Nachwuchsarbeit und Artenschutz: LFVBW setzt mit Kindergarten „Regenbogen“ Bachforellen in die Murg

Bischweier/Rastatt, 17. April – Im Rahmen des landesweiten Prestigeprojekts „Flusslandschaft des Jahres 2026 und 2027“ setzte der Landesfischereiverband Baden-Württemberg (LFVBW) ein deutliches Zeichen für die nachhaltige Gewässerbewirtschaftung und die Umweltbildung. Gemeinsam mit den lokalen Partnern der Angelsportvereine Bischweier und Rastatt wurde eine Besatzmaßnahme durchgeführt, die gleichermaßen den Artenschutz in der Murg stärkt und junge Menschen für das Ökosystem Wasser sensibilisiert.

Praxisnahe Umweltbildung mit dem Fischmobil

Ein zentraler Bestandteil der Verbandsstrategie ist die Vermittlung von Fachwissen an die nächste Generation. Rund 20 Vorschulkinder des Kindergartens „Regenbogen“ aus Bischweier erlebten an diesem Vormittag Naturpädagogik auf höchstem Niveau.

Unter der Leitung von Malte Seibold und dem Einsatz des LFVBW-Fischmobils wurde das Ufer der Murg zum Klassenzimmer. Seibold verstand es, den fünfjährigen Teilnehmern die komplexen Zusammenhänge des Natur- und Artenschutzes in seiner charakteristischen, lebendigen Art näherzubringen. Im Fokus standen dabei die Biologie der heimischen Fische und die Notwendigkeit, Lebensräume wie die Murg aktiv zu schützen und zu pflegen.

Stärkung der Bachforellenbestände

Kern der operativen Maßnahme war der Besatz von rund 100 Bachforellen. Die Wahl der Murg als Einsatzort unterstreicht deren Bedeutung als „Flusslandschaft des Jahres 2026 und 2027“. Durch solche gezielten Maßnahmen unterstützt der LFVBW die Wiederherstellung stabiler, selbsterhaltender Populationen in unseren heimischen Fließgewässern.

Die Umsetzung vor Ort erfolgte in enger Abstimmung und unter Mitwirkung erfahrener Verbands- und Vereinsvertreter. Neben Malte Seibold begleiteten Michael Groß, Jürgen Waldvogel und Lukas Heitz die Aktion fachlich, um einen waidgerechten und ökologisch effektiven Besatz zu garantieren.

Die Murg: Ein Ökosystem im Aufwind

Für den LFVBW ist die Murg ein Paradebeispiel für gelungene Revitalisierung. Als Gebirgsfluss, der den Nordschwarzwald entwässert, bietet sie durch ihre kiesigen Strukturen und die verbesserte Durchgängigkeit (Stichwort: Fischtreppen und Rückbau von Wanderhindernissen) ideale Voraussetzungen für die Bachforelle. Der Verband sieht in der Auszeichnung der Murg eine Bestätigung der langjährigen Bemühungen, Flüsse nicht nur als Wirtschaftsgut, sondern als lebenswerte Adern der Biodiversität zu begreifen.

Verfasser des Berichts:

Simon Wachter _ Referent für die Öffentlichkeitsarbeit beim LFVBW- Bezirk Südbaden

Mail: Simon.Wachter@lfvbw.de

Weitere Impressionen (Danke an Lukas Heitz und Jürgen Waldvogel für die Bilder):

 

Einladung zur Fischerprüfung

Einladung

Liebe Prüflinge der Fischerprüfung am 25.04.2026,

die Einladungsschreiben zur Fischerprüfung wurden verschickt.

Diejenigen, bei denen uns eine Email-Adresse vorlag, haben sie per Email bekommen – schaut also auch in Eure Spam-Ordner!

Wer seine Einladung nicht erhalten hat, meldet sich dann bitte umgehend per Email über info@lfvbw.de bei uns. Dann können wir die Einladung nochmal schicken.

Viel Erfolg!

Euer Landesfischereiverband

Die Murg im Fokus der Fischerei: LFV setzt starke Impulse zum Auftakt der „Flusslandschaft des Jahres“

Ein starkes Bekenntnis zum Gewässerschutz und zur Artenvielfalt

Am Sonntag, den 22. März am Weltwassertag, feierte die Veranstaltungsreihe zur „Flusslandschaft Murg“ im Naturfreundehaus Rastatt ihren Auftakt. Dabei wurde deutlich: Ohne den fachlichen Einsatz und die Visionen der organisierten Fischerei wäre die positive Entwicklung der Murg kaum denkbar.

Präsenz und Expertise: Der Landesfischereiverband vor Ort

Dass die Fischerei eine Schlüsselrolle bei der Renaturierung der Murg einnimmt, zeigte schon die hochkarätige Besetzung seitens des Landesfischereiverbands Baden-Württemberg. Mit Präsident Thomas Wahl, Geschäftsführer Reinhart Sosat sowie den regionalen Führungskräften Michael Groß (Bezirksvorsitzender Nordbaden) und Jürgen Waldvogel (Vizepräsident Nordbaden) war die Verbandsspitze vollzählig vertreten.

Die fachliche Tiefe unterstrichen zudem Vlado Pajurin (Fachreferent Angelfischerei) und Klaus Lachner, der im Vorstand die komplexen Gewässerfragen verantwortet. Ein besonderes Highlight für die Umweltbildung war das Fischmobil des LFVBW unter der Leitung von Malte Seibold, das vor Ort hautnah demonstrierte, wie lebendig und schützenswert unsere Unterwasserwelt ist.

Das Ehrenamt als Motor des Erfolgs

In den Eröffnungsreden von Regina Schmidt-Kühner (stellv. Bundesvorsitzende Naturfreunde) und Andrea Gress (Vorsitzende Naturfreunde Rastatt) wurde die Arbeit der Fischerei-Experten ausdrücklich gewürdigt. Besonders hervorgehoben wurde das Engagement von Michael Groß und Jürgen Waldvogel, die gemeinsam mit weiteren Mitstreitern wie Ulrike Dieterle und Werner Dautner sowie Heinz Zoller das Projekt „Flusslandschaft“ mit Leben füllen.

Ein symbolischer Höhepunkt des Nachmittags war die Übergabe von Wasser aus der brandenburgischen Stepenitz, Flusslandschaft der letzten beiden Jahre an die Murg. Mit dieser feierlichen Geste wurde die Murg offiziell als „Flusslandschaft des Jahres“ für die kommenden zwei Jahre proklamiert.

Strategischer Einsatz für Durchgängigkeit und Artenschutz

In den Grußworten wurde die fachliche Leistung des LFVBW und seiner Partner besonders deutlich:

  • LFVBW-Präsident Thomas Wahl zog eine Bilanz, die Mut macht: Er erinnerte an die harten Zeiten der Industrialisierung, betonte aber vor allem die Erfolge der jüngsten Vergangenheit. Ein Meilenstein ist die Durchgängigkeit der Murg, bei der der Verband intensiv an der Umsetzung von Fischaufstiegen arbeitet. Besonders stolz zeigte er sich über die Rückkehr der Lachse – ein Erfolg, der maßgeblich auf der vom LFVBW betriebenen Lachszucht im Wolftal fußt, die jungen Lachse für die Auswilderung vorbereitet.
  • DAFV-Präsident Klaus-Dieter Mau unterstrich die Forderungen der Angelfischer: Um der Natur eine echte Chance zu geben, müssen Querverbauungen und Begradigungen konsequent beseitigt werden.
  • Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder und Bürgermeister Rafael Knoth würdigten die Murg als Lebensader der Region. Sie hoben hervor, dass die Rückkehr einer Vielzahl von Lebewesen direkt mit den ökologischen Verbesserungsmaßnahmen verknüpft ist, die von der Fischerei seit Jahren eingefordert und begleitet werden.

Fachvortrag: Den Wandel verstehen

Den Abschluss bildete ein tiefer Einblick in die fischereibiologische Praxis. Dr. Frank Hartmann vom Regierungspräsidium Karlsruhe (Fischereibehörde) referierte zum Thema „Die Murg im Wandel der Zeit“. Er zeigte auf, wie wichtig die wissenschaftliche Begleitung und die behördliche Zusammenarbeit für den nachhaltigen Erfolg der Fischpopulationen sind.

Hier geht’s zum Fachvortrag
Proklamation Murg Hartmann 22.03.2026

Fazit: Der Auftakt in Rastatt hat eines klargestellt: Der Landesfischereiverband ist nicht nur Gast, sondern aktiver Gestalter an der Murg. Durch Zuchtprogramme, den Einsatz für Wanderwege der Fische und unermüdliche Basisarbeit sorgt der Verband dafür, dass die Murg wieder zu dem wird, was sie sein soll – ein lebendiger, artenreicher Fluss für Mensch und Tier.

Ein symbolischer Höhepunkt des Nachmittags war die Übergabe von Wasser aus der brandenburgischen Stepenitz, Flusslandschaft der letzten beiden Jahre, an die Murg. Mit dieser feierlichen Geste wurde die Murg offiziell als „Flusslandschaft des Jahres“ für die kommenden zwei Jahre proklamiert.

Einen großen Dank zum Schluss an den ASV-Rastatt und die vielen Helferinnen und Helfer die diese Veranstaltung zum großen Erfolg machte.

Verfasser des Berichts

Simon Wachter _ Referent für die Öffentlichkeitsarbeit beim LFVBW- Bezirk Südbaden

Mail: Simon.Wachter@lfvbw.de

Bilder: Olaf Lindner vom DAFV
https://cloud.dafv.fish/index.php/s/XAAT8zrfnLkFaDk

Bericht mit Werner Dautner _  1. Vorsitzender des ASV Rastatt
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/karlsruhe/flusslandschaft-der-jahre-2026-27-die-murg-100.html

Weitere Impressionen:

Praktiker-Tag Baden-Württemberg 28.03.26

BAGGERSEE

Jetzt anmelden! Praktiker-Tag: Gesunder See – viele Fische | 28.03.2026, 10:00 – 15:40 Uhr, Meitingen | Deutschlandweite Termine in 2025 / 2026

Ab sofort können sich alle Angler, Gewässerwarte und Interessierten aus Baden-Württemberg, die beim Praktiker-Tag Gesunder See – viele Fische am 08. Februar 2026 in Rastatt / Wintersdorf leider keinen Platz mehr bekommen konnten, zum Praktiker-Tag Gesunder See – viele Fische in Bayern anmelden! Der Praktiker-Tag Bayern findet in Zusammenarbeit mit dem Landesfischereiverband Bayern e.V. und dem Bezirksverband Fischereiverband Schwaben e.V. statt.

In rund fünf Stunden erfahren die Teilnehmenden praxisnah, wie Angelvereine den Lebensraum in ihren Gewässern durch langfristig wirksame Maßnahmen verbessern können. Die Gäste bekommen praktische Tipps, Vorträge und Hintergrundwissen: zum Beispiel zur Frage, warum die positive Wirkung von Totholzbündeln oder Flachwasserzonen im Baggersee – anders als bei Fischbesatz – über viele Jahre hinweg anhält. Veranstalter ist das Vermittlungs- und Umsetzung-Projekt „AngelGewässer“ der Hochschule Bremen. Dieses schließt an das Forschungs-Projekt BAGGERSEE an, bei dem in einer einmaligen Forschungsstudie über sechs Jahre Maßnahmen zur Erhöhung der Artenvielfalt an 20 niedersächsischen Baggerseen wissenschaftlich untersucht wurden.

Der Praktiker-Tag für Bayern und Interessierte aus Baden-Württemberg findet bereits am 28. März 2026 in Meitingen statt. Weitere Praktiker-Tage wurden im Herbst 2025 in Bremen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Sachsen-Anhalt veranstaltet sowie im Frühjahr 2026 im Saarland und in Baden-Württemberg – mit zahlreichen Besuchern und positiver Resonanz. Für alle Praktiker-Tage Gesunder See – viele Fische gilt: Sie sind kostenfrei und offen für alle Interessierten. Die Einladung richtet sich ausdrücklich auch an Mitarbeitende von wasser- und umweltrechtlichen Genehmigungsbehörden. Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich.

Praktiker-Tag für Bayern und Interessierte aus Baden-Württemberg

28.03.2026 | Meitingen | Jetzt anmelden!

Der Praktiker-Tag für Bayern findet am 28.03.2026 von 10:00 bis 15:40 Uhr inklusive Mittagspause in 86405 Meitingen statt. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich.

Ort

Angemeldete Teilnehmer kommen zum Vereinsheim des Fischereivereins Meitingen e. V. – die „Fischereihütte“ – Am Lechspitz 8, 86405 Meitingen. Ein genauer Anfahrts-Link befindet sich auf der Übersichtsseite Praktiker-Tage auf der Webseite des Projekts AngelGewässer.

PLATZ SICHERN (LINK: (https://www.hs-bremen.de/forschen/forschungs-und-transferprofil/forschungsprojekt/angelgewaesser/praktiker-tage/anmeldung/ )

Das erwartet die Teilnehmenden

Wer als Gewässerwart im Baggersee seines Angelvereins Totholz für mehr Raubfische platzieren will oder eine Flachwasser-Zone als Schutz- und Laichgebiet plant, dem zeigt der AngelGewässer-Praktiker-Tag anschaulich und leicht verständlich, wie es geht. Für Anglerinnen und Anglern, die in ihrem Verein anregen wollen, nachhaltig wirksame Maßnahmen für mehr Fische im See zu ergreifen, bietet der Tag nützliche, praxisorientierte Impulse. Die Praktiker-Tage vermitteln das notwendige Wissen, welche Maßnahmen es gibt und wie man sie konkret umsetzt. Auch die Frage, warum nach einem Fischbesatz häufig nicht dauerhaft mehr Fische im See leben, wird auf wissenschaftlicher Grundlage verständlich beantwortet.

Konkret gibt es im Praktiker-Tag Gesunder See – viele Fische

🐟 Hintergrundinfos von Experten: Vorträge von Fischereiwissenschaftler Prof. Dr. Thomas Klefoth, Projektleiter von AngelGewässer, sowie von Wissenschaftlern aus dem Vorgänger-Projekt BAGGERSEE zu Flachwasser-Zonen, Totholz-Bündeln und anderen Möglichkeiten, den Baggersee-Lebensraum zu verbessern.

🐟 viel Raum für alle Fragen zum Thema

🐟 Ausstellung zur Gewässerverbesserung: Anschauliches & Greifbares zu Flachwasser-Zonen und Totholz-Maßnahmen – gebündeltes Wissen mit Schaubildern, Fotos, Audio- und Video-Inhalten

🐟 konkrete Praxis-Erfahrung: Schritt-für-Schritt-Anleitungen zur Planung, Genehmigung und Umsetzung strukturverbessernder Maßnahmen an Baggerseen, Infomaterialien und Praxiserfahrungen

🐟 Lokale Experten zu regionsspezifischen Anliegen und Fragestellungen – abhängig von der Region

Wenn es lokal besondere Anliegen, Bedarfe oder Probleme gibt, nimmt der Landesfischereiverband Bayern e.V. sowie das Team des AngelGewässer-Projekts gern Vorschläge für zusätzliche Inhalte für das Programm und die Vorträge der Praktiker-Tage auf!

Veranstalter

Alle Praktiker-Tage werden vom Team des AngelGewässer-Projekts veranstaltet. Leiter ist Prof. Dr. Thomas Klefoth von der Hochschule Bremen (HSB), Fischereiwissenschaftler und Experte für nachhaltiges Gewässermanagement im Rahmen der Angelfischerei. AngelGewässer ist vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert, Kooperationspartner ist der Deutsche Angelfischerverband e. V. (DAFV).

Ziel der Veranstaltung

Ziel der Praktiker-Tage: Allen Anglern, Gewässerwarten und Angelinteressierten sehr praxisorientiert nahebringen, wie Angler den Lebensraum in ihren Baggerseen mit einfachen Maßnahmen nachhaltig verbessern können. Mit Maßnahmen wie Totholz-Bündeln oder Flachwasser-Zonen, die unabhängig von Fischbesatz funktionieren und langfristig über viele Jahre hinweg wirken. Das ist gut für mehr Fische, für alle Angler und für die Natur. Zusätzlich wird erklärt, warum und wie genau die einzelnen Maßnahmen wirken und wie sich die Erkenntnisse auch auf andere Lebensräume wie beispielsweise Flüsse und Bäche übertragen lassen.

Im Rahmen des Vorgänger-Projekts BAGGERSEE wurden diese Maßnahmen bereits in vielen niedersächsischen Seen erfolgreich angewendet. Ihre Wirkung ist unter vielen Anglern bekannt. Beim Praktiker-Tag Gesunder See – viele Fische können Teilnehmer mit aktuellen Infos aus der Wissenschaft und Praxis sowohl Grundwissen zum Thema Gewässeraufwertung erwerben als auch Neues entdecken und gleichzeitig ihr bestehendes Wissen auffrischen.

Termine und Anmeldung

Die Teilnahme ist kostenfrei. Wer am Praktiker-Tag Bayern am 28.03.2026 teilnehmen möchte, meldet sich bitte vorab verbindlich über das hier verlinkte Anmeldeformular an.

LINK ÜBERSICHT TERMINE (https://www.hs-bremen.de/forschen/forschungs-und-transferprofil/forschungsprojekt/angelgewaesser/praktiker-tage/   )

LINK ANMELDUNG (VERBINDLICH) (https://www.hs-bremen.de/forschen/forschungs-und-transferprofil/forschungsprojekt/angelgewaesser/praktiker-tage/anmeldung/)

Laufend aktualisierte Informationen und aktuelle Updates zur Veranstaltung Praktiker-Tag Bayern finden Sie hier: https://www.hs-bremen.de/die-hsb/aktuelles/veranstaltung/praktiker-tag-bayern/#2026-03-28T10:00:00+01:00

Mehr Infos, häufige Fragen und Antworten

Für die, die vorab schon mehr zum Thema und zu den Praktiker-Tagen wissen möchten: Antworten auf häufige Fragen zu Maßnahmen zur Gewässer-Aufwertung und zum AngelGewässer-Projekt sowie Know-how zu langfristig wirksamen Maßnahmen finden Interessierte unter anderem hier:

FAQS (https://www.hs-bremen.de/forschen/forschungs-und-transferprofil/forschungsprojekt/angelgewaesser/faqs/ )

Das Projekt AngelGewässer

Mehr Infos zum Projekt sowie Ansprechpartner und Kontaktadressen für weitere Fragen finden sich hier:

PROJEKTSEITE (https://gewaesser-macher.de )

 

Foto: T. Moch BAGGERSEE

Präzisionskünstler an der Angelrute – Finale der Indoorleague South in Iffezheim

Iffezheim – Am kommenden Sonntag, den 22. März 2026, wird die Sporthalle der Maria-Gress-Schule zum Schauplatz eines besonderen sportlichen Highlights: Die Angelkameradschaft Iffezheim richtet das große Finale der Indoorleague South 25/26 aus. Beim Castingsport, dem „Trockenangeln“ auf Ziele, geht es nicht um den dicksten Fang, sondern um Millimeterarbeit und perfekte Wurftechnik.

Ein Event für die ganze Region

Dass die Veranstaltung Gewicht hat, zeigt die Liste der Schirmherren: Neben den Landesfischereiverbänden Baden-Württemberg und Bayern unterstützen auch die Fischerjugend, die Messe „Jagen und Fischen“ sowie befreundete Vereine wie der ASV Memprechtshofen und die Schweizer Experten der Castingsportgruppe Gempen den Wettbewerb.

Mitmachen ausdrücklich erwünscht

Das Turnier ist so ausgelegt, dass wirklich jeder teilnehmen kann. Die Altersklassen starten bereits bei den Jüngsten (ab ca. 5 Jahren) und reichen bis zu den Profis. Besonders einladend für Neulinge: Wer keine eigene Ausrüstung hat, bekommt diese vor Ort gestellt.

„In der Halle trainiert man die Genauigkeit. Da geht es nicht um Weite, sondern um das reine Gefühl für Gerät und Schnur“, erklärt Organisator und Trainer Andreas Kirchner. Wer erst einmal reinschnuppern möchte, kann bereits ab 09:00 Uhr beim freien Wurftraining zuschauen oder erste Versuche wagen. Der offizielle Wettkampf beginnt um 10:30 Uhr.

Die Details auf einen Blick:

  • Termin: Sonntag, 22. März 2026
  • Ort: Sporthalle der Maria-Gress-Schule, Iffezheim
  • Zeitplan: 09:00 Uhr Training, 10:30 Uhr Start
  • Anmeldung: Kurzentschlossene sollten sich umgehend bei Andreas Kirchner melden (Mobil: 0176 96072842 oder E-Mail: Jugend+Casting@AK-Iffezheim.de). Die Startgebühr liegt bei familienfreundlichen 14 bis 16 Euro.

Zuschauer sind herzlich willkommen, um die Sportler bei ihren präzisen Würfen auf die gelben Skishscheiben anzufeuern und mehr über diesen vielseitigen Sport zu erfahren. Weitere Infos gibt es unter www.ak-iffezheim.de

Verfasser des Berichts:

Simon Wachter Bezirksreferent für die Öffentlichkeitsarbeit beim Landesfischereiverband Bezirk Südbaden

Simon.Wachter@lfvbw.de

Aufschwung bei der Aqua Fisch 2026

10.03.2026 – Mehr Aussteller und mehr Besucher lautete die Maxime für die 32. Auflage der Aquafisch und diese wurde vollumfänglich erfüllt. Trotz oder vielleicht gerade wegen einem schönen und frühlingshaften Wochenende strömten fast 18.000 Besucher zur Aquafisch und genossen sichtlich die Messe. Zum umfangreichen Informationsangebot gehörten auch wir vom LFV BW in Kombination mit unserem Fischmobil-Anhänger und in Kooperation mit Fishing-King auf unserem 100 m² Stand. Vom Andrang überwältigt stellten wir bereits Samstagnachmittag fest, dass unsere „Give-Aways“ in Form von Plakaten, Postern, Kalendern, Taschen und weiteren Infobroschüren sehr gefragt waren, sodass wir rationieren mussten, um für Sonntag überhaupt noch Material zum Verteilen übrig zu haben.

Viele schöne und informative Gespräche und Anfragen rund um das Angeln konnten geführt bzw. beantwortet werden. Auch Themen bezüglich Verbandsaktivitäten und Mitgliedschaft, gerade von „Neu-Anglern“ wurden häufig angesprochen. Bedauern wurde geäußert, dass unsere Gewässerwarte-Ausbildungen ständig ausgebucht seien und man keinen Platz bekäme, weil die Nachfrage so groß sei. Hier wurde der Wunsch nach mehr Kursen geäußert und natürlich Verständnis gezeigt, dass unsere Ausbilder schon jetzt an die Grenzen des Machbaren stoßen. Reichlich Lob bekamen wir für unsere Präsenz und unseren Stand, für das Fischmobil und die Kooperation mit Fishing-King, diese würde wohl tadellos funktionieren. Auch wurde gerne unser Angebot der kindgerechten Information über die Zusammenhänge im Gewässer als Lebensraum mittels unserem Fischmobil-Anhänger und einer kompetenten Betreuung genutzt. Eltern waren dankbar für die Verweilqualität und die Kinder begeisterten sich für das Angebot zum „Forschen“ Malen und Spielen. Auf unserem Stand war fast immer etwas los.

Ein besonderes „Schmankerl“ ist das Interview, welches vom Veranstalter mit Jörg Klausmann, Betreuer des Fischmobil-Anhängers geführt und bereits beim Zoologischen Zentral Anzeiger, Boot Magazin und Fisch & Fang veröffentlicht wurde. Link: https://www.aqua-fisch.de/medien-presse/hoerfunkservice

Überhaupt kann man zusammenfassend sagen, das Interesse am LFV BW, seinen Aufgaben und Tätigkeiten war sehr groß und dies nicht nur bei unseren Mitgliedern. Auffällig waren die vielen freundlichen und anerkennenden Worte, sodass man im Resümee sagen kann, es ist uns gelungen, ein positives Image zu vermitteln und somit war unsere Beteiligung an der Messe Aquafisch dank dem Einsatz der Ehrenamtlichen vor Ort wieder ein Erfolg.

 

Bericht Aquafisch 2026 © Text Wolfgang Groth / LFVBW

LFVBW-Wahlprüfsteine: Parteipositionen zur Angelfischerei und Gewässerpflege in Baden-Württemberg

Liebe Anglerinnen und Angler, Vereinsmitglieder und Interessierte,

im Vorfeld der Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März 2026 hat der Landesfischereiverband Baden-Württemberg e.V. (LFVBW) – als Vertretung der organisierten Angelfischer im Land – den im Landtag vertretenen Parteien (Grüne, CDU, SPD, FDP und AfD) 20 gezielte Fragen zu Themen wie Gewässerschutz, Fischereigesetz, Naturschutz und wirtschaftlicher Bedeutung der Fischerei gestellt.

Die unveränderten Originalantworten der Parteien geben Ihnen einen transparenten Überblick über ihre Positionen und Pläne.

Entdecken Sie die Antworten in unserem Reader oder laden Sie das vollständige Dokument als PDF herunter. So können Sie sich bestens informieren und fundiert entscheiden – für gesunde Gewässer, starke Vereine und eine zukunftsweisende Fischereipolitik!

LFVBW_Wahlpruefsteine_Landtagswahl_2026

Finale der Indoorleague South 25/26 – Castingsportturnier in Iffezheim!

Seid dabei beim spannenden Finale der Indoorleague South am Sonntag, den 22. März 2026, in der Sporthalle Iffezheim! Von Anfängern ab 5 Jahren bis zu erfahrenen Castingsportlern – alle sind herzlich eingeladen, in Disziplinen wie Arenberg und Skish mitzumachen, inklusive Training, Wettkampf und Fuchsjagd. Meldet euch bis zum 15. März bei Andreas Kirchner (Jugend-Casting@AK-Iffezheim.de) an – Startgebühr nur 14–16 €, Geräte werden gestellt!

RecFishing-App: Vorerst keine Meldepflicht für Angler in Deutschland – Rechtsgrundlage fehlt noch

Angeln am Meer

Die EU-Kommission hat die RecFishing-App eingeführt, eine mobile Anwendung zur elektronischen Meldung von Angelfängen in der Meeres-Freizeitfischerei. Sie dient der besseren Datenerhebung zu bestimmten Fischarten und ergänzt die überarbeitete EU-Fischereikontrollverordnung (Verordnung (EU) 2023/2842 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1224/2009).

Aktueller Stand in Deutschland (Stand Januar 2026):

  • Es besteht derzeit keine rechtliche Verpflichtung für Anglerinnen und Angler, Fänge über die RecFishing-App zu melden.
  • Grund: Die notwendige nationale Rechtsgrundlage – eine Änderung des Seefischereigesetzes (SeeFischG) – ist noch nicht rechtskräftig.
  • Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) rechnet mit einem Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens frühestens im Sommer 2026.
  • Erst nach Inkrafttreten dieser Änderung wird die Meldung für betroffene Meeresangler verpflichtend.

Betroffene Arten und Gebiete (EU-weit):
Die Meldepflicht gilt schrittweise für Arten mit EU-weiten Schon- oder Managementmaßnahmen, z. B.:

  • Wolfsbarsch, Aal (Nordsee)
  • Dorsch, Aal, Lachs (Ostsee)
  • Weitere sensible Arten wie Blauflossenthun

Die App soll tägliche Meldungen (inkl. Rückwürfe) ermöglichen und wird in den EU-Mitgliedstaaten nach und nach freigeschaltet – je nach nationaler Bereitschaft.

Position des DAFV:

Der Deutsche Angelfischerverband (DAFV) begleitet den Prozess seit 2018 eng und setzt sich für eine praktikable, belastbare Datenerhebung ein, die Stichproben ersetzt und echten Naturschutz unterstützt. Gleichzeitig kritisiert er übermäßige Bürokratie und Verzögerungen.

Ausblick:

Sobald die SeeFischG-Änderung verabschiedet ist, informieren wir euch umgehend über die genauen Pflichten, Registrierung und Nutzung der App. Bis dahin gilt: Keine Verpflichtung in Deutschland!

Weitere Infos:

Originalartikel DAFV: RecFishing-App vorerst nicht verpflichtend

EU-Infos: Europäische Kommission – RecFishing

Wir halten euch auf dem Laufenden – bei Fragen gerne an uns wenden!

(Quellen: DAFV, EU-Kommission; Stand: Februar 2026), Foto: Shutterstock

Landesfischereiverband Baden-Württemberg e. V.
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