Neue Projektleitung bei Fisch on Tour

Anna Pechmann übergibt das Steuer vom Fischmobil! Hier stellt sich die neue Projektleitung von „Fisch on Tour“ vor:

Hallo zusammen,

mit großer Freude übernehme ich nun die Leitung von Fisch on Tour. Voller Motivation schaue ich auf die kommende Saison am Steuer des Fischmobils und die Zusammenarbeit mit meiner erfahrenen Kollegin Ingabritta Hormann.

Mein Name ist Malte Seibold und bis vor kurzem habe ich an meiner Abschlussarbeit für das Masterstudium „Biodiversität und Umweltbildung“ an der Pädagogisch Hochschule Karlsruhe gearbeitet. Meine Begeisterung für die Vermittlung von naturkundlichen Themen an außerschulischen Lernorten wurde spätestens während meines Bachelors „Waldwirtschaft und Umwelt“ an der Universität Freiburg entfacht. Über ein Praktikum durfte ich hier die Wildnisbildung im Nationalpark Schwarzwald kennen lernen und bekam so eine klare Perspektive für meinen weiteren Werdegang. In Karlsruhe konnte ich in den letzten Jahren meine Artenkenntnis ausbauen und mich näher mit der Umweltbildung befassen.

Schon als Kind wurde ich von jeglichen Süßwasserlebensräumen in den Bann gezogen und konnte mich für die Artenvielfalt meiner Heimat begeistern. Der Naturschutz liegt mir seit je her besonders am Herzen und so habe ich auch schon als Jugendlicher den Weg zur Angelfischerei gefunden. Ich ergreife nun die Chance, meine Naturbegeisterung und mein Umweltwissen während den Einsätzen mit dem Fischmobil weiter geben zu können und einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung zu leisten.

Ich freue mich auf viele spannende Einsätze mit euch.

Viele Grüße

Euer Malte

Wilde Welten Kalender 2023

Hier können Sie den Wilde Welten Kalender 2023 bestellen.

Er ist Teil der naturpädagogischen Arbeit von Fischern und Jägern und ergänzt unsere Initiativen Fischmobil und Lernort Natur.

Wir wollen die Schüler für unsere Tierwelt begeistern, denn Entdecker wilder Welten werden überall fündig: im Wald und in der Feldflur, in Bächen, Flüssen und Seen, selbst in der Stadt.

Der kostenlose Wandkalender wird über die örtlichen Fischervereine und Jägervereinigungen an die Schulen in Baden-Württemberg verteilt. Für jede Klasse können wir zwei Kalender kostenlos zur Verfügung stellen. Sprechen Sie den Bedarf mit Ihrer örtlichen Schule und der ansässigen Jägervereinigung ab. Nutzen Sie die Möglichkeit, auf örtlicher Ebene die Fischerei und die Vereinsarbeit ins Gespräch zu bringen.

Jetzt bestellen: Sie erhalten den Schulkalender „Wilde Welten 2023“ über die Hauptgeschäftsstelle des Landesfischereiverbandes (LFVBW). Bestellen Sie die Schulkalender per E-Mail an schulkalender@lfvbw.de, per FAX 0711-252947-99 oder telefonisch unter 0711-25294750. Bitte geben Sie Ihren Namen, Vereinsnamen und die vollständige Versandadresse an.

Fachforum Angelfischerei – Einflüsse heute und morgen

Auch wenn das Angelforum zweimal aussetzen musste – es hat sich viel an unseren Gewässern getan. Nach wie vor gibt es zahlreiche Herausforderungen und neue Entwicklungen rund um das Thema Fischerei.

Der Landesfischereiverband Baden-Württemberg und die Fischereiforschungsstelle Baden-Württemberg möchten mit dem 6. FACHFORUM Angelfischerei den offenen Dialog mit allen fortführen, denen die Fischerei am Herzen liegt. Aktuelle Themen wollen wir gemeinsam erörtern. Die Schirmherrschaft hat der Oberbürgermeister der Stadt Friedrichshafen Andreas Brand übernommen.

Mit Fachbeiträgen bieten wir eine Basis, auf der ein gemeinsamer Meinungs- und Ideenaustausch stattfinden soll und so ein Anstoß für eine zukünftige Perspektive der Fischerei gegeben werden kann. Daher würden wir uns freuen, Sie

am 29. Oktober 2022
im Graf-Zeppelin-Haus
Olgastr. 20
88045 Friedrichshafen

beim FACHFORUM Angelfischerei begrüßen zu können.

Programm:

 

Um die Tagung vorbereiten zu können, bitten wir Sie, sich bis zum 21. Oktober anzumelden. Sie können dies formlos per E-Mail an karin.nowak@lfvbw.de oder telefonisch unter der Nummer 0711 / 252 947 – 53 tun.

Für die Teilnehmer des Forums stehen im 3. Parkdeck (siehe Hinweis an der Einfahrt zur Parkgarage) kostenlose Parkplätze zur Verfügung.

Wir freuen uns schon jetzt auf Ihr Kommen!

 

DAFV-Bundesjugendfischereitage 2022

Vom 10. bis zum 15. Oktober 2022 fanden die diesjährigen Bundesfischereitage im Binnen- und Meeresfischen auf Rügen statt. Ausrichter war der Deutsche Angelfischerverband (DAFV). An dieser Veranstaltung haben Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet teilgenommen. Für den Landesfischereiverband Baden-Württemberg waren 10 Jugendliche am Start.

Untergebracht waren die teilnehmenden Landesverbände in der herrlich, unmittelbar am Strand gelegenen Jugendherberge Prora. Prora ist ein Ortsteil der Gemeinde Binz auf Rügen. Er liegt direkt an der Ostseeküste im Zentrum der Prorer Wiek und ging aus dem zwischen 1936 und 1939 gebauten, jedoch unvollendet gebliebenen KdF-Seebad Rügen hervor. Im Komplex sollten durch die Organisation Kraft durch Freude (KdF) 20.000 Menschen gleichzeitig Urlaub machen können. Der Beginn des Zweiten Weltkrieges 1939 verhinderte die Fertigstellung als Seebad. Stattdessen wurde Prora nach dem Krieg zu einer Kaserne der Nationalen Volksarmee (NVA), untrennbar verknüpft mit der Entwicklung der DDR – von der verdeckten Aufrüstung seit 1949 bis zur Friedlichen Revolution im Jahr 1989. Der „Koloss von Prora“ ist der Kern des Komplexes und bestand aus ursprünglich acht, auf einer Länge von 4,5 Kilometern entlang der Prorer Wiek, aneinandergereihten baugleichen Wohnblöcken. Wichtig war uns, dass die Kinder in der befreiten Schulwoche einiges Geschichtliches mit nach Hause nehmen konnten.

Gefischt wurde an verschiedenen Gewässern auf der Insel. Am Strelasund und in den Boddengewässern vom Ufer aus auf Barsche, Zander und Hechte, auf der Ostsee mit dem Kutter auf Hering und Dorsch und am Strand vor der Jugendherberge Prora mit der Brandungsrute auf Plattfische. Die Boddengewässer sind ein Mix aus Süß- und Salzwasser.

Am ersten Tag ging es nach Strelasund in das Hafengebiet. Ausgerüstet mit einer feinen Barschrute und der Drop-Shot-Montage ging es auf die Stachelritter im Hafengebiet rund um das Deutsche Fischereimuseum „Ozeaneum“ Die Jugendlichen, aus den vier Baden-Württembergischen Bezirken, fanden am besten mit dem klassischen Wurm die Barsche.

Sani mit Stachelträger „Barsch“

Einer der Höhepunkte der Veranstaltung war für die Jugendlichen sicherlich die Kutterausfahrt auf die Ostsee am 2. Tag. Gestartet wurde hier sehr früh und so ging es bereits um 5.45 Uhr los. Trotzt unruhiger See erlebten die Kids einen tollen Tag. Die meisten Jugendlichen waren zum ersten Mal auf einem Kutter und umso mehr durften sie sich über den Fang von Heringen und sogar schönen Dorschen freuen. Nach dem Kutterangeln wurde der frische Fang gemeinsam waidgerecht versorgt und bis zu Heimfahrt eingefroren. Am Ende der Veranstaltung konnte so jeder Teilnehmer auch ein paar Fische mit nach Hause nehmen.

Die Bundesteilnehmer nach der Kutterfahrt.
Manuel glücke am Ende der Fahrt noch ein Dorschfang. Durch die Fangbeschränkungen durfte jeder ein Gutfisch fangen. Die zahlreichen Heringe waren nicht limitiert.

Brandungsfischen war am 3. Tag angesagt. Morgens wurden unter fachkundiger Anleitung die erforderlichen Systeme gebunden und die Ruten gerichtet. Nachmittags bis in die Abendstunden hinein wurde am Strand, direkt vor der Jugendherberge Prora, das Brandungsfischen durchgeführt. Obwohl die meisten unserer Jungangler auch hier zum ersten Mal in der Brandung fischten, konnten schöne Fänge erzielt werden. Gefangen wurden die Plattfische Flunder und Schollen.

Tobias bei der Beköderung der Brandungsruten.
Es hat geklappt, Flunder in der Nacht.
Sani beim Brandungsweitwurf. Am Morgen wurde nochmals mit allen Teilnehmern geübt.

Am 4. Tage haben die Jugendlichen die Hauptfangzeit des Barsches im Oktober nochmals genossen. Direkt am Hafen der Störtebeker Festbühne zeigten sie ihr erlerntes und fingen sehr viele Barsche mit dem Drop-Shot-System und kleinen Gummifischen. Die Störtebeker-Festspiele finden seit 1993 jeweils von Ende Juni bis Anfang September am Ufer des Großen Jasmunder Boddens in Ralswiek auf der Insel statt. Der Name bezieht sich auf den Freibeuter und Piraten des 14. Jahrhunderts, Klaus Störtebeker.

Fangerfolg bei Max vor der Seebühne.
Nachhaltiges Abendessen für Zuhause.

Die schönen Tage vergingen wie im Flug, und so war auch schon leider der letzte Tag gekommen. Hier ging es mit dem gesamten Landesverband nach Stralsund zum Besuch des dortigen Ozeaneums. Im Rahmen von beeindruckenden Ausstellungen, Tierexponaten und wunderschönen Aquarien konnten die Kinder vieles über die Bewohner der Meere, der Entstehung der heimischen Ostsee, aber auch über die Verschmutzung der Meere und die Folgen, erfahren. Auf dem Weg zur Ausstellung wurde auf Wunsch der Kinder nochmals Halt gemacht beim Störtebeker Hafen auf Barsch.

Unvergessene Stunden im Reich der Fische „Ozeaneums“.

Am Freitagabend fand für alle Teilnehmer die Abschlussveranstaltung statt. Zunächst wurden im Rahmen einer Tombola für alle Nachwuchsangler Ehrengaben in Form von z. B. Angelruten und Rollen verlost. So bekam jedes Kind bzw. jeder Jugendliche, unabhängig vom Fangergebnis, eine schöne Rute oder Rolle. Eine tolle Sache, über die sich alle sehr freuten. Nach einigen Worten von den Organisatoren zur Veranstaltung bekamen die besten Anglerinnen und Angler ihre Teilnehmerurkunde.

Das gesamte Team hat sich nicht nur in Sachen Fischerei gut geschlagen. Es wurde sehr kameradschaftlich und respektvoll mit allen umgegangen und mit den erzielten Ergebnissen sowie ihrem Auftreten haben sie alle den Landesfischereiverband Baden-Württemberg würdig vertreten. Glückwünsche an das gesamte Team!

Mit der Kutterausfahrt auf die Ostsee, bis hin zum gemeinsamen Brandungsangeln vom Strand sowie den gemeinsamen Unternehmungen und dem Ozeaneum, war dies sicherlich für alle Kids und deren Betreuer eine ganz tolle Woche und ein unvergessliches Angelerlebnis.

Bedanken möchten wir uns beim Deutschen Anglerfischereiverband, für die gute Organisation und die gelungene Veranstaltung. Über die Tage waren einige Medien vor Ort und berichteten live in den sozialen Medien davon. Großes Interesse war bei den Abendveranstaltungen rund um den Fisch. Die Heringe wurden in verschiedenen Möglichkeiten serviert. Die Kinder genossen die gebratenen Heringe am abendlichen Lagerfeuer. Auch lernten die Jungangler wie Barsche in verschiedenen Methoden Küchenfertig zerlegt werden.
Danke auch an alle Jugendleiter und Betreuer für die Organisation, der Ausrüstung und Fahrzeuge sowie die gute Betreuung der Jungs. Großen Dank an die Sponsoren Firma Hartmann Ford und Fishermans Partner in Rastatt.

Diego lernt die Fischverwertung mit DAFV Jugendmitarbeiter Malte Frerichs.
Der Landesverband BW präsentierte sich im einheitlichen jugendlichen Outfit.

Folgende Jugendliche waren am Start: Sani Osmanlic, Joshua Langer (ASV Sindelfingen), Max Bosler, Sven Hepting, Diego Schmidt und Robin Jäger (AK Iffezheim), Florian und Tobias Bredemeier (ASV Offenburg), David Kleineikenscheidt, Manuel Schreiber (KSFV Biberach).
Betreuer: Martin Gall (Bezirksjugendwart NW-LFVBW), Heiko Weber, Friedhelm Schneider, Hardy Doll (AK Iffezheim), Andreas Kirchner (Jugendreferent LFVBW). Unsere Vizepräsidentin Bettina Narr war schon vor Ort und brachte ihre Ortskenntnisse mit ein. Vielen Dank Bettina.

 

Der Fischotter: Ein Portrait und sein Einfluss auf die (Angel-)fischerei

Fischotter frisst Fisch

Im Folgenden finden Sie alle Präsentationen unseres Onlineseminars im September über den Fischotter und seinen Einfluss auf die (Angel-)fischerei organisiert von Christian Haas, Stellvertr. Bezirksvorsitzener Südbaden. Referenten waren Frau Schmalz vom Büro Fluss als Koautorin gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe, Herr Trzebiatowski und Christian Haas.

 

 

Fisch-on-Tour sucht Projektleitung (m/w/d)

Roadshow

Aalbesatz für den Artenschutz

Um der hochgradig gefährdeten Fischart Aal im Oberrhein zu helfen hat der Landesfischereiverband Baden-Württemberg am 14.9. im Rhein 350 Kilogramm Farmaale ausgesetzt. Sie wurden finanziert aus der Fischereiabgabe. Der Besatz dieser Wanderfischart dient dem Erhalt der Biodiversität und des Artenschutzes.

Medaillenregen bei der Deutschen Meisterschaften in Kassel

Am 12. – 14. August 2022 konnten unsere Turnierangelwerfer auf den Deutschen Jugend- und Juniorenmeisterschaften 29 Deutsche Meistertitel, 25 Vizemeistertitel und 14 Bronzemedaillen nach Hause holen. Dafür fuhren sie nach Kassel, wo sie Baden-Württemberg gegenüber neun weiteren Bundesländern super vertraten.

In der Kategorie „D/C-Jugend weiblich“ trafen Lena Groß und Alina Palau im Dreikampf auf eine Gegnerin aus Sachsen-Anhalt. Im Dreikampf werden zwei Ziel- und eine Weitwurfdisziplin mit einer Hand absolviert. Die drei warfen einen starken Wettkampf, wobei sich Lena zweimal die Gold- und zweimal die Silbermedaille erwerfen konnte und sich in Gewicht Präzision – Arenberg – zusätzlich zum Meistertitel noch einen Deutschen Rekord, mit 78 von 100 möglichen Punkten, sichern konnte. Bei Alina lief es ähnlich. Sie erreichte einmal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze. Beim freiwilligen Fünfkampf leisteten sich die beiden Baden-Württembergerinnen ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem Alina in beiden Fliegendisziplinen Ziel und Weit die Nase vorne hatte. Der Sieg in der Gesamtwertung ging aber, aufgrund ihres starken Dreikampfergebnisses, an Lena.

Alina mit dem Treffer auf die gelbe Skishscheibe mit 76 cm Durchmesser. Bei 20 Würfen a 5 Punkten, auf eine Entfernung zwischen 10 m und 18 m, können 100 Punkte erzielt werden.

Lena bei ihrem frühen Einstieg in die Fliegendisziplinen, wo den jungen Werfern schon viel an Kraft abverlangt wird.

Sven Hepting und Diego Schmidt leisteten sich ebenfalls ein ähnliches Rennen in ihrer Kategorie „C-Jugend männlich“. Dabei hatte Sven jedoch sechsmal leicht die Nase vorne und holte sich den Meistertitel und einmal den Vizemeistertitel. Hierbei warf er zur Überraschung aller 100 von 100 Punkten in „Gewicht Ziel“ – Skish -, was ihm nicht nur den Titel, sondern auch den Deutschen Rekord in dieser Disziplin verschaffte. Diego schaffte es einmal auf Platz eins in der Disziplin Fliege Einhand Weit, fünfmal auf Platz zwei und erreichte einmal den dritten Platz.

Diego beim Fliege Einhand Weit nach dem Abwurf. Da gilt es die Backing möglichst mit viel Schnellkraft zu beschleunigen.

Sven hatte bei D2 mit Diego seinen Gegner gefunden und blieb knapp einen Meter dahinter.

In der „A/B-Jugend weiblich“ konnte Jessica Bosler ihre Fünfkampf-Gegnerinnen meist weit hinter sich lassen und erreichte somit sechsmal die Goldmedaille und damit den Meistertitel.

Ann-Kathrin Kaufmann, welche ebenfalls in dieser Kategorie warf, konnte sich viermal den zweiten Platz sichern und schaffte es zweimal auf Platz drei.

Ann-Kathrin bei ihrer ersten Saison im Fünfkampf, hier mit der Fliegen-Weitrute. In fünf Minuten werden die zwei besten Würfe gewertet. Wobei der beste Wurf für den Einzeltitel herangezogen wird.

Robin Jäger, Niklas Möst und Deniz Er warfen bei der „A/B-Jugend männlich“ den Fünf- und den Siebenkampf mit. Robin holte sich hierbei siebenmal die Goldmedaille und je einmal die Silber- und Bronzemedaille. Für Niklas lief es nicht ganz so erfolgreich, geschuldet von einer erst zurückliegenden Erkrankung, aber auch er konnte zwei Goldmedaillen, einen Vizemeistertitel und drei dritte Plätze für sich beanspruchen. Für beide war es nun das Abschlussjahr in der Jugend. Robin sicherte sich nach 2021 nun auch 2022 den großen Mehrkampftitel. Deniz Er, dessen erste Deutsche Meisterschaft es war, hatte mehr mit seinen starken Gegnern zu kämpfen, konnte sich jedoch einmal den dritten Platz in Skish zur Überraschung sichern und in Arenberg fehlten ihm auch nur wenige Punkte auf Platz drei.

Robin Jäger beim Abwurf bei Fliege Zweihand Weit mit der 5,2 m langen Lachsrute und 120 Gramm schweren Fliegenschnur.

Zwei unserer Werfer, Sarah Möst und Janet Kaufmann, warfen in der Kategorie „Jugend U27 weiblich“, wo sie auf eine Gegnerin trafen, die sie nicht bezwingen konnten. Anna Wunsch aus Schleswig-Holstein und WM-Teilnehmerin der Erwachsenen, sicherte sich die Meistertitel. So konnte sich Sarah fünfmal den Vizemeistertitel und einmal Platz drei schnappen und Janet erreichte – umgekehrt – einmal Platz zwei und fünfmal die Bronzemedaille.

Von Links: Janet Kaufmann, Sarah Möst und Ann Wunsch hatten wohl ihren Spaß am Vergleich.

Yannick Jund warf in der Kategorie „Jugend U27 männlich“ im Siebenkampf. Seine überragenden Gegner machten es ihm sehr schwer eine Platzierung zu ergattern. So fehlten ihm bei Arenberg im Stechen nur 6 Punkte zur Bronzemedaille. Dann in Weitwurf jedoch, warf er das 7,5 Gramm schwere Gewicht auf 77,59 Meter und erwarf sich damit den Meistertitel, wobei ihn nur 14 Zentimeter von Platz 2 trennten. Nach seinem Goldcoup im Weitwurf mit 80,80 m bei den Erwachsenen Anfang Juli nun die Bestätigung seiner guten Form im Einhand Weitwurf mit dem 7,5 Gramm Gewicht.

Beim Arenbergwettkampf gilt es zehn Würfe auf die 10 zu platzieren mit verschiedenen Wurftechniken. Mit 94 Punkten ging Yannick ins Stechen und mit 92 Punkten knapp an der Bronzemedaille vorbei.

Ein glorreicher Abschluss dieser Turniersaison. Jetzt geht es für unsere Werfer erst einmal in die wohlverdienten Ferien.

Ein letztes Mal noch Dankeschön an alle Sponsoren, Partner, Betreuer, Trainer und Fahrer, dass sie unsere Werfer so tatkräftig unterstützten. Ohne euch wären diese Erfolge nicht möglich gewesen! Danke! Die Nachwuchsarbeit des Verbandes trägt Früchte und die glücklichen Gesichter sprechen mehr als Worte.