An heißen Sommertagen zieht es tausende Menschen an die Dreisam in Freiburg – verständlich, denn der Fluss bietet eine willkommene Abkühlung. Doch was für Badende eine Erfrischung ist, bedeutet für die dort lebenden Fische puren Stress. Wassertemperaturen von über 31 Grad, sinkende Pegel, Badebetrieb in den eigens angelegten Kältepools und an der Fischtreppe: Die Dreisam steht unter enormem Druck.
Unser Geschäftsführer Ingo Kramer und Gewässerexperte Klaus Lachner kommen in einem aktuellen SWR-Beitrag zu Wort und schildern die Situation eindringlich. Die Stadt Freiburg signalisiert inzwischen Handlungsbereitschaft – Informationsschilder und lokale Badeverbote in Teilbereichen werden geprüft.
Der SWR hat die Situation vor Ort beleuchtet. Den Beitrag können Sie unter diesem Link abrufen.
Am 17.06.2026 trafen sich an der Murg-Mündung bei Steinmauern zahlreiche Angler der umliegenden Vereine um diese Aktion des Landesfischereiverbandes zu unterstützen. Es sollten ca. 500.000 kleine Maifische in die Freiheit entlassen werden. Dr. Andreas Scharbert, der Projektleiter des Maifischprogramms, wartete bereits an der Murg-Mündung mit einem Kühlwagen, in dem die Maifische aus Frankreich, aus dem Garonne-Gebiet, hierher transportiert wurden. Jürgen Waldvogel, Vizepräsident des Landesfischereiverbandes, begrüßte zahlreiche Gäste und Abordnungen der Angelvereine. Vom Landwirtschaftsministerium war die Staatssekretärin Frau Sarah Schweizer gekommen, die ihrerseits ein Grußwort sprach und sich über die große Beteiligung freute. Weiter konnte Waldvogel eine Abordnung aus Frankreich begrüßen. Frau Marie Coll, Wissenschaftlerin beim Wanderfischprogramm, Jean Jacques Klein, Präsident der Federation du Bas-Rhin pour la Peche, sowie seinen Direktor Jean Frank Lacerenzo. Von der Fischereibehörde beim Regierungspräsidium Karlsruhe war Herr Stefan Hüsgen und von der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd Rheinland -Pfalz war Herr Macello Petrone gekommen. Auch Rolf Spiegelhalder, Bürgermeister auch Elchesheim-Ilingen, Heinz Zoller von den Naturfreunden e.V. und Geschäftsführer Reinhart Sosat vom LFVBW, waren mit von der Partie.
Dr. Scharbert berichtete kurz über den Lebenszyklus des Maifischs, der als 5 Millimeter-Fischlein den Rhein abwärts wandert. Mit einer Größe von ca. 10 cm erreicht diese Heringsart das Meer und kehrt von dort mit der stattlichen Länge von bis zu 70 cm in den Rhein und seine Nebenflüsse zum Laichen zurück. Nachdem Dr. Scharbert einige Fragen zum Maifisch beantwortet hatte, konnten die Jugendgruppen der Angelvereine unterstützt von Frau Staatssekretärin Schweizer, die ersten Maifische in die Freiheit entlassen.
Besonders sei noch zu erwähnen, dass die Maifische bereits in größeren Zahlen eigenständig zum Laichen in den Rhein und seine Nebenflüsse zurückkehren. Die Besatzmaßnahmen der zurückliegenden Jahre, scheinen zu wirken. Auch in der Fischtreppe bei Iffezheim, in der dortigen Video-Überwachungsstation, werden regelmäßig größere Trupps an Maifischen gesichtet.
Das Maifischprogramm schein von Erfolg gekrönt, den sich der Landesfischereiverband Baden-Württemberg auf seine Fahnen schreiben darf.
Wasserkraft gilt als klimafreundliche Energiequelle – doch insbesondere kleine Wasserkraftanlagen unter 1 MW verursachen erhebliche ökologische Schäden an unseren Fließgewässern, während ihr Beitrag zur Energieversorgung verschwindend gering ist.
Der Landesfischereiverband Baden-Württemberg (LFVBW) hat gemeinsam mit BUND, NABU und dem Landesnaturschutzverband (LNV) die gemeinsame Erklärung zur Wasserkraftnutzung in Baden-Württemberg aktualisiert. Sie zeigt auf, unter welchen Bedingungen eine ökologisch verträgliche Nutzung der Wasserkraft möglich ist – und wann nicht. Im Mittelpunkt stehen fünf konkrete Forderungen: von klaren Prioritäten bei der Erschließung des Wasserkraftpotenzials über strenge Auflagen für Neubauten bis hin zur aktiven Förderung des Rückbaus nicht mehr wirtschaftlicher Kleinanlagen.
Als Landesfischereiverband setzen wir uns gemeinsam mit unseren Partnerverbänden für durchgängige, ökologisch intakte Fließgewässer ein – zum Wohl der Fische, der Artenvielfalt und unserer Gewässer insgesamt.
Spaichingen. Um den Zustand unserer heimischen Fließgewässer fit für die Zukunft zu machen, braucht es den direkten Austausch zwischen Kommunen, Planern, Behörden und der Praxis. Ein Paradebeispiel für diesen konstruktiven Dialog bot der diesjährige Gewässernachbarschaftstag des Landkreises Tuttlingen, der am 10. Juni 2026 im Feuerwehrhaus in Spaichingen stattfand. Unter dem zentralen Thema „Naturnahe Bauweisen und Beschattung“ kamen rund 50 Teilnehmer – darunter Bauhofleiter, Vertreter von Tiefbau- und Umweltämtern sowie Naturschutzverbände – zusammen. Als Vertreter des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg (LFVBW) begleitete Simon Wachter die Veranstaltung, um die fischereilichen und gewässerökologischen Interessen einzubringen. Die Präsenz des Verbandes stieß bei den Anwesenden auf sehr positive Resonanz.
Starkregen, Klimawandel und ein tragischer Rückblick
Herr Schmidt von der hiesigen Bauamtsleitung begrüßte die Gäste herzlich und zeigte sich erfreut über die hohe Resonanz. In seiner Einführung hob er die existenzielle Bedeutung intakter Gewässer hervor, verwies jedoch gleichzeitig auf die zunehmenden Herausforderungen durch Starkregenereignisse im kommunalen Raum.
Herr Kamutzky vom Landratsamt Tuttlingen, der gemeinsam mit Frau Reichegger (Regierungspräsidium Freiburg) die Moderation leitete, lobte zwar die bisher umgesetzten Schutz- und Pflegemaßnahmen an den lokalen Gewässern, fand jedoch auch kritische Worte für ein aktuelles ökologisches Desaster: Durch den illegalen oder unsachgemäßen Eintrag von Gärresten in die Prim kam es zu einem massiven Fischsterben. Auf einer Strecke von über 1,5 Kilometern wurde der Fischbestand komplett vernichtet – ein herber Rückschlag für die Gewässerökologie und die lokalen Hegebemühungen, der die Dringlichkeit von lückenlosem Gewässerschutz unterstrich.
Fachvorträge: Von ingenieurbiologischer Bauweise bis zur Kolmation
Der Vormittag stand im Zeichen hochkarätiger Fachvorträge:
Naturnahe Bauweisen an Fließgewässern: Frau Reichegger (RP Freiburg) referierte über moderne, biologisch ausgerichtete Bauweisen im Wasserbau. Sie zeigte auf, wie durch den gezielten Einsatz von Totholzstrukturen, Buhnen, Weidenspreitlagen oder Faschinen dauerhafter Erosionsschutz für die Infrastruktur geschaffen wird, während gleichzeitig wertvolle Lebensräume entstehen.
Gehölze am Gewässer und Beschattung: Stefan Müller vom Landesbetrieb Gewässer (RP Freiburg) beleuchtete die Wassertemperatur als ökologischen Leitparameter. Angesichts des Klimawandels ist eine strategische Beschattung durch fachgerechte Uferbepflanzung essenziell, um einer kritischen Erwärmung des Wassers entgegenzuwirken und die Funktionsfähigkeit des Ökosystems zu sichern.
Das unsichtbare Problem – Die Kolmation: Einen tiefen Einblick in die Gewässerökologie gab Frau Dr. Seitz von der Fachstelle Hydraulik. Sie erklärte das Phänomen der Kolmation (die Verstopfung des lückenreichen Kiesbetts durch Feinsedimente). Das Problem: Es gibt kein technisches Messgerät für die Kolmatierung. Die Begutachtung erfolgt optisch mittels Kartierung sowie durch die sogenannte Stifel- oder Stocherprobe. Eine Sedimententnahme zur Analyse sollte dabei möglichst ohne maschinellen Einsatz erfolgen, um das Substrat nicht zu verfälschen. Die Kolmation verhindert, dass Sauerstoff in den Kies gelangt – was fatal für die Brut von Kieslaichern wie den Forellen ist.
In der anschließenden Diskussionsrunde wurden praxisnahe Fragen erörtert – etwa die Vor- und Nachteile von Frühjahrspflanzungen am Ufer, die Verfügbarkeit von Fachfirmen vor Ort sowie die Gefahr, dass Entwässerungsgräben bei zu starker Kolmation komplett ausfallen.
Praxisnah: Die Revitalisierung der Prim in Spaichingen
Ein Höhepunkt des Vormittags war die Vorstellung der Revitalisierungsmaßnahmen an der Prim durch Herrn Kaysers von der Planstatt Senner. Die Prim ist ein klassisches Salmonidengewässer, litt in der Vergangenheit jedoch unter einem sehr geradlinigen Verlauf, einer durch Kolmatierung stark befestigten Sohle und einem teilweise zu dichten, ungesteuerten Uferbewuchs, der den Fluss völlig aus dem Ortsbild verschwinden ließ.
Durch die neuen Maßnahmen wurde das Flussbett verbreitert und Uferstufen angelegt, um die Prim wieder erlebbar zu machen. Für die natürliche Uferbefestigung kamen Weidenstecklinge zum Einsatz, zudem wurde die Sohlschleppspannung optimiert. Um den Raum für Inselstrukturen und Mäander zu schaffen, wurde sogar ein Bolzplatz verlegt. Herr Kaysers betonte die hervorragende Zusammenarbeit und die wichtige Einbeziehung der Nachbarschaft (beispielsweise bei der Absprache von Baumhöhen). Das Fazit war durchweg positiv: Eine Renaturierung von Bächen und Flüssen lohnt sich auch – und gerade – innerorts massiv.
Exkursionen nach Spaichingen und Rottweil
Nach einer kurzen Begehung der Prim-Revitalisierung unter der Leitung von Herrn Honer (Stadt Spaichingen) und der anschließenden Mittagspflege im Gasthof Kreuz, verlagerte sich die Veranstaltung am Nachmittag in die Praxis.
In Fahrgemeinschaften ging es nach Rottweil auf das Gelände der anstehenden Landesgartenschau 2028. Hier besichtigten die Teilnehmer die großflächige Revitalisierung des Neckars. Frau Reichegger führte die Gruppe und demonstrierte anschaulich die am Morgen theoretisch besprochenen ingenieurbiologischen Bauweisen (wie den Einsatz von Geotextilsäcken, Holzgrünschwellen und Totholz) im direkten Praxiseinsatz.
Gegen 16:15 Uhr endete ein rundum gelungener und informationsreicher Nachbarschaftstag mit der Übergabe der Teilnahmebescheinigungen. Für den Landesfischereiverband zeigte die Veranstaltung deutlich: Nur wenn Wasserbau, Kommunen und Fischerei Hand in Hand arbeiten, können wir unsere Gewässer langfristig als Lebensadern erhalten.
Verfasser des Berichts:
Simon Wachter _ Referent für die Öffentlichkeitsarbeit beim LFVBW-Bezirk Südbaden
Stuttgart, 13. Juni 2026. Der diesjährige Landesfischereitag des Landesfischereiverbands Baden-Württemberg (LFVBW) in der Landeshauptstadt stand im Zeichen des personellen Wandels, neuer strategischer Allianzen und klarer politischer Forderungen. Vor einem gut besetzten Saal zog der Verband eine positive Bilanz aktueller Erfolge, richtete den Blick mit konkreten Zielsetzungen auf den neu gewählten Landtag und gab bereits den Termin für das kommende Jahr bekannt: Am 5. Juni 2027 lädt der LFVBW zum nächsten Landesfischereitag.
Hohe Beteiligung und strategischer Fokus auf den neuen Landtag
Präsident Thomas Wahl begrüßte zahlreiche Delegierte, Ehrengäste und Ehrenmitglieder. Besonders positiv fiel die Präsenz der jugendlichen Mitglieder auf, die die Zukunftsfähigkeit der Vereine untermauerte. In seiner Eröffnungsrede gab Wahl die Richtung für die kommenden Monate vor: Der fischereiliche Dialog mit den neu gewählten Abgeordneten des Landtags wird intensiviert, um die Kernanliegen der organisierten Anglerschaft fest in der Landespolitik zu verankern.
Ministerin Gentges: Digitaler Fischereischein und neue Ausbildungsverordnung
Marion Gentges, Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat, brachte konkrete politische Zusagen mit nach Stuttgart. Sie verwies auf Meilensteine wie die Absenkung des Mindestalters für den Jugendfischereischein und das Ende des Nachtangelverbots. Zukünftige Schwerpunkte des Ministeriums liegen auf dem Kormoranmanagement sowie der Förderung der Jugendarbeit.
Anerkennung fand das LFVBW-Lachswiederansiedlungsprojekt inklusive der Lachszucht Wolftal, welches an der Kinzig messbare Erfolge verzeichnet. Die Ministerin betonte, dass stabile Wanderfischbestände und die Durchgängigkeit der Fließgewässer für das Land Priorität haben. Zudem kündigte sie bürokratische Entlastungen an: Der Jahresfischereischein wird im Scheckkartenformat digitalisiert – mit einer Übergangszeit von fünf Jahren. Eine neue Landesausbildungsverordnung soll zudem die hohen Qualitätsstandards der Vorbereitungslehrgänge dauerhaft sichern.
Sektorübergreifender Naturschutz: Kooperation mit der Jägerschaft
Die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit der Naturnutzer unterstrich Bezirksjägermeister Herr Häußer, der die Grüße von Jagdverband-Präsident Dr. Jörg Friedmann übermittelte. Angesichts des Klimawandels dürfe Naturschutz nicht isoliert agieren. Bei Themen wie Gewässerrandstreifen und dem Management invasiver Arten müssten Fischerei, Jagd, Land- und Forstwirtschaft künftig als Einheit auftreten. Häußer forderte von der Politik Vertrauen in das ehrenamtliche Engagement von Anglern und Jägern anstelle von bürokratischem Misstrauen.
Stabwechsel im Ausbildungsreferat und historische Auszeichnung
Auch personell wurden wichtige Weichen gestellt. Im Vorstand des LFVBW gab es einen Wechsel im Ausbildungsreferat: Imelda Paulov, erste Vorsitzende des Fischereivereins Bad Säckingen, übernimmt den Posten als Fachreferentin für die Vorbereitungslehrgänge zur Fischerprüfung. Sie folgt auf Karl Geyer, dem der Verband für seinen langjährigen Einsatz dankte.
Für einen besonderen Moment sorgte die Ehrung von Dr. Werner Baur (Kreisvorsitzender Ravensburg). Als erstem Vertreter aus der Fischerei überhaupt wurde ihm die prestigeträchtige Ehrennadel des Landesnaturschutzverbandes (LNV) für sein jahrzehntelanges, herausragendes Engagement verliehen.
Wissenschaftlicher Input und die Murg als Flusslandschaft des Jahres
Den fachlichen Teil bereicherte Dr. Andreas Scharbert (Rheinischer Fischereiverband von 1880 e.V.) mit einem Vortrag über die Wiederansiedlung des Maifischs am Rhein. Er kündigte in diesem Zuge eine bevorstehende Besatzaktion an der Murg-Mündung an. Die Murg selbst wurde auf der Tagung offiziell als „Flusslandschaft der Jahre 2026 und 2027“ gewürdigt, was ihre hohe ökologische Bedeutung für die Region unterstreicht.
Biber-Positionspapier verabschiedet und Auszeichnungen zum „Tag des Gewässers“
Am Nachmittag verabschiedete die Mitgliederversammlung ein fundiertes Positionspapier zum Thema Biber. Nach der umstrittenen Verordnung der Vorgänger-Regierung fordert der LFVBW nun ein praxisnahes, rechtssicheres Management, das Artenschutz und Hochwasserschutz sinnvoll miteinander vereinbart.
Einen weiteren Höhepunkt der Versammlung war, dass drei Vereine für ihre herausragenden Umwelt- und Reinigungsaktionen im Rahmen des „Tags des Gewässers“ ausgezeichnet:
Fischereiverein Backnang u.U. e.V.
Anglergemeinschaft Gamshurst
Angel- und Fischereiverein Herbrechtingen e.V.
Ausblick: Das Fundament für das neue Verbandsjahr ist gelegt. Die Entwicklungen beim digitalen Fischereischein, das neue Bibermanagement und die Fortschritte an den Gewässern werden die Agenda bestimmen. Die Ergebnisse und nächsten Meilensteine werden auf dem kommenden Landesfischereitag am 5. Juni 2027 präsentiert.
Ich bedanke mich bei Wolfgang Fleck (Bezirksreferent für Öffentlichkeitsarbeit beim LFVBW_Bezirk Nordwürttemberg) für seine Unterstützung und seine Bilder.
Verfasser des Berichts:
Simon Wachter _ Referent für die Öffentlichkeitsarbeit beim LFVBW-Bezirk Südbaden
Der Tag des Gewässers 2026 stand erneut unter dem Motto „Fischereivereine räumen auf!“. Auch in diesem Jahr haben sich zahlreiche Angel- und Fischereivereine des Landesfischereiverbands Baden-Württemberg (LFVBW) aktiv für den Schutz unserer Gewässer eingesetzt – trotz teils widrigen Wetters wie Regen, hohen Wasserständen oder Schmuddelwetter. Die Rückmeldungen zeigen eindrucksvoll das anhaltende ehrenamtliche Engagement der Anglerschaft für Umwelt- und Naturschutz.
Beeindruckende Beteiligung und Ergebnisse
Insgesamt haben sich 16 Vereine mit ihren Berichten zurückgemeldet. Mit mehreren Hundert Helferinnen und Helfern – darunter viele Jugendliche, Familien und engagierte Ehrenamtliche – wurden Uferbereiche, Flussabschnitte und umliegende Landschaften von Müll befreit. Die gesammelten Mengen liegen bei rund 20–25 Kubikmetern Unrat (basierend auf den detaillierten Rückmeldungen). Viele Vereine stellten erfreulicherweise eine Abnahme der Müllmenge im Vergleich zu den Vorjahren fest. Gereinigt wurden Abschnitte an Gewässern wie Murr, Federsee, Jagst, Brenz, Rhein, Glatt, Heimbach, Schussen, Aach, Ostrach und weiteren Bächen und Seen.
Besonders positiv: Viele Aktionen fanden in enger Kooperation mit Kommunen, Bauhöfen, Sportvereinen oder anderen Organisationen (z. B. TSV Hohebach, NABU, LEO-Clubs „Jan Hus“) statt. Die Vereine sorgten nicht nur für die Reinigung, sondern auch für Verpflegung und gemütliches Ausklingen – von Leberkäse und Bier über Linsen mit Spätzle bis hin zu gemeinsamen Vespern.
Highlights aus den Vereinsberichten
Anglerverein Backnang u. Umgebung: 25 Mitglieder, fast 100 ehrenamtliche Stunden, über 2,5 m² Müll an der Murr.
Fischereiverein Bad Buchau: Kooperation mit der Stadt, 25 Helfer, ca. 2,5 m³ Müll – Reinigung des Federsees vom Boot aus, Steg und Wanderwege.
Fischereifreunde Dörzbach und Umgebung: Trotz Regen ca. 50 Teilnehmer an zwei Terminen an der Jagst, über 1 m³ Müll. Rückläufige Angler-Hinterlassenschaften, aber weiterhin viel Plastik und Silofolie.
ASV Forelle Rielasingen-Worblingen: Jungangler-Aktion im Rahmen der Stadtputzaktion an der Aach (21.03.2026).
Anglergemeinschaft Gamshurst: 9 motivierte Mitglieder am Hubersee, Ziegelhütte und entlang Industriestraße/Kreisstraße.
Fischerei-Verein Giengen/Brenz: 28 Teilnehmer, ca. 20 Säcke auf 4 km an der Brenz.
SFV Petri Heil Gochsen: Ca. 25 Helfer (20 Aktive, 3 Jugendliche, 2 Rentner) trotz Wasserstandsproblemen am Kocher, kuriose Funde wie Rasierapparat oder Sturmhaube.
Gögemer Angelverein: 8 Angler (inkl. Jugendliche), ca. 3 m³ Müll am Jugendweiher, Ostrach und Nebenbächen – inkl. gebündelter Zeitungen und Fahrradteilen.
FV Gommersdorf: 35 Teilnehmer (davon 15 Jugendliche) auf 6,5 km an Jagst und Nebenflüssen, ca. 3 m³ Müll. Problematisch: Altreifen und Silofolie.
FV Herbolzheim Jagst: 37 Angler auf 7,4 km, ca. 2 m³ Müll – spürbare Abnahme der Müllmenge.
Angel- und Fischereiverein Herbrechtingen: 27 Mitglieder (inkl. Jugendlicher, einer sogar aus Freiburg angereist) an der Brenz, besondere Funde wie Gartengrill, Kindertretroller und Partybierfass.
ASV Konstanz: Über 30 Helfer (20 Erwachsene, 10 Jugendliche + LEO-Club „Jan Hus“) am Rhein – geringere Ausbeute dank regelmäßiger Aktionen.
ASV Leinstetten: 7 Erwachsene + Kinder, 1,5 m³ Müll auf ca. 3 km an Glatt und Heimbach.
FV March-Neuershausen: 16 Jugendliche und Erwachsene.
FV Marlach-Winzenhofen: 53 Personen an Jagst, Sindelbach und Angellochbach, ca. 2 m³ – starke Jugendbeteiligung.
Angelsportverein Meckenbeuren-Kehlen: Eine der größten Aktionen mit ca. 100 Helfern (viele Familien und Kinder) an Schussen und gesamtem Gemeindegebiet, inkl. „Kipp it clean“-Projekt (Zigarettenkippen-Recycling).
Viele Vereine hoben kuriose oder problematische Funde hervor: Autoreifen, Silofolie (Gefahr für Vögel und Fische), Gartenmöbel, Fahrräder oder Verpackungsmüll. Gleichzeitig wird deutlich, dass die kontinuierlichen Aktionen Wirkung zeigen.
Gewinnspiel und Dank
Der LFVBW hatte auch 2026 wieder ein Gewinnspiel mit attraktiven Preisen ausgelobt.
Die glücklichen Gewinner sind:
Angel- und Fischereiverein Herbrechtingen e.V.
Anglerverein Backnang u. Umgebung
Anglergemeinschaft Gamshurst
Jeder der drei Vereine erhält ein Überraschungspaket, freundlicherweise gesponsert von der Stein GmbH aus Öhringen (www.stein-promotion.net) – herzlichen Dank an das Team der Stein GmbH für die tolle Unterstützung!
Der LFVBW bedankt sich herzlich bei allen teilnehmenden Vereinen, Helferinnen und Helfern, Jugendlichen, Vorständen sowie den vielen unterstützenden Kommunen und Bauhöfen! Euer Einsatz leistet einen wertvollen Beitrag zum Gewässerschutz und macht die Anglerschaft zu aktiven Naturschützern.
Wir freuen uns bereits auf den Tag des Gewässers 2027 und weiteres starkes Engagement für saubere Gewässer in Baden-Württemberg!
Furtwangen – Graue Wolken und anfänglicher Regen? Für echten Fischerei- und Naturschutznachwuchs kein Hindernis! Davon ließen sich sieben hochmotivierte Kinder und Jugendliche am Rohrbach jedenfalls nicht bremsen. Ausgerüstet mit Keschern, Klemmbrettern und jeder Menge Entdeckergeist starteten sie gemeinsam mit Jörg Klausmann (LFVBW-Bezirksreferent für Jugend) und Klaus Lachner (LFVBW-Fachreferent für Gewässer) ein ganz besonderes Naturschutzprojekt. Zum ersten Mal führte der Verband das bundesweit renommierte FLOW-Projekt durch – eine wissenschaftliche Initiative zur standardisierten Erfassung und Bewertung des ökologischen Zustands unserer so wichtigen kleinen Bäche.
Für Projektleiter Jörg Klausmann war die Aktion eine gelungene Premiere. Da das FLOW-Projekt strenge wissenschaftliche Kriterien erfüllen muss, um belastbare Daten für die Forschung (unter anderem für das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung) zu liefern, stand im Vorfeld eine fundierte Ausbildung des Gruppenleiters an. Vor Ort zahlte sich das aus: Das gesamte Team ging mit einer Akribie und Professionalität zu Werke, die unserem Verband alle Ehre macht. Ein kleines Zelt diente dabei als improvisiertes Trockenlabor für die Messungen.
Drei spezialisierte Teams für die Gewässergüte
Um den rund 100 Meter langen Bachabschnitt lückenlos und wissenschaftlich sauber zu untersuchen, teilten sich die Nachwuchsforscher in drei spezialisierte Gruppen auf:
Gruppe 1 (Gewässerstruktur): Gemeinsam mit Betreuer Fabian Fischer, (Vorstandsmitglied AV Furtwangen) nahmen die Kinder das Bachbett unter die Lupe. Untersucht wurden der Verlauf des Bachs, die Uferbeschaffenheit und potenzielle natürliche Barrieren. Für die perfekte Dokumentation kam sogar moderne Technik zum Einsatz: Jungforscher Nils steuerte eine Drohne geschickt über den Bachlauf, um die Struktur präzise aus der Vogelperspektive festzuhalten.
Gruppe 2 (Chemische Parameter): Unter der fachkundigen Leitung von Klaus Lachner analysierten Betreuerin Petra und zwei Jugendliche die chemischen Werte des Wassers. Wichtige Indikatoren wie Nitrat, Phosphat und der Sauerstoffgehalt wurden genauestens bestimmt. Als Fischer ist uns der Umweltschutz eine Herzensangelegenheit, weshalb Klaus Lachner strikt darauf achtete, dass keine Testflüssigkeiten in die Natur gelangten – sämtliche Chemikalien wurden sicher in einem Extra-Behälter gesammelt.
Gruppe 3 (Makrozoobenthos): Bewaffnet mit Eimern und Keschern wateten Jörg Klausmann und zwei Kinder durch den Rohrbach. Ihr Ziel: Das Sammeln von Makrozoobenthos – den wirbellosen Kleintieren des Gewässergrundes. Diese Tierchen sind die perfekten Bioindikatoren, um die biologische Wasserqualität verlässlich zu bestimmen.
Große Begeisterung und ein kleines Missgeschick
Die Ausbeute am Gewässergrund war überwältigend und sorgte für leuchtende Augen bei den Kids und den Betreuern. Die enorme Anzahl und Vielfalt der gefundenen Kleinstlebewesen zeigen, wie lebendig unsere heimischen Bäche sind. Jedes Tierchen wurde akribisch bestimmt, gezählt und dokumentiert, bevor es wieder unbeschadet in seine nasse Heimat entlassen wurde.
Dass bei so viel vollem Einsatz unter freiem Himmel auch mal etwas schiefgehen kann, gehört zum echten Outdoor-Erlebnis dazu: Drei Protokollblätter fielen Jörg Klausmann buchstäblich ins Wasser – was der hervorragenden Stimmung aber keinen Abbruch tat. Pünktlich zum gemütlichen Ausklang gegen 12 Uhr setzte sich schließlich auch die Sonne durch.
Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Ein riesiges Dankeschön gilt Silke, der Frau von Jörg Klausmann, die die Truppe mit frischen Brezeln, feinem Zopf und warmem Kaffee versorgte, sowie Betreuerin Petra für ihre phänomenalen, selbstgebackenen Kekse.
Wissensvermittlung direkt am lebenden Objekt
Neben der reinen Datenerhebung kam die anglerische Praxis und der Erfahrungsaustausch nicht zu kurz. Gewässer-Experte Klaus Lachner nutzte die Gelegenheit, um dem Nachwuchs anschaulich zu erklären, wie das Laichgeschäft der Bachforellen abläuft und warum ein intakter Bachlauf für das Überleben der Fische existenziell ist. Für herzhaftes Lachen sorgte Betreuer Fabian mit einer Anekdote aus seiner eigenen Jugend: Er hatte am Bach statt der erhofften Forelle aus Versehen eine Bisamratte am Schwanz gepackt.
Das Fazit des Tages: Das erste FLOW-Projekt des LFVBW war ein voller Erfolg! Die erhobenen Daten leisten einen wertvollen Beitrag zum Schutz unserer heimischen Kleingewässer. Gleichzeitig hat unser Forschernachwuchs bewiesen, dass angewandter Naturschutz und Verbandsarbeit trotz Regen unglaublich viel Spaß machen können.
Interesse geweckt?
Wer mehr über das Flow-Projekt erfahren oder sich in der Gewässer- und Jugendarbeit engagieren möchte, kann sich gerne direkt an unsere Experten wenden:
Der Anmeldeschluss ist der 07. Juni 2026. Die Anmeldung ist verbindlich nach Zahlungseingang! IBAN:DE14 6005 0101 0002 7230 79 Institut: BW-Bank Stuttgart; VWZ: Workshop Oberflächenköder + Teilnehmername
Vor Ort erwartet Sie seitens des Verbandes: Herr Vlado Pajurin und Benedikt Götzfried (Bene Topwater Productions)
Die Teilnehmergebühr beläuft sich auf 60 € pro Person. In diesem Betrag ist die Referentengebühr sowie 2 x Oberflächenköder.
Vor Ort bietet der ASV Hügelsheim Getränke und was zum Essen gegen einen kleinen Eigenbeitrag an.
Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen beschränkt. Wenn die Teilnehmerzahl von mindestens 20 Personen bis zum 07. Juni nicht erreicht ist, erlauben wir uns den Workshop abzusagen. Bereits bezahlte Teilnehmergebühren werden zurückerstattet.
Der Fang wird vom Teilnehmer selbst verwertet. Neben den gesetzlichen Bestimmungen sind die Fangbeschränkungen, Schonmaße und Schonzeiten laut Erlaubnisschein (erhalten Sie vor Ort) zu beachten.
Mitzubringen sind: Gültiger Jahresfischereischein, das notwendige Tackle (Route und Rolle), sowie weitere benötigte Angelutensilien (Unterfangkescher, Fischtöter, Messer, Hakenlöser). Bitte denken Sie daran, wettergerechte Kleidung anzuziehen.
Nach einem Gruppenfoto endet der Workshop gegen 16:00 Uhr.
Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Der Teilnehmer verzichtet auf Haftung gegen den Veranstalter sowie gegen deren Mitarbeiter auch dann, wenn keine eigene Versicherung besteht!
Falls Sie nicht am 20.06.2026 teilnehmen können, bitten wir um rechtzeitige Abmeldung bis zum 07.Juni per E-Mail an karin.nowak@lfvbw.de.
Herr Pajurin steht auch für Fragen vorab gerne unter 0172 7458321 telefonisch zur Verfügung.
Die Interessengemeinschaft zur Renaturierung der Dreisam wurde im Jahr 2001 gegründet und vereint seither verschiedene an der Dreisam tätige Hegegemeinschaften in Baden Württemberg. Die IG Dreisam arbeitet eng mit regionalen Angelvereinen sowie dem Landesfischereiverband Baden Württemberg zusammen und zeigt beispielhaft, wie ehrenamtliches Engagement, fachliche Expertise und behördliche Kooperation zu nachhaltigen Verbesserungen an einem Gewässer führen können. Ihr Ziel ist es, das Fließgewässer als wertvollen Lebensraum für Tiere und Pflanzen zu erhalten und gleichzeitig als Erholungsraum für die Bevölkerung zu stärken.
Monitoring als Basis für ein innovatives Renaturierungs und Schutzkonzept zur Stabilisierung der Fischfauna, Foto: IG Dreisam e.V.
Herausforderungen eines belasteten Flusses
Die Dreisam ist ein charakteristischer Schwarzwaldfluss, der im Raum Freiburg seit Jahren unter klimatischen Veränderungen leidet. Besonders die extremen Hitzesommer 2018, 2019 und 2021 führten dazu, dass einzelne Abschnitte zeitweise vollständig austrockneten. Für die Fischfauna, insbesondere für die Bachforelle, bedeutete dies massive Bestandsrückgänge. Das Monitoring der IG Dreisam zeigte deutlich geschwächte Populationen, fehlende Jungfische und Konditionsfaktoren, die weit unter dem erwartbaren Niveau lagen. Vor diesem Hintergrund entwickelte die IG Dreisam in Zusammenarbeit mit dem RP Freiburg – Landesbetrieb Gewässer unter Leitung von Bernd Walser sowie Claudio Schill vom LFVBW ein innovatives Konzept, das sowohl auf wissenschaftlichen Erkenntnissen als auch auf langjähriger Erfahrung im Gewässermanagement basiert.
V Buhnen schaffen strömungsberuhigte Bereiche und leisten einen Beitrag zur Revitalisierung der Dreisam, Foto: IG Dreisam e.V.
Das Projekt „Revitalisierung der Dreisam“
Im Mittelpunkt der Auszeichnung steht das Projekt „Revitalisierung der Dreisam“, das seit 2022 an mehreren Standorten umgesetzt wurde. Gemeinsam mit dem Regierungspräsidium Freiburg, dem Landesbetrieb Gewässer und dem Landesfischereiverband Baden-Württemberg e.V. entstanden drei sogenannte Kaltwasserpools. Diese Rückzugsräume nutzen gezielt kalte Grundwassereintritte, die durch strukturreiche Elemente wie V‑Buhnen, Wurzelstöcke und Auskolkungen ergänzt werden. Die IG Dreisam übernahm sämtliche Monitorings, die Dokumentation sowie die Begleitung der baulichen Maßnahmen und investierte dafür mehr als 600 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Die Finanzierung und behördliche Planung erfolgten durch das Regierungspräsidium Freiburg.
Fische nutzen strukturreiche Wurzelbereiche als Rückzugs und Aufenthaltsraum – Ausdruck der verbesserten Bedingungen im Gewässer, Foto: IG Dreisam e.V.
Messbare ökologische Erfolge
Bereits ein Jahr nach der Umsetzung zeigten die Kontrollmessungen deutliche Verbesserungen. Die Größenklassenverteilung der Bachforellen stabilisierte sich, die Konditionsfaktoren stiegen und die Laichaktivität nahm spürbar zu. Die positiven Ergebnisse führten zur Einrichtung weiterer Kaltwasserpools in Nimburg (2023) und March‑Neuershausen (2025). Insgesamt konnten 14 Fischarten nachgewiesen werden, darunter auch die Nase, die in diesem Abschnitt der Dreisam jahrzehntelang nicht vorkam. Ergänzend führt die IG Dreisam seit drei Jahren ein kontinuierliches Temperatur‑ und Sauerstoffmonitoring mit eigenen Loggern durch, um langfristige Entwicklungen zu dokumentieren und zukünftige Maßnahmen gezielt auszurichten.
Die Wirkung gezielter gewässerökologischer Maßnahmen zeigt sich unmittelbar im Gewässerbild, Foto: IG Dreisam e.V.
Vorbild für Gewässerarbeit unter Klimadruck
Das Projekt zeigt eindrucksvoll, dass fundierte gewässerökologische Maßnahmen in Verbindung mit konsequentem ehrenamtlichem Engagement innerhalb kurzer Zeit deutliche Verbesserungen schaffen können. Die Entwicklungen an der Dreisam dienen als anschauliches Praxisbeispiel dafür, wie Revitalisierungsmaßnahmen auch unter zunehmenden klimatischen Belastungen erfolgreich umgesetzt werden können. Die IG Dreisam steht damit stellvertretend für viele engagierte Akteure, die sich mit Fachwissen und Ausdauer für den Schutz und die ökologische Entwicklung unserer Gewässer einsetzen.
„…doch entscheidend ist nicht nur, dass wir Maßnahmen umsetzen, sondern dass sie wirken. Unsere gemeinsame Arbeit zeigt Wirkung – sichtbar im Gewässer und messbar in den Ergebnissen.“
(Timo Heimann, Vorsitzender der IG Dreisam)
Angler für die Natur
Angler sind über ihre Vereine und Verbände nicht nur zur Nutzung von Fischen berechtigt, sondern als Eigentümer oder Pächter von Fischereirechten auch zu deren Hege und Pflege gesetzlich verpflichtet.
Jahr für Jahr werden deutschlandweit Millionen ehrenamtliche Arbeitsstunden von Anglerinnen und Anglern scheinbar im Verborgenen geleistet. So werden unter Anderem Gewässer renaturiert, Brutplätze für Fische eingerichtet, Maßnahmen zum Artenschutz ergriffen und Ufer vom Müll bereinigt. „Es ist uns ein Anliegen mit dem Projekt Gewässer-Verbesserer das vielfältige ehrenamtliche Engagement der organisierten Anglerinnen und Angler in Deutschland mehr in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken.“, so Klaus-Dieter Mau, Präsident des Deutschen Angelfischerverbandes.
Fisherman’s Partner, die Zeitschrift Blinker und der DAFV sagen herzlichen Glückwunsch und wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal bei allen Teilnehmern ganz herzlich für das ehrenamtliche Engagement und die Verdienste um die Hege und Pflege unserer Gewässer bedanken.
Macht mit!
Auch in den folgenden Monaten gibt es wieder einen Gewinner. Auf der Webseite https://gewaesser-verbesserer.de könnt ihr eure Gewässer-Verbesserer-Umweltaktion kurz beschreiben. Unter allen Einsendungen verlosen wir jeden Monat eine Zuwendung von €500 von Fisherman’s Partner für die Vereinskasse. Macht mit! Zeigt uns euer Projekt.
Der Deutsche Angelfischerverband e.V. (DAFV)
Der Deutsche Angelfischerverband e.V. besteht aus 23 Landes- und Spezialverbänden mit ca. 9.000 Vereinen, in denen mehr als 500.000 Mitglieder organisiert sind. Der DAFV ist der Dachverband der Angelfischer in Deutschland. Er ist gemeinnützig und anerkannter Naturschutz- und Umweltverband. Der Sitz des Verbandes ist Berlin. Er ist im Vereinsregister unter der Nummer 32480 B beim Amtsgericht Berlin Charlottenburg eingetragen und arbeitet auf Grundlage seiner Satzung.