100 Jahre Partnerschaft an der Donau – Anglergesellschaft Villingen feiert Pachtjubiläum mit der Gemeinde Neudingen

Neudingen – Bei bestem Festwetter – zumindest bis zum späten Nachmittag – feierte die Anglergesellschaft Villingen e.V. am vergangenen Samstag das 100-jährige Pachtjubiläum mit der Gemeinde Neudingen. Geladene Gäste aus Politik, Naturschutz und den örtlichen Vereinen nahmen am offiziellen Teil der Feier teil, bevor ein bunter Familiennachmittag mit zahlreichen Besuchern das Jubiläum abrundete.

Die Festansprache hielt der Vorsitzende der Anglergesellschaft, Christian Haas, der in seiner Rede nicht nur auf die langjährige Partnerschaft mit der Gemeinde Neudingen einging, sondern auch die aktuellen Herausforderungen der Fischerei im Zeichen des Klimawandels hervorhob. Seit genau 100 Jahren betreut der Verein die Donau und die angrenzenden Gewässer bei Neudingen – und übernimmt dabei Aufgaben, die weit über das eigentliche Angeln hinausgehen: Gewässerhege, Artenmonitoring und strukturverbessernde Maßnahmen gehören ebenso dazu wie Umweltbildung und ehrenamtliches Engagement. Auch wenn der Verein seinen Sitz in Villingen hat, ist er seit einem Jahrhundert fest in Neudingen verwurzelt und versteht sich als Verein der Pachtgemeinden – mit seinem besonderen Juwel, der Fischerhütte an der Donau auf Neudinger Gemarkung, wie Haas betonte.

Jochen Preis, Ortsvorsteher von Neudingen, überbrachte in seiner Rede die Glückwünsche der Gemeinde Neudingen und der Stadt Donaueschingen. Er würdigte das langjährige und vertrauensvolle Verhältnis zwischen Gemeinde und Verein und lobte das Engagement der Anglergesellschaft für Natur, Umwelt und das örtliche Vereinsleben. Als Zeichen der Verbundenheit übergab er im Namen der Gemeinde und der Neudinger Vereine ein gemeinschaftliches Geschenk.

Einen überregionalen Blick auf die ökologische Situation warf Dr. Gerhard Bronner, Vorsitzender des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg. In seiner Rede stellte er die aktuelle politische Entwicklung im Bereich des Naturschutzes dar. In vielen Bereichen, so Bronner, werde der Schutz der natürlichen Lebensräume zugunsten anderer Interessen zunehmend zurückgedrängt – eine dramatische Entwicklung angesichts der ohnehin angespannten Situation der Gewässer unter den Folgen der Klimakrise. Besonders betroffen sei auch die Donau und ihre typischen Fischarten wie die Äsche, die regional kaum noch vorkommt.

Werner Mattes, Vorsitzender der Anglervereinigung Donaueschingen-Pfohren, stellte das erfolgreiche, gemeinsame Wirken der Angelvereine in der Region vor. Besonders würdigte er das Engagement von Christian Haas in der Interessensgruppe der Angelvereine entlang von Brigach, Breg und oberer Donau, die ins Leben gerufen wurde, um sich besser zu vernetzen und gemeinsame Anliegen mit vereinter Stimme zu vertreten.

Ludwig Dufner, dienstältestes Mitglied der Anglergesellschaft und Ehrenvorsitzender, brachte die Festgesellschaft mit einigen amüsanten Anekdoten aus den vergangenen Jahrzehnten zum Schmunzeln. Anschließend wurde das kulinarische Highlight serviert: ein Spanferkel, zubereitet von Lars Hogg aus Neudingen.

Im Anschluss an den offiziellen Festakt lud der Verein zum öffentlichen Familiennachmittag rund um die Fischerhütte ein. Höhepunkt für große und kleine Besucher war der „Fish on Tour“-Anhänger des Landesfischereiverbandes, der anschaulich über das Leben in und an der Donau informierte. Trotz eines kräftigen Gewitterschauers am Nachmittag fanden sich zahlreiche Gäste unter dem schützenden Zeltdach ein und genossen das vielfältige kulinarische Angebot mit Kaffee, Kuchen und Grillwürsten. Für musikalische Unterhaltung sorgte die Musikkapelle Neudingen, die das Jubiläum festlich umrahmte.

Die Anglergesellschaft Villingen zeigte sich rundum zufrieden mit dem gelungenen Fest – und freut sich auf die kommenden Jahre gelebter Partnerschaft mit der Gemeinde Neudingen.

Bericht erstellt von Christian Haas.

Stellvertretender Bezirksvorsitzender des Landesfischereiverband  im Bezirk Südbanden.

Klaus Lachner übernimmt nun auch Verantwortung im Gesamtpräsidium des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg.

Seit dem diesjährigen Landesfischereitag im Mai in Bad Herrenalb wurde Klaus Lachner von den anwesenden Mitgliedern einstimmig ins Gesamtpräsidium berufen. Er tritt damit die Nachfolge von Achim Megerle an, der aus privaten Gründen ausscheidet.

Klaus Lachner ist für den Posten bestens qualifiziert. Seine Ausbildung und berufliche Erfahrung bereiten ihn hervorragend auf die Aufgabe vor:

1987-1988: Fachlehrer für Biologie und Chemie am Zinzendorf-Gymnasium Königsfeld

1988-2021 Akademischer Mitarbeiter an der Hochschule Furtwangen.

1994-heute: Fachberater Chemie bei der Freiwilligen Feuerwehr Schwarzwald-Baar-Kreis

Darüber hinaus ist Klaus Lachner seit 1998 als Gewässerwart des Angelvereins Furtwangen tätig und engagiert sich ehrenamtlich als Naturschutzwart beim Landratsamt SBK.

Mit seiner umfangreichen Erfahrung und seinem Engagement ist Klaus Lachner eine wertvolle Bereicherung für das Gesamtpräsidium des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg.

Vorstellung erstellt von Simon Wachter

Bezirksreferent für Öffentlichkeitsarbeit beim Landesfischereiverband Baden-Württemberg Bezirk Südbaden

100 Jahre Fischereiverein Bad Säckingen

Was für ein stolzer Anlass! Der Fischereiverein Bad Säckingen feierte am 27. Juni sein 100-jähriges Bestehen mit einem unvergesslichen Fest im idyllisch am Rhein gelegenen Fischerheim. Das frisch verzierte Heim bildete zusammen mit der malerischen Umgebung eine perfekte Kulisse für die Feierlichkeiten.

Bei strahlendem „Feschtlewetter“ begrüßte die erste Vorsitzende Imelda Paulov rund 80 begeisterte Gäste mit einem Glas Sekt. Unter den Anwesenden waren nicht nur die treuen Fischerfreundinnen und Fischerfreunde sowie Ehrenmitglieder des Vereins, sondern auch geladene Fischerinnen und Fischer aus befreundeten Vereinen und weitere geschätzte Gäste. Ein besonderer Dank ging auch an die zahlreichen Freunde, Gönner und Sponsoren des Vereins, insbesondere an einen privaten Sponsor, dessen Unterstützung von Imelda Paulov besonders hervorgehoben wurde.

In ihrer Ansprache betonte die Vorsitzende die zentrale Ausrichtung des Vereins: die Hege und Pflege der Gewässer und der Natur, ein Anliegen, das alle Fischereivereine verbindet. Auch die Nachwuchsförderung liegt dem Verein am Herzen, was sich in Praxistagen und der intensiven Betreuung angehender Jungangler widerspiegelt. Imelda Paulov hob zudem die hervorragende Zusammenarbeit mit den Kraftwerksbesitzern am Rhein und dem Landesfischereiverband hervor. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Digitalisierung, die für den Verein unerlässlich ist, um Informationen, Zahlen, Daten und Fakten schnell und effizient miteinander zu vernetzen.

Ein Blick in die Vereins-Chronik: Von den Anfängen bis heute:

Christoph Joachimi hielt mit Stolz die Festrede, für die er allen Grund hatte und nahm die Gäste mit auf eine Reise durch die beeindruckende Geschichte des Vereins:

„Heute stehen wir hier, um etwas zu feiern, das es nur ganz selten gibt: Ein Verein, der 100 Jahre alt wird – und trotzdem quietschlebendig ist! Und das, obwohl man beim Fischen ja meistens ziemlich still sitzen muss…“

Er erinnerte an die bescheidenen Anfänge im Jahr 1925, als acht mutige Fischer aus Bad Säckingen den Verein gründeten, „ohne Ahnung, dass sie heute in unserer Rede vorkommen würden“, und sich vor allem eine Bereicherung ihres Speiseplans erhofften. Was damals „mit ein paar Ruten, einem Fluss und vermutlich mit ein paar Würmern begann, hat sich zu einem festen Bestandteil unserer Stadt entwickelt.“ Ein Jahrhundert später sitze man nun am Ufer des Rheins, mit einem eigenen Vereinsheim, moderner Ausrüstung und sogar einer Homepage.

Joachimi führte die Gäste durch die „Vereins-Hitliste“ der Vorsitzenden:

  • Hans Haaf (1925-1929) legte den Grundstein.
  • Oskar Sütterlin (1930-1947) und Ludwig Huber (1948-1952) folgten.
  • Die „ICE Man Ära“ prägten Josef Isemann (1953-1973) und sein Sohn Klaus Isemann (1974-1994) über 40 Jahre lang.
  • Willi Uiker (1995-2009), heute Ehrenpräsident, läutete einen weiteren Meilenstein ein: Unter seiner Führung wurde das Vereinsheim in Eigenregie gebaut. Ein besonderer Dank galt allen Beteiligten, die mit unermüdlichem Einsatz, auch an den Wochenenden, den dreijährigen Hüttenbau ermöglichten.
  • Thomas Weis (2010-2014) und Raymond Vöstel (2015-2020), beide anwesend, führten den Verein in den folgenden Jahren.
  • Heute steht mit Imelda Paulov zum ersten Mal eine Frau an der Spitze des Vereins, die sich mit ebenso viel Leidenschaft, Organisationstalent und Engagement einsetzt.

Joachimi schloss seine Rede humorvoll: „Wer hätte gedacht, dass ein Verein mit so viel ‚Fisch‘ auch so viel Geschichte in sich trägt? Und ja, wir haben im Sitzungssaal sogar noch eine Endlosschleifen-Präsentation mit Stromkraftwerk, Lachsvideo und Retro-Charme aus den 1920ern – das kriegt kein Streamingdienst hin!“

Jubiläumsfeier und Ausblick:

Zahlreiche weitere Glückwünsche und Geschenke wurden von den anwesenden Vereinen überbracht. Raymond Vöstel übermittelte im Namen des Landesfischereiverbandes ein wunderschönes Andenken aus Holz mit kunstvollen Verzierungen.

Der Verein, der einst mit 45 Mitgliedern begann, zählt heute stolze über 200 Mitglieder – ein beeindruckender Beweis für das stetige Wachstum und die Attraktivität des Vereinslebens.

Ein absolutes Highlight der Feierlichkeiten war die gemeinsame, rund 30-minütige Bootsfahrt auf dem Rhein, für die die Kapitäne gleich zweimal ausrücken mussten. Kulinarisch wurden die Gäste mit köstlichem Flammlachs und handgemachten Fischknusperle verwöhnt.

Ein herzliches und dickes Dankeschön geht an alle Helferinnen und Helfer, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz zum Gelingen dieses großartigen Jubiläumsfestes beigetragen haben.

Christoph Joachimi blickte am Ende seiner Rede in die Zukunft: „Doch bei aller Freude über die Vergangenheit: Das Beste liegt noch vor uns. Die Welt verändert sich, der Rhein fließt weiter – und unser Verein? Der bleibt am Haken! Mit Nachwuchs, neuen Ideen und einer ordentlichen Portion Humor und Herzblut.“

Der Fischereiverein Bad Säckingen blickt auf 100 erfolgreiche Jahre zurück und freut sich auf viele weitere Jahrzehnte im Dienste der Fischerei, des Naturschutzes und der Gemeinschaft! „Petri Dank – und auf die nächsten 100 Jahre!“

Bericht erstellt von Simon Wachter

Bezirksreferent für Öffentlichkeitsarbeit beim Landesfischereiverband Bezirk Südbaden.

Bach-Workshop in Rohrbach: Ein Erfolg für Natur- und Gewässerschutz

Rohrbach, Furtwangen im Schwarzwald. Am 7. Juni fand in Rohrbach, parallel zum Feuerwehrfest, ein bedeutsamer Bach-Workshop statt. Ausgerufen von Jörg Klausmann, Bezirksreferent Jugendarbeit vom Landesfischereiverband Südbaden, hatte die Veranstaltung das Ziel, Kindern, Besuchern des gleichzeitig stattfindenden Feuerwehrfestes und interessierten Erwachsenen den Lebensraum Bach näherzubringen.

Im Fokus des Workshops stand vordergründig die Vermittlung von Wissen über die Tier- und Pflanzenwelt des Baches sowie die Analyse chemischer Spurenelemente im Wasser. Als „Schulungsraum“ diente Jörg Klausmann der Anhänger des Fischmobils des Landesfischereiverbandes – eine sowohl optimale als auch kostenfreie Lösung für die Durchführung. Diesen Anhänger wollte Jörg Klausmann auch den Vorständen und Jugendleitern aus den umliegenden Vereinen ans Herz legen, die ihn bisher noch nicht kannten, damit auch sie über diese Möglichkeit informiert sind.

Bereits um 10 Uhr, vor dem offiziellen Start, waren Jörg Klausmann und Klaus Lachner vor Ort, um alles vorzubereiten. Unterstützt wurden sie dabei von zwei Junganglern der Jugendgruppe „Barsch Bande“, die gemeinsam mit den Erwachsenen das Zielwerfen mit der Angelrute übten. Selbst ein Mitglied der Feuerwehr ließ es sich nicht nehmen, ein paar Würfe zu machen und sich aktiv am Geschehen zu beteiligen.

Der praktische Teil des Workshops begann, als Jörg Klausmann und ein Jungangler in den Bach stiegen, um Lebewesen als Anschauungsobjekte zu fangen. Die Freude war groß, als kleine Bachforellen ins Netz gingen, was darauf hindeutet, dass der Bach als natürliche Kinderstube für diese Fische dient und sich die Population auf natürliche Weise vermehrt. Darüber hinaus konnten Steinfliegenlarven und viele andere Bachbewohner beobachtet werden.

Trotz anfänglich schlechten Wetters – erst am Nachmittag klarte es auf und der Regen ließ nach – war die Motivation der Teilnehmer durchweg positiv. Eine kleine, interessierte Dame, begleitet von ihren Großeltern, zeigte sich besonders begeistert. Ihr Großvater betonte im Gespräch die Seltenheit solcher Aktionen und lobte die Initiative von Jörg Klausmann ausdrücklich. Er hob hervor, wie wichtig es sei, gerade das Leben im Wasser stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.

Am Nachmittag besuchte auch Patrick Schnur, Bezirksvorsitzender des Landesfischereiverbandes Südbaden, die Veranstaltung und zeigte sich beeindruckt vom Engagement und dem Erfolg des Workshops. Auch Interessenten von anderen Vereinen nutzten die Gelegenheit, Jörg Klausmann über die Schulter zu schauen und sich Anregungen für eigene Projekte zu holen.

Aufgrund des großen Erfolgs und der positiven Resonanz ist bereits für das kommende Jahr ein weiteres Projekt dieser Art geplant – dann hoffentlich bei noch schönerem Wetter. Der Bach-Workshop in Rohrbach hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig und wirkungsvoll die praktische Vermittlung von Natur- und Gewässerschutz sein kann.

Bericht erstellt von Simon Wachter
Bezirksreferent für Öffentlichkeitsarbeit LFVBW-Südbaden

Stammtisch und Austausch beim ASV Sulz am Neckar

Am Freitag, den 14. März lud Micheal Roth vom Landesfischereiverband Bezirk Südbaden die umliegenden Fischervereine zum Stammtisch und zum Austausch ins Vereinsheim des ASV Sulz am Neckar ein.

Homepage:

https://anv-sulz.de

Runde 18 interessierte sind an diesem Abend dem Aufruf von Michael gefolgt. Mit dabei Christian Haas, stellvertretender Vorsitzender des Bezirks Südbaden, Wolfgang Groth Vorstandsmitglied im Verband.  

Zuerst bat Michael Roth die Anwesenden sich vorzustellen. Wunderbar war zu hören, wie die einzelnen Vereine sich für den Arten- und Naturschutz einsetzen und die verschiedensten Projekte stemmen. Von der Wiederansiedlung von Äschen im Necker oder die Wiederansiedlung von Bachforellen in den anderen Vereinen war alles dabei.  

Christian Haas berichtet aus der Verbandsarbeit und referierte zum Thema: „Fischfauna im Schwarzwald und auf der Baar – Zustand und Perspektive“ 

Fazit seines Vortrages: „Wenn wir unsere Fische und unsere Natur sowie jetzt halten wollen, bzw. verbessern wollen müssen wir noch eine ganze Menge tun und anpacken“. 

Allgemeines Interesse weckte die Präsentation eines multifunktionalen Messsystems für Messungen in und am Gewässer, das von Jens Breitbarth Mitglied des ANV Rotenzimmern e.V. privat entwickelt wird. Der Bedarf solch eines Messgerätes wurde an diesem Abend deutlich. 

Ein Prototyp dieses Messgerätes wird im Zeitraum Mai bis September 2025 durch Michael Roth in Schramberg in der Schiltach hinsichtlich seiner Praxistauglichkeit erprobt. 

Nach diesem doch Aussichtsreichen Projekt ging es endlich ans Essen. Nebenbei fragte Michael Roth noch die Interessierten ob diese zwei Stammtische im Jahr wollen, dies wurde mehr als nur bejaht.  

Wir hoffen, dass mit diesem Bericht andere Landkreise diesem Beispiel folgen und ebenfalls den ein oder anderen Fischerstammtisch ins Leben rufen.  

Bericht:
Simon Wachter

Bezirksreferent Öffentlichkeitsarbeit Bezirk Südbanden

 

Aktivitäten der Jugendgruppe „Barsch Bande“ des Angelsportvereins Vöhrenbach

Konstanz, den 05.04.2025 

Der Angelsportverein Vöhrenbach kann sich über eine engagierte neue Jugendgruppe freuen: die „Barsch Bande“. Auf Initiative von Jugendleiter und Gewässerwart Jörg Klausmann wurde diese Gruppe ins Leben gerufen und zeigte sogleich Tatendrang. Der originelle und treffende Name „Barsch Bande“ deutet bereits die jugendliche Energie und den Bezug zum Gewässer an. 

Mit seinen motivierten Jugendlichen machte sich Jörg Klausmann daran, aktiv dem Klimawandel entgegenzuwirken. Die steigenden Temperaturen, die in der Breg bereits bis zu 26 Grad Celsius erreichen, stellen eine ernste Bedrohung für die heimischen Salmoniden, insbesondere die Bachforelle, dar. Diese hohen Temperaturen können für die Fische tödlich sein. 

Ein wichtiger Aspekt des Gewässerschutzes ist die Beschattung der Bäche, um die Wassertemperatur zu regulieren und somit den Lebensraum der Salmoniden zu erhalten. Im Rahmen ihrer ersten Aktionen widmete sich die „Barsch Bande“ dem Schutz neu gepflanzter Bäume entlang der Breg. An zwei Samstagen waren die Jugendlichen gemeinsam mit ihren Betreuern im Einsatz, um insgesamt 56 Bäume mit einem Biberschutz zu versehen. Diese Maßnahme soll verhindern, dass die jungen Bäume, die eine wichtige Rolle bei der zukünftigen Beschattung spielen, zur bevorzugten Nahrung der Biber werden. 

Die Bemühungen der „Barsch Bande“ zeigen auf beeindruckende Weise, wie sich junge Menschen aktiv für den Schutz ihrer lokalen Umwelt einsetzen. Ob die Anstrengungen der Gruppe Früchte tragen, wird sich im kommenden Sommer durch gezielte Messungen der Wassertemperatur und des Sauerstoffgehaltes an der Breg zeigen. Die Ergebnisse dieser Messungen werden Aufschluss darüber geben, inwieweit die Maßnahmen der „Barsch Bande“ dazu beitragen konnten, die Lebensbedingungen für die heimischen Salmoniden zu verbessern. 

Der Angelsportverein Vöhrenbach kann stolz auf seine neue Jugendgruppe sein, die mit Enthusiasmus und Engagement einen wichtigen Beitrag zum Gewässerschutz leistet. Die „Barsch Bande“ ist ein positives Beispiel dafür, wie junge Generationen Verantwortung für ihre Umwelt übernehmen und aktiv an deren Erhaltung mitwirken können. 

Homepage:

https://www.xn--asv-vhrenbach-mmb.de

Simon Wachter

Referent für die Öffentlichkeitsarbeit Bezirk Südbaden

 

Gemeinsam für saubere Gewässer: Erfolgreicher „Tag des Gewässers“ in Konstanz

Unter dem Motto „Gemeinsam für saubere Gewässer“ haben am  Samstag, den 15. März, rund 30 engagierte Helferinnen und Helfer des Angelsportvereins Konstanz (ASV Konstanz) und der Pfadfindergruppe Bruder Klaus am Seerhein in Konstanz ein deutliches Zeichen für den Natur- und Umweltschutz gesetzt. Auf Initiative und unter der Leitung von Thomas Lang, dem Gewässer- und Naturschutzbeauftragten des ASV Konstanz, fand der alljährliche „Tag des Gewässers“ statt. 

Starke Gemeinschaft, besonders die Jugend, für eine saubere Umwelt 

Der ASV Konstanz mobilisierte seine Mitglieder und gewann durch einen Presseaufruf zahlreiche freiwillige Helfer aus der Stadt, darunter die 20-köpfige Pfadfindergruppe Bruder Klaus. Besonders hervorzuheben ist der Einsatz der jungen Angler des ASV Konstanz, die mit Eimern, Rechen, Haken, Handschuhen und Müllgreifern ausgestattet, voller Tatendrang die Uferbereiche des Seerheins säuberten. Ihr Engagement für die Umwelt war beeindruckend und ein Vorbild für andere. 

Beeindruckende Funde und erfolgreiche Säuberungsaktion 

In drei Gruppen aufgeteilt, durchkämmten die Helferinnen und Helfer die Uferbereiche des Seerheins und förderten dabei so einiges zutage: Neben zahlreichen kleineren Müllgegenständen wie Plastikverpackungen und Zigarettenstummeln wurden auch größere Gegenstände wie Schlüssel, Messer, ein alter Stuhl und sogar ein Elektroroller aus dem Wasser geborgen. Die Funde verdeutlichen eindrücklich, wie wichtig solche Säuberungsaktionen sind, um die Gewässer von schädlichem Müll zu befreien und die Lebensräume von Fischen und anderen Wasserlebewesen zu schützen. Die jungen Angler zeigten dabei eine bemerkenswerte Ausdauer und Sorgfalt. 

Dank an alle Helfer und Unterstützer 

Thomas Lang zeigte sich am Ende der Aktion hocherfreut über die rege Beteiligung und den erfolgreichen Verlauf des „Tags des Gewässers“. „Ich bin begeistert von dem großen Engagement und der tatkräftigen Unterstützung aller Helferinnen und Helfer, insbesondere der Pfadfindergruppe Bruder Klaus und unserer engagierten Jungangler“, betonte Lang. „Gemeinsam haben wir einen wichtigen Beitrag zum Schutz unserer Gewässer geleistet.“ Ein besonderer Dank ging auch an die Grillmeister, die während der Aktion für das leibliche Wohl der Teilnehmer sorgten. Ebenso ein großer Dank an die TBK die den Müll abtransportiert haben. 

Der Angelsportverein: Mehr als nur Angeln 

Simon Wachter

Referent für die Öffentlichkeitsarbeit Bezirk Südbaden

 

Klaus Lachner: Ein Leben für Gewässer- und Naturschutz im Schwarzwald-Baar-Kreis

Klaus Lachner, geboren 1955 in Schwabach, hat sich durch sein langjähriges Engagement im Bereich Gewässer- und Naturschutz im Schwarzwald-Baar-Kreis (SBK) einen Namen gemacht. Sein beruflicher Werdegang, der ihn von einem Studium der Biologie und Chemie bis hin zu einer Tätigkeit als akademischer Mitarbeiter an der Fachhochschule Furtwangen führte, legte den Grundstein für sein tiefes Verständnis ökologischer Zusammenhänge. 

Ehrenamtliches Engagement als Lebensaufgabe: 

 Seit 1998 ist Klaus Lachner als Gewässerwart des Angelvereins Furtwangen tätig. Diese Aufgabe füllt er mit großer Leidenschaft und Fachkenntnis aus. Sein Engagement wurde durch die Verleihung der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg gewürdigt. Diese Auszeichnung unterstreicht seine Verdienste um den Schutz und die Pflege der heimischen Gewässer. 

Zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Gewässerwart übernahm er 2013 den Vorsitz des Angelvereins St. Georgen und 2016 den Kreisvorsitz des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg im SBK. Seit 2018 vertritt er den Landesfischereiverband im Landschaftserhaltungsverband (LEV) SBK und im Landesnaturschutzverband (LNV). Im Jahr 2022 wurde er zum ehrenamtlichen Naturschutzwart des Landratsamtes SBK ernannt, was seine Expertise und sein Engagement im Naturschutzbereich weiter unterstreicht.  

Ein Experte für Gewässer und Natur:  

Seine Expertise in Chemie und Biologie, gepaart mit seiner langjährigen Erfahrung im Gewässerschutz, machen ihn zu einem gefragten Ansprechpartner in allen Fragen rund um Gewässerökologie und Naturschutz.  

Im Interview mit Klaus Lachner hob er hervor, dass er seiner Ehrenamtlichen Tätigkeit bei der freiwilligen Feuerwehr im Schwarzwald-Baar-Kreis sehr viel zu verdanken habe und hier der Grundstein für seine Ehrenamtliche Tätigkeiten gelegt wurde. Beindruckt hat ihn die Kameradschaft, das ehrenamtliche Engagement und die Leidenschaft mit dem seine Kameraden ans Werk gingen und immer noch gehen.  

Zusammenfassung:  

Klaus Lachner ist ein Paradebeispiel für ehrenamtliches Engagement und Fachkompetenz im Bereich Gewässer- und Naturschutz. Seine Arbeit im Angelverein Furtwangen, seine Tätigkeit als Kreisvorsitzender des Landesfischereiverbandes und seine Rolle als ehrenamtlicher Naturschutzwart des Landratsamtes SBK machen ihn zu einer unverzichtbaren Persönlichkeit im Schwarzwald-Baar-Kreis.  

Zusätzliche Informationen:  

Angelverein Furtwangen e.V.: 

    * Der Verein ist bekannt für seine Gewässer mit hervorragender Wasserqualität und einem reichen Forellenbestand. 

    * Der Verein verwaltet und pflegt Gewässer in und um Furtwangen und arbeitet eng mit der Stadt und den Behörden zusammen. 

    * Die Seite des Angelvereines Furtwangen e.V. beschreibt den Verein und die Arbeit von diesem. 

Simon Wachter

Referent für die Öffentlichkeitsarbeit Bezirk Südbaden

 

Landesfischereiverband Baden-Württemberg e. V.
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