8. Fischerstammtisch beim Fischereiverein Sulz am Neckar

Am 24. April 2026 trafen sich rund 15 Teilnehmer verschiedenster Vereine um 19:00 Uhr zum ersten Stammtisch des neuen Jahres beim Fischereiverein Sulz am Neckar. Mittlerweile war dies bereits die achte Veranstaltung dieser Art. Der Organisator und Kreisvorsitzende von Rottweil, Michael Roth, eröffnete die Sitzung pünktlich und hieß die Anwesenden herzlich willkommen. Ein besonderer Dank galt erneut dem engagierten Bewirtungsteam des ANV Sulz für die hervorragende Verpflegung.

Aktuelles aus dem Verband und der Region

Aus dem Verband gab es dieses Mal keine besonderen Neuigkeiten zu vermelden. Ein zentrales Thema in der Region war jedoch die zunehmende Ausbreitung des Riesenbärenklaus, dessen Bekämpfung dringend notwendig ist.

Wer Zeit und Interesse an dieser wichtigen Aufgabe hat, kann sich gerne bei Frau Lena Moosmann melden.

Lena Moosmann

Landratsamt Rottweil

Landschaftserhaltungsverband

Ruhe-Christi-Str. 29

78628 Rottweil

Tel.: 0741 244948

Kontakt: Lena.Moosmann-LEV@landkreis-rottweil.de

Da der Kontakt mit dem Bärenklau als sehr phototoxisch, beschrieben wird, wird allen Helfenden dringend empfohlen, bei der Bekämpfung oder in betroffenen Gebieten stets Schutzkleidung und einen Mundschutz zu tragen.

Bezüglich des anstehenden Landesfischereitags mahnte Wolfgang Groth, Verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit im Vorstand des LFVBW, eine rege Teilnahme der Mitglieder an. Er berichtete zudem von der Messe „Aqua-Fisch“ in Friedrichshafen. Kurz vor der Landtagswahl in BW fand der politische Abend des Verbandes mitsamt regem Dialog unter 13 Repräsentanten verschiedener Parteien statt. Für die hervorragende Ausrichtung der Fischerstammtische und die mobilisierende Wirkung auf die Mitglieder erhielt Michael Roth großes Lob seitens des Verbandes.

Projektvorstellung: Der Fischanhänger des LFVBW Nach der Vorstellungsrunde präsentierte Jörg Klausmann, Bezirksreferent für Jugendarbeit im LFVBW-Bezirk Südbaden, den Fischanhänger des Verbandes (Teil des Projekts „Fisch on Tour“). Klausmann, der sichtlich begeistert von dem pädagogischen Konzept ist, erläuterte die Konditionen: Der Anhänger kann von den Vereinen kostenlos ausgeliehen werden – lediglich die Abholung und Rückgabe müssen selbst organisiert werden.

Er nutzt den voll ausgestatteten Anhänger vorwiegend für Projekte rund um den Natur- und Artenschutz. Besonders Kindern vermittelt er damit spielerisch das „Einmaleins der Gewässerkunde“. Die Ausstattung ist ideal für die Erforschung des Makrozoobenthos (Kleinstlebewesen im Wasser) und bietet alles, was kleine Forscher benötigen. Ein Teilnehmer bestätigte dies mit eigenen positiven Erfahrungen: Es sei immer wieder beeindruckend zu sehen, mit welchem Eifer Kinder mit Sieb und Eimer bewaffnet die Gewässer erkunden. Wolfgang Groth ergänzte, dass die Förderung für den Fischanhänger auch zukünftig fortgeführt wird.

Blick in die Zukunft Trotz der Freude an der Nachwuchsarbeit kamen auch kritische Themen zur Sprache, wie etwa die zunehmend schwierige Problematik der Wasserentnahme aus Bächen. Umso wichtiger sei die Bildungsarbeit, da die heutige Jugend in Zukunft das Verständnis für den Gewässer-, Natur- und Artenschutz tragen müsse. Jörg Klausmann lud alle Anwesenden zu seinem jährlich stattfindenden Bachworkshop nach Rohrbach ein und bot an, im nächsten Jahr erneut vorbeizukommen, sofern er frühzeitig angefragt wird.

Der nächste Stammtischtermin wird voraussichtlich auf den 16. Oktober 2026 festgelegt. Im anschließenden gemütlichen Teil des Abends wurde Jörg Klausmann noch lange mit zahlreichen Fragen rund um den Fischanhänger und dessen Einsatzmöglichkeiten gelöchert.

In einem Interview mit Jörg Klausmann sagte er:

„Ich bin richtig froh über solche Einladungen…für mich ist das nicht nur Arbeit, für mich ist das vor Allem eine Möglichkeit mich und meine Arbeit bei den Kameraden vorzustellen. Die Vernetzung, für uns aktive Umwelt- und Artenschützer klappt auf diesem Weg viel besser, wenn man die Leute mal direkt am Tisch sitzen hat und frei von der Seele reden und fragen kann“

Verfasser des Berichts:

Simon Wachter _ Referent für die Öffentlichkeitsarbeit beim LFVBW-Bezirk Südbaden

Mail: Simon.Wachter@lfvbw.de

Weitere Eindrücke:

 

 

 

Nachwuchsarbeit und Artenschutz: LFVBW setzt mit Kindergarten „Regenbogen“ Bachforellen in die Murg

Bischweier/Rastatt, 17. April – Im Rahmen des landesweiten Prestigeprojekts „Flusslandschaft des Jahres 2026 und 2027“ setzte der Landesfischereiverband Baden-Württemberg (LFVBW) ein deutliches Zeichen für die nachhaltige Gewässerbewirtschaftung und die Umweltbildung. Gemeinsam mit den lokalen Partnern der Angelsportvereine Bischweier und Rastatt wurde eine Besatzmaßnahme durchgeführt, die gleichermaßen den Artenschutz in der Murg stärkt und junge Menschen für das Ökosystem Wasser sensibilisiert.

Praxisnahe Umweltbildung mit dem Fischmobil

Ein zentraler Bestandteil der Verbandsstrategie ist die Vermittlung von Fachwissen an die nächste Generation. Rund 20 Vorschulkinder des Kindergartens „Regenbogen“ aus Bischweier erlebten an diesem Vormittag Naturpädagogik auf höchstem Niveau.

Unter der Leitung von Malte Seibold und dem Einsatz des LFVBW-Fischmobils wurde das Ufer der Murg zum Klassenzimmer. Seibold verstand es, den fünfjährigen Teilnehmern die komplexen Zusammenhänge des Natur- und Artenschutzes in seiner charakteristischen, lebendigen Art näherzubringen. Im Fokus standen dabei die Biologie der heimischen Fische und die Notwendigkeit, Lebensräume wie die Murg aktiv zu schützen und zu pflegen.

Stärkung der Bachforellenbestände

Kern der operativen Maßnahme war der Besatz von rund 100 Bachforellen. Die Wahl der Murg als Einsatzort unterstreicht deren Bedeutung als „Flusslandschaft des Jahres 2026 und 2027“. Durch solche gezielten Maßnahmen unterstützt der LFVBW die Wiederherstellung stabiler, selbsterhaltender Populationen in unseren heimischen Fließgewässern.

Die Umsetzung vor Ort erfolgte in enger Abstimmung und unter Mitwirkung erfahrener Verbands- und Vereinsvertreter. Neben Malte Seibold begleiteten Michael Groß, Jürgen Waldvogel und Lukas Heitz die Aktion fachlich, um einen waidgerechten und ökologisch effektiven Besatz zu garantieren.

Die Murg: Ein Ökosystem im Aufwind

Für den LFVBW ist die Murg ein Paradebeispiel für gelungene Revitalisierung. Als Gebirgsfluss, der den Nordschwarzwald entwässert, bietet sie durch ihre kiesigen Strukturen und die verbesserte Durchgängigkeit (Stichwort: Fischtreppen und Rückbau von Wanderhindernissen) ideale Voraussetzungen für die Bachforelle. Der Verband sieht in der Auszeichnung der Murg eine Bestätigung der langjährigen Bemühungen, Flüsse nicht nur als Wirtschaftsgut, sondern als lebenswerte Adern der Biodiversität zu begreifen.

Verfasser des Berichts:

Simon Wachter _ Referent für die Öffentlichkeitsarbeit beim LFVBW- Bezirk Südbaden

Mail: Simon.Wachter@lfvbw.de

Weitere Impressionen (Danke an Lukas Heitz und Jürgen Waldvogel für die Bilder):

 

Nachwuchsarbeit und Artenschutz Hand in Hand – Bezirk Nordbaden stärkt die „Flusslandschaft Murg“

RASTATT / BISCHWEIER. Im Rahmen der Aktivitäten zur Proklamation der Murg als „Flusslandschaft der Jahre 2026/2027“ setzte der Landesfischereiverband Baden-Württemberg e.V., vertreten durch den Bezirk Nordbaden, am Freitag, den 17. April, ein deutliches Zeichen für die Zukunft unserer Gewässer. In einer gemeinsamen Aktion mit den Angelsportvereinen Bischweier, der durch Norbert Kolbinger und dem ASV Rastatt der durch Werner Dautner vertreten wurde, wurden rund 20 Vorschulkinder des Kindergartens „Regenbogen“ aktiv in die Hege und Pflege unserer heimischen Fischbestände eingebunden.

Umweltbildung vor Ort: Das Fischmobil im Einsatz

Ein zentrales Element der Öffentlichkeitsarbeit des Bezirks Nordbaden ist das LFVBW-Fischmobil. Unter der Leitung von Malte Seibold verwandelte sich das Ufer der Murg in ein „rollendes Klassenzimmer“. Mit seiner besonderen Art gelang es Seibold, den 5-jährigen Nachwuchs-Naturschützern die komplexen Zusammenhänge von Artenschutz, Wasserqualität und dem Lebenszyklus der Fische spielerisch zu vermitteln.

Der Höhepunkt für die Kinder war der Besatz von rund 100 jungen Bachforellen. Diese Maßnahme dient nicht nur der Bestandsstützung, sondern schafft eine emotionale Bindung der kommenden Generation an ihre lokale Flusslandschaft.

Starke Präsenz der Bezirksführung

Die Bedeutung der Veranstaltung wurde durch die Anwesenheit der Führungsriege des Bezirks Nordbaden unterstrichen. Neben dem Bezirksvorsitzenden Michael Groß war auch der Vizepräsident des LFVBW und nordbadische Repräsentant Jürgen Waldvogel sowie Lukas Heitz vor Ort. Ihr Engagement zeigt, dass der Bezirk Nordbaden die Verantwortung für die Murg nicht nur verwaltet, sondern aktiv lebt.

Hintergrund: Der Bezirk Nordbaden im Profil

Der Bezirk Nordbaden ist eine tragende Säule des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg. Hier ein kurzer Überblick über unsere Strukturen:

  • Zuständigkeitsbereich: Unser Bezirk umfasst den nordwestlichen Teil Baden-Württembergs mit 5 Stadt- und 7 Landkreisen (vom Neckar-Odenwald-Kreis bis Freudenstadt).
  • Mitgliederstärke: Über 160 Fischereivereine sind im Bezirk Nordbaden organisiert und leisten jährlich tausende Stunden ehrenamtliche Arbeit im Natur- und Gewässerschutz.
  • Fokus Murg: Die Murg ist für unseren Bezirk ein Vorzeigeprojekt. Als ehemalige „Abwasserrinne“ der Industrie hat sie sich durch konsequente Renaturierung und den Rückbau von Wanderhindernissen zurück zu einem wertvollen Ökosystem entwickelt. Besonders der Erfolg bei der Wiederansiedlung des Lachses ist ein Verdienst der engen Zusammenarbeit zwischen Verband, Vereinen und Behörden vor Ort.

Fakten zur Flusslandschaft Murg

Die Wahl zur „Flusslandschaft der Jahre 2026/27“ würdigt die Transformation dieses 80 Kilometer langen Flusses. Von der Quelle bei Baiersbronn bis zur Mündung in den Rhein bei Steinmauern bietet die Murg heute:

  1. Strukturreichtum: Wechsel zwischen wilden Felsabschnitten im Oberlauf und kiesigen Laichgründen im Unterlauf.
  2. Durchgängigkeit: Moderne Fischaufstiegsanlagen ermöglichen Wanderfischen wie der Bachforelle und dem Lachs wieder den Zugang zu ihren angestammten Revieren.
  3. Naherholung & Schutz: Ein Gleichgewicht zwischen sanftem Tourismus (Naturfreunde) und striktem Artenschutz.

Der Bezirk Nordbaden wird auch in den kommenden zwei Jahren zahlreiche Projekte an der Murg begleiten, um den Schutz dieses einzigartigen Lebensraums weiter voranzutreiben. 

Verfasser des Berichts:

Simon Wachter _ Referent für die Öffentlichkeitsarbeit beim LFVBW- Bezirk Südbaden

Mail: Simon.Wachter@lfvbw.de

Weitere Impressionen:

Gemeinsam für den Rhein: Erfolgreicher „Tag des Gewässers“ in Konstanz

Am 21. März war es wieder so weit: Pünktlich zum landesweiten „Tag des Gewässers“, der unter dem Motto „Fischereivereine räumen auf!“ vom Landesfischereiverband Baden-Württemberg (LFVBW) ausgerufen wurde, versammelte sich eine motivierte Truppe am Vereinsheim des ASV Konstanz. Das Ziel: Dem Müll am Rheinufer und im Pachtgewässer den Kampf anzusagen.

Besonders erfreulich: Neben rund 20 Erwachsenen waren stolze 10 Jugendliche der ASV-Jugendgruppe am Start. Verstärkt wurden sie in diesem Jahr durch einen engagierten Mitstreiter der Lions Club-Jugend (LEO-Club „Jan Hus“ Konstanz). Dieses gemeinsame Anpacken von jungen Anglern und der Lions-Jugend setzte ein starkes Zeichen für das fächerübergreifende Umweltbewusstsein in der Konstanzer Stadtgesellschaft.

Strategische Mülljagd in drei Teams

Unter der bewährten Leitung von Gewässer- und Naturschutzwart Thomas Lang startete die Aktion nach einer kurzen Stärkung mit Kaffee und Zopf. Um eine möglichst große Fläche des sensiblen Ökosystems am Seerhein abzudecken, wurden die Helfer in drei strategische Trupps aufgeteilt:

Gruppe 1: Knöpfte sich die rechte Rheinseite vor.

Gruppe 2: Suchte auf der linken Rheinseite nach Unrat.

Gruppe 3: Startete beim Quartier der Wasserschutzpolizei und säuberte von dort aus das linke Ufer.

Saubere Bilanz: Weniger Müll als gedacht

Bewaffnet mit Müllgreifern, Eimern und Handschuhen ging es auf die Jagd nach dem sogenannten „Wohlstandsmüll“. Die positive Überraschung: Auf der rechten Rheinseite fiel die Ausbeute deutlich geringer aus als in den Vorjahren. Ob dies an der neuen Verpackungssteuer liegt oder ob die Bevölkerung insgesamt achtsamer geworden ist, bleibt offen – fest steht: Die regelmäßigen Reinigungsaktionen des ASV zeigen nachhaltig Wirkung.

Abgesehen von einem einsamen Gartenstuhl, anderen Metallgegenständen, einer Vase blieb es meist beim üblichen Kleinkram wie Kronkorken und Plastikfragmenten. Die Entsorgungsbetriebe Konstanz (EBK) unterstützten die Aktion erneut tatkräftig und holten den gesammelten Unrat bereits in der nächsten Woche ab.

Nasse Füße und starker Teamgeist

Ganz ohne Zwischenfälle ging es dann doch nicht ab: Die Tücken des Materials sorgten für Lacher, als einige Helfer feststellen mussten, dass ihre Wathosen den Winter nicht unbeschadet überstanden hatten. Trotz nasser Füße blieb die Stimmung top – besonders bei der Lions-Jugend, die sichtlich Spaß an der praktischen Naturschutzarbeit hatte.

Gegen 12 Uhr trudelten alle Gruppen am Sammelpunkt bei der Wasserschutzpolizei ein. Zum Abschluss gab es die wohlverdiente Belohnung: Bei „Wurscht“ und Getränken ließen die Helfer den Vormittag gemütlich ausklingen.

Fazit: Ein gelungener Tag für die Umwelt und die Gemeinschaft. Der ASV Konstanz hat einmal mehr bewiesen, dass Angler nicht nur Nutzer, sondern vor allem Schützer der Natur sind. Dass die Jugend – vom ASV bis zum Lions Club – so geschlossen hinter dem Projekt steht, macht Hoffnung für die Zukunft unserer Gewässer!

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Eine entsprechende Dokumentation der Rechteeinräumung und, sofern erforderlich, die schriftliche Zustimmung der abgebildeten Personen liegen vor.

Verfasser des Berichts:
Simon Wachter _ Verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit beim ASV-Konstanz

Mail: oeffentlichkeit@asv-konstanz.de

„Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte“

Naturerlebnis pur: BUND-Kids zu Gast beim Angelsportverein Konstanz

Am 14. März verwandelte sich das Vereinsgelände des Angelsportvereins Konstanz in ein lebendiges Klassenzimmer unter freiem Himmel. Insgesamt 17 neugierige Kinder des BUND waren der Einladung gefolgt, um gemeinsam mit ihren Betreuern tief in die Welt der Fische und Gewässer einzutauchen.

Organisiert wurde der Tag von zwei Experten des Vereins: Axel Bischofsberger, der Verantwortliche für Schulprojekte, und Thomas Lang, der als Gewässer- und Naturschutzwart die fachliche Aufsicht führt.

Ein gemeinsamer Start für die Umwelt

Nach der herzlichen Begrüßung versammelten sich alle Teilnehmer zu einem großen Kreis. Mit dem gemeinsamen Motto Wir für die Natur, die Natur für uns“ wurde die Veranstaltung offiziell eröffnet – ein Leitspruch, der den Kern des Tages perfekt traf.

Um das Eis zu brechen, startete eine Betreuerin (deren Familie selbst tief im Verein verwurzelt ist) eine spielerische Fragerunde. Ein Stofffisch machte im Kreis die Runde: Wer ihn hielt, durfte erzählen, was er schon über die Flossenträger weiß. Dabei zeigte sich schnell, dass unter den Kids schon einige kleine Profis und Hobby-Angler saßen, die mit beachtlichem Vorwissen glänzten.

Stationen voller Wissen: Von der Anatomie bis zur Fischküche

Nach dem ersten Kennenlernen im Gruppenraum, wo Fischarten anhand von Bildern erraten wurden, teilte sich die Gruppe in zwei Teams auf: die Felchengruppe und die Karpfengruppe.

  1. Die Welt der Präparate mit Axel Bischofsberger

Axel nahm sich eine Gruppe vor und erklärte anhand von detailreichen Präparaten alles Wissenswerte über die Anatomie und die Fressgewohnheiten der verschiedenen Arten. Dabei wurde es auch praktisch:

  • Naturschutz: Er verdeutlichte, warum der Schutz der Artenvielfalt für uns Menschen überlebenswichtig ist.
  • Vom Wasser auf den Teller: Die Kinder lernten den Weg des Fisches kennen – egal ob als Thunfisch in der Dose oder als klassisches Fischstäbchen.
  • Anglerlatein: Mit viel Humor erklärte Axel, was es mit dem berühmten „Anglerlatein“ auf sich hat und warum Fischergeschichten manchmal etwas größer ausfallen als die Realität.
  1. Blick hinter die Kulissen: Die Fischbrutanlage mit Thomas Lang

Die zweite Gruppe begleitete Thomas Lang direkt in die Fischbrutanlage. Hier wurde Biologie greifbar:

  • Entwicklungsstadien: Von der winzigen Brut bis zum ausgewachsenen Fisch wurde der Lebenszyklus im Bodensee und Seerhein genau unter die Lupe genommen.
  • Lebensraum Wasser: Wer frisst wen? Welche Pflanzen sind wichtig? Thomas erklärte das komplexe Zusammenspiel der Unterwasserbewohner.
  • Wichtige Hygiene: Ein besonderes Augenmerk lag auf der Prävention von Krankheiten. Thomas erklärte den Kindern eindringlich, warum man nicht mit denselben Gummistiefeln von einem Gewässer ins nächste hüpfen sollte, um keine gefährlichen Keime zu verschleppen.

Fazit: Ein voller Erfolg

Beide Gruppenleiter waren sichtlich begeistert von ihrem Publikum. Die Kinder waren mit vollem Eifer dabei, stellten kluge Fragen und zeigten, dass ihnen der Schutz ihrer Heimatgewässer am Herzen liegt. Es war ein Tag, der bewiesen hat, dass Naturschutz und Spaß perfekt zusammenpassen.

Alle Bilder sind mit Einverständnis der Beteiligten bzw. der Erziehungsberechtigten freigegeben.  

Verfasser des Berichts:
Simon Wachter _ Verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit beim ASV-Konstanz

Mail: oeffentlichkeit@asv-konstanz.de

„Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte“

Heimspiel für den Bezirk Nordbaden: Starker Auftakt zur „Flusslandschaft Murg“

Am Sonntag, den 22. März, am Weltwassertag, markierte die feierliche Eröffnung im Naturfreundehaus Rastatt den Startschuss für ein Projekt, das unserem Bezirk besonders am Herzen liegt: Die Murg ist „Flusslandschaft der Jahre 2026 und 2027“. Für den Bezirk Nordbaden des Landesfischereiverbandes (LFV) ist dies die Bestätigung unserer jahrelangen Arbeit an und für diesen einzigartigen Fluss.

Nordbadische Expertise im Zentrum des Geschehens

Dass der Bezirk Nordbaden auch bei diesem Großprojekt eine sehr entscheidende Rolle spielt, spiegelte sich in der starken Präsenz vor Ort wider. Angeführt von unserem Bezirksvorsitzenden Michael Groß und Vizepräsident Jürgen Waldvogel, zeigten die nordbadischen Fischer, dass Naturschutz und Fischerei hier Hand in Hand gehen. Gemeinsam mit der LFVBW-Spitze um Präsident Thomas Wahl und Geschäftsführer Reinhart Sosat setzten wir ein deutliches Zeichen für die Belange unserer Gewässer.

Ein besonderes Highlight, das wir als Bezirk stolz präsentierten, war Malte Seibold mit dem LFVBW-Fischmobil. Als „rollendes Klassenzimmer“ ist es ein zentraler Baustein unserer Öffentlichkeitsarbeit im Bezirk und begeisterte auch in Rastatt die Gäste für die Welt unter der Wasseroberfläche.

Ehrenamt aus dem Bezirk gewürdigt

Es war ein bewegender Moment, als die Bundes- und Landesvertreter der Naturfreunde das unermüdliche Engagement unserer lokalen Kräfte hervorhoben. Ohne den Einsatz von Jürgen Waldvogel, Michael Groß und Heinz Zoller sowie weiteren Aktiven wie Ulrike Dieterle und Werner Dautner wäre die Ausrufung der Murg zur Flusslandschaft kaum möglich gewesen.

Ein symbolischer Höhepunkt des Nachmittags war die Übergabe von Wasser aus der brandenburgischen Stepenitz, Flusslandschaft der letzten beiden Jahre an die Murg. Mit dieser feierlichen Geste wurde die Murg offiziell als „Flusslandschaft des Jahres“ für die kommenden zwei Jahre proklamiert.

Klare Forderungen für die Zukunft der Murg

In den Grußworten kam die fachliche Arbeit unseres Verbandes deutlich zur Geltung:

  • Bezirksübergreifende Erfolge: Präsident Thomas Wahl hob die Erfolge hervor, die wir auch im Bezirk spüren – insbesondere die Fortschritte bei der Durchgängigkeit und die vereinbarten Fischaufstiege.
  • Lachsrückkehr als Leuchtturmprojekt: Die vom LFVBW betriebene Lachszucht im Wolftal ist das Fundament dafür, dass wir in unseren nordbadischen Gewässern wieder junge Lachse auswildern können. Ein Erfolg, auf den wir als Fischer im Bezirk besonders stolz sind.
  • Politische Flankierung: Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder und Rastatts Bürgermeister Rafael Knoth betonten die Bedeutung der Murg als ökologische Lebensader und Erholungsraum – Ziele, für die sich unsere Vereine im Bezirk seit Jahrzehnten einsetzen.

Blick nach vorn: Die Murg im Wandel

Den fachlichen Rahmen schloss Dr. Frank Hartmann vom Regierungspräsidium Karlsruhe ab. Sein Vortrag über die biologische Entwicklung der Murg verdeutlichte die Herausforderungen, denen wir uns im Bezirk Nordbaden auch künftig stellen: Den Rückbau von Barrieren und die Sicherung der Artenvielfalt in Zeiten des Klimawandels.

Hier geht´s zum Fachvortrag
Proklamation Murg Hartmann 22.03.2026

Fazit aus Sicht des Bezirks: Der Auftakt war ein voller Erfolg. Er hat gezeigt, dass der Bezirk Nordbaden nicht nur Teilnehmer, sondern treibender Motor für den Gewässerschutz in der Region ist. Wir freuen uns darauf, die kommenden Veranstaltungen der Reihe aktiv mitzugestalten und unsere Murg weiter als lebendiges Naturerbe zu fördern.

Nach den Informationen und Beiträgen begab sich die Gesellschaft zur Murg und leitete das Wasser zurück.

Einen großen Dank zum Schluss an den ASV-Rastatt und die vielen Helferinnen und Helfer die diese Veranstaltung zum großen Erfolg machte.

Verfasser des Berichts:

Simon Wachter _ Referent für die Öffentlichkeitsarbeit beim LFVBW- Bezirk Südbaden

Mail: Simon.Wachter@lfvbw.de

Bilder: Olaf Lindner vom DAFV

https://cloud.dafv.fish/index.php/s/XAAT8zrfnLkFaDk

Bericht mit Werner Dautner _ 1. Vorsitzender des ASV Rastatt

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/karlsruhe/flusslandschaft-der-jahre-2026-27-die-murg-100.html

Weitere Impressionen

 

 

Die Murg im Fokus der Fischerei: LFV setzt starke Impulse zum Auftakt der „Flusslandschaft des Jahres“

Ein starkes Bekenntnis zum Gewässerschutz und zur Artenvielfalt

Am Sonntag, den 22. März am Weltwassertag, feierte die Veranstaltungsreihe zur „Flusslandschaft Murg“ im Naturfreundehaus Rastatt ihren Auftakt. Dabei wurde deutlich: Ohne den fachlichen Einsatz und die Visionen der organisierten Fischerei wäre die positive Entwicklung der Murg kaum denkbar.

Präsenz und Expertise: Der Landesfischereiverband vor Ort

Dass die Fischerei eine Schlüsselrolle bei der Renaturierung der Murg einnimmt, zeigte schon die hochkarätige Besetzung seitens des Landesfischereiverbands Baden-Württemberg. Mit Präsident Thomas Wahl, Geschäftsführer Reinhart Sosat sowie den regionalen Führungskräften Michael Groß (Bezirksvorsitzender Nordbaden) und Jürgen Waldvogel (Vizepräsident Nordbaden) war die Verbandsspitze vollzählig vertreten.

Die fachliche Tiefe unterstrichen zudem Vlado Pajurin (Fachreferent Angelfischerei) und Klaus Lachner, der im Vorstand die komplexen Gewässerfragen verantwortet. Ein besonderes Highlight für die Umweltbildung war das Fischmobil des LFVBW unter der Leitung von Malte Seibold, das vor Ort hautnah demonstrierte, wie lebendig und schützenswert unsere Unterwasserwelt ist.

Das Ehrenamt als Motor des Erfolgs

In den Eröffnungsreden von Regina Schmidt-Kühner (stellv. Bundesvorsitzende Naturfreunde) und Andrea Gress (Vorsitzende Naturfreunde Rastatt) wurde die Arbeit der Fischerei-Experten ausdrücklich gewürdigt. Besonders hervorgehoben wurde das Engagement von Michael Groß und Jürgen Waldvogel, die gemeinsam mit weiteren Mitstreitern wie Ulrike Dieterle und Werner Dautner sowie Heinz Zoller das Projekt „Flusslandschaft“ mit Leben füllen.

Ein symbolischer Höhepunkt des Nachmittags war die Übergabe von Wasser aus der brandenburgischen Stepenitz, Flusslandschaft der letzten beiden Jahre an die Murg. Mit dieser feierlichen Geste wurde die Murg offiziell als „Flusslandschaft des Jahres“ für die kommenden zwei Jahre proklamiert.

Strategischer Einsatz für Durchgängigkeit und Artenschutz

In den Grußworten wurde die fachliche Leistung des LFVBW und seiner Partner besonders deutlich:

  • LFVBW-Präsident Thomas Wahl zog eine Bilanz, die Mut macht: Er erinnerte an die harten Zeiten der Industrialisierung, betonte aber vor allem die Erfolge der jüngsten Vergangenheit. Ein Meilenstein ist die Durchgängigkeit der Murg, bei der der Verband intensiv an der Umsetzung von Fischaufstiegen arbeitet. Besonders stolz zeigte er sich über die Rückkehr der Lachse – ein Erfolg, der maßgeblich auf der vom LFVBW betriebenen Lachszucht im Wolftal fußt, die jungen Lachse für die Auswilderung vorbereitet.
  • DAFV-Präsident Klaus-Dieter Mau unterstrich die Forderungen der Angelfischer: Um der Natur eine echte Chance zu geben, müssen Querverbauungen und Begradigungen konsequent beseitigt werden.
  • Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder und Bürgermeister Rafael Knoth würdigten die Murg als Lebensader der Region. Sie hoben hervor, dass die Rückkehr einer Vielzahl von Lebewesen direkt mit den ökologischen Verbesserungsmaßnahmen verknüpft ist, die von der Fischerei seit Jahren eingefordert und begleitet werden.

Fachvortrag: Den Wandel verstehen

Den Abschluss bildete ein tiefer Einblick in die fischereibiologische Praxis. Dr. Frank Hartmann vom Regierungspräsidium Karlsruhe (Fischereibehörde) referierte zum Thema „Die Murg im Wandel der Zeit“. Er zeigte auf, wie wichtig die wissenschaftliche Begleitung und die behördliche Zusammenarbeit für den nachhaltigen Erfolg der Fischpopulationen sind.

Hier geht’s zum Fachvortrag
Proklamation Murg Hartmann 22.03.2026

Fazit: Der Auftakt in Rastatt hat eines klargestellt: Der Landesfischereiverband ist nicht nur Gast, sondern aktiver Gestalter an der Murg. Durch Zuchtprogramme, den Einsatz für Wanderwege der Fische und unermüdliche Basisarbeit sorgt der Verband dafür, dass die Murg wieder zu dem wird, was sie sein soll – ein lebendiger, artenreicher Fluss für Mensch und Tier.

Ein symbolischer Höhepunkt des Nachmittags war die Übergabe von Wasser aus der brandenburgischen Stepenitz, Flusslandschaft der letzten beiden Jahre, an die Murg. Mit dieser feierlichen Geste wurde die Murg offiziell als „Flusslandschaft des Jahres“ für die kommenden zwei Jahre proklamiert.

Einen großen Dank zum Schluss an den ASV-Rastatt und die vielen Helferinnen und Helfer die diese Veranstaltung zum großen Erfolg machte.

Verfasser des Berichts

Simon Wachter _ Referent für die Öffentlichkeitsarbeit beim LFVBW- Bezirk Südbaden

Mail: Simon.Wachter@lfvbw.de

Bilder: Olaf Lindner vom DAFV
https://cloud.dafv.fish/index.php/s/XAAT8zrfnLkFaDk

Bericht mit Werner Dautner _  1. Vorsitzender des ASV Rastatt
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/karlsruhe/flusslandschaft-der-jahre-2026-27-die-murg-100.html

Weitere Impressionen:

Präzisionskünstler an der Angelrute – Finale der Indoorleague South in Iffezheim

Iffezheim – Am kommenden Sonntag, den 22. März 2026, wird die Sporthalle der Maria-Gress-Schule zum Schauplatz eines besonderen sportlichen Highlights: Die Angelkameradschaft Iffezheim richtet das große Finale der Indoorleague South 25/26 aus. Beim Castingsport, dem „Trockenangeln“ auf Ziele, geht es nicht um den dicksten Fang, sondern um Millimeterarbeit und perfekte Wurftechnik.

Ein Event für die ganze Region

Dass die Veranstaltung Gewicht hat, zeigt die Liste der Schirmherren: Neben den Landesfischereiverbänden Baden-Württemberg und Bayern unterstützen auch die Fischerjugend, die Messe „Jagen und Fischen“ sowie befreundete Vereine wie der ASV Memprechtshofen und die Schweizer Experten der Castingsportgruppe Gempen den Wettbewerb.

Mitmachen ausdrücklich erwünscht

Das Turnier ist so ausgelegt, dass wirklich jeder teilnehmen kann. Die Altersklassen starten bereits bei den Jüngsten (ab ca. 5 Jahren) und reichen bis zu den Profis. Besonders einladend für Neulinge: Wer keine eigene Ausrüstung hat, bekommt diese vor Ort gestellt.

„In der Halle trainiert man die Genauigkeit. Da geht es nicht um Weite, sondern um das reine Gefühl für Gerät und Schnur“, erklärt Organisator und Trainer Andreas Kirchner. Wer erst einmal reinschnuppern möchte, kann bereits ab 09:00 Uhr beim freien Wurftraining zuschauen oder erste Versuche wagen. Der offizielle Wettkampf beginnt um 10:30 Uhr.

Die Details auf einen Blick:

  • Termin: Sonntag, 22. März 2026
  • Ort: Sporthalle der Maria-Gress-Schule, Iffezheim
  • Zeitplan: 09:00 Uhr Training, 10:30 Uhr Start
  • Anmeldung: Kurzentschlossene sollten sich umgehend bei Andreas Kirchner melden (Mobil: 0176 96072842 oder E-Mail: Jugend+Casting@AK-Iffezheim.de). Die Startgebühr liegt bei familienfreundlichen 14 bis 16 Euro.

Zuschauer sind herzlich willkommen, um die Sportler bei ihren präzisen Würfen auf die gelben Skishscheiben anzufeuern und mehr über diesen vielseitigen Sport zu erfahren. Weitere Infos gibt es unter www.ak-iffezheim.de

Verfasser des Berichts:

Simon Wachter Bezirksreferent für die Öffentlichkeitsarbeit beim Landesfischereiverband Bezirk Südbaden

Simon.Wachter@lfvbw.de

Bericht zur Jahreshauptversammlung 2026 des ASV Singen-Bohlingen 1960 e.V.

Am 22. Februar 2026 versammelten sich die Mitglieder des ASV Singen-Bohlingen, im Vereinsheim in Singen, zur diesjährigen Jahreshauptversammlung.

Der 1. Vorsitzende Erich Plachetka eröffnete die Sitzung fast pünktlich und blickte auf ein Jahr zurück, das einmal mehr zeigte, dass der Verein weit mehr ist als eine Gemeinschaft von Anglern: Er ist ein aktiver Hüter der regionalen Natur.

Nachhaltigkeit und Engagement im Jahr 2025

In seinem Rückblick hob Erich Plachetka die vielfältigen Aktivitäten hervor. Ein zentraler Pfeiler war dabei der aktive Umweltschutz. Neben gesellschaftlichen Highlights wie dem Sommerfest und der Teilnahme am Christkindlesmarkt in Bohlingen stand der World Cleanup Day im Fokus. Gemeinsam mit der Stadt Singen wurden zudem im Rahmen der Ferienspiele junge Menschen an den verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur herangeführt.

Starke Verwaltung und weibliche Unterstützung

Ein wichtiger Punkt der Versammlung war die Besetzung der Vereinsführung. Besonders erfreulich ist, dass mit Jeanette Raatz nun eine engagierte Frau die wichtige Rolle der Schriftführerin übernimmt. Sie führt das Amt kommissarisch bis zur nächsten Wahl und bringt frischen Wind in die Vorstandsarbeit, was von der Versammlung sehr positiv aufgenommen wurde.

Natur- und Gewässerschutz

Der Kern der Vereinsarbeit spiegelte sich in den Berichten der Gewässerwarte für den Ziegeleiweiher, den Steißlinger See und die Bohlinger Aach wider. Der Schutz der Gewässerökologie ist die Hauptaufgabe des Vereins:

  • Wissenschaftliche Begleitung: Besonders hervorzuheben ist der Einsatz von Temperaturloggern in der Aach. Diese messen kontinuierlich die Wassertemperatur, um fundierte Daten über die klimatischen Veränderungen und deren Auswirkungen auf den Fischbestand zu erhalten.
  • Landschaftspflege: In insgesamt 24 Arbeitseinsätzen leisteten die Mitglieder wertvolle Arbeit im Landschaftsschutz, um die Uferbereiche und Biotope zu erhalten.
  • Jugend als Vorbild: Jugendwart Sascha Doering berichtete stolz von den Müllsammelaktionen der Vereinsjugend rund um die Weiher. Die Jugendlichen lernen hier früh, dass Naturschutz und Fischerei untrennbar zusammengehören.

Finanzen und Investitionen in die Zukunft

Kassier Simon Scheffel präsentierte die Kassenberichte. Ein starkes Signal für die Gemeinschaft: Die Vorstandschaft leistete ihren Beitrag dazu, um die Finanzierung der neuen Heizung im Vereinsheim zu unterstützen. Nach dem Bericht der Kassenprüfung durch Robert Joos wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet. Auch der neue Haushaltsplan, der weiterhin Mittel für Naturschutzprojekte vorsieht, wurde ohne Gegenstimme angenommen.

Abschied und Ausblick

Trotz der positiven Entwicklungen gab es auch einen wehmütigen Moment: Der langjährige Gewässerwart der Bohlinger Aach legte sein Amt nieder. Nach einer Pause wurden die Fischerkönige geehrt und die Neumitglieder herzlich in die Gemeinschaft aufgenommen.

Die Versammlung endete gegen 11:45 Uhr mit dem Bewusstsein, dass der ASV Singen-Bohlingen mit seiner neuen Schriftführerin und seinem starken Fokus auf den Gewässerschutz bestens für die Zukunft aufgestellt ist.

Verfasser:

Simon Wachter _ Verantwortlich für die Pressearbeit im Vorstand

Pressearbeit@asv-singen-bohlingen.de

Einblick in nachhaltige Fischerei, Naturschutz und Zusammenarbeit am Bodensee

Im Februar 2026 empfing der Angelsportverein Konstanz (ASV) neun Mitglieder des Förderkreises Bodensee-Naturmuseum auf seinem Vereinsgelände zu einem informativen und spannenden Austausch über Fischerei, Natur- und Gewässerschutz.

Herzlicher Empfang und Begrüßung

Zu Beginn begrüßte Thomas Lang, Naturschutz- und Gewässerwart des ASV Konstanz, die Gäste auf dem Vereinsgelände. Die offizielle Einleitungsrede hielt Michael Dienst, der erste Vorsitzende des Förderkreises, der die Anwesenden herzlich willkommen hieß und sich für die Einladung bedankte.

Sabine Zeltner, unterstützt von ihrem Mann Manuel Zeltner, dem Vizepräsidenten des ASV, sorgte mit viel Engagement und Herzlichkeit für das leibliche Wohl und eine angenehme Atmosphäre. Dank ihrer gastfreundlichen Bewirtung fühlten sich die Gäste rundum willkommen.

Vorstellung des Angelsportvereins und seiner Aufgaben

Thomas Lang stellte sich und die anwesenden Vereinsmitglieder persönlich vor. Anschließend präsentierte er den ASV Konstanz als einen Verein, der sich nicht nur der Angelfischerei, sondern auch dem Gewässer- und Artenschutz verschrieben hat. Besonders hob er die enge Zusammenarbeit mit anderen Naturschutzorganisationen und die Tatsache hervor, dass der Verein, über den Landesfischereiverband und Landesnaturschutzverband selbst Mitglied in einem anerkannten Naturschutzverband in Baden-Württemberg ist.

Ein besonderes Augenmerk verdient die mittlerweile über 50-köpfige Jugendgruppe des ASV Konstanz. Die hervorragende Jugendarbeit des Vereins sorgt dafür, dass Kinder und Jugendliche nicht nur das Angeln erlernen, sondern auch für ökologische Zusammenhänge, nachhaltige Fischerei und aktiven Naturschutz sensibilisiert werden. Die jungen Mitglieder werden mit viel Engagement und pädagogischem Geschick betreut und erhalten so einen wertvollen Zugang zur Natur. Durch regelmäßige Veranstaltungen, Workshops und Projekte wird die Begeisterung für den Bodensee und den Umweltschutz gezielt gefördert.

Nachhaltige Fischerei und Umweltbildung

Ein zentrales Anliegen des Vereins ist es, das Bewusstsein für die Herkunft von Lebensmitteln zu stärken. Die Mitglieder des ASV legen großen Wert darauf, die selbst gefangenen Fische fachgerecht zuzubereiten und zu verwerten.

Engagement in Naturschutzprojekten

Mit großer Leidenschaft berichtete Thomas Lang von den verschiedenen Projekten des Vereins. Besonders erwähnenswert ist das ICARUS-Projekt des MPI für Verhaltensbiologie, bei den Aalen mit Sendern ausgestattet werden, um ihre Wanderbewegungen besser zu verstehen. Darüber hinaus investiert der Verein jährlich mehrere tausend Euro in die Aufzucht und den Besatz von z.B. Seeforellen, Felchen und Äschenbrütlingen. Dies, obwohl der Felchenfang derzeit verboten ist und die Mitglieder angehalten sind, keine Äschen zu entnehmen, um den Bestand zu schützen.

Regelungen und Herausforderungen der Angelfischerei am Bodensee

Thomas Lang erläuterte die geltenden Vorschriften für die Angelfischerei am Bodensee und betonte, dass das Felchenfangverbot ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Bestände ist. Er berichtete auch von den Herausforderungen durch den Biber an den Weihern des Vereins, dessen Cleverness er inzwischen sehr bewundert, sowie von der Problematik der stark gestiegenen Kormoranpopulation, für die er ein konsequenteres Management fordert.

Besichtigung der einzigartigen ehrenamtlich geführten Fischbrutanlage am Bodensee

Im Anschluss an den theoretischen Teil führte Thomas Lang die Gäste in die einzigen Fischbrutanlage am gesamten Bodensee, die ausschließlich ehrenamtlich betrieben wird. Ausführlich erläutert er die einzelnen Schritte der Felchenaufzucht, von der Entwicklung der Eier bis hin zum Besatz der etwa drei Zentimeter großen Jungfische in den Bodensee. Dieses herausragende Engagement macht die Fischbrutanlage zu einem besonderen Vorzeigeprojekt für den gesamten See.

Im Anschluss nahmen sich Manuel Zelter und Thomas Lang viel Zeit, um die zahlreichen offenen Fragen der Besucher ausführlich zu beantworten.

Fazit und Ausblick

Der Besuch des Förderkreises Bodensee-Naturmuseum beim ASV Konstanz bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Aufgaben und Projekte des Vereins. Besonders beeindruckend war das Engagement für nachhaltige Fischerei und aktiven Naturschutz. Durch die enge Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und das breite Spektrum an Aktivitäten leistet der ASV Konstanz einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Natur am Bodensee. Die aktive Jugendarbeit und die große Jugendgruppe verdeutlichen, wie der Verein auch kommende Generationen für die Angelfischerei begeistert und in Natur und Umweltschutz einbindet.

Webseite des Förderkreises Bodensee-Naturmuseum

Die offizielle Webseite des Förderkreises Bodensee-Naturmuseum finden Sie unter:

https://www.foerderkreis-bnm.de

Verfasser:
Simon Wachter _ Verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit des Angelsportvereins Konstanz

Landesfischereiverband Baden-Württemberg e. V.
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