitzender Südbaden) eröffnete die Versammlung und dankte Corinna Leonhard und Ingo Kramer für die Unterstützung bei der Organisation.

Fachvortrag: „Schwammlandschaft, kühles Wasser für unsere Oberläufe“

Ein zentraler Programmpunkt war der eindrucksvolle Fachvortrag von Christian Haas (stellv. Bezirksvorsitzender Südbaden) zum Thema „Schwammlandschaft, kühles Wasser für unsere Oberläufe“. Haas begann mit einem aufrüttelnden Zitat zur Klimaerwärmung, wonach das 1,5-Grad-Ziel im Schwarzwald Baar-Kreis bereits deutlich überschritten sei. Er betonte die langfristige und immense ökologische Bedeutung eines natürlichen Grundwasserhaushaltes für das Ökosystem Fließgewässer.

  • Schwammlandschaft und Klimaresilienz: Das Konzept der Schwammlandschaft gewinnt an Bedeutung, um die Wasserretentionsfähigkeit von Landschaften zu erhöhen und somit die Klimaresilienz zu stärken. Dies ist angesichts veränderter Niederschlagsregime und der Notwendigkeit, kühles Wasser in Oberläufen zu halten, essenziell.
  • Biber als Ökosystemingenieur: Der Biber fördert die Biodiversität erheblich und dient als „Ökosystemingenieur“. Seine Dämme tragen zur Grundwasserbildung, Sedimentrückhalt, zur Nährstoffsenkung und zur Verzögerung des Wasserabflusses bei, was sowohl dem Hochwasserschutz als auch der Bewältigung von Trockenheit dient.
  • Biber-Konflikt und Fischpopulation: Studien zeigen, anders als die gängige Meinung, dass Biberdämme das Oberflächengewässer durch den erhöhten Grundwasseraustausch stärker abkühlen können als eine reine Beschattung und das die Dämme für Salmoniden kein Wanderhindernis darstellen. Eine angeregte Diskussion folgte unter den Teilnehmern des Bezirkstags. Patrick Schnurr merkte hierzu an, dass die Auswirkungen auf die Fischpopulation im Biber-Territorium stets im Kontext des gesamten Einzugsgebietes betrachtet werden sollten, um die positive Gesamtbilanz des Bibers auf die Artenvielfalt, Fischpopulation und die Gewässerstruktur zu würdigen.

Nach dem intensiven Fachvortrag (dessen Inhalt als ausführlicher Bericht zum Nachlesen in der nächsten Verbandszeitschrift erscheint) und einer kurzen Pause, in der die Diskussionen fortgeführt wurden, folgte der satzungskonforme formelle Teil.

Berichte der Kreisvorsitzenden und Funktionäre

Bei Anwesenheit von 23 Vereinen, zwei Einzelmitgliedern und 11 Funktionären wurden folgende Berichte aus den Bezirken und von den Fachreferenten präsentiert:

  • Bernd Schmidt (Kreisvorsitzender Emmendingen): Berichtete über ein großes Bibervorkommen, das in Konflikt mit einem großen Bachmuschelbestand geriet. Die durch den Biber verursachte Sedimentablagerung machte eine Notbergung der Muscheln notwendig, was die Schwierigkeit im Umgang mit Artenschutzkonflikten verdeutlicht.
  • Raymond Vöstel (Kreisvorsitzender Waldshut): Meldete die Suche und mögliche Besetzung eines Nachfolgers. Er appellierte generell an eine frühzeitige Nachfolgersuche. Weitere Themen waren die Neukonzession für das Kraftwerk Rheinau und das 100-jährige Jubiläum in Bad Säckingen. Er betonte die Notwendigkeit guter Zusammenarbeit mit Behörden.
  • Christian Haas (stellv. Bezirksvorsitzender Südbaden): Unterstütze Patrick Schnurr im Bezirksvorsitz, sprang bei Elektrobefischungen ein, erstellte Stellungnahmen zu wasserrechtlichen Verfahren und ist im Fischereibeirat des Bezirks.
  • Jörg Klausmann (Bezirksreferent für Jugend): Fasste die Aktivitäten  seines ersten Jahres zusammen, darunter Bezirksjugendfischen, Stammtisch und die Vorstellung eines Anhängers des Fischmobils des Landesfischereiverbandes. Der Anhänger wurde bereits 15-mal genutzt. Er hob die Bedeutung der Jugendarbeit hervor und forderte Vereine ohne eigene Jugendgruppe auf, gezielt Maßnahmen zur Gewinnung junger Mitglieder zu ergreifen. Das Interesse von Jugendlichen an Natur- und Artenschutz ist häufig besonders ausgeprägt, was ein großes Potenzial für entsprechende Angebote bietet.
  • Klaus Lachner (Kreisvorsitzender Schwarzwald Baar-Kreis): Führte zwei Ehrungen durch und berichtete von Gewässerproblemen wie der Einleitung von Gülle aus einer abgepumpten Grube, dem Überlauf einer Hauskläranlage und den positiven Auswirkungen der Entschlammung des Klosterweihers in St. Georgen. Er verwies auf ungeklärtes Fischsterben und empfahl der Vereinsvorsitzenden die Termine der behördlichen Gewässerschauen zu erfahren und diese von den Gewässerwarten wahrzunehmen zu lassen.
  • Thomas Lang (Vizepräsident Südbaden und Kreisvorsitzender Konstanz): Beschrieb Frustration im Umgang mit Schwarzfischern und der Untätigkeit der Staatsanwaltschaften im Lande. Er kritisierte die geringe Beteiligung der Vereine an der Thematik. Die Überlastung der Behörden führe zu Verfahrenseinstellungen, selbst bei Fällen von Fischwilderei, Tierquälerei oder dem Bau von Elektrofanggeräten. Dies sei mit Blick auf das Theater beim Jugendfischereischein in den letzten Jahren absolut lächerlich. Er forderte mehr Engagement und themenbezogene Workshops in diesem Bereich. Betroffene Vereine sollen sich mit Ihren Fällen direkt unter thomas.lang@lfvbw.de an ihn wenden.
  • Er forderte mehr Engagement und themenbezogene Workshops (Natur- und Artenschutz).
  • Claudio Schill (Bezirksreferent für Gewässer): Kündigte an, dass er nach 40 Jahren eine Nachfolge für seine Position sucht. Er erwähnte die Überlegungen zur Besetzung der Geschäftsstelle Freiburg auf lange Sicht. Er bedankte sich bei allen Unterstützern und hob die Wichtigkeit der Publikation zu Kaltwasserpools hervor.
  • Patrick Schnurr (stellv. für Igor Kos, Bezirksreferent für Vorbereitungslehrgänge mit Fischerprüfung): Informierte über eine geplante Erhöhung der Prüfungsgebühr auf 50,- Euro und ein überarbeitetes Fischkundebuch. Nannte die Termine für Verbandsausschuss-Treffen (alle drei Monate).

Entlastung und Wahlen

Nach den Berichten erfolgte die Entlastung des Vorstandes, vorgenommen durch Peter Beiter (Vorsitzender ANV Oberer Neckar). Die Entlastung wurde einstimmig erteilt.

Die anstehenden Wahlen, die noch auf die Auswirkungen der Coronakrise zurückzuführen waren, betrafen mehrere Posten. Alle verbliebenen Amtsinhaber wurden einstimmig und ohne Gegenkandidaten wiedergewählt. Leider konnten keine Kandidaten für die offenen Ämter des Kreisvorsitzenden Ortenau, des Kreisvorsitzenden Freiburg-Hochschwarzwald, Kreisvorsitzenden Tuttlingen, sowie für die Fachreferate Casting und Angelfischerei gefunden werden. Patrick Schnurr rief dazu auf, dass offene Ämter auch kommissarisch unter dem Jahr besetzt werden können, und betonte die mögliche Unterstützung und Zusammenarbeit zwischen Angelfischerei- und Jugendreferenten.

Neues aus dem Verband

Informationen aus dem Verband betrafen die Satzungskommission des DAFV, die Herausforderungen bei Prozesskosten und Zeitaufwand durch Gegenspieler, die Ausweisung von Schutzgebieten sowie Norm- und Kontrollklagen. Das Thema Schwarzfischerei wurde erneut hervorgehoben: Es handle sich um eine Straftat, und bereits der Versuch sei strafbar. Hierzu soll eine Abfrage an die Vereine erfolgen.

Verschiedenes

Zum Abschluss wurden keine fristgerechten Anträge eingereicht. Eine Ehrung von Raymond Vöstel wurde nachgeholt. Das Fachforum am 24. Oktober 2025 in FN wurde angekündigt.

Der Bezirkstag wurde um 13:30 Uhr beendet.

Buchtipp:

„Auf schmalem Grad°“

Die Zukunft unserer Fische in der Klimakriese.

Zu erwerben beim Landwirtschaftliches Zentrum Baden-Württemberg (LAZBW)

Verfasser des Berichts:

Simon Wachter Bezirksreferent für die Öffentlichkeitsarbeit beim Landesfischereiverband Bezirk Südbaden

Fachforum des Landesfischereiverbandes: Der Wels im Fokus der Fischerei

Friedrichshafen, 25. Oktober – „Der Wels. Im Fokus der Fischerei“ hieß es am Samstag, 25 Oktober im Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen. Dabei ging es auch um den fortschreitenden Klimawandel und der sich wandelnden Aufgaben der Fischerei.

Der Landesfischereiverband Baden-Württemberg hatte gemeinsam mit der Fischereiforschungsstelle Langenargen (FFS) zum inzwischen neunten Fachforum Angelfischerei eingeladen. Mehr als hundert Teilnehmende kamen aus den Angelvereinen Baden-Württembergs und Bayern.

Die Veranstaltung wurde von Gerd Schwarz, Schatzmeister des Landesfischereiverbandes, und Prof. Dr. Alexander Brinker, Leiter der FFS-Langenargen, eröffnet. Sie betonten die Bedeutung der Fischerei für den Landschafts- und Naturschutz. Das Grußwort der Stadt Friedrichshafen überbrachte Hans-Jörg Schraitle, Amtsleiter Bürgerservice, Sicherheit und Ordnung und selbst in der Freizeit ein passionierter Fischer. Schraite lobte ausdrücklich die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem örtlichen Fischereiverein.

Dr. Jasmicna Behrmann-Godel vom Ministerium skizzierte die Herausforderungen durch den Klimawandel, etwa durch vermehrtes Hoch- und Niedrigwasser. Der sich stark ausbreitende und durch wärmere Temperaturen begünstigte Wels stelle dabei eine zunehmende Herausforderung dar. Außerdem ging sie kurz auf die Digitalisierung des Fischereischeins und das Kormoranmanagement ein.

Die Wels-Dynamik und Management-Ansätze

In den Vorträgen ging es beim Fachforum dann um verschiedene Aspekte rund um den Wels: Prof. Dr. Thomas Klefoth (Hochschule Bremen) thematisierte ein nachhaltiges Fischereimanagement, wobei der Besatz auch als „sozialer Druck“ betrachtet wurde, der eine vernünftige und ökologische Gewässerbewirtschaftung mit sich bringt.

Mit Nahrungswahl, Wachstum und Bestandsentwicklung heimischer Welse beschäftigte sich Dipl. Ing. agr. Stephan Hüsgen (Regierungspräsidium Karlsruhe). Er stellte fest, dass die Größe des Gewässers und die Temperatur entscheidend für das Wachstum ist. Die Beutefische der Welse seien selbst bei großen Tieren selten größer als neun Zentimeter, zudem stünden Krebse, vorwiegend Kamberkrebse, aber auch Sonnenbarsche, auf dem Speiseplan. Beide Arten gelten als invasive Arten. Der Kamberkrebs ist zudem Überträger der Krebspest, die für heimische Krebse tödlich endet. Hüsgen wies darauf hin, dass die Hegeverpflichtung die Entnahme großer Fische vorsehe und Catch & Release, also das Fangen fürs Foto und wieder Einsetzen von Fischen in Baden-Württemberg verboten sei.

Dr. Albert Ros (FFS-Langenargen) präsentierte in seinem Vortrag Ergebnisse zur Habitatwahl und dem Schwimmverhalten von Welsen, die zeigten, dass die Fische kurzzeitig auch tiefere Gewässerbereiche zur Jagd nutzen. Dr. Samuel Roch (FFS-Langenargen) beleuchtete die Ausbreitung und genetische Vielfalt des Welses in Baden-Württemberg, deren Verbreitungsgebiet sich bioklimatisch bedingt verdoppelt hat, insbesondere in Zuflüssen wie Neckar, Jagst und den Bodenseezuflüssen.

Herausforderungen für die Angelfischerei

Zum Abschluss widmete sich Dr. Frank Hartmann (Regierungspräsidium Karlsruhe) dem angelfischereilichen Management. Angesichts von 5.000 bis 6.000 Neuanglern jährlich bei gleichbleibender Befischungsfläche sei der Konkurrenzkampf und die Erwartungshaltung der Fischer enorm. Er betonte die Notwendigkeit, Ausbildungsinhalte anzupassen und Gewässerwarte in ihren Bemühungen eine nachhaltige und ökologischen Gewässerbewirtschaftung im Sinne des Natur- und Artenschutzes stärker zu unterstützen. Sein Fazit: „Einfache Lösungen gibt es nicht. Wir teilen den Ertrag auch mit anderen.“

Zuletzt präsentierte Barnaby Robert (FFS-Langenargen) erste Daten zur Tiefen- und Nahrungswahl von Felchen in Zeiten des Klimawandels, die mittels akustischer Telemetrie gewonnen wurden. Diese Daten sind wichtige Grundlagen zur Erforschung der Auswirkungen des Klimawandels auf den Felchenbestand im Bodensee.

Die Vorträge zeigten, dass die Fischerei vor komplexen Aufgaben steht, bei denen der Wels als Profiteur des Klimawandels eine Schlüsselrolle spielt, was ein angepasstes, wissenschaftlich fundiertes Management erforderlich macht.

Von Simon Wachter

Referent für Öffentlichkeitsarbeit beim LFVBW-Bezirk Südbaden

 

 

Ab sofort lieferbar: Der Wilde Welten Kalender 2026

Wilde Welten Kalender 2026

Der Wilde Welten Kalender ist Teil der naturpädagogischen Arbeit von Fischern und Jägern und ergänzt unsere Initiativen Fischmobil und Lernort Natur. Er wird aus Mitteln der Fischereiabgabe gefördert.

Wir wollen die Schüler für unsere Tierwelt begeistern, denn Entdecker wilder Welten werden überall fündig: im Wald und in der Feldflur, in Bächen, Flüssen und Seen, selbst in der Stadt.

Der kostenlose Wandkalender wird über die örtlichen Fischervereine und Jägervereinigungen an die Schulen in Baden-Württemberg verteilt. Für jede Klasse können wir zwei Kalender kostenlos zur Verfügung stellen. Sprechen Sie den Bedarf mit Ihrer örtlichen Schule und der ansässigen Jägervereinigung ab. Nutzen Sie die Möglichkeit, auf örtlicher Ebene die Fischerei und die Vereinsarbeit ins Gespräch zu bringen.

Jetzt bestellen: Sie erhalten den Schulkalender „Wilde Welten 2026“ über die Hauptgeschäftsstelle des Landesfischereiverbandes (LFVBW). Bestellen Sie die Schulkalender per E-Mail an schulkalender@lfvbw.de, per FAX 0711-252947-99 oder telefonisch unter 0711-25294750. Bitte geben Sie Ihren Namen, Vereinsnamen und die vollständige Versandadresse an.

Ein voller Erfolg: Jörg Klausmanns „Tour de Fischanhänger“ begeistert beim 100-jährigen Jubiläum in Donaueschingen-Pfohren

Donaueschingen-Pfohren – An der vorletzten Station in 2025 seiner diesjährigen Vorstellungstour landete Jörg Klausmann mit seinem „Tour de Fischanhänger“ einen Volltreffer. Er besuchte den Fischereiverein Donaueschingen-Pfohren, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Jubiläum feiert. Die Feierlichkeiten wurden unter dem Motto „Fish and Chips“ gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr ausgerichtet.

Bereits am Samstag liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren: Klaus Lachner und Jörg Klausmann bereiteten den Fischanhänger vor, um den Besuchern die Welt über und unter dem Wasser näherzubringen. Das zentrale Ziel der Aktion war es, das Publikum noch stärker für den Arten- und Naturschutz zu begeistern.

Das abwechslungsreiche Programm richtete sich an Besucher aller Altersgruppen und sorgte dafür, dass jeder auf seine Kosten kam. Im Mittelpunkt stand der informative Fischanhänger, der anschaulich Einblicke in die Unterwasserwelt und die Bedeutung des Naturschutzes vermittelte. Besonders für die jüngsten Besucher gab es zahlreiche Mitmachaktionen: Sie konnten nicht nur verschiedene Fischmotive kreativ ausmalen, sondern auch ihr Geschick beim Zielwerfen mit einer Angelrute unter Beweis stellen. So wurde spielerisch Wissen über heimische Fischarten und die Bedeutung der Gewässer vermittelt, während der Spaßfaktor für Kinder und Erwachsene gleichermaßen hoch blieb.

Ein Höhepunkt der Bildungsarbeit war das Gewässererkundungsprotokoll, das Jörg Klausmann als Leitfaden in die Hände aller Besucher drückte. Die Teilnehmer wurden in die Handhabung eines Sauerstoff- und Temperaturmessgerätes eingewiesen, um wichtige Parameter des Gewässers selbstständig zu messen und zu protokollieren.

Die Mühe der jungen Forscher wurde belohnt: Die Jüngsten, die das Protokoll ausgefüllt hatten, erhielten eine Urkunde, einen Sticker, ein Malbuch und ein Poster mit den gängigsten heimischen Fischarten als Auszeichnung.

Das große Engagement fand auch Anklang in der Öffentlichkeit: Die Presse war vor Ort, und Jörg Klausmann erläuterte ihnen mit Leidenschaft seine Arbeit und sein nachhaltiges Engagement.

Ein besonderer Dank gilt seiner Ehefrau, die ihn bei allen Aktionen im Jahr 2025 tatkräftig unterstützt und ihm den Rücken freigehalten hat. Die erfolgreiche Veranstaltung unterstreicht die Wichtigkeit der praktischen Umweltbildung und des ehrenamtlichen Engagements für unsere Natur.

Verfasser des Berichts:

Simon Wachter Bezirksreferent für die Öffentlichkeitsarbeit beim Landesfischereiverband Bezirk Südbaden

Engagement für erlebbare Umweltbildung und Gewässerschutz

Am 15. Juli fand ein wichtiger Ortstermin mit Jörg Kasseckert, dem Gründer des Vereins „Erlebbare Umweltbildung“ (bekannt als KLIMENZ – Erlebbare Umweltbildung e. V.), statt. Begleitet wurde der Rundgang von Raymond Vöstel, dem Kreisvorsitzenden in Waldshut-Tiengen. Jörg Kasseckert ist zudem als Einzelmitglied im Landesfischereiverband aktiv und fühlt sich durch diesen gut vertreten. Der Fokus des Besuchs lag auf aktuellen Herausforderungen im Natur- und Gewässerschutz, insbesondere vor dem Hintergrund des fortschreitenden Klimawandels.

Die Mission des Vereins KLIMENZ (Quelle: www.KLIMENZ.de)

KLIMENZ e. V. engagiert sich für erlebbaren Klimaschutz in Waldshut-Tiengen und der gesamten Region. Die zentrale Mission ist es, Umwelt- und Klimaschutzthemen für Jung und Alt greifbar und verständlich zu machen. Dies geschieht durch:

  • Umweltbildung: Vermittlung von zeitgemäßem Spielen, Staunen, Lernen, Erleben und Erholen in der Natur.
  • Veranstaltungen und Projekte: Organisation von Naturerlebnistagen, individuell zugeschnitten für Schulen, Kitas, Jugend- und Familiengruppen sowie Betriebe.
  • Ehrenamtliches Engagement: Der Verein arbeitet auf ehrenamtlicher Basis und kooperiert mit Experten und Naturschutzorganisationen.

Zu den konkreten Projekten des Vereins gehören die „Steinatal-Safari“ (Umweltbildung im Naturjuwel Steinatal), die Initiative „Biodiversitätsorientierte Schwammlandschaft Unteres Steinatal“ sowie „Bachpatenschaften für Schulklassen“, wie sie aktuell in Detzeln geplant sind.

Die Herausforderungen vor Ort: Klima, Müll und Gewässer

Die Rundreise am 15. Juli verdeutlichte die akuten Probleme der lokalen Umwelt:

  1. Die Steina im Klimawandel

Die erste Station war das Flüsschen „Steina“, das zum Zeitpunkt des Besuchs stark in Mitleidenschaft gezogen war. Dies wurde explizit auf die Auswirkungen des Klimawandels zurückgeführt, was auf Niedrigwasser und erhöhte Wassertemperaturen schließen lässt. Diese Beobachtung korreliert mit dem KLIMENZ-Projekt „Gewässer im (Klima-)Wandel – ‚Ohne Wasser läuft nichts …‘.

  1. Fehlende Beschattung und thermischer Stress

Ein wiederkehrendes Problem an den Fließgewässern ist die fehlende Beschattung durch Bäume. Dadurch erhitzen sich die Gewässer zunehmend, was die Lebensbedingungen für die dortigen Bewohner drastisch erschwert. Dies unterstreicht die Notwendigkeit von Renaturierungsmaßnahmen.

  1. Umweltverschmutzung, geduldete Bademöglichkeit und illegale Ablagerungen

Eine erschreckende Station war ein illegaler Müllabladeplatz im Wald, wo Müll am unteren Canyon in die Steina gekippt wird. Dies zeigte den rücksichtslosen Umgang mancher Menschen mit der Umwelt.

Eine geduldete Bademöglichkeit, die mit Steinen geschaffen wurde, zeugt ebenfalls von der Gleichgültigkeit der Menschen.

  1. Wildtiere und invasive Arten
  • Biber: Auf der Gemarkung Detzeln bei Waldshut-Tiengen leben rund 30 Biber. Die Meinung über das Vorkommen dieser Tiere, die massiv in die Gewässerstruktur eingreifen können, ist geteilt.
  • Invasive Arten: Die Verbreitung invasiver Arten, wie das Indische Springkraut, stellt auch in diesem Bereich eine große Herausforderung für die heimische Flora dar. Zur Erfassung der Verbreitung von invasiven Krebsarten dienen Krebssperren, um gezielte Gegenmaßnahmen diskutieren zu können.

Konkrete Maßnahmen und Zukunftsplanungen

Jörg Kasseckert und sein Verein treiben mehrere Projekte voran, um die lokalen Ökosysteme zu schützen und zu verbessern:

  1. Bekämpfung der Umweltverschmutzung und Artenschutz
  • Müllentsorgung und Prävention: Der illegal abgelagerte Müll soll umgehend entsorgt werden. Um zukünftige Ablagerungen zu verhindern, ist die Platzierung einer Schranke an der Einfahrt in den Wald geplant.
  • Beobachtungsplattform: Eine geplante Plattform soll künftig zur Beobachtung von Vögeln, insbesondere Eisvögeln, und anderen Tieren dienen und somit die Naturbeobachtung und Umweltbildung fördern.
  1. Gezielte Landakquise zur Renaturierung

Der Verein plant den Erwerb von Gewässerrandstreifen. Landwirte bieten diese Flächen ab 0,80 Euro pro Quadratmeter an, um sie anschließend zu bepflanzen und so dringend benötigte Beschattung und natürliche Pufferzonen zu schaffen.

3. Projekte im Steinbruch

In einem nahegelegenen Steinbruch sollen in Zusammenarbeit mit dem Betreiber weitreichende Umweltmaßnahmen umgesetzt werden:

  • Naturlehrpfad: Die Anlage eines Naturerlebnispfades wird vom Steinbruchbetreiber unterstützt.
  • Amphibienhabitate: Im Zuge von Ausgleichsmaßnahmen sollen Amphibienlaichhabitate errichtet werden.
  • Abraumhalde: Es laufen Abstimmungen, eine große Abraumhalde mit Wasser zu befüllen, um neue Feuchtbiotope zu schaffen.

Kritik an „Unsinnigen Maßnahmen“

Der Besuch diente auch dazu, negative Beispiele im Gewässerschutz aufzuzeigen, die Jörg Kasseckert als „unsinnig“ kritisierte:

  1. Die abgerissene Fischtreppe: Kasseckert präsentierte das Beispiel einer Fischtreppe, die vor 12 Jahren für 80.000 Euro gebaut wurde, jedoch vor drei Jahren im Zuge von Ausgleichsmaßnahmen wieder abgerissen werden musste – eine klare Verschwendung von Mitteln.
  2. Zerstörte Bachläufe: Ein weiteres negatives Beispiel war ein ehemaliger Mühlbach, in dem durch verschiedene Bauten das Wasser vollständig versiegt ist. Solche baulichen Maßnahmen werden als völlig sinnwidrig für das Leben im Gewässer bewertet.

Fazit und Bildungseinsatz

Das Engagement von Jörg Kasseckert manifestiert sich nicht nur in konkreten Schutzprojekten, sondern auch in der Umweltbildung:

  • Kinderwanderungen: Er bietet auch Wanderungen an der Steina für Kinder an, wobei die Sicherheit durch das Tragen von Helmen an erster Stelle steht.
  • Breites Angebot: Auf der Webseite von KLIMENZ finden sich vielfältige Bildungsangebote, wie etwa das Spiel „Vogelstimmen-Memory“ oder das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ), das junge Menschen zur Mitgestaltung von Umweltprojekten einlädt.

Der Besuch unterstrich die Dringlichkeit, sowohl die direkten Folgen des Klimawandels (wie die Trockenheit der Steina) als auch menschliche Eingriffe (Müll, unsinnige Verbauungen) durch bürgerschaftliches Engagement und gezielte Projekte zu beheben.

Verfasser:
Simon Wachter
Referent für Öffentlichkeitsarbeit LFBBW-Südbaden

 

Landesfischereiverband Baden-Württemberg e. V.
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.