8. Fischerstammtisch beim Fischereiverein Sulz am Neckar

Am 24. April 2026 trafen sich rund 15 Teilnehmer verschiedenster Vereine um 19:00 Uhr zum ersten Stammtisch des neuen Jahres beim Fischereiverein Sulz am Neckar. Mittlerweile war dies bereits die achte Veranstaltung dieser Art. Der Organisator und Kreisvorsitzende von Rottweil, Michael Roth, eröffnete die Sitzung pünktlich und hieß die Anwesenden herzlich willkommen. Ein besonderer Dank galt erneut dem engagierten Bewirtungsteam des ANV Sulz für die hervorragende Verpflegung.

Aktuelles aus dem Verband und der Region

Aus dem Verband gab es dieses Mal keine besonderen Neuigkeiten zu vermelden. Ein zentrales Thema in der Region war jedoch die zunehmende Ausbreitung des Riesenbärenklaus, dessen Bekämpfung dringend notwendig ist.

Wer Zeit und Interesse an dieser wichtigen Aufgabe hat, kann sich gerne bei Frau Lena Moosmann melden.

Lena Moosmann

Landratsamt Rottweil

Landschaftserhaltungsverband

Ruhe-Christi-Str. 29

78628 Rottweil

Tel.: 0741 244948

Kontakt: Lena.Moosmann-LEV@landkreis-rottweil.de

Da der Kontakt mit dem Bärenklau als sehr phototoxisch, beschrieben wird, wird allen Helfenden dringend empfohlen, bei der Bekämpfung oder in betroffenen Gebieten stets Schutzkleidung und einen Mundschutz zu tragen.

Bezüglich des anstehenden Landesfischereitags mahnte Wolfgang Groth, Verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit im Vorstand des LFVBW, eine rege Teilnahme der Mitglieder an. Er berichtete zudem von der Messe „Aqua-Fisch“ in Friedrichshafen. Kurz vor der Landtagswahl in BW fand der politische Abend des Verbandes mitsamt regem Dialog unter 13 Repräsentanten verschiedener Parteien statt. Für die hervorragende Ausrichtung der Fischerstammtische und die mobilisierende Wirkung auf die Mitglieder erhielt Michael Roth großes Lob seitens des Verbandes.

Projektvorstellung: Der Fischanhänger des LFVBW Nach der Vorstellungsrunde präsentierte Jörg Klausmann, Bezirksreferent für Jugendarbeit im LFVBW-Bezirk Südbaden, den Fischanhänger des Verbandes (Teil des Projekts „Fisch on Tour“). Klausmann, der sichtlich begeistert von dem pädagogischen Konzept ist, erläuterte die Konditionen: Der Anhänger kann von den Vereinen kostenlos ausgeliehen werden – lediglich die Abholung und Rückgabe müssen selbst organisiert werden.

Er nutzt den voll ausgestatteten Anhänger vorwiegend für Projekte rund um den Natur- und Artenschutz. Besonders Kindern vermittelt er damit spielerisch das „Einmaleins der Gewässerkunde“. Die Ausstattung ist ideal für die Erforschung des Makrozoobenthos (Kleinstlebewesen im Wasser) und bietet alles, was kleine Forscher benötigen. Ein Teilnehmer bestätigte dies mit eigenen positiven Erfahrungen: Es sei immer wieder beeindruckend zu sehen, mit welchem Eifer Kinder mit Sieb und Eimer bewaffnet die Gewässer erkunden. Wolfgang Groth ergänzte, dass die Förderung für den Fischanhänger auch zukünftig fortgeführt wird.

Blick in die Zukunft Trotz der Freude an der Nachwuchsarbeit kamen auch kritische Themen zur Sprache, wie etwa die zunehmend schwierige Problematik der Wasserentnahme aus Bächen. Umso wichtiger sei die Bildungsarbeit, da die heutige Jugend in Zukunft das Verständnis für den Gewässer-, Natur- und Artenschutz tragen müsse. Jörg Klausmann lud alle Anwesenden zu seinem jährlich stattfindenden Bachworkshop nach Rohrbach ein und bot an, im nächsten Jahr erneut vorbeizukommen, sofern er frühzeitig angefragt wird.

Der nächste Stammtischtermin wird voraussichtlich auf den 16. Oktober 2026 festgelegt. Im anschließenden gemütlichen Teil des Abends wurde Jörg Klausmann noch lange mit zahlreichen Fragen rund um den Fischanhänger und dessen Einsatzmöglichkeiten gelöchert.

In einem Interview mit Jörg Klausmann sagte er:

„Ich bin richtig froh über solche Einladungen…für mich ist das nicht nur Arbeit, für mich ist das vor Allem eine Möglichkeit mich und meine Arbeit bei den Kameraden vorzustellen. Die Vernetzung, für uns aktive Umwelt- und Artenschützer klappt auf diesem Weg viel besser, wenn man die Leute mal direkt am Tisch sitzen hat und frei von der Seele reden und fragen kann“

Verfasser des Berichts:

Simon Wachter _ Referent für die Öffentlichkeitsarbeit beim LFVBW-Bezirk Südbaden

Mail: Simon.Wachter@lfvbw.de

Weitere Eindrücke:

 

 

 

Landesfischereiverband Baden-Württemberg e. V.
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