NABU und Fischereiverband BW: Niedrigwasser – Rhein und Neckar brauchen mehr Natur statt mehr Tiefe

Rhein-bei-Speyer

Gemeinsame Pressemitteilung von Landesfischereiverband und NABU in Baden-Württemberg 14.8.2026

NABU und Fischereiverband BW fordern Investitionen in klimaresiliente Flüsse statt ausgebaggerter Fahrrinnen

Stuttgart – Angesichts zunehmender Niedrigwasserprobleme im Rhein sowie an weiteren Flüssen fordern NABU und Landesfischereiverband (LFVBW) in Baden-Württemberg die Landes- und Bundesverkehrsmister dazu auf, ein Flusskonzept anzustreben, das den Naturschutz nicht außen vorlässt. „Einseitige Diskussionen, die den Ausbau und die Vertiefung von Wasserstraßen als alleinige Lösung verkaufen, werden den künftigen Herausforderungen nicht gerecht und gefährden ohnehin bereits geschwächte und technisch massiv veränderte Flusslandschaften“, stellt der NABU-Landesvorsitzende Johannes Enssle klar. Gemeinsam mit dem Landesfischereiverband fordert er Bundesverkehrsminister Steffen Bilger auf, eine Niedrigwasserstrategie vorzulegen, die den Naturschutz mitdenkt.

„Eine Badewanne wird nicht dadurch voller, indem sie tiefer wird. Würde der Rhein weiter ausgebaggert werden, hätte das negative Folgen für den Grundwasserspiegel, das Ökosystem, die Menschen und die Landwirtschaft am Rhein“, stellt LFVBW-Geschäftsführer Reinhart Sosat fest. „Wenn die Strömung auf eine kleinere Rinne konzentriert wird, kann das dazu führen, dass sich der Fluss immer tiefer eingräbt, mit weiteren Folgen. Grundwasserstände senken sich weiter ab und die Verbindung zwischen Fluss und Auen verschlechtert sich. Lebensräume im und am Fluss geraten zusätzlich unter Druck. Wenn wir den Rhein weiter vertiefen, graben wir uns über kurz oder lang selbst das Wasser ab“, warnt Sosat.

Die anhaltende Dürre in Mitteleuropa und die Niedrigwasserpegel zeigen deutlich, wie stark der Klimawandel die Flüsse bereits heute verändert. Zahlreiche Studien und Fachleute weisen darauf hin, dass das Potenzial des Rheins als verlässliche Transportachse in den kommenden Jahrzehnten weiter abnehmen wird. Niedrigwasserphasen würden häufiger und länger auftreten, Gletscher- und Schmelzwasserabflüsse aus den Alpen sinken und werden früher oder später gänzlich versiegen.

„Jahrzehntelang wurden Flüsse baulich stark verändert, um sie für immer größere Schiffe passierbar zu machen. Dieses Konzept führt nun auch wirtschaftlich in eine Sackgasse”, so Reinhart Sosat.

„Viele große Flüsse wie Rhein, Main und Neckar sind heute ökologisch stark verarmt und erwärmen sich bei Niedrigwasser extrem. Statt sie weiter zu belasten, sind Maßnahmen nötig, um ihre ökologische Resilienz zu stärken. Flüsse einseitig als Transportstraßen zu betrachten, wird den Herausforderungen der Zukunft nicht gerecht.”

NABU und Landesfischereiverband fordern daher, die Schifffahrt an die Flüsse anzupassen- und nicht umgekehrt. NABU-Landeschef Enssle sagt dazu: „Bauprojekte dauern viele Jahre, während Extremwetter und sinkende Wasserstände den technischen Lösungen längst davonlaufen. Wir brauchen keine Milliardeninvestitionen in immer größere Schiffe, tiefere Fahrrinnen und breitere Schleusen. Stattdessen muss die Schiffsflotte an die künftige Situation angepasst und stärker in den Schienengütertransport investiert werden.“ Nötig seien zudem deutlich mehr Investitionen in die Revitalisierung von Flüssen: „Der Rhein braucht seine Auen zurück, damit er Wasser großflächig speichern kann. Das beugt Hochwasser und Niedrigwasser gleichermaßen vor, stabilisiert die Grundwasserspeicher und hilft damit Menschen, Wirtschaft und Natur entlang der Flüsse“, ergänzt der Rhein-Experte und Gewässerökologe Volker Späth.

Hintergrund:

In Baden-Württemberg gibt es rund 550 Kilometer Bundes- und Landeswasserstraßen, auf denen 2025 laut Destatis 24,9 Millionen Tonnen Güter transportiert wurden. Rund ein Fünftel der Gütermengen wird in Deutschland über die Schiene transportiert. Auf Flüssen werden ca. neun Prozent der Güter im Südwesten transportiert, weit davor liegt mit etwa 18 Prozent die Schiene. Auf der Straße werden etwa 73 Prozent der Güter befördert. Die Gewässer im Land haben als Folge fehlender Niederschläge und mehrerer Hitzeperioden aktuell extrem niedrige Wasserstände, mit voraussichtlich weiter sinkenden Pegeln.

Weitere Infos zu Deutschland im Wasserstress

NABU BW zu Gewässerschutz

 

Foto: LFVBW

Wenn Freiburgs Dreisam zum Freibad wird – auf Kosten der Fische

An heißen Sommertagen zieht es tausende Menschen an die Dreisam in Freiburg – verständlich, denn der Fluss bietet eine willkommene Abkühlung. Doch was für Badende eine Erfrischung ist, bedeutet für die dort lebenden Fische puren Stress. Wassertemperaturen von über 31 Grad, sinkende Pegel, Badebetrieb in den eigens angelegten Kältepools und an der Fischtreppe: Die Dreisam steht unter enormem Druck.

Unser Geschäftsführer Ingo Kramer und Gewässerexperte Klaus Lachner kommen in einem aktuellen SWR-Beitrag zu Wort und schildern die Situation eindringlich. Die Stadt Freiburg signalisiert inzwischen Handlungsbereitschaft – Informationsschilder und lokale Badeverbote in Teilbereichen werden geprüft.

Der SWR hat die Situation vor Ort beleuchtet. Den Beitrag können Sie unter diesem Link abrufen.

Maifischbesatz in der Murg-Mündung

Am 17.06.2026 trafen sich an der Murg-Mündung bei Steinmauern zahlreiche Angler der umliegenden Vereine um diese Aktion des Landesfischereiverbandes zu unterstützen. Es sollten ca. 500.000 kleine Maifische in die Freiheit entlassen werden. Dr. Andreas Scharbert, der Projektleiter des Maifischprogramms, wartete bereits an der Murg-Mündung mit einem Kühlwagen, in dem die Maifische aus Frankreich, aus dem Garonne-Gebiet, hierher transportiert wurden. Jürgen Waldvogel, Vizepräsident des Landesfischereiverbandes, begrüßte zahlreiche Gäste und Abordnungen der Angelvereine. Vom Landwirtschaftsministerium war die Staatssekretärin Frau Sarah Schweizer gekommen, die ihrerseits ein Grußwort sprach und sich über die große Beteiligung freute. Weiter konnte Waldvogel eine Abordnung aus Frankreich begrüßen. Frau Marie Coll, Wissenschaftlerin beim Wanderfischprogramm, Jean Jacques Klein, Präsident der Federation du Bas-Rhin pour la Peche, sowie seinen Direktor Jean Frank Lacerenzo. Von der Fischereibehörde beim Regierungspräsidium Karlsruhe war Herr Stefan Hüsgen und von der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd Rheinland -Pfalz war Herr Macello Petrone gekommen. Auch Rolf Spiegelhalder, Bürgermeister auch Elchesheim-Ilingen, Heinz Zoller von den Naturfreunden e.V. und Geschäftsführer Reinhart Sosat vom LFVBW, waren mit von der Partie.

Dr. Scharbert berichtete kurz über den Lebenszyklus des Maifischs, der als 5 Millimeter-Fischlein den Rhein abwärts wandert. Mit einer Größe von ca. 10 cm erreicht diese Heringsart das Meer und kehrt von dort mit der stattlichen Länge von bis zu 70 cm in den Rhein und seine Nebenflüsse zum Laichen zurück. Nachdem Dr. Scharbert einige Fragen zum Maifisch beantwortet hatte, konnten die Jugendgruppen der Angelvereine unterstützt von Frau Staatssekretärin Schweizer, die ersten Maifische in die Freiheit entlassen.

Besonders sei noch zu erwähnen, dass die Maifische bereits in größeren Zahlen eigenständig zum Laichen in den Rhein und seine Nebenflüsse zurückkehren. Die Besatzmaßnahmen der zurückliegenden Jahre, scheinen zu wirken. Auch in der Fischtreppe bei Iffezheim, in der dortigen Video-Überwachungsstation, werden regelmäßig größere Trupps an Maifischen gesichtet.

Das Maifischprogramm schein von Erfolg gekrönt, den sich der Landesfischereiverband Baden-Württemberg auf seine Fahnen schreiben darf.

Jürgen Waldvogel

Noch mehr Eindrücke:
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Gemeinsame Erklärung zur Wasserkraftnutzung in Baden-Württemberg – Fortschreibung 2026

Wasserkraft gilt als klimafreundliche Energiequelle – doch insbesondere kleine Wasserkraftanlagen unter 1 MW verursachen erhebliche ökologische Schäden an unseren Fließgewässern, während ihr Beitrag zur Energieversorgung verschwindend gering ist.

Der Landesfischereiverband Baden-Württemberg (LFVBW) hat gemeinsam mit BUND, NABU und dem Landesnaturschutzverband (LNV) die gemeinsame Erklärung zur Wasserkraftnutzung in Baden-Württemberg aktualisiert. Sie zeigt auf, unter welchen Bedingungen eine ökologisch verträgliche Nutzung der Wasserkraft möglich ist – und wann nicht. Im Mittelpunkt stehen fünf konkrete Forderungen: von klaren Prioritäten bei der Erschließung des Wasserkraftpotenzials über strenge Auflagen für Neubauten bis hin zur aktiven Förderung des Rückbaus nicht mehr wirtschaftlicher Kleinanlagen.

Als Landesfischereiverband setzen wir uns gemeinsam mit unseren Partnerverbänden für durchgängige, ökologisch intakte Fließgewässer ein – zum Wohl der Fische, der Artenvielfalt und unserer Gewässer insgesamt.

Foto: © LFVBW / Ingo Kramer

Naturnahe Bauweisen und Gewässerökologie im Fokus: Erfolgreicher Gewässernachbarschaftstag 2026 in Spaichingen

Ein Nachbericht zum Schmökern

Spaichingen. Um den Zustand unserer heimischen Fließgewässer fit für die Zukunft zu machen, braucht es den direkten Austausch zwischen Kommunen, Planern, Behörden und der Praxis. Ein Paradebeispiel für diesen konstruktiven Dialog bot der diesjährige Gewässernachbarschaftstag des Landkreises Tuttlingen, der am 10. Juni 2026 im Feuerwehrhaus in Spaichingen stattfand. Unter dem zentralen Thema „Naturnahe Bauweisen und Beschattung“ kamen rund 50 Teilnehmer – darunter Bauhofleiter, Vertreter von Tiefbau- und Umweltämtern sowie Naturschutzverbände – zusammen. Als Vertreter des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg (LFVBW) begleitete Simon Wachter die Veranstaltung, um die fischereilichen und gewässerökologischen Interessen einzubringen. Die Präsenz des Verbandes stieß bei den Anwesenden auf sehr positive Resonanz.

Starkregen, Klimawandel und ein tragischer Rückblick

Herr Schmidt von der hiesigen Bauamtsleitung begrüßte die Gäste herzlich und zeigte sich erfreut über die hohe Resonanz. In seiner Einführung hob er die existenzielle Bedeutung intakter Gewässer hervor, verwies jedoch gleichzeitig auf die zunehmenden Herausforderungen durch Starkregenereignisse im kommunalen Raum.

Herr Kamutzky vom Landratsamt Tuttlingen, der gemeinsam mit Frau Reichegger (Regierungspräsidium Freiburg) die Moderation leitete, lobte zwar die bisher umgesetzten Schutz- und Pflegemaßnahmen an den lokalen Gewässern, fand jedoch auch kritische Worte für ein aktuelles ökologisches Desaster: Durch den illegalen oder unsachgemäßen Eintrag von Gärresten in die Prim kam es zu einem massiven Fischsterben. Auf einer Strecke von über 1,5 Kilometern wurde der Fischbestand komplett vernichtet – ein herber Rückschlag für die Gewässerökologie und die lokalen Hegebemühungen, der die Dringlichkeit von lückenlosem Gewässerschutz unterstrich.

Fachvorträge: Von ingenieurbiologischer Bauweise bis zur Kolmation

Der Vormittag stand im Zeichen hochkarätiger Fachvorträge:

  • Naturnahe Bauweisen an Fließgewässern: Frau Reichegger (RP Freiburg) referierte über moderne, biologisch ausgerichtete Bauweisen im Wasserbau. Sie zeigte auf, wie durch den gezielten Einsatz von Totholzstrukturen, Buhnen, Weidenspreitlagen oder Faschinen dauerhafter Erosionsschutz für die Infrastruktur geschaffen wird, während gleichzeitig wertvolle Lebensräume entstehen.
  • Gehölze am Gewässer und Beschattung: Stefan Müller vom Landesbetrieb Gewässer (RP Freiburg) beleuchtete die Wassertemperatur als ökologischen Leitparameter. Angesichts des Klimawandels ist eine strategische Beschattung durch fachgerechte Uferbepflanzung essenziell, um einer kritischen Erwärmung des Wassers entgegenzuwirken und die Funktionsfähigkeit des Ökosystems zu sichern.
  • Das unsichtbare Problem – Die Kolmation: Einen tiefen Einblick in die Gewässerökologie gab Frau Dr. Seitz von der Fachstelle Hydraulik. Sie erklärte das Phänomen der Kolmation (die Verstopfung des lückenreichen Kiesbetts durch Feinsedimente). Das Problem: Es gibt kein technisches Messgerät für die Kolmatierung. Die Begutachtung erfolgt optisch mittels Kartierung sowie durch die sogenannte Stifel- oder Stocherprobe. Eine Sedimententnahme zur Analyse sollte dabei möglichst ohne maschinellen Einsatz erfolgen, um das Substrat nicht zu verfälschen. Die Kolmation verhindert, dass Sauerstoff in den Kies gelangt – was fatal für die Brut von Kieslaichern wie den Forellen ist.

In der anschließenden Diskussionsrunde wurden praxisnahe Fragen erörtert – etwa die Vor- und Nachteile von Frühjahrspflanzungen am Ufer, die Verfügbarkeit von Fachfirmen vor Ort sowie die Gefahr, dass Entwässerungsgräben bei zu starker Kolmation komplett ausfallen.

Praxisnah: Die Revitalisierung der Prim in Spaichingen

Ein Höhepunkt des Vormittags war die Vorstellung der Revitalisierungsmaßnahmen an der Prim durch Herrn Kaysers von der Planstatt Senner. Die Prim ist ein klassisches Salmonidengewässer, litt in der Vergangenheit jedoch unter einem sehr geradlinigen Verlauf, einer durch Kolmatierung stark befestigten Sohle und einem teilweise zu dichten, ungesteuerten Uferbewuchs, der den Fluss völlig aus dem Ortsbild verschwinden ließ.

Durch die neuen Maßnahmen wurde das Flussbett verbreitert und Uferstufen angelegt, um die Prim wieder erlebbar zu machen. Für die natürliche Uferbefestigung kamen Weidenstecklinge zum Einsatz, zudem wurde die Sohlschleppspannung optimiert. Um den Raum für Inselstrukturen und Mäander zu schaffen, wurde sogar ein Bolzplatz verlegt. Herr Kaysers betonte die hervorragende Zusammenarbeit und die wichtige Einbeziehung der Nachbarschaft (beispielsweise bei der Absprache von Baumhöhen). Das Fazit war durchweg positiv: Eine Renaturierung von Bächen und Flüssen lohnt sich auch – und gerade – innerorts massiv.

Exkursionen nach Spaichingen und Rottweil

Nach einer kurzen Begehung der Prim-Revitalisierung unter der Leitung von Herrn Honer (Stadt Spaichingen) und der anschließenden Mittagspflege im Gasthof Kreuz, verlagerte sich die Veranstaltung am Nachmittag in die Praxis.

In Fahrgemeinschaften ging es nach Rottweil auf das Gelände der anstehenden Landesgartenschau 2028. Hier besichtigten die Teilnehmer die großflächige Revitalisierung des Neckars. Frau Reichegger führte die Gruppe und demonstrierte anschaulich die am Morgen theoretisch besprochenen ingenieurbiologischen Bauweisen (wie den Einsatz von Geotextilsäcken, Holzgrünschwellen und Totholz) im direkten Praxiseinsatz.

Gegen 16:15 Uhr endete ein rundum gelungener und informationsreicher Nachbarschaftstag mit der Übergabe der Teilnahmebescheinigungen. Für den Landesfischereiverband zeigte die Veranstaltung deutlich: Nur wenn Wasserbau, Kommunen und Fischerei Hand in Hand arbeiten, können wir unsere Gewässer langfristig als Lebensadern erhalten.

Verfasser des Berichts:

Simon Wachter _ Referent für die Öffentlichkeitsarbeit beim LFVBW-Bezirk Südbaden

Mail: Simon.Wachter@lfvbw.de

Mobil: (+49) 1718005496

Weiter Bilder findet ihr hier.
(Keine Sorge, ihr braucht keine Amazon-Konto)

https://www.amazon.de/photos/share/Cs0HZt0NCiKrCcdSVXRlAMsXQc3VMWpwn1LAZAig4hn

 

Landesfischereitag 2026: LFVBW stellt politische Weichen und blickt auf das Verbandsjahr 2027

Stuttgart, 13. Juni 2026. Der diesjährige Landesfischereitag des Landesfischereiverbands Baden-Württemberg (LFVBW) in der Landeshauptstadt stand im Zeichen des personellen Wandels, neuer strategischer Allianzen und klarer politischer Forderungen. Vor einem gut besetzten Saal zog der Verband eine positive Bilanz aktueller Erfolge, richtete den Blick mit konkreten Zielsetzungen auf den neu gewählten Landtag und gab bereits den Termin für das kommende Jahr bekannt: Am 5. Juni 2027 lädt der LFVBW zum nächsten Landesfischereitag.

Hohe Beteiligung und strategischer Fokus auf den neuen Landtag

Präsident Thomas Wahl begrüßte zahlreiche Delegierte, Ehrengäste und Ehrenmitglieder. Besonders positiv fiel die Präsenz der jugendlichen Mitglieder auf, die die Zukunftsfähigkeit der Vereine untermauerte. In seiner Eröffnungsrede gab Wahl die Richtung für die kommenden Monate vor: Der fischereiliche Dialog mit den neu gewählten Abgeordneten des Landtags wird intensiviert, um die Kernanliegen der organisierten Anglerschaft fest in der Landespolitik zu verankern.

Ministerin Gentges: Digitaler Fischereischein und neue Ausbildungsverordnung

Marion Gentges, Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat, brachte konkrete politische Zusagen mit nach Stuttgart. Sie verwies auf Meilensteine wie die Absenkung des Mindestalters für den Jugendfischereischein und das Ende des Nachtangelverbots. Zukünftige Schwerpunkte des Ministeriums liegen auf dem Kormoranmanagement sowie der Förderung der Jugendarbeit.

Anerkennung fand das LFVBW-Lachswiederansiedlungsprojekt inklusive der Lachszucht Wolftal, welches an der Kinzig messbare Erfolge verzeichnet. Die Ministerin betonte, dass stabile Wanderfischbestände und die Durchgängigkeit der Fließgewässer für das Land Priorität haben. Zudem kündigte sie bürokratische Entlastungen an: Der Jahresfischereischein wird im Scheckkartenformat digitalisiert – mit einer Übergangszeit von fünf Jahren. Eine neue Landesausbildungsverordnung soll zudem die hohen Qualitätsstandards der Vorbereitungslehrgänge dauerhaft sichern.

Sektorübergreifender Naturschutz: Kooperation mit der Jägerschaft

Die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit der Naturnutzer unterstrich Bezirksjägermeister Herr Häußer, der die Grüße von Jagdverband-Präsident Dr. Jörg Friedmann übermittelte. Angesichts des Klimawandels dürfe Naturschutz nicht isoliert agieren. Bei Themen wie Gewässerrandstreifen und dem Management invasiver Arten müssten Fischerei, Jagd, Land- und Forstwirtschaft künftig als Einheit auftreten. Häußer forderte von der Politik Vertrauen in das ehrenamtliche Engagement von Anglern und Jägern anstelle von bürokratischem Misstrauen.

Stabwechsel im Ausbildungsreferat und historische Auszeichnung

Auch personell wurden wichtige Weichen gestellt. Im Vorstand des LFVBW gab es einen Wechsel im Ausbildungsreferat: Imelda Paulov, erste Vorsitzende des Fischereivereins Bad Säckingen, übernimmt den Posten als Fachreferentin für die Vorbereitungslehrgänge zur Fischerprüfung. Sie folgt auf Karl Geyer, dem der Verband für seinen langjährigen Einsatz dankte.

Für einen besonderen Moment sorgte die Ehrung von Dr. Werner Baur (Kreisvorsitzender Ravensburg). Als erstem Vertreter aus der Fischerei überhaupt wurde ihm die prestigeträchtige Ehrennadel des Landesnaturschutzverbandes (LNV) für sein jahrzehntelanges, herausragendes Engagement verliehen.

Wissenschaftlicher Input und die Murg als Flusslandschaft des Jahres

Den fachlichen Teil bereicherte Dr. Andreas Scharbert (Rheinischer Fischereiverband von 1880 e.V.) mit einem Vortrag über die Wiederansiedlung des Maifischs am Rhein. Er kündigte in diesem Zuge eine bevorstehende Besatzaktion an der Murg-Mündung an. Die Murg selbst wurde auf der Tagung offiziell als „Flusslandschaft der Jahre 2026 und 2027“ gewürdigt, was ihre hohe ökologische Bedeutung für die Region unterstreicht.

Biber-Positionspapier verabschiedet und Auszeichnungen zum „Tag des Gewässers“

Am Nachmittag verabschiedete die Mitgliederversammlung ein fundiertes Positionspapier zum Thema Biber. Nach der umstrittenen Verordnung der Vorgänger-Regierung fordert der LFVBW nun ein praxisnahes, rechtssicheres Management, das Artenschutz und Hochwasserschutz sinnvoll miteinander vereinbart.

Einen weiteren Höhepunkt der Versammlung war, dass drei Vereine für ihre herausragenden Umwelt- und Reinigungsaktionen im Rahmen des „Tags des Gewässers“ ausgezeichnet:

  • Fischereiverein Backnang u.U. e.V.
  • Anglergemeinschaft Gamshurst
  • Angel- und Fischereiverein Herbrechtingen e.V.

Ausblick: Das Fundament für das neue Verbandsjahr ist gelegt. Die Entwicklungen beim digitalen Fischereischein, das neue Bibermanagement und die Fortschritte an den Gewässern werden die Agenda bestimmen. Die Ergebnisse und nächsten Meilensteine werden auf dem kommenden Landesfischereitag am 5. Juni 2027 präsentiert.

Ich bedanke mich bei Wolfgang Fleck (Bezirksreferent für Öffentlichkeitsarbeit beim LFVBW_Bezirk Nordwürttemberg) für seine Unterstützung und seine Bilder.

Verfasser des Berichts:

Simon Wachter _ Referent für die Öffentlichkeitsarbeit beim LFVBW-Bezirk Südbaden

Mail: Simon.Wachter@lfvbw.de

Mobil: (+49) 1718005496

Eindrücke des Tages:

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Tag des Gewässers 2026 – Fischereivereine räumen auf: Engagierter Einsatz für saubere Gewässer in Baden-Württemberg

Der Tag des Gewässers 2026 stand erneut unter dem Motto „Fischereivereine räumen auf!“. Auch in diesem Jahr haben sich zahlreiche Angel- und Fischereivereine des Landesfischereiverbands Baden-Württemberg (LFVBW) aktiv für den Schutz unserer Gewässer eingesetzt – trotz teils widrigen Wetters wie Regen, hohen Wasserständen oder Schmuddelwetter. Die Rückmeldungen zeigen eindrucksvoll das anhaltende ehrenamtliche Engagement der Anglerschaft für Umwelt- und Naturschutz.

Beeindruckende Beteiligung und Ergebnisse

Insgesamt haben sich 16 Vereine mit ihren Berichten zurückgemeldet. Mit mehreren Hundert Helferinnen und Helfern – darunter viele Jugendliche, Familien und engagierte Ehrenamtliche – wurden Uferbereiche, Flussabschnitte und umliegende Landschaften von Müll befreit. Die gesammelten Mengen liegen bei rund 20–25 Kubikmetern Unrat (basierend auf den detaillierten Rückmeldungen). Viele Vereine stellten erfreulicherweise eine Abnahme der Müllmenge im Vergleich zu den Vorjahren fest. Gereinigt wurden Abschnitte an Gewässern wie Murr, Federsee, Jagst, Brenz, Rhein, Glatt, Heimbach, Schussen, Aach, Ostrach und weiteren Bächen und Seen.

Besonders positiv: Viele Aktionen fanden in enger Kooperation mit Kommunen, Bauhöfen, Sportvereinen oder anderen Organisationen (z. B. TSV Hohebach, NABU, LEO-Clubs „Jan Hus“) statt. Die Vereine sorgten nicht nur für die Reinigung, sondern auch für Verpflegung und gemütliches Ausklingen – von Leberkäse und Bier über Linsen mit Spätzle bis hin zu gemeinsamen Vespern.

Highlights aus den Vereinsberichten

  • Anglerverein Backnang u. Umgebung: 25 Mitglieder, fast 100 ehrenamtliche Stunden, über 2,5 m² Müll an der Murr.
  • Fischereiverein Bad Buchau: Kooperation mit der Stadt, 25 Helfer, ca. 2,5 m³ Müll – Reinigung des Federsees vom Boot aus, Steg und Wanderwege.
  • Fischereifreunde Dörzbach und Umgebung: Trotz Regen ca. 50 Teilnehmer an zwei Terminen an der Jagst, über 1 m³ Müll. Rückläufige Angler-Hinterlassenschaften, aber weiterhin viel Plastik und Silofolie.
  • ASV Forelle Rielasingen-Worblingen: Jungangler-Aktion im Rahmen der Stadtputzaktion an der Aach (21.03.2026).
  • Anglergemeinschaft Gamshurst: 9 motivierte Mitglieder am Hubersee, Ziegelhütte und entlang Industriestraße/Kreisstraße.
  • Fischerei-Verein Giengen/Brenz: 28 Teilnehmer, ca. 20 Säcke auf 4 km an der Brenz.
  • SFV Petri Heil Gochsen: Ca. 25 Helfer (20 Aktive, 3 Jugendliche, 2 Rentner) trotz Wasserstandsproblemen am Kocher, kuriose Funde wie Rasierapparat oder Sturmhaube.
  • Gögemer Angelverein: 8 Angler (inkl. Jugendliche), ca. 3 m³ Müll am Jugendweiher, Ostrach und Nebenbächen – inkl. gebündelter Zeitungen und Fahrradteilen.
  • FV Gommersdorf: 35 Teilnehmer (davon 15 Jugendliche) auf 6,5 km an Jagst und Nebenflüssen, ca. 3 m³ Müll. Problematisch: Altreifen und Silofolie.
  • FV Herbolzheim Jagst: 37 Angler auf 7,4 km, ca. 2 m³ Müll – spürbare Abnahme der Müllmenge.
  • Angel- und Fischereiverein Herbrechtingen: 27 Mitglieder (inkl. Jugendlicher, einer sogar aus Freiburg angereist) an der Brenz, besondere Funde wie Gartengrill, Kindertretroller und Partybierfass.
  • ASV Konstanz: Über 30 Helfer (20 Erwachsene, 10 Jugendliche + LEO-Club „Jan Hus“) am Rhein – geringere Ausbeute dank regelmäßiger Aktionen.
  • ASV Leinstetten: 7 Erwachsene + Kinder, 1,5 m³ Müll auf ca. 3 km an Glatt und Heimbach.
  • FV March-Neuershausen: 16 Jugendliche und Erwachsene.
  • FV Marlach-Winzenhofen: 53 Personen an Jagst, Sindelbach und Angellochbach, ca. 2 m³ – starke Jugendbeteiligung.
  • Angelsportverein Meckenbeuren-Kehlen: Eine der größten Aktionen mit ca. 100 Helfern (viele Familien und Kinder) an Schussen und gesamtem Gemeindegebiet, inkl. „Kipp it clean“-Projekt (Zigarettenkippen-Recycling).

Viele Vereine hoben kuriose oder problematische Funde hervor: Autoreifen, Silofolie (Gefahr für Vögel und Fische), Gartenmöbel, Fahrräder oder Verpackungsmüll. Gleichzeitig wird deutlich, dass die kontinuierlichen Aktionen Wirkung zeigen.

Gewinnspiel und Dank

Der LFVBW hatte auch 2026 wieder ein Gewinnspiel mit attraktiven Preisen ausgelobt.

Die glücklichen Gewinner sind:

  • Angel- und Fischereiverein Herbrechtingen e.V.
  • Anglerverein Backnang u. Umgebung
  • Anglergemeinschaft Gamshurst

Jeder der drei Vereine erhält ein Überraschungspaket, freundlicherweise gesponsert von der Stein GmbH aus Öhringen (www.stein-promotion.net) – herzlichen Dank an das Team der Stein GmbH für die tolle Unterstützung!

Der LFVBW bedankt sich herzlich bei allen teilnehmenden Vereinen, Helferinnen und Helfern, Jugendlichen, Vorständen sowie den vielen unterstützenden Kommunen und Bauhöfen! Euer Einsatz leistet einen wertvollen Beitrag zum Gewässerschutz und macht die Anglerschaft zu aktiven Naturschützern.

Wir freuen uns bereits auf den Tag des Gewässers 2027 und weiteres starkes Engagement für saubere Gewässer in Baden-Württemberg!

 

 

 

Dem Rohrbach auf den Grund gegangen: FLOW-Projekt des LFVBW ein voller Erfolg

Furtwangen – Graue Wolken und anfänglicher Regen? Für echten Fischerei- und Naturschutznachwuchs kein Hindernis! Davon ließen sich sieben hochmotivierte Kinder und Jugendliche am Rohrbach jedenfalls nicht bremsen. Ausgerüstet mit Keschern, Klemmbrettern und jeder Menge Entdeckergeist starteten sie gemeinsam mit Jörg Klausmann (LFVBW-Bezirksreferent für Jugend) und Klaus Lachner (LFVBW-Fachreferent für Gewässer) ein ganz besonderes Naturschutzprojekt. Zum ersten Mal führte der Verband das bundesweit renommierte FLOW-Projekt durch – eine wissenschaftliche Initiative zur standardisierten Erfassung und Bewertung des ökologischen Zustands unserer so wichtigen kleinen Bäche.

Für Projektleiter Jörg Klausmann war die Aktion eine gelungene Premiere. Da das FLOW-Projekt strenge wissenschaftliche Kriterien erfüllen muss, um belastbare Daten für die Forschung (unter anderem für das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung) zu liefern, stand im Vorfeld eine fundierte Ausbildung des Gruppenleiters an. Vor Ort zahlte sich das aus: Das gesamte Team ging mit einer Akribie und Professionalität zu Werke, die unserem Verband alle Ehre macht. Ein kleines Zelt diente dabei als improvisiertes Trockenlabor für die Messungen.

Drei spezialisierte Teams für die Gewässergüte

Um den rund 100 Meter langen Bachabschnitt lückenlos und wissenschaftlich sauber zu untersuchen, teilten sich die Nachwuchsforscher in drei spezialisierte Gruppen auf:

  • Gruppe 1 (Gewässerstruktur): Gemeinsam mit Betreuer Fabian Fischer, (Vorstandsmitglied AV Furtwangen) nahmen die Kinder das Bachbett unter die Lupe. Untersucht wurden der Verlauf des Bachs, die Uferbeschaffenheit und potenzielle natürliche Barrieren. Für die perfekte Dokumentation kam sogar moderne Technik zum Einsatz: Jungforscher Nils steuerte eine Drohne geschickt über den Bachlauf, um die Struktur präzise aus der Vogelperspektive festzuhalten.
  • Gruppe 2 (Chemische Parameter): Unter der fachkundigen Leitung von Klaus Lachner analysierten Betreuerin Petra und zwei Jugendliche die chemischen Werte des Wassers. Wichtige Indikatoren wie Nitrat, Phosphat und der Sauerstoffgehalt wurden genauestens bestimmt. Als Fischer ist uns der Umweltschutz eine Herzensangelegenheit, weshalb Klaus Lachner strikt darauf achtete, dass keine Testflüssigkeiten in die Natur gelangten – sämtliche Chemikalien wurden sicher in einem Extra-Behälter gesammelt.
  • Gruppe 3 (Makrozoobenthos): Bewaffnet mit Eimern und Keschern wateten Jörg Klausmann und zwei Kinder durch den Rohrbach. Ihr Ziel: Das Sammeln von Makrozoobenthos – den wirbellosen Kleintieren des Gewässergrundes. Diese Tierchen sind die perfekten Bioindikatoren, um die biologische Wasserqualität verlässlich zu bestimmen.

Große Begeisterung und ein kleines Missgeschick

Die Ausbeute am Gewässergrund war überwältigend und sorgte für leuchtende Augen bei den Kids und den Betreuern. Die enorme Anzahl und Vielfalt der gefundenen Kleinstlebewesen zeigen, wie lebendig unsere heimischen Bäche sind. Jedes Tierchen wurde akribisch bestimmt, gezählt und dokumentiert, bevor es wieder unbeschadet in seine nasse Heimat entlassen wurde.

Dass bei so viel vollem Einsatz unter freiem Himmel auch mal etwas schiefgehen kann, gehört zum echten Outdoor-Erlebnis dazu: Drei Protokollblätter fielen Jörg Klausmann buchstäblich ins Wasser – was der hervorragenden Stimmung aber keinen Abbruch tat. Pünktlich zum gemütlichen Ausklang gegen 12 Uhr setzte sich schließlich auch die Sonne durch.

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Ein riesiges Dankeschön gilt Silke, der Frau von Jörg Klausmann, die die Truppe mit frischen Brezeln, feinem Zopf und warmem Kaffee versorgte, sowie Betreuerin Petra für ihre phänomenalen, selbstgebackenen Kekse.

Wissensvermittlung direkt am lebenden Objekt

Neben der reinen Datenerhebung kam die anglerische Praxis und der Erfahrungsaustausch nicht zu kurz. Gewässer-Experte Klaus Lachner nutzte die Gelegenheit, um dem Nachwuchs anschaulich zu erklären, wie das Laichgeschäft der Bachforellen abläuft und warum ein intakter Bachlauf für das Überleben der Fische existenziell ist. Für herzhaftes Lachen sorgte Betreuer Fabian mit einer Anekdote aus seiner eigenen Jugend: Er hatte am Bach statt der erhofften Forelle aus Versehen eine Bisamratte am Schwanz gepackt.

Das Fazit des Tages: Das erste FLOW-Projekt des LFVBW war ein voller Erfolg! Die erhobenen Daten leisten einen wertvollen Beitrag zum Schutz unserer heimischen Kleingewässer. Gleichzeitig hat unser Forschernachwuchs bewiesen, dass angewandter Naturschutz und Verbandsarbeit trotz Regen unglaublich viel Spaß machen können.

Interesse geweckt?

Wer mehr über das Flow-Projekt erfahren oder sich in der Gewässer- und Jugendarbeit engagieren möchte, kann sich gerne direkt an unsere Experten wenden:

Jörg Klausmann

(Bezirksreferent für Jugend Südbaden) | E-Mail: joerg.klausmann@lfvbw.de

Klaus Lachner

(Fachreferent für Gewässer) | E-Mail: klaus.lachner@lfvbw.de

Verfasser des Berichts:

Simon Wachter _ Referent für die Öffentlichkeitsarbeit beim LFVBW-Bezirk Südbaden

Mail: Simon.Wachter@lfvbw.de

 

Workshop modernes Raubfischangeln mit Oberflächenköder am 20.06.2026

In diesem Workshop lernen Sie alle Grundtechniken des modernen Oberflächenfischens kennen.

Neben den gängigen Wurftechniken und Angeltechniken wird auch auf das passende Tackle und die Zielfische eingegangen.

Auf Grund der einfachen und systematischen Einführung in die Oberflächen Methode sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich.

Im Laufe des Tages werden Sie von erfahrenen Guides des LFVBW geschult und mit allem Wissenswerten versorgt.

Nach dem Workshop sollte jeder Teilnehmer in der Lage sein, die Technik und das nötige Fachwissen zu beherrschen.

Die Workshop-Teilnehmer treffen sich am Samstag, den 20. Juni 2026 um 09:00 Uhr beim Clubhaus des ASV Hügelsheim.

https://maps.app.goo.gl/ag45W6nf4eMo2SFZ9

Der Anmeldeschluss ist der 07. Juni 2026. Die Anmeldung ist verbindlich nach Zahlungseingang! IBAN:DE14 6005 0101 0002 7230 79 Institut: BW-Bank Stuttgart; VWZ: Workshop Oberflächenköder + Teilnehmername

Vor Ort erwartet Sie seitens des Verbandes: Herr Vlado Pajurin und Benedikt Götzfried (Bene Topwater Productions)

Die Teilnehmergebühr beläuft sich auf 60  € pro Person. In diesem Betrag ist die Referentengebühr sowie 2 x Oberflächenköder.

Vor Ort bietet der ASV Hügelsheim Getränke und was zum Essen gegen einen kleinen Eigenbeitrag an.

Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen beschränkt. Wenn die Teilnehmerzahl von mindestens 20 Personen bis zum 07. Juni nicht erreicht ist, erlauben wir uns den Workshop abzusagen. Bereits bezahlte Teilnehmergebühren werden zurückerstattet.

Der Fang wird vom Teilnehmer selbst verwertet. Neben den gesetzlichen Bestimmungen sind die Fangbeschränkungen, Schonmaße und Schonzeiten laut Erlaubnisschein (erhalten Sie vor Ort) zu beachten.

Mitzubringen sind: Gültiger Jahresfischereischein, das notwendige Tackle (Route und Rolle), sowie weitere benötigte Angelutensilien (Unterfangkescher, Fischtöter, Messer, Hakenlöser). Bitte denken Sie daran, wettergerechte Kleidung anzuziehen.

Nach einem Gruppenfoto endet der Workshop gegen 16:00 Uhr.

Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Der Teilnehmer verzichtet auf Haftung gegen den Veranstalter sowie gegen deren Mitarbeiter auch dann, wenn keine eigene Versicherung besteht!

Falls Sie nicht am 20.06.2026 teilnehmen können, bitten wir um rechtzeitige Abmeldung bis zum 07.Juni per E-Mail an  karin.nowak@lfvbw.de.

Herr Pajurin steht auch für Fragen vorab gerne unter 0172 7458321 telefonisch zur Verfügung.

Landesfischereiverband Baden-Württemberg e. V.
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