„Abenteuer rund um das heimische Gewässer!“ – Ferienspiele an der Bära

Am 9. September veranstaltete der Sportanglerverein Kolbingen e.V. im Rahmen des Kinderferienprogramms der Gemeinden Kolbingen und Bärenthal einen spannenden Nachmittag rund um das Thema Wasser und Natur. Insgesamt 15 Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren nahmen begeistert teil.

Zu Beginn stellte Malte Seibold vom Landesfischereiverband Baden‑Württemberg (LFVBW) das Fischmobil vor und erklärte den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, was sie an diesem Tag erwartet. Nach einer kurzen Einführung bildeten die Kinder einen Sitzkreis und starteten mit dem Spiel einer „Fischjagd“: In zwei Gruppen – Hecht und Forelle – wurden zwei Tücher blitzschnell im Kreis weitergereicht, bis der Hecht die Forelle „erwischt“ hatte. Zur Freude aller gewann natürlich der Hecht, so wie es meist auch in der Natur der Fall ist.

Im Anschluss präsentierte Malte Seibold verschiedene heimische Fischarten sowie Tiere aus dem Lebensraum Gewässer – darunter Biber, Bisamratte und Eisvogel – anhand anschaulicher Präparate. Besonders spannend war die Erklärung zur Bära, dem Fluss, an dem die Veranstaltung stattfand, und zum natürlichen Wasserkreislauf. Ein Highlight war der große Puzzlewels, den die Kinder gemeinsam zusammensetzten.

Danach ging es ans Wasser: Mit Sieben und Eimern wurden Kleinstlebewesen gefangen, bestimmt und protokolliert. Unter dem Mikroskop zählten die Kinder Beine, Schalen und Flügel und lernten, wie man Arten erkennt. Dabei wurde immer wieder auch der sorgsame Umgang mit den Lebewesen betont – alle Tiere wurden anschließend wieder in ihren Lebensraum zurückgesetzt. Dass dabei die eine oder andere nasse Socke entstand, gehörte zum Abenteuer dazu.

Nicht nur die Kinder, sondern auch einige Erwachsene konnten an diesem Tag Neues über die faszinierende Welt unserer Gewässer lernen. Zum Abschluss gab es eine wohlverdiente Brotzeit mit Brezeln und Getränken, bei der die Erlebnisse des Tages noch einmal lebhaft diskutiert wurden.

Ein herzlicher Dank gilt Daniel Maier, dem Vorstand des Vereins, sowie den engagierten Helfern Franz Josef Rack, Manfred Müller, Egon Osswald, Sabine Nagel und Daniel Maier, die mit ihrer Unterstützung zum Gelingen dieser Veranstaltung beitrugen.

Der Sportanglerverein Kolbingen e.V. zeigte mit diesem Tag eindrucksvoll, wie spannend und lehrreich die Naturpädagogik am Wasser sein kann – und wie wichtig es ist, Kinder früh für den Schutz unserer heimischen Gewässer zu begeistern. 

Daniel Maier zum Kinderferienprogramm 2026

„Das Kinderferienprogramm am 09.09.2026 war für mich ein richtig schöner Tag. Die Kinder waren neugierig, hatten Spaß und haben gleichzeitig viel über unsere heimischen Gewässer gelernt. Gerade das Thema Naturschutz lag mir dabei besonders am Herzen – zu sehen, wie schnell die Kids verstehen, warum wir unsere Natur schützen müssen, war für mich das Highlight.

Das Fischmobil hat das super unterstützt: Anfassen, Staunen, Lernen – genau so bleibt Naturschutz im Kopf.

Und natürlich ein großes Dankeschön an unsere Helfer, die mit Geduld und Leidenschaft dabei waren.

Für mich bleibt der Tag etwas Besonderes, weil man gemerkt hat, wie viel solche Erlebnisse bewirken können“.

Verfasser des Berichts:

Simon Wachter _ Referent für die Öffentlichkeitsarbeit beim LFVBW-Bezirk Südbaden

Mail: Simon.Wachter@lfvbw.de

Mobil: (+49) 1718005496

Weitere Fotos findet ihr hier:

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Faszination Gewässerwelten: Landesfischereiverband wieder beim Landwirtschaftlichen Hauptfest auf dem Wasen dabei

Vom 27. September bis 4. Oktober 2026 präsentiert der LFVBW heimische Fischvielfalt, verantwortungsvolle Angelfischerei, Jugendarbeit und aktiven Gewässerschutz in Stuttgart.

Backnang, 13. September 2026 – Wenn sich die Tore zur 102. Ausgabe des Landwirtschaftlichen Hauptfests (LWH) auf dem Stuttgarter Cannstatter Wasen öffnen, setzt der Landesfischereiverband Baden-Württemberg e. V. (LFVBW) eine geschätzte Tradition fort: Auch bei der diesjährigen Messe ist der Verband als fest etablierter Partner erneut als Aussteller vertreten.

Zum Auftakt der Messe am 27. September werden Präsident Thomas Wahl und Geschäftsführer Reinhart Sosat persönlich vor Ort sein, um die Bedeutung der Angelfischerei, der Jugendarbeit und des Natur- sowie des Artenschutzes für Baden‑Württemberg hervorzuheben.

Der LFVBW macht damit deutlich, welchen Stellenwert die Angelfischerei und Gewässerökologie in der Land- und Ernährungswirtschaft Süddeutschlands einnehmen.

Tradition und Verantwortung auf Süddeutschlands größter Fachmesse

Das Landwirtschaftliche Hauptfest blickt auf eine mehr als 200-jährige Geschichte zurück und zählt mit rund 130.000 m² Ausstellungsfläche zu den bedeutendsten Branchentreffs für Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft. Der Landesfischereiverband Baden-Württemberg ist seit vielen Jahrzehnten ein regelmäßiger Stammgast im 4-Jahres-Turnus der Messe und nutzt die Plattform, um seine vielfältige Arbeit für Angelfischerei, Gewässerschutz, Artenvielfalt und Umweltbildung sichtbar zu machen.

 „Die Präsenz auf dem Landwirtschaftlichen Hauptfest ist für uns Herzenssache und Schaufenster zugleich. Wir schlagen hier die Brücke zwischen dem eigenverantwortlichen Erwerb hochwertiger Lebensmittel für den eigenen Bedarf, angewandtem Naturschutz und den Bürgerinnen und Bürgern. Die Fischwirte und unsere Angler leisten täglich Unschätzbares für den Erhalt unserer Flüsse und Seen – das machen wir auf dem Wasen greifbar.“

— Sprecher des Landesfischereiverbands Baden-Württemberg e. V.

 Highlights am Stand des LFVBW

Besucherinnen und Besucher erwartet am Messestand des Landesfischereiverbands ein abwechslungsreiches Informations- und Erlebnisprogramm:

  • Heimische Fischarten erleben: Einblicke in die Biodiversität der baden-württembergischen Flüsse und Seeökosysteme.
  • Gewässerschutz & Artenschutz in der Praxis: Präsentation aktueller Schutzprojekte zur Renaturierung von Gewässern und zur Rettung bedrohter Fischarten.
  • Beratung für Angler & Nachwuchs: Informationen zum Fischereischein, zur Jugendarbeit und zur verantwortungsvollen Freizeitfischerei.

Über den Landesfischereiverband Baden-Württemberg e. V. (LFVBW)

  • Der Landesfischereiverband Baden-Württemberg e. V. vertritt die Interessen der Angelfischer im Land. Neben der Förderung der nachhaltigen Fischerei setzt sich der Verband maßgeblich für den Schutz der Gewässerökosysteme, den Erhalt der biologischen Vielfalt, den schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen sowie für eine hervorragende Jugendarbeit

Pressekontakt:

Verfasser der Pressemitteilung:

Simon Wachter _ Referent für die Öffentlichkeitsarbeit beim LFVBW-Bezirk Südbaden

Mail: Simon.Wachter@lfvbw.de

Mobil: (+49) 1718005496

 

 

 

 

Ferienspiele beim Angelsportverein Singen-Bohlingen

Auch in diesem Jahr öffnete der Angelsportverein Singen-Bohlingen wieder seine Tore für die traditionellen Ferienspiele der Stadt Singen. Insgesamt durften wir 14 Mädchen und Jungen bei uns am Ziegeleiweiher begrüßen.

Pünktlich um 15 Uhr startete bei bestem Wetter ein abwechslungsreicher Nachmittag rund um das Thema Angeln und Natur. Unsere Vereinsmitglieder hatten alles bestens vorbereitet, sodass die jungen Teilnehmer direkt ihre ersten Erfahrungen am Wasser sammeln konnten.

Unter fachkundiger und geduldiger Anleitung lernten die Kinder den Umgang mit der Stippangel und dem Schwimmer kennen und konnten anschließend selbst ihr Glück beim Angeln versuchen. Die Begeisterung war dabei während der gesamten drei Stunden deutlich zu spüren.

Doch nicht nur das Angeln stand im Mittelpunkt. Unsere Betreuer brachten den Kindern auch den Lebensraum Gewässer näher, vermittelten Wissenswertes über heimische Fischarten und erklärten, warum Natur-, Arten- und Gewässerschutz untrennbar zum Angelsport gehören.

Besonders gefreut hat uns, dass wir auch einige bekannte Gesichter aus den vergangenen Jahren wieder begrüßen durften – ein schönes Zeichen dafür, dass unsere Ferienspiele bei den Kindern in guter Erinnerung bleiben.

Gegen 18 Uhr ließen wir den Nachmittag gemeinsam bei frisch gegrillten Würsten und kühlen Getränken ausklingen.

Ein besonderer Dank gilt Stefan Geiser und seinem engagierten Team, die mit einer hervorragenden Vorbereitung und Betreuung dafür gesorgt haben, dass die Ferienspiele auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg wurden.

Vielleicht war dieser Nachmittag für den einen oder anderen sogar der Beginn einer neuen Begeisterung – für das Angeln, unsere heimische Natur und einen verantwortungsvollen Umgang mit ihr.

Denn wer die Natur kennen und schätzen lernt, wird auch verstehen, warum es sich lohnt, sie zu schützen.

Wir freuen uns schon auf die Ferienspiele im nächsten Jahr!

Mehr Eindrücke von diesem tollen Nachmittag gibt es hier:

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Lebensretter im Einsatz: Angler des Angelsportverein Konstanz e.V. setzen starkes Zeichen bei der Blutspende

Konstanz. Wer früh am Morgen am Wasser steht, die Stille des Ufers erlebt und sieht, wie eng Leben, Natur und Mensch miteinander verbunden sind, weiß: Schutz beginnt mit Verantwortung. Dieses Bewusstsein tragen die Mitglieder des Angelsportvereins Konstanz e.V. (ASV KN) nicht nur ans Gewässer, wenn sie sich für intakte Lebensräume, sauberes Wasser und den Erhalt der heimischen Natur einsetzen, sondern auch in die Jugendarbeit, in der sie jungen Menschen Werte wie Achtsamkeit, Verantwortungsbewusstsein und Respekt vor der Natur vermitteln.

Das der Verein sich auch in anderen Bereichen engagiert, zeigte sich, als der DRK Blutspendedienst die Vereine in Konstanz zum Blutspenden aufrief.

Der Angelsportverein folgte dieser Aufforderung. Unser Vizepräsident Manuel Zeltner, brachte dieses wichtige Thema in der Vereinsversammlung der Mitglieder zur Sprache und rief die Mitglieder auf sich an der Aktion zu beteiligen. Zusätzlich wurden die Informationen über Aushänge am Vereinsheim, der Vereinshomepage sowie über weitere Kanäle des Vereins in den sozialen Medien veröffentlicht.

Am Freitag, den 03. Juli zeigten dann 3 Vereinsmitglieder eindrucksvoll, dass ihr Verantwortungsgefühl auch dort zählt, wo Menschen dringend Hilfe brauchen: Alexander Bausch, Chrisof Wolf und Simon Wachter folgten dem Aufruf des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und spendeten im Bodenseeforum Konstanz jeweils einen halben Liter Blut für den guten Zweck.

Begleitet wurden die Mitglieder von unserem Vizepräsidenten, der derzeit selbst nicht spenden kann, sich aber dennoch auf den Weg machte, um vor Ort weitere Kontakte zu knüpfen.

Nachdem die notwendigen Formalitäten und die medizinischen Voruntersuchungen reibungslos erledigt waren, begaben sich die 3 Angler in die fähigen Hände des medizinischen Personals, um sich sprichwörtlich „anzapfen“ zu lassen. Die Spende selbst verlief absolut unkompliziert. Im Anschluss an den Pieks hieß es erst einmal: Ausruhen und Kräfte sammeln.

Während die Mitglieder ihr Blut spendeten, kam Manuel Zeltner mit der Referentin Cathrine Gebel ins Gespräch. Dabei tauschten sie sich sowohl über das Thema Blutspende als auch über den Angelsportverein aus.

Die Aktion und das Engagement des Angelsportvereins wurden sehr positiv und vorbildlich aufgenommen. Zukünftig will man bei dem Thema weiter zusammenarbeiten.

Zudem wurde Frau Gebel eingeladen, bei einer der nächsten Vereinsversammlungen einen Vortrag zu diesem wichtigen Thema zu halten.

Ziel ist es, Vorurteile abzubauen, Unentschlossene zu informieren und vielleicht auch den einen oder anderen „alten Hasen“ im Verein dazu zu animieren, (wieder) zur Blutspende zu gehen.

Einblick in die kritische Lage der Blutversorgung

In den Gesprächen wurde den Spendern noch einmal die dramatische Bedeutung ihrer Tat vor Augen geführt. Die Verantwortlichen des DRK teilten eine besorgniserregende Statistik: Aktuell reichen die Blutvorräte oft nur für rund 2,5 Tage. Um eine lückenlose und sichere Versorgung von Krankenhäusern und Notfällen zu gewährleisten, ist jedoch ein stabiler Vorrat von mindestens 5 Tagen zwingend notwendig.

Jede einzelne Spende zählt und kann im Ernstfall Leben retten. Da Blut nicht künstlich hergestellt werden kann und viele Bestandteile nur eine sehr kurze Haltbarkeit haben (Blutplättchen beispielsweise nur wenige Tage), ist das Gesundheitssystem auf einen kontinuierlichen Nachschub angewiesen.

Initiative für die Zukunft: Der ASV KN bleibt am Ball

Die 3 Erstspender waren von der professionellen Organisation und der Wichtigkeit der Aktion so begeistert, dass es für sie feststeht: Sie werden definitiv wiederkommen. Um das Thema auch langfristig im Verein zu verankern und weitere Mitglieder zu motivieren, wurden direkt Nägel mit Köpfen gemacht.

Manuel Zeltner rief spontan eine eigene Blutspende-WhatsApp-Gruppe ins Leben, um künftige Termine gemeinsam zu koordinieren.

Der ASV Konstanz bedankt sich herzlich beim DRK für die tolle Betreuung und hofft, dass diesem Beispiel noch viele weitere Lebensretter folgen!

Wissenswertes rund um die Blutspende: Warum auch du spenden solltest!

  • Lebensretter Nr. 1: Statistisch gesehen wird in Deutschland alle sieben Sekunden eine Blutspende benötigt – sei es nach schweren Unfällen, bei geplanten Operationen oder zur Behandlung von Krebspatienten.
  • Der kleine Gesundheits-Check: Vor jeder Spende werden Blutdruck, Puls und der rote Blutfarbstoff (Hämoglobinwert) gemessen. Zudem wird das gespendete Blut im Labor auf verschiedene Krankheitserreger untersucht. Man tut also nicht nur anderen etwas Gutes, sondern erhält auch einen kleinen Überblick über die eigene Gesundheit.
  • Wer darf spenden? Grundsätzlich jeder gesunde Erwachsene zwischen 18 und 68 Jahren (Erstspender meist bis 60 oder 65 Jahre, je nach Dienst), der mindestens 50 kg wiegt.
  • Kurzer Zeitaufwand, große Wirkung: Die reine Blutentnahme dauert meist nur 5 bis 10 Minuten. Mit Anmeldung, Untersuchung und der anschließenden Ruhephase sollte man etwa eine Stunde Zeit einplanen – eine Stunde, die für einen anderen Menschen ein ganzes Leben bedeuten kann.

Verfasser des Berichts:

Simon Wachter _ verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit beim Angelsportverein Konstanz

Mail: Oeffentlichkeit@asv-konstanz.de

Mobil: (+49) 1718005496

ASV Konstanz | Angelfischerei, Jugendarbeit, Naturschutz

Mehr Bilder unserer Blutspendenaktion findet ihr hier:

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Maifischbesatz in der Murg-Mündung

Am 17.06.2026 trafen sich an der Murg-Mündung bei Steinmauern zahlreiche Angler der umliegenden Vereine um diese Aktion des Landesfischereiverbandes zu unterstützen. Es sollten ca. 500.000 kleine Maifische in die Freiheit entlassen werden. Dr. Andreas Scharbert, der Projektleiter des Maifischprogramms, wartete bereits an der Murg-Mündung mit einem Kühlwagen, in dem die Maifische aus Frankreich, aus dem Garonne-Gebiet, hierher transportiert wurden. Jürgen Waldvogel, Vizepräsident des Landesfischereiverbandes, begrüßte zahlreiche Gäste und Abordnungen der Angelvereine. Vom Landwirtschaftsministerium war die Staatssekretärin Frau Sarah Schweizer gekommen, die ihrerseits ein Grußwort sprach und sich über die große Beteiligung freute. Weiter konnte Waldvogel eine Abordnung aus Frankreich begrüßen. Frau Marie Coll, Wissenschaftlerin beim Wanderfischprogramm, Jean Jacques Klein, Präsident der Federation du Bas-Rhin pour la Peche, sowie seinen Direktor Jean Frank Lacerenzo. Von der Fischereibehörde beim Regierungspräsidium Karlsruhe war Herr Stefan Hüsgen und von der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd Rheinland -Pfalz war Herr Macello Petrone gekommen. Auch Rolf Spiegelhalder, Bürgermeister auch Elchesheim-Ilingen, Heinz Zoller von den Naturfreunden e.V. und Geschäftsführer Reinhart Sosat vom LFVBW, waren mit von der Partie.

Dr. Scharbert berichtete kurz über den Lebenszyklus des Maifischs, der als 5 Millimeter-Fischlein den Rhein abwärts wandert. Mit einer Größe von ca. 10 cm erreicht diese Heringsart das Meer und kehrt von dort mit der stattlichen Länge von bis zu 70 cm in den Rhein und seine Nebenflüsse zum Laichen zurück. Nachdem Dr. Scharbert einige Fragen zum Maifisch beantwortet hatte, konnten die Jugendgruppen der Angelvereine unterstützt von Frau Staatssekretärin Schweizer, die ersten Maifische in die Freiheit entlassen.

Besonders sei noch zu erwähnen, dass die Maifische bereits in größeren Zahlen eigenständig zum Laichen in den Rhein und seine Nebenflüsse zurückkehren. Die Besatzmaßnahmen der zurückliegenden Jahre, scheinen zu wirken. Auch in der Fischtreppe bei Iffezheim, in der dortigen Video-Überwachungsstation, werden regelmäßig größere Trupps an Maifischen gesichtet.

Das Maifischprogramm schein von Erfolg gekrönt, den sich der Landesfischereiverband Baden-Württemberg auf seine Fahnen schreiben darf.

Jürgen Waldvogel

Noch mehr Eindrücke:
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Naturnahe Bauweisen und Gewässerökologie im Fokus: Erfolgreicher Gewässernachbarschaftstag 2026 in Spaichingen

Ein Nachbericht zum Schmökern

Spaichingen. Um den Zustand unserer heimischen Fließgewässer fit für die Zukunft zu machen, braucht es den direkten Austausch zwischen Kommunen, Planern, Behörden und der Praxis. Ein Paradebeispiel für diesen konstruktiven Dialog bot der diesjährige Gewässernachbarschaftstag des Landkreises Tuttlingen, der am 10. Juni 2026 im Feuerwehrhaus in Spaichingen stattfand. Unter dem zentralen Thema „Naturnahe Bauweisen und Beschattung“ kamen rund 50 Teilnehmer – darunter Bauhofleiter, Vertreter von Tiefbau- und Umweltämtern sowie Naturschutzverbände – zusammen. Als Vertreter des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg (LFVBW) begleitete Simon Wachter die Veranstaltung, um die fischereilichen und gewässerökologischen Interessen einzubringen. Die Präsenz des Verbandes stieß bei den Anwesenden auf sehr positive Resonanz.

Starkregen, Klimawandel und ein tragischer Rückblick

Herr Schmidt von der hiesigen Bauamtsleitung begrüßte die Gäste herzlich und zeigte sich erfreut über die hohe Resonanz. In seiner Einführung hob er die existenzielle Bedeutung intakter Gewässer hervor, verwies jedoch gleichzeitig auf die zunehmenden Herausforderungen durch Starkregenereignisse im kommunalen Raum.

Herr Kamutzky vom Landratsamt Tuttlingen, der gemeinsam mit Frau Reichegger (Regierungspräsidium Freiburg) die Moderation leitete, lobte zwar die bisher umgesetzten Schutz- und Pflegemaßnahmen an den lokalen Gewässern, fand jedoch auch kritische Worte für ein aktuelles ökologisches Desaster: Durch den illegalen oder unsachgemäßen Eintrag von Gärresten in die Prim kam es zu einem massiven Fischsterben. Auf einer Strecke von über 1,5 Kilometern wurde der Fischbestand komplett vernichtet – ein herber Rückschlag für die Gewässerökologie und die lokalen Hegebemühungen, der die Dringlichkeit von lückenlosem Gewässerschutz unterstrich.

Fachvorträge: Von ingenieurbiologischer Bauweise bis zur Kolmation

Der Vormittag stand im Zeichen hochkarätiger Fachvorträge:

  • Naturnahe Bauweisen an Fließgewässern: Frau Reichegger (RP Freiburg) referierte über moderne, biologisch ausgerichtete Bauweisen im Wasserbau. Sie zeigte auf, wie durch den gezielten Einsatz von Totholzstrukturen, Buhnen, Weidenspreitlagen oder Faschinen dauerhafter Erosionsschutz für die Infrastruktur geschaffen wird, während gleichzeitig wertvolle Lebensräume entstehen.
  • Gehölze am Gewässer und Beschattung: Stefan Müller vom Landesbetrieb Gewässer (RP Freiburg) beleuchtete die Wassertemperatur als ökologischen Leitparameter. Angesichts des Klimawandels ist eine strategische Beschattung durch fachgerechte Uferbepflanzung essenziell, um einer kritischen Erwärmung des Wassers entgegenzuwirken und die Funktionsfähigkeit des Ökosystems zu sichern.
  • Das unsichtbare Problem – Die Kolmation: Einen tiefen Einblick in die Gewässerökologie gab Frau Dr. Seitz von der Fachstelle Hydraulik. Sie erklärte das Phänomen der Kolmation (die Verstopfung des lückenreichen Kiesbetts durch Feinsedimente). Das Problem: Es gibt kein technisches Messgerät für die Kolmatierung. Die Begutachtung erfolgt optisch mittels Kartierung sowie durch die sogenannte Stifel- oder Stocherprobe. Eine Sedimententnahme zur Analyse sollte dabei möglichst ohne maschinellen Einsatz erfolgen, um das Substrat nicht zu verfälschen. Die Kolmation verhindert, dass Sauerstoff in den Kies gelangt – was fatal für die Brut von Kieslaichern wie den Forellen ist.

In der anschließenden Diskussionsrunde wurden praxisnahe Fragen erörtert – etwa die Vor- und Nachteile von Frühjahrspflanzungen am Ufer, die Verfügbarkeit von Fachfirmen vor Ort sowie die Gefahr, dass Entwässerungsgräben bei zu starker Kolmation komplett ausfallen.

Praxisnah: Die Revitalisierung der Prim in Spaichingen

Ein Höhepunkt des Vormittags war die Vorstellung der Revitalisierungsmaßnahmen an der Prim durch Herrn Kaysers von der Planstatt Senner. Die Prim ist ein klassisches Salmonidengewässer, litt in der Vergangenheit jedoch unter einem sehr geradlinigen Verlauf, einer durch Kolmatierung stark befestigten Sohle und einem teilweise zu dichten, ungesteuerten Uferbewuchs, der den Fluss völlig aus dem Ortsbild verschwinden ließ.

Durch die neuen Maßnahmen wurde das Flussbett verbreitert und Uferstufen angelegt, um die Prim wieder erlebbar zu machen. Für die natürliche Uferbefestigung kamen Weidenstecklinge zum Einsatz, zudem wurde die Sohlschleppspannung optimiert. Um den Raum für Inselstrukturen und Mäander zu schaffen, wurde sogar ein Bolzplatz verlegt. Herr Kaysers betonte die hervorragende Zusammenarbeit und die wichtige Einbeziehung der Nachbarschaft (beispielsweise bei der Absprache von Baumhöhen). Das Fazit war durchweg positiv: Eine Renaturierung von Bächen und Flüssen lohnt sich auch – und gerade – innerorts massiv.

Exkursionen nach Spaichingen und Rottweil

Nach einer kurzen Begehung der Prim-Revitalisierung unter der Leitung von Herrn Honer (Stadt Spaichingen) und der anschließenden Mittagspflege im Gasthof Kreuz, verlagerte sich die Veranstaltung am Nachmittag in die Praxis.

In Fahrgemeinschaften ging es nach Rottweil auf das Gelände der anstehenden Landesgartenschau 2028. Hier besichtigten die Teilnehmer die großflächige Revitalisierung des Neckars. Frau Reichegger führte die Gruppe und demonstrierte anschaulich die am Morgen theoretisch besprochenen ingenieurbiologischen Bauweisen (wie den Einsatz von Geotextilsäcken, Holzgrünschwellen und Totholz) im direkten Praxiseinsatz.

Gegen 16:15 Uhr endete ein rundum gelungener und informationsreicher Nachbarschaftstag mit der Übergabe der Teilnahmebescheinigungen. Für den Landesfischereiverband zeigte die Veranstaltung deutlich: Nur wenn Wasserbau, Kommunen und Fischerei Hand in Hand arbeiten, können wir unsere Gewässer langfristig als Lebensadern erhalten.

Verfasser des Berichts:

Simon Wachter _ Referent für die Öffentlichkeitsarbeit beim LFVBW-Bezirk Südbaden

Mail: Simon.Wachter@lfvbw.de

Mobil: (+49) 1718005496

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Erfolgreiches Jugendcamp 2026: ASV Konstanz stemmt logistische Meisterleistung am Bodensee

Litzelstetten. Pünktlich zu Beginn der Pfingstferien verwandelte sich der Jugendcampingplatz in Litzelstetten in ein lebendiges Zeltlager der Extraklasse. Der Angel- und Sportfischerverein Konstanz e.V. (ASV Konstanz) lud zum großen, vereinsübergreifenden Jugendcamp 2026 und bewies als alleiniger Organisator einmal mehr sein herausragendes Engagement für die nächste Generation im Angelsport.

Über drei Tage hinweg erlebten 60 Kinder und Jugendliche ein perfekt durchgetaktetes, abwechslungsreiches Programm rund um die Angelleidenschaft, den Naturschutz und die gelebte Kameradschaft. Neben der eigenen Jugendabteilung des gastgebenden ASV Konstanz durfte der Verein die Jungangler der befreundeten Vereine ASV Singen-Bohlingen, ASV Gottmadingen, ASV Langenargen sowie des ASV Leonberg begrüßen. Die beeindruckend hohe Teilnehmerzahl unterstreicht den enormen Stellenwert, den die regionale Jugendarbeit beim ASV Konstanz einnimmt.

Kaiserwetter und eine logistische Meisterleistung auf dem Wasser

Das Wetter hätte für dieses Großevent kaum besser sein können: Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen von bis zu 30 Grad präsentierte sich der Bodensee von seiner schönsten Seite. Die hervorragenden Bedingungen sorgten für beste Stimmung bei allen Beteiligten.

Um den Jugendlichen die verschiedenen Facetten des Handwerks näherzubringen, hatte das Organisationsteam des ASV Konstanz ein modulares Gruppensystem ausgearbeitet:

  • Die Bootsgruppe (Highlight): Am Samstag und Sonntag zeigte sich die enorme logistische Stärke des ASV Konstanz. Der Verein mobilisierte stolze 20 Boote samt erfahrenen Kapitänen und Betreuern, die mit den Jugendlichen zeitgleich auf den Konstanzer Trichter hinauszogen. Für viele Kids war dieses Schlepp- und Bootsangeln eine Premiere auf dem Bodensee.
  • Die Ufergruppe: Vom Ufer an der Seestraße aus lernten die Jugendlichen alles über die richtige Platzwahl, fein abgestimmte Angeltechniken sowie das absolut sichere und waidgerechte Handling der gefangenen Fische.
  • Die Camp- und Workshopgruppe: Direkt im Camp widmete sich eine Gruppe dem modernen Karpfenangeln. Parallel dazu vermittelten ASV-Experten in praxisnahen Workshops wichtiges Fachwissen: Knotenkunde, Gerätekunde, Fischbiologie, Gewässerökologie und der verantwortungsvolle Umgang mit der Natur standen hier im Fokus.

Ergänzt wurde das Ausbildungsprogramm am Samstag durch einen hochkarätigen Fachvortrag in der Bootshalle: Experte Lukasz Materne, Teamangler der Firma Fishing-Ghost, referierte detailreich über das „Schleppfischen mit dem Boot“. Seine Ausführungen zu Bootsaufbau, Köderführung, Geschwindigkeit und technischen Details wie der optimalen Wahl der Rutenhalter stießen nicht nur beim Nachwuchs, sondern auch bei den Erwachsenen auf riesiges Interesse.

Prominenter Besuch aus der Angelszene

Ein besonderer Coup gelang dem ASV Konstanz mit der Einladung prominenter Gesichter der deutschen Angelszene. Kai Mühlhofer, bekannter Angelschein-Ausbilder und Gründer der Online-Lernplattform Fishing-King, nahm sich viel Zeit für den Nachwuchs, beantwortete geduldig Fragen und angelte aktiv mit. Begleitet wurde er von seinem Kameramann Maxi (bekannt aus den Produktionen von Zeck Fishing und dem YouTube-Format YPC).Die Jugendlichen genossen den exklusiven Blick hinter die Kulissen einer professionellen Medienproduktion sichtlich.

Ein riesiges Dankeschön an die Helfer und Sponsoren

Ein Event dieser Größenordnung steht und fällt mit der Unterstützung hinter den Kulissen. Die Verantwortlichen des ASV Konstanz ziehen ein durchweg positives Fazit, betonen aber unisono: „Ohne unser starkes Netzwerk aus ehrenamtlichen Helfern und großzügigen Sponsoren wäre dieser Erfolg absolut unmöglich gewesen.“

Ein besonderer Dank der Vereinsführung gilt dem Autohaus Graf Hardenberg, das dem Verein unkompliziert zwei Busse für den sicheren Personentransport der Jugendlichen zur Verfügung stellte.

Ebenso bedankt sich der ASV Konstanz herzlich bei den namhaften Sponsoren und Gönnern aus der Angelbranche, die mit hochwertigen Sachpreisen dafür sorgten, dass bei der großen Abschluss-Tombola kein einziges Kind leer ausging und glänzende Augen garantiert waren:

  • Fishing Ghost & Fishing-King
  • Flanx & Lurjunks (YPC)
  • Fox Rage
  • First Class Baits
  • Metzgerei Engler & Bäckerei Stickel

Neben dem Fangerfolg stand an allen drei Tagen vor allem das Gemeinschaftsgefühl im Vordergrund. Beim gemeinsamen Essen und den Gesprächen am Lagerfeuer wurden neue, vereinsübergreifende Freundschaften geschlossen. Für den ASV Konstanz steht nach diesem Kraftakt fest: Das Jugendcamp am Bodensee war das absolute Highlight des Angeljahres 2026 – und die Planungen für die nächste Auflage laufen im Hintergrund bereits an.

Verfasser des Berichts:

Simon Wachter _ Referent für die Öffentlichkeitsarbeit beim LFVBW-Bezirk Südbaden

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Weitere Eindrücke:

 

Landesfischereitag 2026: LFVBW stellt politische Weichen und blickt auf das Verbandsjahr 2027

Stuttgart, 13. Juni 2026. Der diesjährige Landesfischereitag des Landesfischereiverbands Baden-Württemberg (LFVBW) in der Landeshauptstadt stand im Zeichen des personellen Wandels, neuer strategischer Allianzen und klarer politischer Forderungen. Vor einem gut besetzten Saal zog der Verband eine positive Bilanz aktueller Erfolge, richtete den Blick mit konkreten Zielsetzungen auf den neu gewählten Landtag und gab bereits den Termin für das kommende Jahr bekannt: Am 5. Juni 2027 lädt der LFVBW zum nächsten Landesfischereitag.

Hohe Beteiligung und strategischer Fokus auf den neuen Landtag

Präsident Thomas Wahl begrüßte zahlreiche Delegierte, Ehrengäste und Ehrenmitglieder. Besonders positiv fiel die Präsenz der jugendlichen Mitglieder auf, die die Zukunftsfähigkeit der Vereine untermauerte. In seiner Eröffnungsrede gab Wahl die Richtung für die kommenden Monate vor: Der fischereiliche Dialog mit den neu gewählten Abgeordneten des Landtags wird intensiviert, um die Kernanliegen der organisierten Anglerschaft fest in der Landespolitik zu verankern.

Ministerin Gentges: Digitaler Fischereischein und neue Ausbildungsverordnung

Marion Gentges, Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat, brachte konkrete politische Zusagen mit nach Stuttgart. Sie verwies auf Meilensteine wie die Absenkung des Mindestalters für den Jugendfischereischein und das Ende des Nachtangelverbots. Zukünftige Schwerpunkte des Ministeriums liegen auf dem Kormoranmanagement sowie der Förderung der Jugendarbeit.

Anerkennung fand das LFVBW-Lachswiederansiedlungsprojekt inklusive der Lachszucht Wolftal, welches an der Kinzig messbare Erfolge verzeichnet. Die Ministerin betonte, dass stabile Wanderfischbestände und die Durchgängigkeit der Fließgewässer für das Land Priorität haben. Zudem kündigte sie bürokratische Entlastungen an: Der Jahresfischereischein wird im Scheckkartenformat digitalisiert – mit einer Übergangszeit von fünf Jahren. Eine neue Landesausbildungsverordnung soll zudem die hohen Qualitätsstandards der Vorbereitungslehrgänge dauerhaft sichern.

Sektorübergreifender Naturschutz: Kooperation mit der Jägerschaft

Die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit der Naturnutzer unterstrich Bezirksjägermeister Herr Häußer, der die Grüße von Jagdverband-Präsident Dr. Jörg Friedmann übermittelte. Angesichts des Klimawandels dürfe Naturschutz nicht isoliert agieren. Bei Themen wie Gewässerrandstreifen und dem Management invasiver Arten müssten Fischerei, Jagd, Land- und Forstwirtschaft künftig als Einheit auftreten. Häußer forderte von der Politik Vertrauen in das ehrenamtliche Engagement von Anglern und Jägern anstelle von bürokratischem Misstrauen.

Stabwechsel im Ausbildungsreferat und historische Auszeichnung

Auch personell wurden wichtige Weichen gestellt. Im Vorstand des LFVBW gab es einen Wechsel im Ausbildungsreferat: Imelda Paulov, erste Vorsitzende des Fischereivereins Bad Säckingen, übernimmt den Posten als Fachreferentin für die Vorbereitungslehrgänge zur Fischerprüfung. Sie folgt auf Karl Geyer, dem der Verband für seinen langjährigen Einsatz dankte.

Für einen besonderen Moment sorgte die Ehrung von Dr. Werner Baur (Kreisvorsitzender Ravensburg). Als erstem Vertreter aus der Fischerei überhaupt wurde ihm die prestigeträchtige Ehrennadel des Landesnaturschutzverbandes (LNV) für sein jahrzehntelanges, herausragendes Engagement verliehen.

Wissenschaftlicher Input und die Murg als Flusslandschaft des Jahres

Den fachlichen Teil bereicherte Dr. Andreas Scharbert (Rheinischer Fischereiverband von 1880 e.V.) mit einem Vortrag über die Wiederansiedlung des Maifischs am Rhein. Er kündigte in diesem Zuge eine bevorstehende Besatzaktion an der Murg-Mündung an. Die Murg selbst wurde auf der Tagung offiziell als „Flusslandschaft der Jahre 2026 und 2027“ gewürdigt, was ihre hohe ökologische Bedeutung für die Region unterstreicht.

Biber-Positionspapier verabschiedet und Auszeichnungen zum „Tag des Gewässers“

Am Nachmittag verabschiedete die Mitgliederversammlung ein fundiertes Positionspapier zum Thema Biber. Nach der umstrittenen Verordnung der Vorgänger-Regierung fordert der LFVBW nun ein praxisnahes, rechtssicheres Management, das Artenschutz und Hochwasserschutz sinnvoll miteinander vereinbart.

Einen weiteren Höhepunkt der Versammlung war, dass drei Vereine für ihre herausragenden Umwelt- und Reinigungsaktionen im Rahmen des „Tags des Gewässers“ ausgezeichnet:

  • Fischereiverein Backnang u.U. e.V.
  • Anglergemeinschaft Gamshurst
  • Angel- und Fischereiverein Herbrechtingen e.V.

Ausblick: Das Fundament für das neue Verbandsjahr ist gelegt. Die Entwicklungen beim digitalen Fischereischein, das neue Bibermanagement und die Fortschritte an den Gewässern werden die Agenda bestimmen. Die Ergebnisse und nächsten Meilensteine werden auf dem kommenden Landesfischereitag am 5. Juni 2027 präsentiert.

Ich bedanke mich bei Wolfgang Fleck (Bezirksreferent für Öffentlichkeitsarbeit beim LFVBW_Bezirk Nordwürttemberg) für seine Unterstützung und seine Bilder.

Verfasser des Berichts:

Simon Wachter _ Referent für die Öffentlichkeitsarbeit beim LFVBW-Bezirk Südbaden

Mail: Simon.Wachter@lfvbw.de

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Eindrücke des Tages:

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Weichenstellung für unsere Gewässer: Der Landesfischereitag 2026 in Stuttgart-Degerloch

Die Zukunft der Fischerei, des Angelns und des praktischen Artenschutzes in Baden-Württemberg steht im Fokus: Am 13. Juni 2026 lädt der Landesfischereiverband Baden-Württemberg e.V. (LFVBW) zum diesjährigen Landesfischereitag nach Stuttgart-Degerloch ein.

Die traditionsreiche Tagung ist das zentrale Forum für alle, denen unsere heimischen Gewässer am Herzen liegen. Auch in diesem Jahr bringen wir Ehrenamt, Politik und Verwaltung an einen Tisch, um über drängende ökologische und strukturelle Fragen zu beraten.

Starkes Signal für die Basis: Dialog mit der Politik

Dass die Anliegen unserer Fischer und Angler Gehör finden, zeigt das hochkarätige Programm. Zur Eröffnung erwarten uns wichtige Impulse aus den Landesministerien und Regierungspräsidien – ein klares Zeichen für den engen, direkten Austausch auf Augenhöhe.

Die Highlights des Programms:

  • Politischer Besuch: Wir freuen uns besonders auf Ministerin Marion Gentges (Ministerium für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat), die als große Unterstützerin der Fischerei gilt und sich unter anderem stark für das Lachswiederansiedlungsprojekt und die Lachszucht Wolftal einsetzt.
  • Direkter Draht zur Verwaltung: Für den Austausch mit den Vereinen und Bezirken reisen Dr. Jasminca Behrmann-Godel und Herr Hertenberger (Ministerium für Ländlichen Raum) sowie Dr. Frank Hartmann und Stefan Hüsgen (Regierungspräsidium Karlsruhe) an.
  • Starke Partner: Auch Herr Häußer vom Landesjagdverband begleitet die Veranstaltung, was die enge Verbundenheit unsrer klassischen Naturnutzer unterstreicht.

Schulterschluss für Angelpraxis und Naturschutz

Ob Klimawandel, Gewässerausbau oder der Schutz bedrohter Fischarten – die Herausforderungen der Zukunft lassen sich nur gemeinsam meistern. Deshalb setzen wir auf eine starke Vernetzung mit unseren Partnerverbänden:

  • Dr. Roland Rösch vertritt vor Ort den Landesverband der Berufsfischer und Teichwirte Baden-Württemberg e.V.
  • Dr. Isabelle Pergner bringt für den Landesbauernverband Baden-Württemberg e.V. die wichtige Perspektive des ländlichen Raums und der Flächennutzung ein.

Der Landesfischereitag 2026 bietet die ideale Plattform, um die Weichen für ein nachhaltiges Angeln in Baden-Württemberg zu stellen. Wir freuen uns auf den konstruktiven Austausch!

ℹ️ Hinweis für Medienvertreter

Vertreter der Presse sind herzlich zur Berichterstattung eingeladen. Interviewwünsche koordinieren wir gerne vorab über unsere Pressestelle.

Pressekontakt: Landesfischereiverband Baden-Württemberg e.V. Ansprechpartnerin: Karin Nowak Mail: karin.nowak@lfvbw.de | Tel: (+49) 711 25294753

Pressemitteilung erstellt von Simon Wachter _ Bezirksreferent für die Öffentlichkeitsarbeit beim LFVBW _ Bezirk Südbaden.
Mail: Simon.Wachter@lfvbw.de

 

Der Bach-Workshop des LFVBW-Bezirks Südbaden begeistert Kinder, Familien und Fachbesucher in Furtwangen-Rohrbach

FURTWANGEN-ROHRBACH – Der faszinierende Lebensraum Bach stand am 24. Mai 2026 in Furtwangen-Rohrbach im Mittelpunkt des Geschehens. Parallel zum örtlichen Feuerwehrfest fand die erfolgreiche Neuauflage des letztjährigen Bach-Workshops statt. Ziel der Veranstaltung war es, Kindern, Festbesuchern und interessierten Erwachsenen die Gewässerökologie hautnah und praxisnah näherzubringen.

Das Fischmobil als mobiles Klassenzimmer Als kostenloser und optimal ausgestatteter „Schulungsraum“ diente auch in diesem Jahr der Anhänger des LFVBW-Fischmobils. Jörg Klausmann, Bezirksreferent für Jugendarbeit, des Landesfischereiverbandes (LFVBW)_Bezirk Südbaden, legte diesen praktischen Lernort den Vorständen und Jugendleitern der umliegenden Vereine wärmstens ans Herz, damit diese großartige Möglichkeit in Zukunft noch intensiver für die regionale Nachwuchsarbeit genutzt wird.

Ein Event dieser Größenordnung ist Teamarbeit: Ein großes Dankeschön gilt Klaus Lachner, Fachreferent Gewässer im Vorstand des LFVBW, der Bachbesitzer Jörg Klausmann wie gewohnt mit vollem Einsatz unterstützte. Die beiden bildeten am Fischanhänger ein eingespieltes Team und standen den zahlreichen Besuchern sowie angereisten Vereinsvertretern den ganzen Tag über mit ihrem Fachwissen Rede und Antwort.

Casting-Training und beste Stimmung Bereits vor dem offiziellen Start um 10 Uhr liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Mit von der Partie war auch Jens Breitbart, bekannt vom Fischerstammtisch in Sulz. Gemeinsam mit Jörg Klausmann und Klaus Lachner coachte er zwei Jungangler beim Zielwerfen (Casting) mit der Angelrute. Dass dabei der Spaß nicht zu kurz kam, bewies das Team selbst: Als Jörg Klausmann das Ziel einmal knapp verfehlte, schob er die Schuld mit einem Augenzwinkern auf den „herrschenden Oberwind“, was für herzhaftes Lachen in der Runde sorgte.

Gewässerökologie in der Praxis: Ein intakter Laichbach Der praktische Teil direkt am Wasser lieferte nicht nur Anschauungsmaterial, sondern auch wichtige Denkanstöße. Jörg Klausmann nutzte die Kulisse seines Heimatbaches, um den Anwesenden zu erklären, wie essenziell intakte Gewässerrandstreifen für den Schutz des Wassers und der Uferzonen sind. Um den Lebensraum greifbar zu machen, stiegen er und ein Jungangler direkt in die Fluten. Unter strenger Einhaltung der Natur- und Artenschutzauflagen wurden einige kleine Bachforellen schonend zur Anschauung gefangen. Der Fund der Jungfische ist ein eindeutiges Zeichen dafür, dass der Rohrbach als natürliche Kinderstube fungiert und sich die Forellenpopulation hier erfolgreich von alleine vermehrt.

Unter den erwachsenen Fachbesuchern entspannte sich schnell ein reger Austausch. Es wurde ausgiebig über den Nutzen von Absetzbecken gefachsimpelt, über Maßnahmen gegen die Verschlammung von Gewässern diskutiert und konstruktiv debattiert, wie sich die Themen Arten- und Naturschutz noch besser in der Bevölkerung verankern lassen.

Spielerisches Lernen bei bestem Wetter Im Gegensatz zum Vorjahr zeigte sich das Wetter diesmal von seiner besten Seite. Ein besonderes Highlight war der Besuch einer Familie, deren Sohn schnurstracks von den erfahrenen Junganglern in die Praxis eingewiesen wurde. Unter Anleitung lernte der Junge, wie man Makrozoobenthos – die wirbellosen Kleintiere des Gewässergrundes – fängt. Der junge Forscher holte sich dabei zwar prompt eine nasse Hose, war aber bis zum Schluss mit absolutem Fokus, riesigem Eifer und jeder Menge Spaß bei der Sache.

Fazit Der Bach-Workshop in Rohrbach hat eindrucksvoll bewiesen, wie lebendiger und praxisnaher Naturschutz Begeisterung wecken kann

Der große Erfolg und die überwältigend positive Resonanz lassen bereits heute die Hoffnung wachsen, dass der Bach-Workshop auch im kommenden Jahr seine Fortsetzung finden wird.

Ein besonderer Dank gilt Jörg Klausmann und Klaus Lachner, die das Fischmobil über viele Jahre hinweg mit großem Engagement immer wieder in den Fokus der Vereine gerückt und damit wichtige Impulse für die Nachwuchs- und Vereinsarbeit gesetzt haben.

Verfasser des Berichts:

Simon Wachter _ Referent für die Öffentlichkeitsarbeit beim LFVBW-Bezirk Südbaden

Mail: Simon.Wachter@lfvbw.de

Weitere Eindrücke:

 

Landesfischereiverband Baden-Württemberg e. V.
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