Angelsportverein Singen-Bohlingen setzt Zeichen am World Cleanup Day.

Der World-Cleanup-Day, eine weltweite Initiative, die jährlich am dritten Samstag im September Millionen Freiwillige in über 190 Ländern vereint, setzt ein starkes Zeichen gegen die globale Müllproblematik. Das Ziel ist klar: Strände, Parks, Wälder und Straßen von Abfall befreien und gleichzeitig das nachhaltige Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Müll stärken.

Auch der Angelsportverein Singen-Bohlingen engagierte sich: Am 20. September trafen wir uns am Sportplatz in Bohlingen. Die Mitglieder Zsolt Nagy, Jan Günzel und Simon Wachter tauschten an diesem Tag die Angel gegen Rechen und Gabeln. Ihr Ziel war nicht der Fischfang, sondern die Reinigung der Natur.

Erfolgreiche Aktion entlang der Aach.

Die motivierte Gruppe machte sich sofort auf den Weg entlang der Aach. Zunächst säuberten sie einen guten Kilometer flussaufwärts das Ufer, und die angrenzenden Bereiche. Simon Wachter arbeitete sich entschlossen durchs dichte Gebüsch und sammelte alles ein, was nicht in die Natur gehört. Währenddessen wateten Zsolt Nagy und Jan Günzel mit ihren Watstiefel durch die Aach und übergaben ihm ihre gefundenen Abfälle, die er anschließend in die bereitgestellten Müllsäcke verstaute.

Anschließend setzten sie die Aufräumaktion flussabwärts fort. Das Ergebnis war beeindruckend: In nur wenigen Stunden konnten die drei eine beträchtliche Menge Müll aus der Umwelt entfernen. Zudem vertieften Jan Günzel und Simon Wachter ihr Wissen über die Aach und ihrer Tier- und Pflanzenwelt – dank der fachkundigen Erläuterungen durch Zsolt Nagy.

Fazit: Mit gutem Beispiel vorangehen.

Gegen 12 Uhr beendeten die Drei ihren Einsatz mit einem klaren Fazit: Schon mit wenigen, hochmotivierten Mitgliedern und einem kurzen Engagement lässt sich aktiv etwas für den Natur- und Landschaftsschutz bewirken.

Mit dieser und zahlreichen weiteren, über das Jahr verteilten Säuberungsaktionen setzt sich der Angelsportverein Singen-Bohlingen aktiv für den Schutz der Natur ein und übernimmt Verantwortung.

Verfasser:

Simon Wachter

Verantwortlich für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Vorstand

Nachruf

Hans-Rainer Würfel

* 22.09.1949          ✝ 25.08.2025

Einer unserer engagiertesten Mitstreiter, um den es erst in den letzten Jahren etwas ruhiger geworden ist, hat uns nun verlassen.

Im Alter von 22 Jahren übernahm Hans-Rainer Würfel im Jahr 1972 den Vorsitz im Sportfischerverein Ludwigsburg, einen Posten, den er bis zu seinem Tod inne hatte.

Er verstand sehr schnell, dass Gewässer und die darin lebenden Bewohner nicht an Orts- oder Kreisgrenzen halt machen, dass man größer denken muss. Das tat er nicht nur in seinem Verein, dem er durch seine Strategie, eigene kleine Gewässer zu verkaufen und stattdessen größere Gewässer und Fischrechte zu erwerben, mit 120 ha hervorragendem Fischwasser eine gute Zukunft gesichert hat.

Für sein Engagement ehrte ihn damals der VFG (Verband für Fischerei und Gewässerschutz in Baden-Württemberg e.V.) mit Gold (1990) und Großgold (1995) und der VDSF (Verband Deutscher Sportfischer) mit Silber (1995).

Seit 1998 war er Ausbilder im Verband und unterrichtete die Jungangler in Vorbereitungslehrgängen zur Fischerprüfung im Landkreis Ludwigsburg, ab 2016 als Lehrgangsleiter. Überregional dachte er weiter – 1999 wurde er Vorsitzender vom Fischerei-Hegebereich Neckar VII , und 2007 für 4 Jahre Bereichsvorsitzender beim VFG für den Regierungsbezirk Stuttgart. Die Landesehrennadel, die er 2009 erhielt, war eine weitere Ehrung von vielen.

Die Vereine und Verbände in allen vier Landesteilen verstanden schließlich Anfang der 2010er Jahre endlich auch, dass sie nur gemeinsam und über ihre Bezirksgrenzen hinaus für die Gewässer und ihre Bewohner stark sein konnten – und Hans-Rainer Würfel wurde 2011 in Nordwürttemberg der Vize-Präsident des Verbandes für Fischerei und Gewässerschutz und schließlich im April 2015 der letzte Präsident des VFG vor der Verschmelzung der Landesverbände aller Landesteile zum Landesfischereiverband Baden-Württemberg im Oktober 2015.

Nun hätte er sich zur Ruhe setzen können und ganz auf seine Tätigkeiten als Vereinsvorsitzender des SFV Ludwigsburg und als Vorsitzender vom Fischerei-Hegebereich Neckar VII konzentrieren können. Aber das war nicht seine Art. Er stellte seine Fähigkeiten als Schatzmeister dem neuen Landesfischereiverband zur Verfügung und brachte auch hier noch bis 2021 seine Expertise ein. Der Landesfischereiverband Baden-Württemberg ernannte ihn 2022 zum Ehrenpräsidenten.

Mit Hans-Rainer Würfel verliert die Fischerei nicht nur einen hochkarätigen und besonnenen Ratgeber, sondern auch einen fürsorglichen und hilfsbereiten Menschen und Freund. Der hinterbliebenen Familie gilt unser aufrichtiges Beileid.

Landesfischereiverband Baden-Württemberg

Thomas Wahl

Präsident

Analyse der ökologischen Resilienz der Dreisam im Kontext des anthropogenen Wandels.

Der Anlass:

Die koordinierte Fischzählung am 12. Juli als Fallstudie für das Gewässermanagement.

Die am 12. Juli in Freiburg durchgeführte Fischzählung in der Dreisam war mehr als eine einfache Routineaktion; sie stellt eine koordinierte und wissenschaftlich fundierte Fallstudie im praktischen Gewässermanagement dar. Die Aktion, bei der sich die Interessensgemeinschaft Dreisam (IG-Dreisam) als federführendes Organ, gemeinsam mit Mitgliedern des Angelsportvereins Freiburg (ASV Freiburg), des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg (LFVBW) und die Ehrenamtliche Fischereiaufsicht der RP Freiburg zusammenfand diente einem doppelten Zweck: der Umsiedlung von Fischen vor anstehenden Baumaßnahmen und der Erhebung von Langzeitdaten zur Überwachung der jährlichen Veränderungen im Fischbestand. Die Messung, Zählung und Umsiedlung der Fische erfolgte mittels Elektrofischerei, einer in der Gewässerökologie etablierten Methode, die eine schonende Erfassung der Population ermöglicht. Diese Vorgehensweise bestätigt den wissenschaftlichen Anspruch der Veranstaltung, die auf die Gewinnung valider Daten für die Gewässerforschung abzielt.

Die Durchführung der Operation demonstrierte ein hohes Maß an Professionalität und Sicherheitsbewusstsein.

An der Veranstaltung waren mehrere Schlüsselakteure beteiligt, die jeweils eine spezifische Rolle im Projekt übernahmen. Die IG-Dreisam, deren Mission die Renaturierung der Dreisam ist, leitete die Veranstaltung und war primär für das Monitoring zuständig. Der 2. Vorsitzende Jürgen Steiner der IG-Dreisam begrüßte die Anwesenden, was die leitende Funktion der IG-Dreisam unterstreicht. Der Angelsportverein Freiburg wiederum, dessen Selbstverständnis der Schutz der Gewässer und die nachhaltige Nutzung der Fischbestände ist, übernahm die physische Umsiedlung der gefangenen Fische in sichere Bereiche flussauf- und abwärts. Die fachliche Leitung oblag dem Landesfischereiverband Baden-Württemberg, vertreten durch Claudio Schill (Bezirksreferent für Gewässer), Klaus Lachner, Ingo Kramer und Martin Mitschele (Referenten für Gewässer Nordbaden) sowie der Fischereibehörde, vertreten durch Herbert Kaiser als ehrenamtlichen Fischereiaufseher.  Die Anwesenheit dieser hochrangigen Vertreter des Verbandes bestätigt die Bedeutung des Projekts und die enge Zusammenarbeit zwischen lokalen Vereinen und überregionalen Fachverbänden.

Analyse des Fischbestandes: Quantitative und qualitative Bestandsaufnahme.

Die Ergebnisse der Fischzählung lieferten ein differenziertes Bild des Dreisam-Ökosystems. Während in den vergangenen Jahren eine höhere Populationsdichte verzeichnet wurde, zeigte die diesjährige Zählung einen Rückgang im Fischbestand. Die quantitative Abnahme erfolgte im Zusammenhang mit dem Metarhithral (untere Forellenregion).

Die Artenzusammensetzung der gefangenen Fische umfasste eine Reihe von Indikatorarten, darunter Schmerlen, Elritzen, Bachforelle, Schneider und Groppen. Diese Fische sind bekannt dafür, dass sie saubere, strukturreiche und sauerstoffreiche Kaltwasserhabitate bevorzugen.

Ein besonders ermutigendes Ergebnis war der Fang von einjährigen Bachforellen. Das Überleben dieser Jungfische ist ein entscheidender ökologischer Indikator. Die Bachforelle ist eine anspruchsvolle Fischart, die auf kühle, sauerstoffreiche Gewässer und kiesige Laichgründe angewiesen ist. Das Vorkommen der einjährigen Fische belegt, dass die Dreisam seit einigen Jahren geeignete Bedingungen für die natürliche Reproduktion dieser sensiblen Art bietet. Es zeigt, dass der Fluss trotz negativer Trends (hoher Freizeitnutzung, die Folgen des Klimawandels und seiner extrem hoher strukturellen Überformung) eine bemerkenswerte Resilienz aufweist und ein hohes Potenzial für kieslaichende Fische hat. Die laufenden Anstrengungen zur Verbesserung der Flussstruktur und des Habitats müssen weiterhin gefördert werden. Aus fischereibiologischer Sicht ist dies ein fundamentales Argument für die Fortsetzung und Intensivierung der Renaturierungsarbeiten.

Eine detaillierte Übersicht über die Beobachtungen und deren ökologische Implikationen ist in der folgenden Tabelle dargestellt:

Fischart Beobachtung Ökologische Bedeutung
Bachforelle Nicht nur ein Vorkommen einjähriger Fische, sowie aller Größen Bestätigt erfolgreiche Reproduktion und die Existenz geeigneter Laichgründe (Kinderstube) in der Dreisam. Wichtiger Ökostamm aus dem Ibental.
Groppe, Schmerle, Elritze und Schneider Der Gewässerstruktur angepasstes Vorkommen Indikatoren für eine gute Wasserqualität, kühle Temperaturen und strukturreiche Habitate mit Steinen und Versteckmöglichkeiten.
Diverse Arten Insgesamt geringere Anzahl als in den Vorjahren Hinweise auf natürliche Stabilisierung aufgrund der Gewässerstruktur

Systemische Einflussfaktoren auf das Ökosystem der Dreisam.

Der leichte Rückgang des Fischbestandes ist das Resultat einer komplexen Interaktion aus historischen Veränderungen, andauerndem anthropogenem Druck und den Auswirkungen des Klimawandels. Diese Faktoren wirken sich kumulativ auf die Hydromorphologie und die ökologische Integrität des Flusses aus.

4.1. Hydromorphologie und die Geschichte der Dreisam.

Die heutige Beschaffenheit der Dreisam ist das Ergebnis einer langen Geschichte menschlicher Nutzung. Der Fluss wurde in der Vergangenheit, unter anderem aus Gründen des Hochwasserschutzes und Nutzung des Umfeldes (Industrie und Straßen), in ein enges, trapezförmiges Bett gezwängt. Diese „Kanalisierung“ reduzierte die natürliche Vielfalt der Flussstruktur, die für ein gesundes Ökosystem unerlässlich ist. Eine artenreiche Gewässerstruktur umfasst abwechslungsreiche Bereiche mit unterschiedlichen Fließgeschwindigkeiten, Ruhezonen, Laichgründen und Unterständen ohne diese Vielfalt, wie sie in einem begradigten Flussabschnitt vorherrscht, können sich Fischpopulationen nicht nachhaltig entwickeln, da ihnen spezifische Lebensräume für die verschiedenen Phasen ihres Lebenszyklus fehlen.

Als direkte Antwort auf diese historischen Defizite werden strategische Renaturierungsmaßnahmen ergriffen. Dazu gehören die Aufweitung des Flussbettes, der Einbau von Lenkbuhnen und das Anlegen von Ruhigwasserzonen, die eine Strömungsvielfalt erzeugen sollen. Darüber hinaus sind die Reparaturen an älteren Strukturen, die durch das Hochwasser im letzten Jahr beschädigt wurden, wie die erneute Befestigung von Baumstämmen, von großer Bedeutung, da Totholz und Wurzelstöcke wichtige Versteck- und Rückzugsorte für Fische bieten. Grundwasseraustritte bedienen die kalte Wasserstellen.

4.2. Anthropogener Nutzungsdruck und seine Folgen.

Die Zunahme von Besuchern und Badegästen stellt einen weiteren bedeutenden Stressfaktor für das Dreisam-Ökosystem dar. Die physische Anwesenheit von Menschen kann sensible Ufer- und Flachwasserbereiche stören, die als Aufwuchsgebiete oder Ruhezonen dienen. Darüber hinaus führen der zurückgelassene Müll, der an inoffiziellen Badestellen mangels Infrastruktur häufig liegen bleibt, die zunehmende Gewässerverschmutzung durch Kosmetika wie Sonnencremes und sonstige Organische Belastungen durch Freizeitnutzung (keine freien Toiletten, höhere Nährstoffeintrag aus der Umwelt) zu einer Belastung des Ökosystems.

Die Beobachtung, dass sogar Möbelstücke in den Fluss gestellt werden, ist nicht lediglich eine Form von Vandalismus. Sie offenbart eine tiefgreifende kognitive und ethische Kluft im Verständnis der Dreisam als Lebensraum. Während technische Maßnahmen oder einfache Verbote kurzfristige Effekte erzielen können, liegt die eigentliche Herausforderung in der fehlenden Wertschätzung des Flusses als lebendiges System. Das Fehlen dieses Bewusstseins zeigt, dass eine rein regulatorische oder technische Lösung nicht ausreicht. Ein nachhaltiger Schutz des Gewässers kann nur erreicht werden, wenn die Öffentlichkeit den Fluss nicht nur als Freizeiteinrichtung, sondern als fragiles Ökosystem wahrnimmt, das ihren Schutz benötigt.

4.3. Klimawandel und die strategische Bedeutung der Kaltwasserpools.

Die Fischzählung in der Dreisam ist auch im Kontext der zunehmenden Klimaerwärmung zu betrachten. Steigende Wassertemperaturen und längere Trockenperioden stellen eine existenzielle Bedrohung für Kaltstenoterme Fischarten dar. Die „Kaltwasserpools“, deren Reparatur die Baumaßnahmen in der Dreisam auslösten, sind eine direkte strategische Antwort auf diese Herausforderung.

Diese Pools die, als bis zu 1,7 Meter tiefe Senken angelegt wurden, dienen als thermische Rückzugsorte für Fische während Hitze- und Niedrigwasserphasen. Tausende von Fischen haben in den bereits bestehenden Pools Zuflucht gefunden. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen wird durch fortlaufende Mentoringprogramme untermauert. Der Landesfischereiverband Baden-Württemberg betreibt ein landesweites „Temperaturmonitoring Gewässer“-Projekt, das Langzeitdaten sammelt und die Auswirkungen des Klimawandels auf aquatische Lebensräume dokumentiert. Solche Datensätze ermöglichen es, die Wirksamkeit der Kaltwasserpools wissenschaftlich zu überprüfen und zukünftige Maßnahmen zur Stabilisierung der Gewässer abzuleiten. Diese datengestützte Zusammenarbeit zwischen Behörden, Fachverbänden und Forschungseinrichtungen, wie die der Universität Freiburg, stellt eine fundierte und zukunftsorientierte Herangehensweise an den Gewässerschutz dar.

Eine zusammenfassende Übersicht über die systemischen Stressoren und die daraufhin ergriffenen Maßnahmen ist in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:

Stressfaktor Beobachtete Auswirkungen Konkrete Maßnahmen
Hydromorphologische Defizite Reduzierte Artenvielfalt; Verlust von Lebensräumen (Laichplätze, Rückzugsgebiete) Kontinuierliche Renaturierung (Aufweitung des Flussbettes, Einbau von Lenkbuhnen, Anbringen von Wurzelstöcken)
Anthropogener Nutzungsdruck Rückgang des Fischbestandes; Zerstörung von Habitaten durch Betreten; Müll- und Schadstoffeintrag Aufklärung der Öffentlichkeit; Schaffung von geschützten Uferzonen; Verbesserung der Infrastruktur
Klimatische Erwärmung Anstieg der Wassertemperatur; Niedrigwasser; Fischsterben Bau von Kaltwasserpools als thermische Rückzugsräume; Langfristiges Temperaturmonitoring

 

  • Weiterführung der hydromorphologischen Maßnahmen: Die Renaturierungsarbeiten müssen als langfristiges und kontinuierliches Projekt verstanden werden. Das erfolgreiche Vorkommen der einjährigen Bachforellen bestätigt, dass der Ansatz zur Schaffung vielfältigerer Flussstrukturen fundamental richtig ist. Die fortlaufende Nacharbeit, wie sie im Rahmen der Maßnahmen zur Befestigung von Baumstämmen beschrieben wurde, ist unerlässlich, um die Stabilität des Gewässers zu sichern.
  • Stärkung der Öffentlichkeitsarbeit: Um dem fehlenden Bewusstsein der Öffentlichkeit entgegenzuwirken, ist eine umfassende Sensibilisierungskampagne unerlässlich. Es wird empfohlen, öffentlich zugängliche Bereiche als „Achtsamkeitszonen“ auszuweisen, in denen die Besucher aktiv dazu ermutigt werden, die Flussökologie zu beobachten, statt sie zu stören. Bildungsmaßnahmen, wie Informationstafeln oder digitale Kampagnen, sollten die Geschichte des Flusses und die Bedeutung seiner Artenvielfalt erklären, um eine Kultur des Respekts zu fördern.
  • Optimierung des Monitorings: Das laufende Fisch- und Temperaturmonitoring ist von unschätzbarem Wert. Um die Wirksamkeit der Maßnahmen langfristig beurteilen und auf zukünftige klimatische Veränderungen reagieren zu können, sollte das Monitoring fortgesetzt und, wo möglich, ausgeweitet werden. Die erhobenen Daten bilden die wissenschaftliche Grundlage für jede zukünftige Entscheidungsfindung im Gewässermanagement.
  • Kooperation als Erfolgsfaktor: Die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Organisationen – der IG-Dreisam, dem Angelsportverein Freiburg, dem Landesfischereiverband, der Fischereiaufsicht RP Freiburg und des Landesbetriebes für Gewässer des RP Freiburg– hat sich als äußerst effizientes Modell erwiesen. Diese koordinierte Partnerschaft, die es ermöglicht, Expertenwissen und ehrenamtliches Engagement zu bündeln, ist der entscheidende Erfolgsfaktor für den Schutz der Dreisam und sollte als Blaupause für ähnliche Projekte in anderen Regionen dienen.

Verfasser des Berichts: Simon Wachter

Landesfischereiverband Baden-Württemberg Bezirk Südbaden

Fachlich geprüft durch: Claudio Schill

Landesfischereiverband Baden-Württemberg Bezirk Südbaden

 

Ein Tag voller Freude und Engagement – Der Angelsportverein Konstanz beim Kinderfest

Der Angelsportverein Konstanz als engagierter Teilnehmer

Wie in jedem Jahr war auch am 13. September 2025 der Angelsportverein Konstanz mit einem eigenen Stand auf dem Kinderfest vertreten. Unter der Federführung von Axel Bischofberger und Dominik Lassisch wurde der Stand von einer Gruppe engagierter Jungangler mit viel Einsatz und Herzblut betreut. Die Besucher hatten die Möglichkeit, sich über die heimische Fischwelt zu informieren, Angeltechniken auszuprobieren und spannende Einblicke in die Welt des Angelsports zu gewinnen.

Unterstützung durch das Fischmobil

Für besondere Begeisterung sorgte das Fischmobil des Landesfischereiverbands, das mit zahlreichen interaktiven Angeboten anreiste. Ingabritta Hormann und Malte Seibold vom Fischmobil erklärten anschaulich, wie Fischarten unterschieden werden, wie Gewässerökologie funktioniert und warum der Schutz der heimischen Natur so wichtig ist. Die Kinder hatten die Gelegenheit, präparierte Fische und deren Zähne zu betrachten, das Auswerfen einer Angel auszuprobieren und Fischbilder auszumalen. Das Fischmobil war ein Magnet für neugierige Fragen und bot jede Menge Gelegenheiten zum Staunen und Lernen.

Ein Tag, der in Erinnerung bleibt

Das Engagement des Angelsportvereins Konstanz und die Unterstützung durch den Landesfischereiverband haben wesentlich zum Gelingen des Kinderfests beigetragen. Zahlreiche Kinder konnten spielerisch neue Erfahrungen sammeln und wurden für die Natur und das Angeln begeistert. Auch die Mitglieder des Vereins freuten sich über das große Interesse und die positiven Rückmeldungen der Besucher.

Das Stadtfest in Konstanz 2025 hat erneut gezeigt, wie wertvoll ehrenamtliches Engagement und Gemeinschaftssinn für das kulturelle Leben der Stadt sind. Der Angelsportverein Konstanz hat mit seinem Einsatz einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass das Fest für alle Beteiligten ein voller Erfolg wurde.

Verfasser: Simon Wachter

Verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit  beim ASV Konstanz

100 Jahre Partnerschaft an der Donau – Anglergesellschaft Villingen feiert Pachtjubiläum mit der Gemeinde Neudingen

Neudingen – Bei bestem Festwetter – zumindest bis zum späten Nachmittag – feierte die Anglergesellschaft Villingen e.V. am vergangenen Samstag das 100-jährige Pachtjubiläum mit der Gemeinde Neudingen. Geladene Gäste aus Politik, Naturschutz und den örtlichen Vereinen nahmen am offiziellen Teil der Feier teil, bevor ein bunter Familiennachmittag mit zahlreichen Besuchern das Jubiläum abrundete.

Die Festansprache hielt der Vorsitzende der Anglergesellschaft, Christian Haas, der in seiner Rede nicht nur auf die langjährige Partnerschaft mit der Gemeinde Neudingen einging, sondern auch die aktuellen Herausforderungen der Fischerei im Zeichen des Klimawandels hervorhob. Seit genau 100 Jahren betreut der Verein die Donau und die angrenzenden Gewässer bei Neudingen – und übernimmt dabei Aufgaben, die weit über das eigentliche Angeln hinausgehen: Gewässerhege, Artenmonitoring und strukturverbessernde Maßnahmen gehören ebenso dazu wie Umweltbildung und ehrenamtliches Engagement. Auch wenn der Verein seinen Sitz in Villingen hat, ist er seit einem Jahrhundert fest in Neudingen verwurzelt und versteht sich als Verein der Pachtgemeinden – mit seinem besonderen Juwel, der Fischerhütte an der Donau auf Neudinger Gemarkung, wie Haas betonte.

Jochen Preis, Ortsvorsteher von Neudingen, überbrachte in seiner Rede die Glückwünsche der Gemeinde Neudingen und der Stadt Donaueschingen. Er würdigte das langjährige und vertrauensvolle Verhältnis zwischen Gemeinde und Verein und lobte das Engagement der Anglergesellschaft für Natur, Umwelt und das örtliche Vereinsleben. Als Zeichen der Verbundenheit übergab er im Namen der Gemeinde und der Neudinger Vereine ein gemeinschaftliches Geschenk.

Einen überregionalen Blick auf die ökologische Situation warf Dr. Gerhard Bronner, Vorsitzender des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg. In seiner Rede stellte er die aktuelle politische Entwicklung im Bereich des Naturschutzes dar. In vielen Bereichen, so Bronner, werde der Schutz der natürlichen Lebensräume zugunsten anderer Interessen zunehmend zurückgedrängt – eine dramatische Entwicklung angesichts der ohnehin angespannten Situation der Gewässer unter den Folgen der Klimakrise. Besonders betroffen sei auch die Donau und ihre typischen Fischarten wie die Äsche, die regional kaum noch vorkommt.

Werner Mattes, Vorsitzender der Anglervereinigung Donaueschingen-Pfohren, stellte das erfolgreiche, gemeinsame Wirken der Angelvereine in der Region vor. Besonders würdigte er das Engagement von Christian Haas in der Interessensgruppe der Angelvereine entlang von Brigach, Breg und oberer Donau, die ins Leben gerufen wurde, um sich besser zu vernetzen und gemeinsame Anliegen mit vereinter Stimme zu vertreten.

Ludwig Dufner, dienstältestes Mitglied der Anglergesellschaft und Ehrenvorsitzender, brachte die Festgesellschaft mit einigen amüsanten Anekdoten aus den vergangenen Jahrzehnten zum Schmunzeln. Anschließend wurde das kulinarische Highlight serviert: ein Spanferkel, zubereitet von Lars Hogg aus Neudingen.

Im Anschluss an den offiziellen Festakt lud der Verein zum öffentlichen Familiennachmittag rund um die Fischerhütte ein. Höhepunkt für große und kleine Besucher war der „Fish on Tour“-Anhänger des Landesfischereiverbandes, der anschaulich über das Leben in und an der Donau informierte. Trotz eines kräftigen Gewitterschauers am Nachmittag fanden sich zahlreiche Gäste unter dem schützenden Zeltdach ein und genossen das vielfältige kulinarische Angebot mit Kaffee, Kuchen und Grillwürsten. Für musikalische Unterhaltung sorgte die Musikkapelle Neudingen, die das Jubiläum festlich umrahmte.

Die Anglergesellschaft Villingen zeigte sich rundum zufrieden mit dem gelungenen Fest – und freut sich auf die kommenden Jahre gelebter Partnerschaft mit der Gemeinde Neudingen.

Bericht erstellt von Christian Haas.

Stellvertretender Bezirksvorsitzender des Landesfischereiverband  im Bezirk Südbanden.

Klaus Lachner übernimmt nun auch Verantwortung im Gesamtpräsidium des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg.

Seit dem diesjährigen Landesfischereitag im Mai in Bad Herrenalb wurde Klaus Lachner von den anwesenden Mitgliedern einstimmig ins Gesamtpräsidium berufen. Er tritt damit die Nachfolge von Achim Megerle an, der aus privaten Gründen ausscheidet.

Klaus Lachner ist für den Posten bestens qualifiziert. Seine Ausbildung und berufliche Erfahrung bereiten ihn hervorragend auf die Aufgabe vor:

1987-1988: Fachlehrer für Biologie und Chemie am Zinzendorf-Gymnasium Königsfeld

1988-2021 Akademischer Mitarbeiter an der Hochschule Furtwangen.

1994-heute: Fachberater Chemie bei der Freiwilligen Feuerwehr Schwarzwald-Baar-Kreis

Darüber hinaus ist Klaus Lachner seit 1998 als Gewässerwart des Angelvereins Furtwangen tätig und engagiert sich ehrenamtlich als Naturschutzwart beim Landratsamt SBK.

Mit seiner umfangreichen Erfahrung und seinem Engagement ist Klaus Lachner eine wertvolle Bereicherung für das Gesamtpräsidium des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg.

Vorstellung erstellt von Simon Wachter

Bezirksreferent für Öffentlichkeitsarbeit beim Landesfischereiverband Baden-Württemberg Bezirk Südbaden

100 Jahre Fischereiverein Bad Säckingen

Was für ein stolzer Anlass! Der Fischereiverein Bad Säckingen feierte am 27. Juni sein 100-jähriges Bestehen mit einem unvergesslichen Fest im idyllisch am Rhein gelegenen Fischerheim. Das frisch verzierte Heim bildete zusammen mit der malerischen Umgebung eine perfekte Kulisse für die Feierlichkeiten.

Bei strahlendem „Feschtlewetter“ begrüßte die erste Vorsitzende Imelda Paulov rund 80 begeisterte Gäste mit einem Glas Sekt. Unter den Anwesenden waren nicht nur die treuen Fischerfreundinnen und Fischerfreunde sowie Ehrenmitglieder des Vereins, sondern auch geladene Fischerinnen und Fischer aus befreundeten Vereinen und weitere geschätzte Gäste. Ein besonderer Dank ging auch an die zahlreichen Freunde, Gönner und Sponsoren des Vereins, insbesondere an einen privaten Sponsor, dessen Unterstützung von Imelda Paulov besonders hervorgehoben wurde.

In ihrer Ansprache betonte die Vorsitzende die zentrale Ausrichtung des Vereins: die Hege und Pflege der Gewässer und der Natur, ein Anliegen, das alle Fischereivereine verbindet. Auch die Nachwuchsförderung liegt dem Verein am Herzen, was sich in Praxistagen und der intensiven Betreuung angehender Jungangler widerspiegelt. Imelda Paulov hob zudem die hervorragende Zusammenarbeit mit den Kraftwerksbesitzern am Rhein und dem Landesfischereiverband hervor. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Digitalisierung, die für den Verein unerlässlich ist, um Informationen, Zahlen, Daten und Fakten schnell und effizient miteinander zu vernetzen.

Ein Blick in die Vereins-Chronik: Von den Anfängen bis heute:

Christoph Joachimi hielt mit Stolz die Festrede, für die er allen Grund hatte und nahm die Gäste mit auf eine Reise durch die beeindruckende Geschichte des Vereins:

„Heute stehen wir hier, um etwas zu feiern, das es nur ganz selten gibt: Ein Verein, der 100 Jahre alt wird – und trotzdem quietschlebendig ist! Und das, obwohl man beim Fischen ja meistens ziemlich still sitzen muss…“

Er erinnerte an die bescheidenen Anfänge im Jahr 1925, als acht mutige Fischer aus Bad Säckingen den Verein gründeten, „ohne Ahnung, dass sie heute in unserer Rede vorkommen würden“, und sich vor allem eine Bereicherung ihres Speiseplans erhofften. Was damals „mit ein paar Ruten, einem Fluss und vermutlich mit ein paar Würmern begann, hat sich zu einem festen Bestandteil unserer Stadt entwickelt.“ Ein Jahrhundert später sitze man nun am Ufer des Rheins, mit einem eigenen Vereinsheim, moderner Ausrüstung und sogar einer Homepage.

Joachimi führte die Gäste durch die „Vereins-Hitliste“ der Vorsitzenden:

  • Hans Haaf (1925-1929) legte den Grundstein.
  • Oskar Sütterlin (1930-1947) und Ludwig Huber (1948-1952) folgten.
  • Die „ICE Man Ära“ prägten Josef Isemann (1953-1973) und sein Sohn Klaus Isemann (1974-1994) über 40 Jahre lang.
  • Willi Uiker (1995-2009), heute Ehrenpräsident, läutete einen weiteren Meilenstein ein: Unter seiner Führung wurde das Vereinsheim in Eigenregie gebaut. Ein besonderer Dank galt allen Beteiligten, die mit unermüdlichem Einsatz, auch an den Wochenenden, den dreijährigen Hüttenbau ermöglichten.
  • Thomas Weis (2010-2014) und Raymond Vöstel (2015-2020), beide anwesend, führten den Verein in den folgenden Jahren.
  • Heute steht mit Imelda Paulov zum ersten Mal eine Frau an der Spitze des Vereins, die sich mit ebenso viel Leidenschaft, Organisationstalent und Engagement einsetzt.

Joachimi schloss seine Rede humorvoll: „Wer hätte gedacht, dass ein Verein mit so viel ‚Fisch‘ auch so viel Geschichte in sich trägt? Und ja, wir haben im Sitzungssaal sogar noch eine Endlosschleifen-Präsentation mit Stromkraftwerk, Lachsvideo und Retro-Charme aus den 1920ern – das kriegt kein Streamingdienst hin!“

Jubiläumsfeier und Ausblick:

Zahlreiche weitere Glückwünsche und Geschenke wurden von den anwesenden Vereinen überbracht. Raymond Vöstel übermittelte im Namen des Landesfischereiverbandes ein wunderschönes Andenken aus Holz mit kunstvollen Verzierungen.

Der Verein, der einst mit 45 Mitgliedern begann, zählt heute stolze über 200 Mitglieder – ein beeindruckender Beweis für das stetige Wachstum und die Attraktivität des Vereinslebens.

Ein absolutes Highlight der Feierlichkeiten war die gemeinsame, rund 30-minütige Bootsfahrt auf dem Rhein, für die die Kapitäne gleich zweimal ausrücken mussten. Kulinarisch wurden die Gäste mit köstlichem Flammlachs und handgemachten Fischknusperle verwöhnt.

Ein herzliches und dickes Dankeschön geht an alle Helferinnen und Helfer, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz zum Gelingen dieses großartigen Jubiläumsfestes beigetragen haben.

Christoph Joachimi blickte am Ende seiner Rede in die Zukunft: „Doch bei aller Freude über die Vergangenheit: Das Beste liegt noch vor uns. Die Welt verändert sich, der Rhein fließt weiter – und unser Verein? Der bleibt am Haken! Mit Nachwuchs, neuen Ideen und einer ordentlichen Portion Humor und Herzblut.“

Der Fischereiverein Bad Säckingen blickt auf 100 erfolgreiche Jahre zurück und freut sich auf viele weitere Jahrzehnte im Dienste der Fischerei, des Naturschutzes und der Gemeinschaft! „Petri Dank – und auf die nächsten 100 Jahre!“

Bericht erstellt von Simon Wachter

Bezirksreferent für Öffentlichkeitsarbeit beim Landesfischereiverband Bezirk Südbaden.

Bach-Workshop in Rohrbach: Ein Erfolg für Natur- und Gewässerschutz

Rohrbach, Furtwangen im Schwarzwald. Am 7. Juni fand in Rohrbach, parallel zum Feuerwehrfest, ein bedeutsamer Bach-Workshop statt. Ausgerufen von Jörg Klausmann, Bezirksreferent Jugendarbeit vom Landesfischereiverband Südbaden, hatte die Veranstaltung das Ziel, Kindern, Besuchern des gleichzeitig stattfindenden Feuerwehrfestes und interessierten Erwachsenen den Lebensraum Bach näherzubringen.

Im Fokus des Workshops stand vordergründig die Vermittlung von Wissen über die Tier- und Pflanzenwelt des Baches sowie die Analyse chemischer Spurenelemente im Wasser. Als „Schulungsraum“ diente Jörg Klausmann der Anhänger des Fischmobils des Landesfischereiverbandes – eine sowohl optimale als auch kostenfreie Lösung für die Durchführung. Diesen Anhänger wollte Jörg Klausmann auch den Vorständen und Jugendleitern aus den umliegenden Vereinen ans Herz legen, die ihn bisher noch nicht kannten, damit auch sie über diese Möglichkeit informiert sind.

Bereits um 10 Uhr, vor dem offiziellen Start, waren Jörg Klausmann und Klaus Lachner vor Ort, um alles vorzubereiten. Unterstützt wurden sie dabei von zwei Junganglern der Jugendgruppe „Barsch Bande“, die gemeinsam mit den Erwachsenen das Zielwerfen mit der Angelrute übten. Selbst ein Mitglied der Feuerwehr ließ es sich nicht nehmen, ein paar Würfe zu machen und sich aktiv am Geschehen zu beteiligen.

Der praktische Teil des Workshops begann, als Jörg Klausmann und ein Jungangler in den Bach stiegen, um Lebewesen als Anschauungsobjekte zu fangen. Die Freude war groß, als kleine Bachforellen ins Netz gingen, was darauf hindeutet, dass der Bach als natürliche Kinderstube für diese Fische dient und sich die Population auf natürliche Weise vermehrt. Darüber hinaus konnten Steinfliegenlarven und viele andere Bachbewohner beobachtet werden.

Trotz anfänglich schlechten Wetters – erst am Nachmittag klarte es auf und der Regen ließ nach – war die Motivation der Teilnehmer durchweg positiv. Eine kleine, interessierte Dame, begleitet von ihren Großeltern, zeigte sich besonders begeistert. Ihr Großvater betonte im Gespräch die Seltenheit solcher Aktionen und lobte die Initiative von Jörg Klausmann ausdrücklich. Er hob hervor, wie wichtig es sei, gerade das Leben im Wasser stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.

Am Nachmittag besuchte auch Patrick Schnur, Bezirksvorsitzender des Landesfischereiverbandes Südbaden, die Veranstaltung und zeigte sich beeindruckt vom Engagement und dem Erfolg des Workshops. Auch Interessenten von anderen Vereinen nutzten die Gelegenheit, Jörg Klausmann über die Schulter zu schauen und sich Anregungen für eigene Projekte zu holen.

Aufgrund des großen Erfolgs und der positiven Resonanz ist bereits für das kommende Jahr ein weiteres Projekt dieser Art geplant – dann hoffentlich bei noch schönerem Wetter. Der Bach-Workshop in Rohrbach hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig und wirkungsvoll die praktische Vermittlung von Natur- und Gewässerschutz sein kann.

Bericht erstellt von Simon Wachter
Bezirksreferent für Öffentlichkeitsarbeit LFVBW-Südbaden

Landesfischereiverband Baden-Württemberg e. V.
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