Am 21. März war es wieder so weit: Pünktlich zum landesweiten „Tag des Gewässers“, der unter dem Motto „Fischereivereine räumen auf!“ vom Landesfischereiverband Baden-Württemberg (LFVBW) ausgerufen wurde, versammelte sich eine motivierte Truppe am Vereinsheim des ASV Konstanz. Das Ziel: Dem Müll am Rheinufer und im Pachtgewässer den Kampf anzusagen.
Besonders erfreulich: Neben rund 20 Erwachsenen waren stolze 10 Jugendliche der ASV-Jugendgruppe am Start. Verstärkt wurden sie in diesem Jahr durch einen engagierten Mitstreiter der Lions Club-Jugend (LEO-Club „Jan Hus“ Konstanz). Dieses gemeinsame Anpacken von jungen Anglern und der Lions-Jugend setzte ein starkes Zeichen für das fächerübergreifende Umweltbewusstsein in der Konstanzer Stadtgesellschaft.
Strategische Mülljagd in drei Teams
Unter der bewährten Leitung von Gewässer- und Naturschutzwart Thomas Lang startete die Aktion nach einer kurzen Stärkung mit Kaffee und Zopf. Um eine möglichst große Fläche des sensiblen Ökosystems am Seerhein abzudecken, wurden die Helfer in drei strategische Trupps aufgeteilt:
Gruppe 1: Knöpfte sich die rechte Rheinseite vor.
Gruppe 2: Suchte auf der linken Rheinseite nach Unrat.
Gruppe 3: Startete beim Quartier der Wasserschutzpolizei und säuberte von dort aus das linke Ufer.
Saubere Bilanz: Weniger Müll als gedacht
Bewaffnet mit Müllgreifern, Eimern und Handschuhen ging es auf die Jagd nach dem sogenannten „Wohlstandsmüll“. Die positive Überraschung: Auf der rechten Rheinseite fiel die Ausbeute deutlich geringer aus als in den Vorjahren. Ob dies an der neuen Verpackungssteuer liegt oder ob die Bevölkerung insgesamt achtsamer geworden ist, bleibt offen – fest steht: Die regelmäßigen Reinigungsaktionen des ASV zeigen nachhaltig Wirkung.
Abgesehen von einem einsamen Gartenstuhl, anderen Metallgegenständen, einer Vase blieb es meist beim üblichen Kleinkram wie Kronkorken und Plastikfragmenten. Die Entsorgungsbetriebe Konstanz (EBK) unterstützten die Aktion erneut tatkräftig und holten den gesammelten Unrat bereits in der nächsten Woche ab.
Nasse Füße und starker Teamgeist
Ganz ohne Zwischenfälle ging es dann doch nicht ab: Die Tücken des Materials sorgten für Lacher, als einige Helfer feststellen mussten, dass ihre Wathosen den Winter nicht unbeschadet überstanden hatten. Trotz nasser Füße blieb die Stimmung top – besonders bei der Lions-Jugend, die sichtlich Spaß an der praktischen Naturschutzarbeit hatte.
Gegen 12 Uhr trudelten alle Gruppen am Sammelpunkt bei der Wasserschutzpolizei ein. Zum Abschluss gab es die wohlverdiente Belohnung: Bei „Wurscht“ und Getränken ließen die Helfer den Vormittag gemütlich ausklingen.
Fazit: Ein gelungener Tag für die Umwelt und die Gemeinschaft. Der ASV Konstanz hat einmal mehr bewiesen, dass Angler nicht nur Nutzer, sondern vor allem Schützer der Natur sind. Dass die Jugend – vom ASV bis zum Lions Club – so geschlossen hinter dem Projekt steht, macht Hoffnung für die Zukunft unserer Gewässer!
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Verfasser des Berichts:
Simon Wachter _ Verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit beim ASV-Konstanz
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„Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte“













