Neue Partnerschaft: Landesfischereiverband Baden-Württemberg & Angelflix

Angelflix x LFVBW

Liebe Mitglieder, Vereinsvorstände und Angelfreundinnen und Angelfreunde,

wir freuen uns sehr, eine neue Werbepartnerschaft mit angelflix bekannt zu geben!

angelflix ist eine moderne Software-as-a-Service-Plattform, die speziell für Angel- und Fischereivereine sowie deren Mitglieder entwickelt wurde. Ziel ist es, die Vereinsarbeit spürbar zu vereinfachen und zeitgemäß zu digitalisieren.

Ob Mitgliederverwaltung, Arbeitsdienstplanung, Abrechnung oder der digitale Verkauf von Angelkarten – angelflix bündelt alle zentralen Vereinsprozesse in einer einzigen, intuitiven Lösung.

Für die Anglerinnen und Angler bedeutet das:

  • Digitale Angelkarten
  • Übersichtliche App
  • Direkte, einfache Kommunikation mit dem eigenen Verein – jederzeit und ohne Papierchaos

Im Rahmen unserer Kooperation erhalten alle Mitgliedsvereine des LFVBW exklusiv 10 % Rabatt auf ein Angelflix-Jahresabo ihrer Wahl. Einfach den Code BAWÜ10 bei der Bestellung eingeben – schon spart ihr bares Geld und erleichtert euch den Einstieg in die digitale Vereinsverwaltung.

Mehr Infos zur Plattform, den Funktionen und wie ihr startet, findet ihr direkt bei angelflix:

→ Zur angelflix-Website

Wir sind überzeugt: Digitalisierung muss einfach, bezahlbar und vereinsfreundlich sein – genau das bietet angelflix.

Viel Erfolg bei der Umsetzung und weiterhin Petri Heil!

Euer Landesfischereiverband Baden-Württemberg

Die Murg ist Flusslandschaft der Jahre 2026/27

 

Gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Angelfischerverbandes e.V. (DAFV) und der NaturFreunde Deutschlands

Berlin/Rastatt, 14. Januar 2026 – Die Murg in Baden-Württemberg ist Flusslandschaft der Jahre 2026/27. Mit der gemeinsamen Auszeichnung würdigen die NaturFreunde Deutschlands und der Deutsche Angelfischerverband (DAFV) Renaturierungserfolge, Fortschritte bei der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie sowie die Entwicklung des sanften Tourismus im Murgtal. Die offizielle Proklamation findet am kommenden Weltwassertag (22. März 2026) im Naturfreundehaus An der Murg in Rastatt statt.

Alle zwei Jahre rufen die NaturFreunde Deutschlands und der Deutsche Angelfischerverband eine gemeinsame Flusslandschaft der Jahre aus, um die Bevölkerung für die ökologische, wirtschaftliche und soziokulturelle Bedeutung der Flüsse und der von ihnen durchflossenen Landschaften zu sensibilisieren. Im Kampagnenzeitraum werden vor Ort Maßnahmen für Schutz, Renaturierung und Durchgängigkeit unterstützt sowie naturnahe Wander- und Erholungsgebiete gefördert.

Einer der vielseitigsten und interessantesten Flusslebensräume in Deutschland

Die Murg ist ein rechter Nebenfluss des Rheins. Sie fließt vom Nordschwarzwald in die Oberrheinische Tiefebene und mündet nach 80,2 Kilometern nordwestlich von Rastatt in den Rhein. Dabei überwindet sie mehr als 800 Höhenmeter; ihr Einzugsgebiet umfasst 617 Quadratkilometer.

Der Charakter der Murg ändert sich im Flussverlauf mehrmals deutlich: Die beiden größten Quellbäche entspringen in den Wäldern des Nordschwarzwaldes und vereinigen sich danach in einem breiten Wiesental. Anschließend folgt der Fluss einer engen Waldschlucht, in der er an einen alpinen Wildfluss erinnert. Im mittleren und unteren Murgtal strömt die Murg wieder deutlich sanfter, wird vielerorts von Gewerbekanälen begleitet und führt zuletzt als begradigter Flusskanal bis zur künstlich verlegten Mündung in den Rhein.

Die jüngere Geschichte dieser Flusslandschaft wurde stark geprägt von der Industrialisierung, wobei die damit verbundenen Eingriffe in den Fluss bis heute spürbar sind. Noch vor 150 Jahren war die Murg das bedeutendste Lachsgewässer in Baden. Mit der Industrialisierung verkam der Fluss jedoch zu einer Ablaufrinne für Industrieabwässer, wurde gestaut und im Unterlauf zudem in ein starres Bett gezwängt. Als Folge nahm der einstige Fischreichtum stark ab und der Atlantische Lachs verschwand gänzlich.

Nach Renaturierungen kehrte der Lachs zurück

Seit den 1990er-Jahren – und verstärkt seit Beginn der 2000er-Jahre im Kontext der EU-Wasserrahmenrichtlinie – wurden an der Murg zahlreiche Renaturierungsmaßnahmen umgesetzt: Zahlreiche Wehre und Kleinwasserkraftanlagen wurden für Wanderfische passierbarer gemacht, Gewässerstrukturen verbessert, Auenbereiche reaktiviert und Mindestwasserregelungen wasserrechtlich festgelegt. Parallel dazu wurde die Gewässerbelastung durch verbesserte Abwasserbehandlung und die Verminderung des Wärmeeintrags deutlich reduziert.

Besonders im Unterlauf wurde das Flussbett strukturreicher gestaltet und unter anderem Flussinseln angelegt, Deiche zurückgebaut und Überflutungsbereiche geschaffen. Und nicht zuletzt wurden im Rahmen von Wiederansiedelungsprogrammen mehrere hunderttausend Lachsbrütlinge ausgesetzt. Das Wanderfischprogramm wird im Land Baden-Württemberg vom Landesfischereiverband Baden-Württemberg umgesetzt.

Aufgrund dieser Maßnahmen haben sich sowohl die Gewässerstruktur und die Wasserqualität als auch der Fischreichtum der Murg in den letzten 20 bis 30 Jahren deutlich verbessert. Zwar werden die Bestände von vor der Industrialisierung noch nicht wieder erreicht. Doch im Jahr 2024 konnten bereits wieder insgesamt 30 Fischarten in der Murg nachgewiesen werden. Und auch der Lachs – ein wichtiger Indikator für die Durchgängigkeit von Flüssen – kehrt wieder regelmäßig zurück in die Flusslandschaft der Jahre 2026/27.

„Mit der Murg haben wir eine Flusslandschaft ausgezeichnet, die beispielhaft zeigt, wie ökologischer, sozialer und kultureller Wert eines Gewässers Hand in Hand gehen. Die Murg steht nicht nur für beeindruckende Natur und artenreiche Lebensräume, sondern auch für das Engagement der Menschen vor Ort, die sich für ihren Schutz und ihre nachhaltige Nutzung einsetzen. Als Deutscher Angelfischerverband sehen wir es als unsere Verantwortung, diese Erfolgsgeschichten sichtbar zu machen und gemeinsam mit Partnern weiterhin für gesunde, durchgängige und lebendige Flüsse in Deutschland zu arbeiten“, sagt der Präsident des DAFV, Klaus-Dieter Mau.

„Im Zuge der Klimaanpassung gewinnen Renaturierungsmaßnahmen in Flusslandschaften zunehmend an Bedeutung, weil durch sie Extremwetterereignisse wie Starkregen und Dürren besser abgefedert werden können. Die Murg bietet hier hervorragende Beispiele“, so Joachim Nibbe, Mitglied des Bundesvorstands der NaturFreunde Deutschlands. „Die neue Flusslandschaft der Jahre 2026/27 zeigt, wie notwendig die Umsetzung der EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur und der EU-Wasserrahmenrichtlinie für den Erhalt von Ökosystemen sind.“

Murgtal Huzenbach
Das Murgtal bei Huzenbach. Foto: Guido de Kleijn

Wander-, Rad- und Wildwassertouren kombinierbar mit der Regionalbahn

Das Murgtal mit seiner reizvollen und abwechslungsreichen Landschaft ist auch ein attraktives Naherholungsgebiet, in dem viel für den sanften Tourismus getan wird. So führen drei sogenannte Natura Trails Wandernde durch das Schutzgebiet „Unteres Murgtal und Seitentäler“. Natura Trails sind Wandervorschläge der NaturFreunde, die auf attraktiven Faltblättern ökologische Zusammenhänge erklären und mit touristischen Informationen kombinieren. Sie sensibilisieren die Bevölkerung für die Naturschönheiten „vor der Haustür“.

Und es gibt viele weitere attraktive Wanderwege: Der Premiumwanderweg Murgleiter etwa erkundet auf 110 Kilometern Länge die Höhen beiderseits des Flusses. Dem Verlauf der Murg von der Quelle bis zur Mündung folgt der rund 100 Kilometer lange Murgtalwanderweg. Die Geschichte des Murgtals, der Murg und der Lachse in der Flusslandschaft der Jahre 2026/27 erzählt der Lachserlebnispfad zwischen Baiersbronn und Rastatt. Und auch die renaturierten Murgauen bei Rastatt laden zu erholsamen Spaziergängen ein.

Für Radtouren bietet sich der 67 Kilometer lange familienfreundliche Radwanderweg Tour de Murg an. Er beginnt in Freudenstadt und begleitet den Fluss dann ab Baiersbronn flussabwärts bis Rastatt. Viele Rad- und Wandertouren lassen sich hervorragend mit der Murgtalbahn kombinieren, die die Murg zwischen Rastatt und Baiersbronn begleitet.

Bei hohem Wasserstand, wie er nach ergiebigen Regenfällen oder der Schneeschmelze vorkommt, ist die Murg zudem mit dem Kajak befahrbar. Das Flussbett ist breit und wird von großen Felsen geprägt. Unter Kanusportlern gilt die Murg als einer der schönsten Wildwasserflüsse Deutschlands.

Zwölf Naturfreundehäuser laden zu Übernachtungen in der Flusslandschaft ein

Im zweijährigen Kampagnenzeitraum haben NaturFreunde und Angler an der Murg viel vor. Unter anderem wollen sie naturnahe Umweltbildung und gewässerökologische Seminare veranstalten, öffentlichkeitswirksame Naturschutz-Aktionen durchführen und viele öffentliche Wanderungen, Kanu- und Radtouren organisieren. Zudem werben die Kampagnenpartner auch intensiv verbandsintern, die neue Flusslandschaft der Jahre 2026/27 wandernd und angelnd zu entdecken sowie Gremiensitzungen und Vereinstreffen oder Freizeiten an der Murg zu organisieren.

Zwölf Naturfreundehäuser mit insgesamt 365 Übernachtungsplätzen laden zu Aufenthalten direkt in der Flusslandschaft der Jahre 2026/27 ein – als Basis für Exkursionen, Seminare und naturnahe Kurzurlaube.

Bisherige Flusslandschaften waren:

Stepenitz [Elbe] (24/25), Weiße Elster (20/23 – verlängert wegen Corona-Pandemie), Lippe (18/19), Trave (16/17), Argen (14/15), Helme (12/13), Emscher (10/11), Nette (08/09), Schwarza (06/07), Havel (04/05), Ilz (02/03), Gottleuba (00/01).

Pressemitteilung im Web: https://dafv.de/projekte/flusslandschaft-der-jahre/die-murg-ist-flusslandschaft-der-jahre-2026-27

 

Pressebilder und Logo Flusslandschaft zum Download: www.flusslandschaft.naturfreunde.de

 

Deutscher Angelfischerverband (DAFV)

Der Deutsche Angelfischerverband e.V. setzt sich aus Landes- und Spezialverbänden zusammen und vereint rund 9.000 Vereine mit insgesamt über 500.000 organisierten Mitgliedern.  Der DAFV ist der Dachverband der Angelfischer in Deutschland. Er ist gemeinnützig und anerkannter Naturschutz- und Umweltverband. Der Sitz des Verbandes ist Berlin. Er ist im Vereinsregister unter der Nummer 32480 B beim Amtsgericht Berlin Charlottenburg eingetragen und arbeitet auf Grundlage seiner Satzung. Der DAFV ist Mitglied der European Anglers Alliance (EAA).

Pressekontakt:

Olaf Lindner

(030) 97 10 43 79

o.lindner@dafv.de

www.dafv.de

 

NaturFreunde Deutschlands (NFD)

Die NaturFreunde Deutschlands (NFD) sind ein sozial-ökologischer und gesellschaftspolitisch aktiver Verband für Umweltschutz, sanften Tourismus, Sport und Kultur. Mehr als 65.000 Mitglieder in über 500 Ortsgruppen mit rund 350 Naturfreundehäusern engagieren sich ehrenamtlich für die nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft. 1895 in Wien gegründet, gehören heute etwa 350.000 Mitglieder zur internationalen NaturFreunde-Bewegung. Die NaturFreunde Internationale (NFI) zeichnet alle drei Jahre die „Landschaft des Jahres“ aus.

Pressekontakt:

Samuel Lehmberg

(030) 29 77 32 65

presse@naturfreunde.de

www.naturfreunde.de

 

Kampagnenpartner:

Fachbereich Umwelt der NaturFreunde Baden-Württemberg

NaturFreunde-Koordinatorin Flusslandschaft der Jahre 2026/27: Murg

Ulrike Dieterle

ulrike.dieterle@naturfreunde-baden.de

 

Landesfischereiverband Baden-Württemberg e.V. und seine vor Ort ansässigen Vereine an der Murg

Jürgen Waldvogel Vizepräsident (Nordbaden)

juergen.waldvogel@lfvbw.de

Michael Groß, Bezirksvorsitzender Nordbaden

michael.gross@lfvbw.de

https://lfvbw.de

 

NaturFreunde Rastatt

Heinz Zoller
info@naturfreunde-rastatt.de
www.naturfreunde-rastatt.de

 

Angelsportverein Rastatt 1923
Werner Dautner
vorstand@asv-rastatt.de
https://asv-rastatt.de

Der DAFV ist Mitglied der European Anglers Alliance (EAA)

Deutscher Angelfischerverband e.V. · Reinhardtstraße 14 · 10117 Berlin · Tel. +49 30 97104379
Vorsitzender: Klaus-Dieter Mau · Eingetragen im Vereinsregister Berlin VR 34047 B

 

Foto: Guido de Kleijn

Wichtige Änderung ab 10. Januar 2026: Meldepflicht für bestimmte Meeresangel-Fänge

Angeln am Meer

Liebe Angelfreundinnen und Angelfreunde,

ab dem 10. Januar 2026 gilt EU-weit eine neue Regelung: Alle Meeresangler müssen Fänge bestimmter Arten elektronisch melden. In Deutschland betrifft das zunächst:

  • Nordsee: Wolfsbarsch und Aal
  • Ostsee: Dorsch, Aal und Lachs

Die Meldung erfolgt täglich (auch bei Rücksetzern/Discards!) über die neue EU-App „RecFishing Fisher’s App“. Die App soll ab Februar in den Appstores verfügbar sein. Ziel ist die Erhebung verlässlicher Daten für ein nachhaltiges Bestandsmanagement.

Weitere Infos zur neuen EU-Regelung findet ihr im ausführlichen Artikel des Deutschen Angelfischerverbandes (DAFV):

Aktuelle Fragen & Antworten, Hinweise zur Registrierung und zur Nutzung der App (Stand Januar 2026) gibt es auf dem offiziellen Portal-Fischerei des Bundes und der Länder:

Viel Erfolg beim Meeresangeln – und denkt an die neue Meldepflicht!

Euer Landesfischereiverband Baden-Württemberg

 

 

Foto: Shutterstock

Praktiker-Tag Baden-Württemberg 08.02.26

BAGGERSEE

Jetzt anmelden! Praktiker-Tag: Gesunder See – viele Fische | 08.02.2026, 10:00 – 14:30 Uhr, Rastatt / Stadtteil Wintersdorf | Weitere deutschlandweite Termine in 2026

Ab sofort können sich alle Angler, Gewässerwarte und Interessierten zum Praktiker-Tag Gesunder See – viele Fische anmelden. In rund viereinhalb Stunden erfahren die Teilnehmenden praxisnah, wie Angelvereine den Lebensraum in ihren Gewässern durch langfristig wirksame Maßnahmen verbessern können. Die Gäste bekommen praktische Tipps, Vorträge und Hintergrundwissen: zum Beispiel zur Frage, warum die positive Wirkung von Totholzbündeln oder Flachwasserzonen im Baggersee – anders als bei Fischbesatz – über viele Jahre hinweg anhält. Veranstalter ist das Vermittlungs- und Umsetzung-Projekt „AngelGewässer“ der Hochschule Bremen. Dieses schließt an das Forschungs-Projekt BAGGERSEE an, bei dem in einer einmaligen Forschungsstudie über sechs Jahre Maßnahmen zur Erhöhung der Artenvielfalt an 20 niedersächsischen Baggerseen wissenschaftlich untersucht wurden.

Der Praktiker-Tag für Baden-Württemberg findet bereits am 08. Februar 2026 in Rastatt, Stadtteil Wintersdorf, statt. Weitere Praktiker-Tage wurden im Herbst in Bremen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Sachsen-Anhalt veranstaltet – mit zahlreichen Besuchern und positiver Resonanz. Im Saarland findet die Veranstaltung direkt am Samstag, 07.02.26, vor dem Praktiker-Tag Baden-Württemberg statt. Die Veranstaltung wird in den kommenden drei Monaten bundesweit an weiteren Orten angeboten. Für alle Praktiker-Tage Gesunder See – viele Fische gilt: Sie sind in der Regel am Wochenende tagsüber, immer kostenfrei und offen für alle Interessierten. Die Einladung richtet sich ausdrücklich auch an Mitarbeitende von wasser- und umweltrechtlichen Genehmigungsbehörden. Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich.

Praktiker-Tag für Baden-Württemberg

08.02.2026 | Rastatt | Jetzt anmelden!

Der Praktiker-Tag für Baden-Württemberg findet am 08.02.2026 von 10:00 bis 14:30 Uhr inklusive Mittagspause in Rastatt, Stadtteil Wintersdorf, statt. Für das leibliche Wohl ist gesorgt (Bereitstellung zum Selbstkostenpreis). Die Veranstaltung ist kostenlos, eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich.

Ort

Angemeldete Teilnehmer kommen zum Vereinsheim des ASV Wintersdorf (Abteilung Angeln) in 76437 Rastatt, Stadtteil Wintersdorf. Ein genauer Anfahrts-Link befindet sich auf der Übersichtsseite Praktiker-Tage auf der Webseite des Projekts AngelGewässer.

PLATZ SICHERN (LINK: (https://www.hs-bremen.de/forschen/forschungs-und-transferprofil/forschungsprojekt/angelgewaesser/praktiker-tage/anmeldung/ )

Das erwartet die Teilnehmenden

Wer als Gewässerwart im Baggersee seines Angelvereins Totholz für mehr Raubfische platzieren will oder eine Flachwasser-Zone als Schutz- und Laichgebiet plant, dem zeigt der AngelGewässer-Praktiker-Tag anschaulich und leicht verständlich, wie es geht. Für Anglerinnen und Anglern, die in ihrem Verein anregen wollen, nachhaltig wirksame Maßnahmen für mehr Fische im See zu ergreifen, bietet der Tag nützliche, praxisorientierte Impulse. Die Praktiker-Tage vermitteln das notwendige Wissen, welche Maßnahmen es gibt und wie man sie konkret umsetzt. Auch die Frage, warum nach einem Fischbesatz häufig nicht dauerhaft mehr Fische im See leben, wird auf wissenschaftlicher Grundlage verständlich beantwortet.

Konkret gibt es im Praktiker-Tag Gesunder See – viele Fische

🐟 Hintergrundinfos von Experten:  Vorträge von Fischereiwissenschaftler Prof. Dr. Thomas Klefoth, Projektleiter von AngelGewässer, sowie von Wissenschaftlern aus dem Vorgänger-Projekt BAGGERSEE zu Flachwasser-Zonen, Totholz-Bündeln und anderen Möglichkeiten, den Baggersee-Lebensraum zu verbessern.

🐟 viel Raum für alle Fragen zum Thema

🐟 Ausstellung zur Gewässerverbesserung: Anschauliches & Greifbares zu Flachwasser-Zonen und Totholz-Maßnahmen – gebündeltes Wissen mit Schaubildern, Fotos, Audio- und Video-Inhalten

🐟 konkrete Praxis-Erfahrung: Schritt-für-Schritt-Anleitungen zur Planung, Genehmigung und Umsetzung strukturverbessernder Maßnahmen an Baggerseen, Infomaterialien und Praxiserfahrungen

🐟 Lokale Experten zu regionsspezifischen Anliegen und Fragestellungen – abhängig von der Region

Wenn es lokal besondere Anliegen, Bedarfe oder Probleme gibt, nimmt der Verband gern Vorschläge für zusätzliche Inhalte für das Programm und die Vorträge der Praktiker-Tage auf!

Veranstalter

Alle Praktiker-Tage werden vom Team des AngelGewässer-Projekts veranstaltet. Leiter ist Prof. Dr. Thomas Klefoth von der Hochschule Bremen (HSB), Fischereiwissenschaftler und Experte für nachhaltiges Gewässermanagement im Rahmen der Angelfischerei. AngelGewässer ist vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert, Kooperationspartner ist der Deutsche Angelfischerverband e. V. (DAFV).

Ziel der Veranstaltung

Ziel der Praktiker-Tage: Allen Anglern, Gewässerwarten und Angelinteressierten sehr praxisorientiert nahebringen, wie Angler den Lebensraum in ihren Baggerseen mit einfachen Maßnahmen nachhaltig verbessern können. Mit Maßnahmen wie Totholz-Bündeln oder Flachwasser-Zonen, die unabhängig von Fischbesatz funktionieren und langfristig über viele Jahre hinweg wirken. Das ist gut für mehr Fische, für alle Angler und für die Natur. Zusätzlich wird erklärt, warum und wie genau die einzelnen Maßnahmen wirken und wie sich die Erkenntnisse auch auf andere Lebensräume wie beispielsweise Flüsse und Bäche übertragen lassen.

Im Rahmen des Vorgänger-Projekts BAGGERSEE wurden diese Maßnahmen bereits in vielen niedersächsischen Seen erfolgreich angewendet. Ihre Wirkung ist unter vielen Anglern bekannt. Beim Praktiker-Tag Gesunder See – viele Fische können Teilnehmer mit aktuellen Infos aus der Wissenschaft und Praxis sowohl Grundwissen zum Thema Gewässeraufwertung erwerben als auch Neues entdecken und gleichzeitig ihr bestehendes Wissen auffrischen.

Termine und Anmeldung

Die Teilnahme ist kostenfrei. Wer an einem der Praktiker-Tage teilnehmen möchte, meldet sich vorab verbindlich über das hier verlinkte Anmeldeformular an. Die Termine werden fortlaufend aktualisiert.

LINK ÜBERSICHT TERMINE (https://www.hs-bremen.de/forschen/forschungs-und-transferprofil/forschungsprojekt/angelgewaesser/praktiker-tage/   )

LINK ANMELDUNG (VERBINDLICH) (https://www.hs-bremen.de/forschen/forschungs-und-transferprofil/forschungsprojekt/angelgewaesser/praktiker-tage/anmeldung/  )

Mehr Infos, häufige Fragen und Antworten

Für die, die vorab schon mehr zum Thema und zu den Praktiker-Tagen wissen möchten: Antworten auf häufige Fragen zu Maßnahmen zur Gewässer-Aufwertung und zum AngelGewässer-Projekt sowie Know-how zu langfristig wirksamen Maßnahmen finden Interessierte unter anderem hier:

FAQS (https://www.hs-bremen.de/forschen/forschungs-und-transferprofil/forschungsprojekt/angelgewaesser/faqs/ )

Das Projekt AngelGewässer

Mehr Infos zum Projekt sowie Ansprechpartner und Kontaktadressen für weitere Fragen finden sich hier:

PROJEKTSEITE (https://gewaesser-macher.de )

 

Foto: T. Moch BAGGERSEE

Betriebsurlaub über die Feiertage

Weihnachtskarte_2025

Liebe Mitglieder, Anglerinnen und Angler,

unsere Geschäftsstellen in Backnang und Freiburg bleiben
vom 22. Dezember 2025 bis einschließlich 6. Januar 2026 geschlossen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Wir wünschen Ihnen eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit, erholsame Feiertage und viele schöne Stunden am Wasser im neuen Jahr.

Petri Heil!

Ihr Team des
Landesfischereiverbands Baden-Württemberg e.V.

Tag des Gewässers 2026 – Fischereivereine räumen auf!

19. Dezember 2025 – Der Landesfischereiverband Baden-Württemberg e.V. (LFVBW) lädt alle angeschlossenen Angelvereine herzlich ein, am 14. März 2026 am landesweiten Tag des Gewässers teilzunehmen.
Unter dem bewährten Motto „Fischereivereine räumen auf!“ rufen wir zu einer großangelegten Gewässerputzaktion im Frühjahr auf. Gemeinsam können wir unsere Flüsse, Seen und Uferbereiche sauber halten und den Naturschutz aktiv fördern.
Was ist der Tag des Gewässers?
Der Tag des Gewässers ist eine jährliche Initiative des LFVBW, die das Engagement unserer Vereine für umweltfreundliche Gewässerpflege in den Vordergrund stellt. Im Fokus stehen Maßnahmen wie:
  • Reinigung der Gewässerrandstreifen von Müll und Abfall,
  • Landschaftspflege und Strukturverbesserungen,
  • Biotoppflege sowie
  • Unterstützung von Wiederansiedlungsprojekten für bedrohte Fischarten.

Durch diese Aktionen tragen wir nicht nur zur Sauberkeit bei, sondern stärken auch die Biodiversität und die ökologische Qualität unserer Gewässer. Im vergangenen Jahr 2025 war die Resonanz überwältigend: 28 Vereine mit über 900 Teilnehmern sammelten mehr als 53 Kubikmeter Müll entlang von über 70 Kilometern Gewässerstrecken. Highlights waren das große Engagement von Gruppen wie dem ASV Meckenbeuren-Kehlen e.V. (90 Teilnehmer) oder dem Fischereiverein Künzelsau e.V. (über 150 Teilnehmer an fünf Terminen). Solche Erfolge motivieren uns, 2026 noch mehr zu erreichen – mit Beteiligung von Junganglern, Familien und Ehrenamtlichen!

So können Sie mitmachen
Alle angeschlossenen Vereine sind eingeladen, eine eigene Putzaktion zu organisieren. Ob an der Donau, Jagst, Würm, Elsenz, Schussen oder anderen Gewässern in Baden-Württemberg – jede Aktion zählt! Melden Sie Ihre Teilnahme bitte bis zum 20. April 2026 per E-Mail an aktionstag@lfvbw.de. Teilen Sie uns mit, wie viele Teilnehmer involviert waren, welche Strecken gereinigt wurden und welche Mengen an Müll gesammelt wurden. Fotos und Berichte sind willkommen, um die Aktion zu dokumentieren.
Weitere Informationen
Ein Gewinnspiel mit attraktiven Preisen ist geplant – die genauen Preise und Bedingungen werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.
Gemeinsam für saubere Gewässer und einen starken Naturschutz – wir freuen uns auf Ihre Beteiligung!

Pressemitteilung: Alarm unter der Wasseroberfläche – Fischartenschutz braucht Strukturvielfalt und wirksames Kormoran-Management

16. Dezember 2025 – Die heimische Fischfauna in Baden-Württemberg steht vor enormen Herausforderungen: Die neueste Rote Liste bestätigt den dramatischen Druck auf viele Arten.

Der Landesfischereiverband Baden-Württemberg e.V. (LFVBW) plädiert für einen ganzheitlichen Ansatz, der Strukturverbesserungen in den Gewässern mit einem gezielten Kormoran-Management kombiniert, um den Kollaps empfindlicher Bestände zu verhindern.

Wissenschaftliche Erkenntnisse unterstreichen die Notwendigkeit dieser Maßnahmen für einen effektiven Naturschutz.Im Folgenden die vollständige Pressemitteilung:

Foto: Shutterstock

 

Indoorleague Castingsport 2025/26 & Süddeutsche Meisterschaft

Liebe Castingsport-Freunde,

wir freuen uns, euch die neuen Plakate zur Indoorleague Castingsport 2025/26 sowie zur Süddeutschen Meisterschaft im Rahmen der Messe „Jagen und Fischen“ in Augsburg vorzustellen!

Schaut euch die Infos an, markiert euch die Termine und seid dabei – ob als Teilnehmer oder Zuschauer!Mehr Details findet ihr auf den Plakaten

Bezirkstag Südwürttemberg 2025

©Groth bez001 Ernst Retz

An einem sonnigen Herbsttag folgten viele Mitglieder des LFVBW Südwürttemberg der Einladung zum diesjährigen Bezirkstag am 11.10.2025 im Naturschutzzentrum Wilhelmsdorf.

Der Bezirksvorsitzende Ernst Retz begrüßte die Teilnehmer und eröffnete die Veranstaltung vor fast voll besetzter Kulisse. Herr Daniel Oppold ließ es sich als stellv. Bürgermeister nicht nehmen, die Anwesenden ebenfalls zu begrüßen und mit heiteren Worten über die Wichtigkeit des Naturschutzes trotz finanzieller Sorgen zu informieren und sprach für die permanente Unterstützung durch die beiden Fischereivereine seinen Dank aus.

Anschließend begann Herr Dipl.-Verw. Christoph Schulz als Geschäftsführer der Stiftung Naturschutz Pfrunger-Burgweiler Ried seinen sehr informativen und interessanten Fachvortrag über die Entstehung dieses Rieds durch Gletscher mit Kiesmoränen als Hinterlassenschaft, der dadurch entstandenen Nutzung und Gründung von Wilhelmsdorf, die Entwicklung über viele Jahrhunderte bis heute mit all den Aspekten und Zusammenhängen zwischen Wirtschaft und Natur und betonte die enge Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft. Veränderungen durch das Klima, der Hochwasserschutz und die Wichtigkeit der Moore als CO2 – Speicher im Vergleich mit Waldbeständen waren ebenso Thema wie auch die Planung und Umsetzung von Projekten mitsamt Finanzierung durch Spenden. Als weiterer Punkt ging er auf die Artenvielfalt und die vorherrschenden Lebensbedingungen ein. Natürlich erwähnte auch er, dass es ohne die Mithilfe der Ehrenamtlichen nicht umsetzbar wäre und sprach seinen großen Dank hierfür aus.

Für Interessierte gibt es ausführliche Informationen unter: https://pfrunger-burgweiler-ried.de/stiftung.

Nachfolgend übernahm Herr Dipl.-Biologe Uwe Dussling als Fischereireferent des Regierungspräsidiums Tübingen mit seinem Fachvortrag den Anwesenden, Neues aus der Fischereiverwaltung nahe zu bringen. Hier wurden sehr viele Themen, die für uns Angler wichtig sind aus der rechtlichen Sicht vorgetragen. Beginnend mit Schonmaßen, Niedrigwasserinformationen, Fischereirecht und Fischereiausübung bis hin zur Hegepflicht mit den heiklen Themen Besatz und Entnahmefenster aus der Sicht des Tierschutzgesetzes war alles vertreten. Die anschließende Fragerunde wurde ausgiebig genutzt.

Hiervon etwas mitgenommen durften sich dann die Anwesenden in der Mittagspause wieder stärken. Dank dem Fischereiverein Pfrunger Ried e.V. konnte man zwischen den selbstgemachten Fischkusperli mit Zanderfüllung und Salat oder vegetarischen Maultaschen mit Salat wählen. Beides bekam uneingeschränktes Lob und Kaffee und Kuchen vervollständigten den kulinarischen Teil der Veranstaltung.

Dermaßen erfrischt konnte daraufhin die Bezirkssitzung gestartet werden. Nach der Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung, der Beschlussfähigkeit und der Stimmberechtigung setze Herr Ernst Retz mit Tagesordnungspunkt 5, Aktuelles aus der Verbandsarbeit die Sitzung fort und berichtete über Schwarzfischer und deren Vorkommen, Monitoring von Fischottern, Abwerbeversuche von Vereinsausbildern des LFVBW und der DAFV-Satzungskommission.

Es folgten unter Punkt 6 die Jahresberichte der Mitglieder des Bezirksvorstandes mit dem Inhalt von erledigten Tätigkeiten und zukünftigen Planungen.

Nach diesen Ausführungen wurden unter Punkt 7 die Mitglieder des Bezirksvorstandes einstimmig ohne Enthaltung entlastet.

Durch eine Abweichung des Wahlzyklus mussten der Vizepräsident, der Bezirksvorsitzende, die Kreisvorsitzenden und die Bezirksreferenten für 1 Jahr bis 2026 neu gewählt werden, um wieder den 2-Jahres-Abstand zu den Wahlen des Landesfischereitages herzustellen.

Diese Wahl erfolgte unter Punkt 8 und es wurden ins Amt gewählt:

Vizepräsident Südwürttemberg: Roland Sauter, Bezirksvorsitzender: Ernst Retz, Kreisversitzende: Alb-Donau: Oliver Ruoß, Ravensburg: Dr. Werner Baur, Reutlingen: Kurt Mollenkopf, Sigmaringen: Ernst Retz, Tübingen: Udo Dubnitzki, Zollernalbkreis: Wolfgang Groth und als Fachreferenten für Gewässer: Udo Dubnitzki, Jungend: Erwin Schädler, Casting: Herrmann Gleinser, Öffentlichkeitsarbeit: Wolfgang Groth. Alle weiteren Ämter konnten nicht besetzt werden. Der Wahlleiter Thomas Frick bedankte sich bei den Kandidaten und der Mitgliederversammlung für das eindeutige Votum.

Da keine zur Beschlussfassung eingereichten Anträge vorlagen, konnte Punkt 9 direkt beendet werden.

Abschließend wurde unter Punkt 10, Verschiedenes gebeten, doch Mitteilungen über den Ort von Prüfungen an die Ausbilder weiterzugeben. Aufgrund der Tatsache, dass nicht alle Ämter vergeben werden konnten, kam die Anfrage nach den spezifischen Aufgabenprofilen der einzelnen Ämter auf, welche zum Nachlesen auf der Verbandshomepage zu finden sind. Herr Dubnitzki regte an, lokale Presse zu Vereinsaktivitäten einzuladen und Frau Kenntner bat alle eventuell anwesenden Jäger darum, ihre Kormoranabschüsse an die FFS-Langenargen zu melden.

Zu guter Letzt blieb nur noch zu klären, wo der Bezirkstag 2026 durchgeführt wird. Hier bot sich Herr Altiparmak, 1.Vorstand FV Wangen i.A. an und dieser Vorschlag wurde einstimmig angenommen. Somit findet der Bezirkstag Südwürttemberg 2026 in Wangen i.A. statt.

 

Bilder ©Groth

Bezirkstag in Zell-Esslingen am 11.10.2025

Wie in den anderen Bezirken ebenfalls,
fand in Nord-Württemberg der Bezirkstag im Vereins-u Bürgerhaus in Esslingen-Zell statt.
Edward-Errol Jaffke , als Hausherr, eröffnete den Bezirkstag  2025 und übergab an den

 

 

 

 

Bezirksvorsitzenden Nord-Württemberg Hans Frank
Dieser begrüßte herzlich alle Teilnehmenden der einzelnen Vereine u Ehren-Vorstandsmitglieder, insbesondere die Fachvortragenden namentlich.

 

Frau Prof.Dr. Triebskorn, *Uni Tübingen*
Frau Dr.Pascher *Gewässerbündnis Baden-Württemberg*
Felix Hertenberger *RP Stuttgart*,
Richard Martin *Vorsitzender ASV Esslingen*,
Wolf-Dieter Leiblin *Ehrenmitglied u Justitiar des VFG*.
Er entschuldigte die nicht anwesenden Vorstandsmitglieder,
auch den Präsidenten des LFV *Thomas Wahl* der vor hatte teilzunehmen.

Gleich zu Beginn eine Änderung der Tagesordnung (TOP) welche einstimmig befürwortet wurde, da Frau Dr.Pascher einen Folgetermin wahrzunehmen hatte.

Ihr Vortrag „Gemeinsam für Bäche und Flüße voller Leben“ war hoch interessant gestaltet und umfasste Themen, wie
Gewässerschutz , Wieso ? , Was ? , Wer ?

Wieso ?
EG-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) fordert umfassenden Schutz von Flüssen, Seen, Küstengewässern und des Grundwassers
Wichtigste Ziele der WRRL:
= Guter ökologischer Zustand/gutes ökologisches Potenzial bis 2027
= Entscheidend ist, welche Pflanzen und Tiere im Gewässer leben

Was?
Maßnahmenplanung WRRL:
= Bewirtschaftungsplan und Maßnahmenprogramm, Defizite + Belastungen der Gewässer:

= stoffliche Belastung
= hydrologische Belastung aus Wasserableitungen und Wasserkraft
= fehlende Durchgängigkeit
= schlechte Gewässerstruktur
aktueller ökologischer Zustand der Fließgewässer

Wer ?
Zuständigkeiten
=Bundeswasserstraßen in der Zuständigkeit des Bundes (Wasserstraßenämter)
= Gewässer I. Ordnung. in der Zuständigkeit
=des Landes – Landesbetriebe Gewässer (Regierungspräsidien)
= Gewässer .II. Ordnung. in der Zuständigkeit der Städte und Gemeinden
Kommune/Stadtverwaltung: Unterhaltungspflicht und Umsetzung der WRRL
Untere Wasserbehörde:
= Erteilung der wasserrechtl. Erlaubnis gemäß WHG, WG

Untere Naturschutzbehörde:
= Erteilung von naturschutzrechtl. Genehmigung, Ausweisung von Schutzgebieten
= (ehrenamtliche) Naturschutzbeauftragte beraten und unterstützen die UNB
Höhere Naturschutzbehörde, Wasserbehörde: Regierungspräsidien
= Rechtliche und fachliche Verfahren, z.B. Ausnahmegenehmigungen

Aktueller ökologischer Zustand der Fließgewässer
Nur rd. 6 % der Flusswasserkörper in BW befinden sich aktuell in einem guten ökologischen Zustand!

Ziel :
Umsetzung von Gewässerrevitalisierungsprojekten an Gewässern II. Ordnung
anstoßen (kleine Flüsse und Bäche)
Unterstützung der Kommunen und örtlichen Umwelt- und Naturschutzgruppen
Aufbau eines landesweiten, verbändeübergreifenden Wassernetzwerks von Gewässerschützern
Zielgruppen =• Ehrenamtliche im Naturschutz, Fischereivereine, Kommunen und kommunale Zweckverbände in der Revitalisierung von Gewässern tätigen
Ingenieurbüros, allgemeine Bevölkerung

Projektträger: Landesverbände von NABU, BUND und LFVBW
Förderung durch das das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft BW
Steuerungsgruppe: Projektträger, Umweltministerium Ref. 52,
Geschäftsstelle Gewässerökologie RP Tübingen,
Kompetenzzentrum Wasser und Boden innerhalb der KEA-BW (tagt vierteljährlich)
Weitere Begleitung durch Beirat Projektbüro: Lebendige Flüsse e.V.

Angebot GBBW
individuelle Beratung, Informationsmaterialien, Unterstützung bei Entwicklung von Revitalisierungsprojekten, Beratung zu Fördermöglichkeiten, Öffentlichkeitsarbeit

Projektstart
Pro Regierungsbezirk 1 Modellgebiet
1. RB Karlsruhe: Ooser Landgraben im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden
2. RB Freiburg: Schutter und Unditz im Ortenaukreis in Kooperation mit dem Projekt „Ufer Vital“ des RP Freiburg
3. RB Tübingen: Reutibach, Stehenbach, Tobelbach im Alb-Donau-Kreis
4. RB Stuttgart: Wieslauf im Rems-Murr-Kreis

Wie werde ich aktiv?
Übernahme Bachpatenschaft
Gewässerunterhaltungsmaßnahmen (Gehölzpflege, Bachputzete, …)

Unterstützung der Kommune in der Kommunalpolitik und Öffentlichkeitsarbeit
Information und Mitwirkung im Netzwerk GBB

Wassernetzwerk
Zweck
Verbändeübergreifendes, landesweites Netzwerk von Gewässerschützern
Vernetzung von Gewässerschützern untereinander
Förderung des Dialogs über Gewässerthemen
Austausch von Kenntnissen und Erfahrungen
gegenseitige Unterstützung in der Arbeit für naturnahe Gewässer und Auen

Ziel
Vermittlung von Experten
Qualifikation und Beratung durch Wassernetzwerk
Schaffung von Expert*innen für fachliche Stellungnahmen Veranstaltungen und Dialoge an Gewässern
Vernetzung lokaler und landesweiter Akteure
Entwicklung von Ideen, wie Revitalisierung von Gewässern mit  Ehrenamtlichen vorangebracht werden kann

Weitere Informationen, Kontaktaufnahme, Interessenbekundung, Teilnahmewunsch an Projekten, aktive Vorträge etc sind erwünscht und können unter
https://www.gewaesserbuendnis-bw.de/online-veranstaltung-des-wassernetzwerks/ 
abgerufen werden.

Nach diesem sehr interessanten Vortrag von Frau Dr.Pascher und einer kurzen Pause welche zum Wechsel der Fachvorträge genutzt wurde startete Frau Prof.Dr.Triebskorn einen der hochkarätigsten Vorträge zum Thema :

Warum brauchen Fische, andere Gewässerorganismen und wir bessere Kläranlagen?

Wir haben doch gute Kläranlagen und wir haben keine Schaumberge mehr, es gibt wieder genügend Fische und andere Lebewesen in unseren Flüssen und es gibt viele Renaturierungsmaßnahmen !

Unserer Gewässer sind laut EU-WRRL in keinem guten Zustand, weniger als 10 Prozent der deutschen Bäche und Flüsse sind in einem guten oder sehr guten ökologischen Zustand.
Auch Biologische Qualitätskomponenten zeigen keinem guten Zustand nach EU-WRRL
Nur ca. 25% der Fischpopulationen in Baden-Württemberg in einem guten oder sehr guten Zustand.
Dramatische Fischsterben sind festzustellen, wie in der Jagst und der Oder.
Auslöser deren Ausmaße waren u.a. technische Defekte, damit wurde das Abwasser so kontaminiert, daß ein Überleben der Fische unmöglich wurde.
Weitere Beiträge damit unseren Fischen das Leben schwer gemacht wird sind die Multistressoren, erhöhte Temperaturen, Sauerstoffmangel,

Chemikalien und Plastik , Nährstoffe
(resistente Keime, Glyphosat, Diclofenac, Metformin ( Micro-u Nanaoplatik))
Neobiota, Algentoxine, Bakterien und Viren, ph-wert, Parasiten, Prädatoren, Nahrungsmittel, Reproduktion.

Kläranlagen als Eintragsquellen für Mikroplastik
95% Rückhalt in konventionellen Kläranlagen
Schwieriger und unbekannter für sehr kleine Partikel, von denen es sehr viele gibt
Adsorption an Aktivkohle möglich

Kläranlagen als Eintragsquellen für Keime
Der virale Fingerabdruck im Abwasser
SARS-CoV2 Biomarker im Beispiel von Karlsruhe, der Mittelwert gegen 0 stieg schlagartig auf 300.
Schweinemast mitverantwortlich
NRW = Hepatitis –E- Viren in fast dreiviertel der Proben feststellbar
(Resistente) Keime sind in konventionellen Kläranlagen kaum zu entfernen
Die meisten (resistenten) Keime sind durch Ozon sehr gut zu entfernen.

Kläranlagen als Eintragsquellen für Chemikalien: Abwasser
Screening von Spurenstoffen in 52 Kläranlagen Europas
366 Stoffe im Abwasser nachgewiesen (von 499 analysierten)

Kläranlagen als Eintragsquellen für Chemikalien: Oberflächenwasser
Stoffe, die im Abwasser vorkommen, findet man europaweit auch im Oberflächenwasser
Weltweiter Nachweis von Spurenstoffen in Gewässern im μg/L-Bereich

Weshalb sind Chemikalien in Gewässern zum Problem geworden?
Es gibt eine stark ansteigende Zahl an Chemikalien in der Welt !
Etwa 3.000 Arzneimittelwirkstoffe in der Humanmedizin im Verkehr, mit jährlichen Verbrauchsmengen von mehr als 30.000 Tonnen
Bis heute: ≈ 280 davon in Gewässern nachgewiesen

Heute ca. 200 Mio. Stoffe registriert, davon ca. 350.000 verschiedene chemische Substanzen auf dem Markt (Persson et al., 2022. Environ. Sci. Technol., 56 (3):1510–1521)
Alle 2,5 Min. kommt ein Stoff hinzu
Ca. 4000 Stoffe mit gewollter Wirkung
Ca. 350000 Stoffe mit ungewollter Wirkung, die man vielfach nicht kennt

Es gibt eine stark ansteigende Zahl an Chemikalien in der Welt !
REACH Chemikalien 23000 Stoffe ( > 1 t/a)
Tierarzneimittel (2700 Präparate mit 600 Wirkstoffen)
Humanarzneimittel (9700 Präparate mit 2300 Wirkstoffen)
Pflanzenschutzmittel (750 Präparate mit 270 Wirkstoffen)
Biozide (30000 Produkte mit 400 Wirkstoffen)
…und noch mehr Produkte, Stoffmischungen sowie Um- und Abbauprodukte

Was sind Spurenstoffe?
Als Spurenstoffe werden organische anthropogene Chemikalien bezeichnet, die in einer geringen Konzentration im Bereich von μg/L in unseren Gewässern nachzuweisen sind.
(Ministerium für Umwelt und Klimaschutz BW)

Inhaltsstoffe von- im täglichen Leben eingesetzten- Produkten
(Reinigungsmitteln, Pflegeprodukten, Kosmetika, Parfums, Nahrungs(ergänzungs)mitteln,- Arzneimitteln, – Industriellen Produkten, – Pflanzenschutzmitteln, ……

Die meisten Spurenstoffe werden überhaupt nicht untersucht oder können nicht untersucht werden, weil man sie nicht kennt (Transformationsprodukte)!
Nur für einen Bruchteil der Stoffe liegt eine umfassende Bewertung vor!
Keiner weiß, was die Mischung macht!

Durch den Klimawandel verändern sich Qualität und Quantität des Schadstoffcocktails
Starkregenereignisse
= Überlastung der Kläranlagen u Regenüberlaufbecken – Entlastung von ungereinigtem Abwasser
Trockenwetterperioden, Niedrigwasser
=  Hohe Konzentration an Keimen und Chemikalien ( eingedickter Cocktail)

Aquatische Organismen verbringen ihr gesamtes Leben in einem qualitativ und quantitativ sich ständig veränderndem Schadstoffcocktail

Können Stoffe in Konzentrationen von μg/L überhaupt negative Effekte bei Organismen hervorrufen?
Psychopharmaka = Forsche Barsche, Veränderung des Verhaltens
Sexualhormone im Abwasser = Verweiblichung der Fische
Betablocker = Nierenversagen bei Forellen
Schmerzmittel (Diclofenac) = Nierenversagen bei Fischen , Veränderung der Kiemen, Leberschäden
verstärktes Aggressionsverhalten, erhöhte Mortalität
Diclofenac wurde vom UBA /Spurenstoffzentrum als relevanter Spurenstoffe für Gewässer bewertet

Hormonelle Wirkungen: Keine neue Geschichte!
1990: Lake Apopka, Florida: Theo Colborn findet Missbildungen und Fortpflanzungsstörungen bei
Vögeln und Alligatoren). Ursache: Umweltchemikalien (PCB, Dioxine, DDT) „mimen“ Hormone und greifen in Hormonhaushalt von Organismen ein.

Kurze Zeit später: Bindung von DDT und anderen Pestiziden und Umweltchemikalien an Östrogen- und Progesteron-Rezeptor wird entdeckt.
Heute: Östrogene Wirkungen bekannt für Plastikinhaltsstoffe (Bisphenol A), Weichmacher (Phthalate), Flammschutzmittel, div. Pestizide, auch: Phytoöstrogene (Soja, Hopfen)
Wirkungen im pg-ng/L-Bereich!
Hormonelle Wirkungen: Keine neue Geschichte!
Verweiblichung / Vermännlichung von Fischen,
Zwittergonaden, Intersexe (ab 10 ng/L 17ß-Estradiol bzw. 100 ng/L EE2 vermindertes Hodenwachstum).
Verändertes Geschlechterverhältnis.
Verändertes Paarungsverhalten.
Vitellogenin-Induktion (ab 5 ng/L 17β-Estradiolbzw. 1 ng/L EE2)

Neuroaktive Substanzen
Maximalkonzentrationen im Oberflächenwasser

Kokain: 800 ng/L (Rhein, Basle), Capaldo et al., 2018
Citalopram: 76 μg/L (river India), Fick et al., 2009
Venlafaxin: 690 ng/L (Fourmile Creek, USA), Schultz et al. 2010
=Hyperaktivität
=Starke Schleimabgabe
=Muskelverlust
=Störungen im Hormonhaushalt

Psychopharmaka macht Fische leichtsinnig
1.8 μg/L Oxacepam (angstlösend, Benzodiazepam)
=Aktivitätssteigerung
=Weniger soziales Verhalten
=Erhöhte Futteraufnahme
Populationsrelevante Effekte bei sehr niedrigen Konzentrationen

Süßstoffe
Saccharose (Haushaltszucker)

Sucralose (Süßstoff) = Stetig steigende Umweltkonzentrationen
UBA 2024: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/11536/dokumente/2024-06-17_kurzdossier_sucralose_final.pdf
Baden-Württemberg: 2013 – 2021 (n = 2430): 4,4 μg/L max,
Trebur-Astheim/ Schwarzbach 2020 (n = 13): 43 μg/L max.
Eliminierung in der Kläranlage (Benzotriazol, Carbamazepin, Sulfamethoxazol, Sucralose)
100 % Anteil in der Kanalisation
0% Elimination in der ARA
Vorkommen im Grundwasser !
Folgen :
Störung des Zuckerstoffwechsels durch Süßstoffe
Diabetesähnliche Symptome bei Ratten (Suez et al., 2017. Nature)

Sucralose und Acesulfam wurden vom UBA / Spurenstoffzentrum als relevante Spurenstoffe für Gewässer bewertet

Unsere Gewässerorganismen leben kontinuierlich in einem sich ständig ändernden  Chemikaliencocktail aus Stoffen mit sehr unterschiedlichen Wirkpfaden. Sie werden zusätzlich durch viele andere, auch durch den Klimawandel bedingte Stressoren beeinflusst.

Gibt es eine Lösung?
Das Problem ist zu komplex, als dass man es mit einer Maßnahme lösen könnte !!!
Jeder von uns trägt einen Teil der Verantwortung für eine gemeinsame Lösung !!!

Die Politik reagiert !!!
Kompetenzzentrum Spurenstoffe BW =
= bis 2027 vierte Reinigungsstufe gegen Spurenstoffe für weitere 125 Kläranlagen
=Zeitraum bis 2050
=Mix aus Förderung, rechtlichen Regelungen, Wissensaufbau und Dialog
=10 strategische Themenfelder plus Aktionsprogramm mit 79 konkreten Maßnahmen, die schrittweise umgesetzt werden
=Themenfeld III, Maßnahme 36: 4. Reinigungsstufe

BW ist der EU einen Schritt voraus :
aktueller Stand (Mai 2025) des Ausbaus der Kläranlagen =
33 Anlagen in Betrieb
31 neue Anlagen in Planung u Bau

Die Politik reagiert in der EU
April 2024 EU-Parlament verabschiedet Kommunalabwasserrichtlinie (KARL)
strengere Anforderungen für Stickstoff und Phosphor gestaffelt bis 2039 bzw. 2045: Phosphorentfernung 90% für große Anlagen, 87.5% für kleine Anlagen; Konzentrationen: 0.5 mg/L (große Anlagen), 0.7 mg/L (kleine Anlagen)
Zeitlich gestaffelte Ausbauziele für 4. RS: bis 2045 für Anlagen über 150.000 EW und für bestimmte Anlagen über 10.000 EW
Erweiterte Herstellerverantwortung:Hersteller von Pharmazeutika und Kosmetika tragen mindestens 80% der Kosten für 4. RS, Rest Mitgliedstaaten.
„Finanzierungsaufwand für die Industrie: 2 bis 3 Milliarden Euro jährlich.“ (Kullick, VCI).

Funktionsweise der 4.Reinigungsstufe :
Weitergehende Abwasserreinigung (Neue Technologien zur gleichzeitigen Entfernung von Spurenstoffen und Keimen)
Aktivkohle = Bindung von Spurenstoffen an Kohlepartikel (große Oberfläche)
Ozon = Spaltung, Veränderung, Inaktivierung von Molekülen und Keimen , ABER Entstehung von z.T. giftigen Abbauprodukten (Transformationsprodukte, Metabolite)

Erfolgskontrolle einer 4. ReinigungsStufe an der Schussen:
BMBF-Projekt SchussenAktivplus+ (2010-2017)
Bewertung neuer Technologien zur Reduktion von Spurenstoffen und Keimen in Kläranlagen und Regenwasserbehandlungssystemen hinsichtlich resultierender Vorteile für Mensch und Umwelt (Reduktion von Wirkpotentialen und Wirkungen auf Fische und wirbellose Tiere
Pulveraktivkohle auf der Kläranlage Langwiese – Spurenstoffe in der Schussen
Pulveraktivkohle auf der Kläranlage Langwiese – Spurenstoffe in der Schussen
= Deutliche Reduktion der Spurenstoffeinträge in die Schussen
= Z.B. Diclofenac 8,6 kg/Jahr, Benzotriazol 46 kg/Jahr, Acesulfam 91 kg/Jahr
= Deutlich geringere Spurenstoffkonzentration auch in Fischen unterhalb der KA
Triebskorn et al. (2019), ESEU
Zusammenfassung SchussenAktivplus+
Weitergehende Abwasserreinigung
Reduktion von Spurenstoffeinträgen (und Keimen)
Positive Auswirkungen auf allen untersuchten Ebenen!
Verbesserung in der Gesundheit von Fischen und Flohkrebsen, weniger Wirkpotentiale

Vorteile der 4. Reinigungsstufe
= Großflächige Reduktion zahlreicher Spurenstoffe und Keime aus dem Abwasser / Mischwasser ➔ Verdünnung des „Cocktails“
= Entfernung verschiedener Wirkpotentiale gleichzeitig (hervorgerufen durch z.B. hormonell wirksame, genotoxische oder entwicklungstoxische Stoffe)
= Verbesserung der Qualität von Abwasser, Oberflächenwasser und Trinkwasser (enger Zusammenhang z.B. am Bodensee)
= Vorteile für Mensch und Umwelt!
= Kosten-Nutzen-Abwägungen
(Ravensburg: Aktivkohleanlage : 6-7 € pro Bürger pro Jahr )

Neben End-of-pipe-Maßnahmen sind auch Aktivitäten an der Quelle notwendig!!!

  1. A) Reflektierter Umgang mit / Gebrauch von Haushaltschemikalien
    =Achtsamkeit / Vermeidung / Verminderung
    =So viel wie nötig, so wenig wie möglich!
    =Benötigen wir z.B. wirklich…..
    ….und wenn ja, wie viel, wie oft?
  2. B) Notwendigkeit des Einsatzes von Medikamenten überdenken
  3. C) Reflektierter Umgang mit Packungsgrößen und Dosierungen
    Benötigen wir z.B. 50 Tabletten à 400 mg……..oder reichen vielleicht auch 20 Tabletten à 200 mg?
  4. D) Richtige Entsorgung von Chemikalien und Arzneimitteln!
  5. E) Produktion umweltverträglicher Medikamente und Inhaltsstoffe von Produkten
  6. F) Verbote für problematische Stoffe (z.B. Sucralose,Neonicotinoide, Glyphosat)
  7. G) Restriktionen bei Bewerbung und Verkauf von Arzneimitteln (Schmerzmittel)
  8. H) Investition in Aufklärungsmaßnahmen (Kino-Spots, Plakate, Vorträge etc.) und Bildung!
  9. I) ……………………………………..

Es muss gehandelt werden!

Zum Abwarten und zum „die Schuldigen Suchen“ ist es zu spät (Artenrückgang)!

Botschaften und Wunsch

ÜJeder von uns kann durch Achtsamkeit im Alltag zum Gewässerschutz beitragen!
ÜMedikamente sind keine Zuckerwürfel: sie sollten mit Bedacht verkauft, eingenommen und vor allem auch entsorgt werden.
ÜKeine Konkurrenz zwischen Akteuren „an der Quelle“ und „end of pipe“.
ÜEs stehen bezahlbare Technologien in der Wasserwirtschaft zur Verfügung,
die helfen.

Zusatzbotschaft
Eine gute Struktur alleine hilft nicht viel!
Strukturgüte und stoffliche Belastungen müssen gemeinsam betrachtet werden!

Mit frenetischem Applaus wurde dieser Vortrag beendet.
Der Bezirksvorsitzende bedankte sich herzlichst für diesen absolut umfassenden, sehr hochwertigen u beeindruckenden Vortrag.

Er verabschiedete die Vortragenden jeweils mit einem Blumengruß.

Nach einer kurzen Pause zur Verpflegungseinnahme wurde pünktlich der interne Bereich des Bezirkstages begonnen.

Unter TOP 4 wurde die ordnungsgemäße Einladung sowie die Beschlußfähigkeit der Versammlung festgestellt.
In ganz persönlichen Worten, sichtlich bewegt, sprach der Bezirksvorsitzende das ableben unseres Ehrenpräsidenten Hans-Rainer Würfel an, mit welchem er schon zu Zeiten des „VFG“ zusammenarbeiten durfte. Alle erhoben sich zu einer ehrenden Schweigeminute.

Unter TOP 5 trugen die Kreisvorsitzenden und Referenten ihre Tätigkeiten und Aktivitäten des zurückliegenden Jahres vor.
Für die Kreisvorsitzenden u Referenten, welche nicht anwesend sein konnten, übernahm der Bezirksvorsitzende Hans Frank die Berichterstattung.
Nach Abschluß der Einzelvorträge bedankte sich der Bezirksvorsitzende bei den Funktionären für die geleistete Arbeiten u stellte fest, daß ohne Engagement, Euphorie, Inthusiamus u Eigenmotivation ein solche Arbeitspensum nicht zu schaffen ist.
Bei dieser Gelegenheit bedankte er sich ebenfalls bei den „guten Seelen“ der Geschäftsstelle, die die Administration in routinierte Manier bewältigten. Auch sie erhielten als Zeichen der Wertschätzung einen Blumengruß.

In TOP 6 wurde durch Richard Martin, Vorsitzender FV Esslingen, die Entlastung des Bezirksvorstandes beantragt. Die Entlastung wurde einstimmig erteilt.

Unter TOP 7 berichtete der Bezirksvorsitzende über die Tätigkeiten des Gesamtpräsidiums sowie über den aktuellen Stand der Verbandsarbeit.

In TOP 8 mußten einige Wahlen zu den satzungsentsprechenden Wahlperioden ergänzt werden.
Walter Rauch , kommissarisch seit 08.05.25 als Kreisvorsitzender Hohenlohe tätig, wurde in
in seinem Amt bestätigt.
Für den kurzfristig, am 11.10.25, zurückgetretenen Kreisvorsitzenden Ludwigsburg,
Frank Beutelspacher, konnte bis zum Bezirkstag kein Nachfolger gefunden werden.

TOP 9 konnte in einer relativen Kürze behandelt werde, da keine Anträge eingegangen sind.

Ebenso TOP 10 „Verschiedenes“ gab es keine weiteren Punkte zu klären.
Deshalb beendete der Bezirksvorsitzende den offiziellen Teil des Bezirkstages BW.

Wolfgang Fleck, KV Main-Tauber
Referent NW Öffentlichkeitsarbeit

P.S.
Rechtstellung :

Für die Bildaufnahmen/-Dokumentation wurde die Zustimmung der Teilnehmer eingeholt u erteilt.

Landesfischereiverband Baden-Württemberg e. V.
Datenschutz-Übersicht

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