Landesfischereitag 2026 in Stg-Walldau

Im Rahmen des stattgefundenen Landesfischereitages 2026 des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg zu dem die Vereine aus ganz Baden Württemberg eingeladen und vertreten waren erfolgt eine separate Mitteilung.

Diesen würdigen Rahmen nutzend, lies es sich der Bezirksvorsitzende Nord-Württemberg,  Hans Frank, nicht nehmen, unserer VizePräsidentin in einer sie doch sichtlich bewegenden Art zu Ihrem neuen Lebensabschnitt (Namenesänderung auf Bettina Bojung) zu gratulieren.

Er überreichte für die Bezirksvorstandschaft eine Urkunde mit unserer persönlichen Widmung  und Wertschätzung ihres Engagements für den Verband u insbesondere für unseren Bezirk, verstärkt durch einen Blumenstock und einen Gutschein.

SONY DSC

Jahreshauptversammlung des Sport-Angler-Vereins Kirchheim e.V. – Wechsel in der Vereinsführung, Ehrungen und Ernennung zum Ehrenvorsitzenden

Kürzlich fand die Jahreshauptversammlung des Sport-Angler-Vereins Kirchheim e.V. statt. Der 1. Vorsitzende Heinrich Schenk begrüßte die anwesenden Mitglieder herzlich und eröffnete die Sitzung. Nach der Verlesung der Tagesordnung, die einstimmig angenommen wurde, gedachte die Versammlung in einer Schweigeminute der verstorbenen Mitglieder. Das Protokoll der letztjährigen Jahreshauptversammlung wurde ohne Einwände verabschiedet.

In seinem Bericht ließ Heinrich Schenk das vergangene Jahr Revue passieren und erinnerte an die Höhepunkte der Vereinsarbeit. Gleichzeitig kündigte er an, nach beeindruckenden 38 Jahren im Amt des 1. Vorsitzenden nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung zu stehen. Auch Kassierer Norbert Meissner erklärte, dass er nach 40 Jahren sein Amt niederlegen werde.

Norbert Meissner konnte in seinem letzten Bericht eine ausgeglichene Kassenlage präsentieren. Kassenprüfer Holger Lippik bescheinigte ihm eine einwandfreie und fehlerfreie Kassenführung und bat die Versammlung um die Entlastung des Kassierers sowie der gesamten Vorstandschaft. Auf Vorschlag des Vorstands übernahm Steffen Prill die Durchführung der Entlastung, die per Akklamation einstimmig erfolgte.

Ein besonderer Höhepunkt der Versammlung war die Ehrung von Heinrich Schenk und Norbert Meissner für ihre langjährigen Verdienste. Beide wurden von Hans Frank, Vertreter des Fischereiverbands, mit dem großen goldenen Ehrenabzeichen des „Deutscher Anglerverband e. V.“ ausgezeichnet – eine Würdigung ihrer herausragenden Arbeit für den Verein. Im Anschluss an diese Ehrung wurde Heinrich Schenk zudem zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Die Kette des Fischerkönigs 2025 wurde an Kevin Berger überreicht, der mit einem beeindruckenden Fang eines Karpfens von 10,2 Kilogramm den größten Fisch des Jahres vorweisen konnte.

Bei den anschließenden Neuwahlen wurde Martin Mainusch für zwei Jahre zum 1. Vorsitzenden gewählt. Volker Rieger übernimmt das Amt des 2. Vorsitzenden zunächst für ein Jahr. Jürgen Berschneider wurde zum neuen Kassierer gewählt, während Emil Bardon und Markus Eberle weiterhin die Aufgaben der Wirtschaftsführer übernehmen. Michael Kößler wurde zum neuen Schriftführer gewählt, da sich Marion Romler aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Wahl stellte. Birger Romler bleibt für das Presse- und Öffentlichkeitsamt zuständig, und Markus Pleschke wurde für zwei Jahre zum 2. Kassenprüfer gewählt. Alle Wahlen erfolgten einstimmig.

Zudem wurden zwei neue Mitglieder in den Verein aufgenommen. Sie wurden vom neuen 1. Vorsitzenden per Handschlag in der Vereinsfamilie willkommen geheißen und auf die Vereinssatzung verpflichtet.

Zum Abschluss der Versammlung bedankte sich Martin Mainusch bei allen Anwesenden für ihr zahlreiches Erscheinen und ihre Unterstützung. Mit einem positiven Ausblick auf das kommende Vereinsjahr wurde die Sitzung beendet.

_DSC8499
_DSC8538

Text: Birger Romler

Bilder: Birger Romler (auf dem Bild _DSC8499 v. l. nach re. Heinrich Schenk, Fischerkönig 2025 Kevin Berger und Martin Mainusch; auf
Bild _DSC8529 – v. l. n. re Nobert Meisner, Hans Frank Fischereiverband, Rita Schenk und Heinrich Schenk und 1. Vorsitzender Martin Mainusch),
Bild: _DSC8538 (v. l. Martin Mainusch, Ehrenvorsitzender Heinrich Schenk).

Kontaktdaten:

Sport-Angler-Verein-Kirchheim/Neckar e.V.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Birger Romler
Alemannenstraße 8
74376 Gemmrigheim
Tel.: 0173 / 3 42 99 46
http://www.sport-angler-verein-kirchheimneckar.de
E-Mail: presse@sport-angler-verein-kirchheimneckar.de

Jahreshauptversammlung Angelsportverein Dittigheim

Vorstandschaft teilweise im Amt bestätigt, zwei Positionen im Vorstand neu besetzt.

Fischerkönig 2025 Wolfgang Streng.

Dittigheim: Zur 45.Jahreshauptversammlung des ASV-Dittigheim e.V. begrüßte 1.Vorsitzender Manfred Beck um 19:30 Uhr die Mitglieder im Vereinsheim in Dittigheim. Ein besonderer Gruß galt dem Kreisvorsitzenden des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg e.V. Wolfgang Fleck.
Nach einer Schweigeminute für die verstorbenen Mitglieder, verlas Schriftführer Tobias Link das Protokoll der letztjährigen Versammlung und 1. Vorsitzender Manfred Beck gab den Geschäftsbericht von 2025 bekannt.

Im Jahr 2025 gab es keine besonderen Vorkommnisse. Die Vorstandschaft traf sich zu drei Vorstandsitzungen. Wie in den Vorjahren war der Angelsportverein mit Gewässerwart Thomas Kerner und einigen Mitgliedern wieder an der Aktion Picobello aktiv beteiligt. Bei der Reinigungsaktion wurden die Uferregionen des Gewässers gesäubert, der angeschwemmten Unrat eingesammelt und fachgerecht entsorgt.

Der Kassenbericht von Kassenwart  Harry Schönleber zeigte  trotz steigender laufenden Kosten einen soliden Kassenstand.

Die Kassenprüfer Anton Kimmelmann und Matthias Thalmann bescheinigten dem Kassenwart eine vorbildliche und ordenliche Kassenführung.

Den Sportbericht gab David Dschymalla bekannt. Er stellte die Ergebnisse der Vereinsfischen vor und bemerkte, dass sich das Gesamtfangergebnis im Jahr 2025 verbessert hat. Beim Pokalfischen gewann Hermann Maasen und beim Nachtangeln Thomas Kerner.

Gewässerwart Thomas Kerner berichtet über fünf Fischeinsätze im vergangenen Jahr. Hierbei wurde bei den Besatzmaßnahmen beachtet, ein Gleichgewicht des Fischvorkommen im Gewässer weiter zu erhalten. Unter Anderem wurden wieder Forellenbrüttlinge und Farmaalen eingesetzt.

In seinen Ausführungen setzte er weiter voraus, dass Schonzeiten, Mindestmaße und das korrekte Ausfüllen der Fanglisten ordnungsgemäß eingehalten werden.

Jugendwart Marcel Schmitt konnte im vergangenen Geschäftsjahr über einen Neuzugang eines Jugendlichen berichten. Allerdings konnten umständehalber keine aktive Jugendarbeit oder Aktivitäten durchgeführt werden. Allerdings wären Aktivitäten an einem Angelsee in Planung.

Ehrenratsvorsitzender Hermann Maasen war auch in diesem Jahr zufrieden und bescheinigte im Verein Ruhe und Frieden, es gab nichts zu berichten und er hoffte, dass es auch in Zukunft so bleibe. Er richtete einen Appell an alle Angler, an allen Hege- und Vereinsfischen, sowie vermehrt an Vereinsveranstaltungen teil zu nehmen.

Danach stellte er den Antrag auf Entlastung des Kassenwarts und der Vorstandschaft , die von den Mitgliedern einstimmig gewährt wurde.

Es standen Neuwahlen eines zweiten Kassenprüfers an. Anton Kimmelmann schied nach zwei Jahren Amtszeit aus. Wahlleiter Manfred Beck führte die Wahl durch. Aus der Versammlung stellte sich Wolfgang Streng zur Wahl und wurde für zwei Jahre einstimmig (mit einer Enthaltung) als 2. Kassenprüfer gewählt. Der neue Kassenprüfer nahm die Wahl an.

Die Neuwahl der Vorstandschaft wurde vom Ehrenratsvorsitzenden Hermann Maasen durchgeführt. Die Wahl erfolgte einstimmig, jeweils mit einer Enthaltung.

Aufgrund des Ausscheidens des bisherigen Kassenwarts sowie des Todes eines Amtsinhabers mussten zwei Positionen im Vorstand neu besetzt werden.

Die neu gewählte Vorstandschaft setzt sich wie folgt zusammen:

Manfred Beck (1. Vorsitzender), Wilhelm Schönleber (2. Vorsitzender), Tobias Link (Schriftführer), Thomas Kerner (Gewässerwart), David Dschymalla (Sportwart) und Marcel Schmitt (Jugendwart) wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Neu in den Vorstand gewählt wurden Simon Schimpf als Kassenwart sowie Matthias Thalmann als Gerätewart.

Unter dem Punkt Verschiedenes erfolgten anschließend Geburtstagsehrungen für das Geschäftsjahr 2025. Matthias Thalmann bekam zum 60. Geburtstag ein Filitiermesser überreicht. Die Jubilare Wilfried Schmitt zum 70. Geburtstag und Wolfgang Schilling zum 85. Geburtstag jeweils einen Boxbeutel.

Sportwart David Dschymalla gab den Fischerkönig 2025 bekannt und überreichte dem Sieger Wolfgang Streng den Königspokal.

Im Schlusswort bedankte sich Manfred Beck stellvertretend im Namen der gesamten Vorstandschaft bei den Mitgliedern für ihr Kommen und für das entgegen gebrachte Vertrauen.

Besonderen Dank galt den Mitgliedern, die sich bei Aktivitäten, Veranstaltungen, Reinigungsaktion, Pflege des Vereinsgelände oder bei den Fischhegemaßnahmen für den Verein engagieren. Bewirtschafter des Vereinsheim Willi Schönleber mit seinen Helfer/innen Jessica und Achim Blankenburg, Elke Schmitt und Jutta Correia wurde ein kleines Dankeschön überreicht.

Danach wurde die Versammlung um 20.22 Uhr beendet.

Die neue gewählte Vorstandschaft von links nach rechts: Tobias Link (Schriftführer), Manfred Beck (1.Vorsitzender) neu gewählt Simon Schimpf (Kassenwart) Marcel Schmitt (Jugendwart) David Dschymalla (Sportwart), Wilhelm Schönleber (2. Vorsitzender), Thomas Kerner (Gewässerwart) und neu gewählt Matthias Thalmann (Gerätewart).

Fischerkönig 2025 Wolfgang Streng (links) nimmt die Glückwünsche und den Königspokal von Sportwart David Dschymalla (rechts) entgegen.

 

Text ASV Dittigheim (Manfred Beck, 1.Vst) Bilder ASV Dittigheim (Wolfgang Fleck)

Foto: ASV-Dittigheim e.V

 

 

 

Die Tauber wird zu warm: Angler kämpfen um Fische

Aktuelles Fischerpruefung

Fischereiverein Bad Mergentheim: Jahreshauptversammlung mit Ehrungen und Wahlen.

Bad Mergentheim. Zur Jahreshauptversammlung des Fischereivereins Bad Mergentheim 1893 e.V. begrüßte der zweite Vorsitzende Pascal Rückheim zahlreiche Mitglieder sowie als Gast den Kreisvorsitzenden des Landesfischereiverbands Baden-Württemberg, Wolfgang Fleck, im Dorfgemeinschaftshaus Neunkirchen. Neben dem Rückblick auf das Vereinsjahr standen auch aktuelle Herausforderungen an den Gewässern sowie personelle Entscheidungen im Mittelpunkt der Versammlung.

Die Berichte des Vorstands gaben einen umfassenden Überblick über das Vereinsjahr. Rückheim verwies auf die zusätzliche Arbeitsbelastung durch die Einführung eines digitalen Mitgliedersystems sowie die Überarbeitung von Satzung und Fischereiordnung. Gerade die Umstellung auf digitale Abläufe erfordere anfangs viel Abstimmung und Einarbeitung, solle langfristig aber die Verwaltung erleichtern. Gewässerwart Georg Landwehr informierte über Besatzmaßnahmen und Fangzahlen. Für dieses Jahr ist zudem eine Schonstrecke für Jungfische im Wachbach geplant, um deren Aufwachsen und Ausbreitung in natürlicher Umgebung beobachten zu können.

Große Sorge um die Tauber Besorgt äußerte sich der Referent für Fischereifragen, Jürgen Galvagni, über die hohen Wassertemperaturen in der Tauber und die in den Sommermonaten zunehmend sinkenden Wasserstände. Insbesondere Bachforellen und Äschen hätten es mittlerweile schwer. Für einen nachhaltigen Bestand seien intakte Kiesbänke als Laichplätze notwendig. Zusätzliche Risiken entstünden durch zunehmenden Bootsverkehr bei Niedrigwasser, der Fische störe und Kiesbänke beschädigen könne. Der Verein will die Entwicklung weiter eng begleiten und setzt dabei auch auf Sensibilisierung und Rücksichtnahme am Gewässer.

Beisitzer Michael Bayer stellte ein neues Konzept zur Organisation vereinsinterner Veranstaltungen vor. Besonders die Verpflegung werde von den Mitgliedern geschätzt. Zugleich soll die Aufgabenverteilung bei Festen und Arbeitseinsätzen klarer geregelt werden, um Helfer besser zu entlasten.

Schriftführer Clemens Hirschle blickte auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres zurück und hob die erfolgreiche Teilnahme am Kinderferienprogramm der Stadt Bad Mergentheim hervor. Der Verein will sich voraussichtlich auch 2026 wieder beteiligen, um weiteren Kindern Einblicke in die Lebewesen der Tauber und in die Angelfischerei zu ermöglichen.

Auch die vereinseigene Jugendgruppe wächst weiter, wie Jugendwart Marc Bauer berichtete. Ob beim Camp am Hollenbacher See oder bei Treffen an den Gewässern: Der Nachwuchs sei mit viel Freude bei der Sache. Neben dem Angeln gehe es dabei auch um Naturbeobachtung und den verantwortungsvollen Umgang mit dem Lebensraum Wasser.

Kassenwart Armin Jenke legte einen ausgeglichenen Kassenbericht vor. Die Kassenprüfer Jürgen Bamberger und Dr. Axel Spaeth bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung. Die Versammlung erteilte anschließend die Entlastung.

Durch den Rücktritt des bisherigen ersten Vorsitzenden Dr. Andreas Schmitt wurde eine Nachwahl notwendig. Einstimmig gewählt wurden Pascal Rückheim zum ersten Vorsitzenden und Dr. Martina Knaut-Spaeth zur zweiten Vorsitzenden. Dem ausgeschiedenen Vorsitzenden galt der Dank für seine Arbeit und sein Engagement in den vergangenen Jahren.

Zudem ehrte der Verein langjährige Mitglieder. Anwesend waren Markus Braun (15 Jahre) und Dr. Rainer Stiel (40 Jahre). Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden Edwin Herkner, Ulrich Ruck und Jürgen Galvagni ausgezeichnet. Der Landesfischereiverband Baden-Württemberg verlieh Edwin Herkner und Ulrich Ruck zudem das Silberne Ehrenzeichen. Matthias Welz und Jürgen Galvagni erhielten für ihren Einsatz das Goldene Ehrenzeichen, überreicht durch Kreisvorsitzenden Wolfgang Fleck. Die Geehrten erhielten dafür großen Applaus aus der Versammlung.

Der neue erste Vorsitzende Pascal Rückheim schloss die Hauptversammlung mit einem „Petri Heil“ für das Jahr 2026.

Dabei verband er den Wunsch, dass sich die Bedingungen an den Gewässern wieder stabilisieren und der Verein sein vielseitiges Programm fortsetzen kann. pm

 

Der ASV Tauberbischofsheim e.V. blickt auf ein erfolgreiches Vereinsjahr zurück

ASV TBB

Jugend, Gewässerschutz und Gemeinschaft prägen 2025

Neuausrichtung und Vorstandswechsel: 2025 war ein aufregendes Jahr für den ASV Tauberbischofsheim e.V. Das neu gewählte Vorstands-Team will den Verein Schritt für Schritt moderner aufstellen, Prozesse vereinfachen und die Angeljugend fördern. Es geht unter anderem darum, dem Nachwuchs Freude am verantwortungsvollen Fischen zu vermitteln und das Bewusstsein für Gewässer- und Naturschutz zu stärken.

Tauber-sauber: Engagement für den Fluss

Mehrere Tauber-sauber-Aktionen prägten das Jahr 2025 und unterstrichen den gelebten Gewässerschutz. An unterschiedlichen Tagen sammelten Mitglieder Müll, pflegten Uferbereiche und setzten ein sichtbares Zeichen für eine saubere und artenreiche Tauber.

In mehreren Besatzmaßnahmen wurden unterschiedliche Fischarten in die Tauber eingesetzt – für einen nachhaltigen und vielfältigen Fischbestand im Gewässer des ASV. „Die Maßnahmen zur Fischbesatzung sind ein wichtiger Schritt für die langfristige und stabile Fischkultur in der Tauber und tragen dazu bei, ein gesundes Ökosystem im Fluss aufrecht zu halten“, sagt Martin Baldas, Gewässerwart des ASV.

Konsequente Kontrollen als Maßnahme gegen Schwarzangler

Regelmäßige Kontrollen rund um Tauberbischofsheim zeigen Wirkung: Wurden 2024 noch einige Schwarzangler erwischt und angezeigt, wurden 2025 fast keine Verstöße festgestellt. Die Kontrollen sind eine zentrale Maßnahme zur wirksamen Bekämpfung der Fischwilderei.

Gemeinschaft erleben: Weihnachtsfeier so gut besucht wie nie

Zum Jahresausklang traf sich der Verein in Tauberbischofsheim bei Pizza Pie – mit außergewöhnlich hoher Beteiligung. Die große Weihnachtsfeier zeigte den neuen Zusammenhalt im ASV und bot Raum für Austausch, Rückblick und Pläne für die kommende Saison zwischen Jung und Alt. Zum Ende des Vereinsjahres wurde das erste Mal in der Historie des ASV Tauberbischofsheim ein Junior Angler ausgezeichnet. Noah Luft konnte mit großemTalent und viel Geschick überzeugen und holte sich damit die Auszeichnung des ersten Junioren Fischer Königs. Als Senioren-Fischerkönig wurde mit viel Erfahrung schon direkt in seinem ersten Jahr als festes Mitglied im ASV Reiner Böhringer ausgezeichnet. Dank einer Kooperation mit dem Angelladen Fleck in Tauberbischofsheim konnte dem Junioren-Fischerkönig eine Raubfischrute übergeben werden.

Digitalisierung: Tageskarten künftig über hejfish

Die Nachfrage nach Gast- und Jahreskarten war 2025 hoch. Ab sofort können Gastangler erstmals über die Online-Plattform hejfish die begrenzten Tageskarten für die Gast-Angelstrecke des ASV Tauberbischofsheim erwerben. Das Pilotprojekt vereinfacht den Kauf von Gastkarten deutlich und ist ein zentraler Baustein der angestrebten Modernisierung.

„2025 war für unseren Verein ein absoluter Meilenstein: Wir investieren bewusst in unsere Jugend- Junioren, achten darauf, dass Regeln respektiert und eingehalten werden und übernehmen Verantwortung für unsere Tauber“, betont der 1. Vorsitzende Markus Babsia.

Bild(-rechte) u Text = Markus Babsia
Im Bild : links Noah Luft, Mitte Markus Babsia, rechts Reiner Böhringer

Bezirkstag in Zell-Esslingen am 11.10.2025

Wie in den anderen Bezirken ebenfalls,
fand in Nord-Württemberg der Bezirkstag im Vereins-u Bürgerhaus in Esslingen-Zell statt.
Edward-Errol Jaffke , als Hausherr, eröffnete den Bezirkstag  2025 und übergab an den

 

 

 

 

Bezirksvorsitzenden Nord-Württemberg Hans Frank
Dieser begrüßte herzlich alle Teilnehmenden der einzelnen Vereine u Ehren-Vorstandsmitglieder, insbesondere die Fachvortragenden namentlich.

 

Frau Prof.Dr. Triebskorn, *Uni Tübingen*
Frau Dr.Pascher *Gewässerbündnis Baden-Württemberg*
Felix Hertenberger *RP Stuttgart*,
Richard Martin *Vorsitzender ASV Esslingen*,
Wolf-Dieter Leiblin *Ehrenmitglied u Justitiar des VFG*.
Er entschuldigte die nicht anwesenden Vorstandsmitglieder,
auch den Präsidenten des LFV *Thomas Wahl* der vor hatte teilzunehmen.

Gleich zu Beginn eine Änderung der Tagesordnung (TOP) welche einstimmig befürwortet wurde, da Frau Dr.Pascher einen Folgetermin wahrzunehmen hatte.

Ihr Vortrag „Gemeinsam für Bäche und Flüße voller Leben“ war hoch interessant gestaltet und umfasste Themen, wie
Gewässerschutz , Wieso ? , Was ? , Wer ?

Wieso ?
EG-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) fordert umfassenden Schutz von Flüssen, Seen, Küstengewässern und des Grundwassers
Wichtigste Ziele der WRRL:
= Guter ökologischer Zustand/gutes ökologisches Potenzial bis 2027
= Entscheidend ist, welche Pflanzen und Tiere im Gewässer leben

Was?
Maßnahmenplanung WRRL:
= Bewirtschaftungsplan und Maßnahmenprogramm, Defizite + Belastungen der Gewässer:

= stoffliche Belastung
= hydrologische Belastung aus Wasserableitungen und Wasserkraft
= fehlende Durchgängigkeit
= schlechte Gewässerstruktur
aktueller ökologischer Zustand der Fließgewässer

Wer ?
Zuständigkeiten
=Bundeswasserstraßen in der Zuständigkeit des Bundes (Wasserstraßenämter)
= Gewässer I. Ordnung. in der Zuständigkeit
=des Landes – Landesbetriebe Gewässer (Regierungspräsidien)
= Gewässer .II. Ordnung. in der Zuständigkeit der Städte und Gemeinden
Kommune/Stadtverwaltung: Unterhaltungspflicht und Umsetzung der WRRL
Untere Wasserbehörde:
= Erteilung der wasserrechtl. Erlaubnis gemäß WHG, WG

Untere Naturschutzbehörde:
= Erteilung von naturschutzrechtl. Genehmigung, Ausweisung von Schutzgebieten
= (ehrenamtliche) Naturschutzbeauftragte beraten und unterstützen die UNB
Höhere Naturschutzbehörde, Wasserbehörde: Regierungspräsidien
= Rechtliche und fachliche Verfahren, z.B. Ausnahmegenehmigungen

Aktueller ökologischer Zustand der Fließgewässer
Nur rd. 6 % der Flusswasserkörper in BW befinden sich aktuell in einem guten ökologischen Zustand!

Ziel :
Umsetzung von Gewässerrevitalisierungsprojekten an Gewässern II. Ordnung
anstoßen (kleine Flüsse und Bäche)
Unterstützung der Kommunen und örtlichen Umwelt- und Naturschutzgruppen
Aufbau eines landesweiten, verbändeübergreifenden Wassernetzwerks von Gewässerschützern
Zielgruppen =• Ehrenamtliche im Naturschutz, Fischereivereine, Kommunen und kommunale Zweckverbände in der Revitalisierung von Gewässern tätigen
Ingenieurbüros, allgemeine Bevölkerung

Projektträger: Landesverbände von NABU, BUND und LFVBW
Förderung durch das das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft BW
Steuerungsgruppe: Projektträger, Umweltministerium Ref. 52,
Geschäftsstelle Gewässerökologie RP Tübingen,
Kompetenzzentrum Wasser und Boden innerhalb der KEA-BW (tagt vierteljährlich)
Weitere Begleitung durch Beirat Projektbüro: Lebendige Flüsse e.V.

Angebot GBBW
individuelle Beratung, Informationsmaterialien, Unterstützung bei Entwicklung von Revitalisierungsprojekten, Beratung zu Fördermöglichkeiten, Öffentlichkeitsarbeit

Projektstart
Pro Regierungsbezirk 1 Modellgebiet
1. RB Karlsruhe: Ooser Landgraben im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden
2. RB Freiburg: Schutter und Unditz im Ortenaukreis in Kooperation mit dem Projekt „Ufer Vital“ des RP Freiburg
3. RB Tübingen: Reutibach, Stehenbach, Tobelbach im Alb-Donau-Kreis
4. RB Stuttgart: Wieslauf im Rems-Murr-Kreis

Wie werde ich aktiv?
Übernahme Bachpatenschaft
Gewässerunterhaltungsmaßnahmen (Gehölzpflege, Bachputzete, …)

Unterstützung der Kommune in der Kommunalpolitik und Öffentlichkeitsarbeit
Information und Mitwirkung im Netzwerk GBB

Wassernetzwerk
Zweck
Verbändeübergreifendes, landesweites Netzwerk von Gewässerschützern
Vernetzung von Gewässerschützern untereinander
Förderung des Dialogs über Gewässerthemen
Austausch von Kenntnissen und Erfahrungen
gegenseitige Unterstützung in der Arbeit für naturnahe Gewässer und Auen

Ziel
Vermittlung von Experten
Qualifikation und Beratung durch Wassernetzwerk
Schaffung von Expert*innen für fachliche Stellungnahmen Veranstaltungen und Dialoge an Gewässern
Vernetzung lokaler und landesweiter Akteure
Entwicklung von Ideen, wie Revitalisierung von Gewässern mit  Ehrenamtlichen vorangebracht werden kann

Weitere Informationen, Kontaktaufnahme, Interessenbekundung, Teilnahmewunsch an Projekten, aktive Vorträge etc sind erwünscht und können unter
https://www.gewaesserbuendnis-bw.de/online-veranstaltung-des-wassernetzwerks/ 
abgerufen werden.

Nach diesem sehr interessanten Vortrag von Frau Dr.Pascher und einer kurzen Pause welche zum Wechsel der Fachvorträge genutzt wurde startete Frau Prof.Dr.Triebskorn einen der hochkarätigsten Vorträge zum Thema :

Warum brauchen Fische, andere Gewässerorganismen und wir bessere Kläranlagen?

Wir haben doch gute Kläranlagen und wir haben keine Schaumberge mehr, es gibt wieder genügend Fische und andere Lebewesen in unseren Flüssen und es gibt viele Renaturierungsmaßnahmen !

Unserer Gewässer sind laut EU-WRRL in keinem guten Zustand, weniger als 10 Prozent der deutschen Bäche und Flüsse sind in einem guten oder sehr guten ökologischen Zustand.
Auch Biologische Qualitätskomponenten zeigen keinem guten Zustand nach EU-WRRL
Nur ca. 25% der Fischpopulationen in Baden-Württemberg in einem guten oder sehr guten Zustand.
Dramatische Fischsterben sind festzustellen, wie in der Jagst und der Oder.
Auslöser deren Ausmaße waren u.a. technische Defekte, damit wurde das Abwasser so kontaminiert, daß ein Überleben der Fische unmöglich wurde.
Weitere Beiträge damit unseren Fischen das Leben schwer gemacht wird sind die Multistressoren, erhöhte Temperaturen, Sauerstoffmangel,

Chemikalien und Plastik , Nährstoffe
(resistente Keime, Glyphosat, Diclofenac, Metformin ( Micro-u Nanaoplatik))
Neobiota, Algentoxine, Bakterien und Viren, ph-wert, Parasiten, Prädatoren, Nahrungsmittel, Reproduktion.

Kläranlagen als Eintragsquellen für Mikroplastik
95% Rückhalt in konventionellen Kläranlagen
Schwieriger und unbekannter für sehr kleine Partikel, von denen es sehr viele gibt
Adsorption an Aktivkohle möglich

Kläranlagen als Eintragsquellen für Keime
Der virale Fingerabdruck im Abwasser
SARS-CoV2 Biomarker im Beispiel von Karlsruhe, der Mittelwert gegen 0 stieg schlagartig auf 300.
Schweinemast mitverantwortlich
NRW = Hepatitis –E- Viren in fast dreiviertel der Proben feststellbar
(Resistente) Keime sind in konventionellen Kläranlagen kaum zu entfernen
Die meisten (resistenten) Keime sind durch Ozon sehr gut zu entfernen.

Kläranlagen als Eintragsquellen für Chemikalien: Abwasser
Screening von Spurenstoffen in 52 Kläranlagen Europas
366 Stoffe im Abwasser nachgewiesen (von 499 analysierten)

Kläranlagen als Eintragsquellen für Chemikalien: Oberflächenwasser
Stoffe, die im Abwasser vorkommen, findet man europaweit auch im Oberflächenwasser
Weltweiter Nachweis von Spurenstoffen in Gewässern im μg/L-Bereich

Weshalb sind Chemikalien in Gewässern zum Problem geworden?
Es gibt eine stark ansteigende Zahl an Chemikalien in der Welt !
Etwa 3.000 Arzneimittelwirkstoffe in der Humanmedizin im Verkehr, mit jährlichen Verbrauchsmengen von mehr als 30.000 Tonnen
Bis heute: ≈ 280 davon in Gewässern nachgewiesen

Heute ca. 200 Mio. Stoffe registriert, davon ca. 350.000 verschiedene chemische Substanzen auf dem Markt (Persson et al., 2022. Environ. Sci. Technol., 56 (3):1510–1521)
Alle 2,5 Min. kommt ein Stoff hinzu
Ca. 4000 Stoffe mit gewollter Wirkung
Ca. 350000 Stoffe mit ungewollter Wirkung, die man vielfach nicht kennt

Es gibt eine stark ansteigende Zahl an Chemikalien in der Welt !
REACH Chemikalien 23000 Stoffe ( > 1 t/a)
Tierarzneimittel (2700 Präparate mit 600 Wirkstoffen)
Humanarzneimittel (9700 Präparate mit 2300 Wirkstoffen)
Pflanzenschutzmittel (750 Präparate mit 270 Wirkstoffen)
Biozide (30000 Produkte mit 400 Wirkstoffen)
…und noch mehr Produkte, Stoffmischungen sowie Um- und Abbauprodukte

Was sind Spurenstoffe?
Als Spurenstoffe werden organische anthropogene Chemikalien bezeichnet, die in einer geringen Konzentration im Bereich von μg/L in unseren Gewässern nachzuweisen sind.
(Ministerium für Umwelt und Klimaschutz BW)

Inhaltsstoffe von- im täglichen Leben eingesetzten- Produkten
(Reinigungsmitteln, Pflegeprodukten, Kosmetika, Parfums, Nahrungs(ergänzungs)mitteln,- Arzneimitteln, – Industriellen Produkten, – Pflanzenschutzmitteln, ……

Die meisten Spurenstoffe werden überhaupt nicht untersucht oder können nicht untersucht werden, weil man sie nicht kennt (Transformationsprodukte)!
Nur für einen Bruchteil der Stoffe liegt eine umfassende Bewertung vor!
Keiner weiß, was die Mischung macht!

Durch den Klimawandel verändern sich Qualität und Quantität des Schadstoffcocktails
Starkregenereignisse
= Überlastung der Kläranlagen u Regenüberlaufbecken – Entlastung von ungereinigtem Abwasser
Trockenwetterperioden, Niedrigwasser
=  Hohe Konzentration an Keimen und Chemikalien ( eingedickter Cocktail)

Aquatische Organismen verbringen ihr gesamtes Leben in einem qualitativ und quantitativ sich ständig veränderndem Schadstoffcocktail

Können Stoffe in Konzentrationen von μg/L überhaupt negative Effekte bei Organismen hervorrufen?
Psychopharmaka = Forsche Barsche, Veränderung des Verhaltens
Sexualhormone im Abwasser = Verweiblichung der Fische
Betablocker = Nierenversagen bei Forellen
Schmerzmittel (Diclofenac) = Nierenversagen bei Fischen , Veränderung der Kiemen, Leberschäden
verstärktes Aggressionsverhalten, erhöhte Mortalität
Diclofenac wurde vom UBA /Spurenstoffzentrum als relevanter Spurenstoffe für Gewässer bewertet

Hormonelle Wirkungen: Keine neue Geschichte!
1990: Lake Apopka, Florida: Theo Colborn findet Missbildungen und Fortpflanzungsstörungen bei
Vögeln und Alligatoren). Ursache: Umweltchemikalien (PCB, Dioxine, DDT) „mimen“ Hormone und greifen in Hormonhaushalt von Organismen ein.

Kurze Zeit später: Bindung von DDT und anderen Pestiziden und Umweltchemikalien an Östrogen- und Progesteron-Rezeptor wird entdeckt.
Heute: Östrogene Wirkungen bekannt für Plastikinhaltsstoffe (Bisphenol A), Weichmacher (Phthalate), Flammschutzmittel, div. Pestizide, auch: Phytoöstrogene (Soja, Hopfen)
Wirkungen im pg-ng/L-Bereich!
Hormonelle Wirkungen: Keine neue Geschichte!
Verweiblichung / Vermännlichung von Fischen,
Zwittergonaden, Intersexe (ab 10 ng/L 17ß-Estradiol bzw. 100 ng/L EE2 vermindertes Hodenwachstum).
Verändertes Geschlechterverhältnis.
Verändertes Paarungsverhalten.
Vitellogenin-Induktion (ab 5 ng/L 17β-Estradiolbzw. 1 ng/L EE2)

Neuroaktive Substanzen
Maximalkonzentrationen im Oberflächenwasser

Kokain: 800 ng/L (Rhein, Basle), Capaldo et al., 2018
Citalopram: 76 μg/L (river India), Fick et al., 2009
Venlafaxin: 690 ng/L (Fourmile Creek, USA), Schultz et al. 2010
=Hyperaktivität
=Starke Schleimabgabe
=Muskelverlust
=Störungen im Hormonhaushalt

Psychopharmaka macht Fische leichtsinnig
1.8 μg/L Oxacepam (angstlösend, Benzodiazepam)
=Aktivitätssteigerung
=Weniger soziales Verhalten
=Erhöhte Futteraufnahme
Populationsrelevante Effekte bei sehr niedrigen Konzentrationen

Süßstoffe
Saccharose (Haushaltszucker)

Sucralose (Süßstoff) = Stetig steigende Umweltkonzentrationen
UBA 2024: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/11536/dokumente/2024-06-17_kurzdossier_sucralose_final.pdf
Baden-Württemberg: 2013 – 2021 (n = 2430): 4,4 μg/L max,
Trebur-Astheim/ Schwarzbach 2020 (n = 13): 43 μg/L max.
Eliminierung in der Kläranlage (Benzotriazol, Carbamazepin, Sulfamethoxazol, Sucralose)
100 % Anteil in der Kanalisation
0% Elimination in der ARA
Vorkommen im Grundwasser !
Folgen :
Störung des Zuckerstoffwechsels durch Süßstoffe
Diabetesähnliche Symptome bei Ratten (Suez et al., 2017. Nature)

Sucralose und Acesulfam wurden vom UBA / Spurenstoffzentrum als relevante Spurenstoffe für Gewässer bewertet

Unsere Gewässerorganismen leben kontinuierlich in einem sich ständig ändernden  Chemikaliencocktail aus Stoffen mit sehr unterschiedlichen Wirkpfaden. Sie werden zusätzlich durch viele andere, auch durch den Klimawandel bedingte Stressoren beeinflusst.

Gibt es eine Lösung?
Das Problem ist zu komplex, als dass man es mit einer Maßnahme lösen könnte !!!
Jeder von uns trägt einen Teil der Verantwortung für eine gemeinsame Lösung !!!

Die Politik reagiert !!!
Kompetenzzentrum Spurenstoffe BW =
= bis 2027 vierte Reinigungsstufe gegen Spurenstoffe für weitere 125 Kläranlagen
=Zeitraum bis 2050
=Mix aus Förderung, rechtlichen Regelungen, Wissensaufbau und Dialog
=10 strategische Themenfelder plus Aktionsprogramm mit 79 konkreten Maßnahmen, die schrittweise umgesetzt werden
=Themenfeld III, Maßnahme 36: 4. Reinigungsstufe

BW ist der EU einen Schritt voraus :
aktueller Stand (Mai 2025) des Ausbaus der Kläranlagen =
33 Anlagen in Betrieb
31 neue Anlagen in Planung u Bau

Die Politik reagiert in der EU
April 2024 EU-Parlament verabschiedet Kommunalabwasserrichtlinie (KARL)
strengere Anforderungen für Stickstoff und Phosphor gestaffelt bis 2039 bzw. 2045: Phosphorentfernung 90% für große Anlagen, 87.5% für kleine Anlagen; Konzentrationen: 0.5 mg/L (große Anlagen), 0.7 mg/L (kleine Anlagen)
Zeitlich gestaffelte Ausbauziele für 4. RS: bis 2045 für Anlagen über 150.000 EW und für bestimmte Anlagen über 10.000 EW
Erweiterte Herstellerverantwortung:Hersteller von Pharmazeutika und Kosmetika tragen mindestens 80% der Kosten für 4. RS, Rest Mitgliedstaaten.
„Finanzierungsaufwand für die Industrie: 2 bis 3 Milliarden Euro jährlich.“ (Kullick, VCI).

Funktionsweise der 4.Reinigungsstufe :
Weitergehende Abwasserreinigung (Neue Technologien zur gleichzeitigen Entfernung von Spurenstoffen und Keimen)
Aktivkohle = Bindung von Spurenstoffen an Kohlepartikel (große Oberfläche)
Ozon = Spaltung, Veränderung, Inaktivierung von Molekülen und Keimen , ABER Entstehung von z.T. giftigen Abbauprodukten (Transformationsprodukte, Metabolite)

Erfolgskontrolle einer 4. ReinigungsStufe an der Schussen:
BMBF-Projekt SchussenAktivplus+ (2010-2017)
Bewertung neuer Technologien zur Reduktion von Spurenstoffen und Keimen in Kläranlagen und Regenwasserbehandlungssystemen hinsichtlich resultierender Vorteile für Mensch und Umwelt (Reduktion von Wirkpotentialen und Wirkungen auf Fische und wirbellose Tiere
Pulveraktivkohle auf der Kläranlage Langwiese – Spurenstoffe in der Schussen
Pulveraktivkohle auf der Kläranlage Langwiese – Spurenstoffe in der Schussen
= Deutliche Reduktion der Spurenstoffeinträge in die Schussen
= Z.B. Diclofenac 8,6 kg/Jahr, Benzotriazol 46 kg/Jahr, Acesulfam 91 kg/Jahr
= Deutlich geringere Spurenstoffkonzentration auch in Fischen unterhalb der KA
Triebskorn et al. (2019), ESEU
Zusammenfassung SchussenAktivplus+
Weitergehende Abwasserreinigung
Reduktion von Spurenstoffeinträgen (und Keimen)
Positive Auswirkungen auf allen untersuchten Ebenen!
Verbesserung in der Gesundheit von Fischen und Flohkrebsen, weniger Wirkpotentiale

Vorteile der 4. Reinigungsstufe
= Großflächige Reduktion zahlreicher Spurenstoffe und Keime aus dem Abwasser / Mischwasser ➔ Verdünnung des „Cocktails“
= Entfernung verschiedener Wirkpotentiale gleichzeitig (hervorgerufen durch z.B. hormonell wirksame, genotoxische oder entwicklungstoxische Stoffe)
= Verbesserung der Qualität von Abwasser, Oberflächenwasser und Trinkwasser (enger Zusammenhang z.B. am Bodensee)
= Vorteile für Mensch und Umwelt!
= Kosten-Nutzen-Abwägungen
(Ravensburg: Aktivkohleanlage : 6-7 € pro Bürger pro Jahr )

Neben End-of-pipe-Maßnahmen sind auch Aktivitäten an der Quelle notwendig!!!

  1. A) Reflektierter Umgang mit / Gebrauch von Haushaltschemikalien
    =Achtsamkeit / Vermeidung / Verminderung
    =So viel wie nötig, so wenig wie möglich!
    =Benötigen wir z.B. wirklich…..
    ….und wenn ja, wie viel, wie oft?
  2. B) Notwendigkeit des Einsatzes von Medikamenten überdenken
  3. C) Reflektierter Umgang mit Packungsgrößen und Dosierungen
    Benötigen wir z.B. 50 Tabletten à 400 mg……..oder reichen vielleicht auch 20 Tabletten à 200 mg?
  4. D) Richtige Entsorgung von Chemikalien und Arzneimitteln!
  5. E) Produktion umweltverträglicher Medikamente und Inhaltsstoffe von Produkten
  6. F) Verbote für problematische Stoffe (z.B. Sucralose,Neonicotinoide, Glyphosat)
  7. G) Restriktionen bei Bewerbung und Verkauf von Arzneimitteln (Schmerzmittel)
  8. H) Investition in Aufklärungsmaßnahmen (Kino-Spots, Plakate, Vorträge etc.) und Bildung!
  9. I) ……………………………………..

Es muss gehandelt werden!

Zum Abwarten und zum „die Schuldigen Suchen“ ist es zu spät (Artenrückgang)!

Botschaften und Wunsch

ÜJeder von uns kann durch Achtsamkeit im Alltag zum Gewässerschutz beitragen!
ÜMedikamente sind keine Zuckerwürfel: sie sollten mit Bedacht verkauft, eingenommen und vor allem auch entsorgt werden.
ÜKeine Konkurrenz zwischen Akteuren „an der Quelle“ und „end of pipe“.
ÜEs stehen bezahlbare Technologien in der Wasserwirtschaft zur Verfügung,
die helfen.

Zusatzbotschaft
Eine gute Struktur alleine hilft nicht viel!
Strukturgüte und stoffliche Belastungen müssen gemeinsam betrachtet werden!

Mit frenetischem Applaus wurde dieser Vortrag beendet.
Der Bezirksvorsitzende bedankte sich herzlichst für diesen absolut umfassenden, sehr hochwertigen u beeindruckenden Vortrag.

Er verabschiedete die Vortragenden jeweils mit einem Blumengruß.

Nach einer kurzen Pause zur Verpflegungseinnahme wurde pünktlich der interne Bereich des Bezirkstages begonnen.

Unter TOP 4 wurde die ordnungsgemäße Einladung sowie die Beschlußfähigkeit der Versammlung festgestellt.
In ganz persönlichen Worten, sichtlich bewegt, sprach der Bezirksvorsitzende das ableben unseres Ehrenpräsidenten Hans-Rainer Würfel an, mit welchem er schon zu Zeiten des „VFG“ zusammenarbeiten durfte. Alle erhoben sich zu einer ehrenden Schweigeminute.

Unter TOP 5 trugen die Kreisvorsitzenden und Referenten ihre Tätigkeiten und Aktivitäten des zurückliegenden Jahres vor.
Für die Kreisvorsitzenden u Referenten, welche nicht anwesend sein konnten, übernahm der Bezirksvorsitzende Hans Frank die Berichterstattung.
Nach Abschluß der Einzelvorträge bedankte sich der Bezirksvorsitzende bei den Funktionären für die geleistete Arbeiten u stellte fest, daß ohne Engagement, Euphorie, Inthusiamus u Eigenmotivation ein solche Arbeitspensum nicht zu schaffen ist.
Bei dieser Gelegenheit bedankte er sich ebenfalls bei den „guten Seelen“ der Geschäftsstelle, die die Administration in routinierte Manier bewältigten. Auch sie erhielten als Zeichen der Wertschätzung einen Blumengruß.

In TOP 6 wurde durch Richard Martin, Vorsitzender FV Esslingen, die Entlastung des Bezirksvorstandes beantragt. Die Entlastung wurde einstimmig erteilt.

Unter TOP 7 berichtete der Bezirksvorsitzende über die Tätigkeiten des Gesamtpräsidiums sowie über den aktuellen Stand der Verbandsarbeit.

In TOP 8 mußten einige Wahlen zu den satzungsentsprechenden Wahlperioden ergänzt werden.
Walter Rauch , kommissarisch seit 08.05.25 als Kreisvorsitzender Hohenlohe tätig, wurde in
in seinem Amt bestätigt.
Für den kurzfristig, am 11.10.25, zurückgetretenen Kreisvorsitzenden Ludwigsburg,
Frank Beutelspacher, konnte bis zum Bezirkstag kein Nachfolger gefunden werden.

TOP 9 konnte in einer relativen Kürze behandelt werde, da keine Anträge eingegangen sind.

Ebenso TOP 10 „Verschiedenes“ gab es keine weiteren Punkte zu klären.
Deshalb beendete der Bezirksvorsitzende den offiziellen Teil des Bezirkstages BW.

Wolfgang Fleck, KV Main-Tauber
Referent NW Öffentlichkeitsarbeit

P.S.
Rechtstellung :

Für die Bildaufnahmen/-Dokumentation wurde die Zustimmung der Teilnehmer eingeholt u erteilt.

Bezirkstag Nordwürttemberg

Bezirkstag Nordwürttemberg

Eingeladen zum Bezirkstag hatte der LFVBW für den Bezirk Nord-Württemberg in diesem Jahr nach Werbach-Niklashausen im Main-Tauber-Kreis. Der SFV Niklashausen, unter Vorsitz von Tobias Schwarzbach, stellte die Räumlichkeiten, die schmuck dekoriert wurden. Selbst die Servietten waren „anglergerecht“ mit Fischmotiv.

Als Ehrengäste waren der Bürgermeister der Gemeinde Werbach, Herr Felix Hertenberger, Fischereireferent RP Stuttgart, Vizepräsidentin NW Frau Bettina Narr, der Vorsitzende des SFV Niklashausen, Herr Tobias Schwarzbach, gastgebender Verein, Ehrenmitglied des Verbandes Herr Josef Holler sowie der  Vorsitzende der Tauber-Fischergenossenschaft Herr Dr. Christian Herold anwesend.

 

Herr Hans Frank, Bezirksvorsitzender NW, begrüßte die Ehrengäste sowie die Vereinsmitglieder und eröffnete und führte durch die Versammlung des Bezirkstages.

Hier das Grußwort des Bürgermeisters der Gemeinde Werbach, Herrn Georg Wyrwoll:

sehr geehrte Vertreterinnen und Vertreter des Landesfischereiverbands Baden-Württemberg und der Mitgliedsvereine, liebe Gäste es ist mir eine große Ehre und Freude, Sie heute hier in Niklashausen willkommen zu heißen.Als Bürgermeister unserer kleinen, aber lebendigen Gemeinde möchte ich Ihnen zunächst meinen herzlichen Dank aussprechen:

dafür, dass Sie mit Ihrer wichtigen Arbeit die Belange der Fischerei, den Natur- und Umweltschutz sowie die Pflege unserer Gewässer in den Mittelpunkt stellen.

Wir stehen hier auch auf historischem Boden: in Niklashausen forderte Hans Böhm, der Pfeifer von Niklashausen (1476) vor fast 550 Jahren als früher Sozialreformer bereits freie Fischereirechte. Mit einem Augenzwinkern wissen wir aber alle: so ganz ohne Regulierung und Strukturen funktioniert es nicht, insbesondere gerade heute, wenn es um Pflege, Hege und Naturschutz geht.

Die Region Nordwürttemberg, geprägt von Flüssen wie dem Main, dem Rhein, dem Neckar, der Kocher, der Jagst und nicht zuletzt der Tauber, zeigt, wie eng wir mit unseren Gewässern verbunden sind. Die Tauber, die direkt durch Niklashausen fließt, entspringt zwischen Bayern und Baden-Württemberg und zieht sich über 130 Kilometer durch die malerischen Landschaften des Taubertals, bevor sie bei Wertheim in den Main mündet.

Sie ist nicht nur eine historische Lebensader, sondern bietet auf weiten Strecken auch hervorragende Möglichkeiten für die Angelfischerei.

Ihr Engagement als Verband stärkt nicht nur den Fischbestand und fördert die ökologische Balance unserer Gewässer, sondern schafft auch wichtige Lebensräume für zahlreiche Arten. Das zeigt, dass nachhaltiges Handeln und Zusammenarbeit sichtbare Erfolge bewirken können. Genauso dieses Zusammenwirken vielfältiger Akteure ist auch anderenorts in unserem Gemeinwesen ein Erfolgsgarant für eine Erhöhung der Lebensqualität aller.

Wir alle wissen, dass es immer schwieriger wird, ehrenamtlich Engagierte für Vorstandsaufgaben und andere verantwortungsvolle Tätigkeiten in den Vereinen zu finden. Umso wichtiger ist es, dass der Landesfischereiverband Baden-Württemberg und die lokalen Vereine sich gegenseitig unterstützen. Besonders wertvoll ist die Beratung, die der Verband den Vereinen bietet, sei es in rechtlichen Fragen, bei organisatorischen Herausforderungen oder durch die Förderung gemeinsamer Projekte. Diese Unterstützung hilft den Vereinen, ihre Aufgaben zu bewältigen und sich voll und ganz auf ihre eigentliche Mission zu konzentrieren: den Schutz und die Pflege unserer Gewässer sowie die Förderung des Angel- und Natursports und natürlich darf auch die Geselligkeit nicht zu kurz kommen!

Gerade in ländlichen Regionen wie unserer ist das von unschätzbarem Wert.

Ebenso wertvoll ist die Jugendarbeit, die in den Vereinen und Gemeinschaften hier im Bezirk geleistet wird.

Mit großem Engagement und Leidenschaft fördern Sie alle – ob Jugendbetreuer, Vereinsmitglieder oder Ehrenamtliche – die Begeisterung junger Menschen für die Fischerei und den Naturschutz. Ihre Arbeit vermittelt nicht nur Wissen, sondern auch Werte wie Verantwortung und Respekt gegenüber der Natur. Damit schaffen Sie ein Bewusstsein für die Bedeutung unserer Gewässer und legen den Grundstein dafür, dass dieses Engagement und diese Verantwortung auch von der nächsten Generation fortgeführt werden.

Als Gemeinde Werbach sind wir stolz darauf, Gastgeber für Ihren Bezirkstag sein zu dürfen. Ich hoffe, dass Sie die Gelegenheit nutzen, um sich hier auszutauschen, gemeinsame Ziele zu formulieren und den Fischereiverband sowie die Vereine im Bezirk weiterhin als starke und verlässliche Stimmen für die Belange von Fischern, Gewässern und Natur zu positionieren.

Ich wünsche Ihnen allen einen inspirierenden und erfolgreichen Bezirkstag, konstruktive Gespräche und natürlich auch die Gelegenheit, die Gastfreundschaft unserer Region zu genießen.

Vielen Dank, dass Sie hier sind, und herzlichen Dank für Ihr Engagement!

 

Nach diesen Grußworten ergriff Herr Felix Hertenberger, Fischereireferent des Regierungspräsidiums Stuttgart das Wort; er hatte einen sehr interessanten Fachvortrag aus dem Fischereigesetz über das Thema „Pachtverträge“ und „Begehungen“vorbereitet, der sehr lebendig, eindrucksvoll und verständlich mittels einer PPT-Präsentation vorgetragen wurde.

 

Im Anschluss an den beeindruckenden Vortrag wurden entsprechend der Tagesordnung die Vorträge über die Aktivitäten der einzelnen Bezirksreferenten und Kreisvorsitzenden präsentiert, die in Summe deutlich, je nach Landkreis/Region, ein immenses Arbeitspensum aufzeigten.

Im Anschluss an den Tätigkeitsbericht des Bezirksvorstandes beantragte Andreas Arndt die Entlastung des Bezirksvorstandes, die einstimmig erteilt wurde.

Darauf folgte der Vortrag von Frau Vizepräsidentin Bettina Narr über die Aktivitäten des Präsidiums.

Erfreuliches aus dem Bereich der Politik, das Alter für den Erwerb des Jugendfischereischeines wurde von bisher 10 Jahren auf 7 Jahre gesenkt.

Ebenfalls aus dem politischen Bereich wurde die Verschärfung bzw. Änderung des Waffenrechtes vorgenommen. Für den Angler bedeutet dies in Zukunft, dass das Mitführen eines Messers bzw. Filetiermesser ab 12cm Klingenlänge mit dem „4-Griffe-Zugriff“ verbunden ist. (Siehe dazu die externen, detaillierten Ausführungen auf der Web-seite)

Weiterhin sind Bestrebungen vorhanden, einen bundeseinheitlichen Fischereischein zu gestalten.

Auch die Novellierung des Fischereigesetzes wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Ebenfalls die Begrifflichkeit des „Catch and Release“ sind kein Diskussionspunkt, werden nicht befürwortet.

 

Nach diesem aufschlussreichen, interessanten und informativen Beitrages standen die Wahlen des Kreisvorsitzenden LK Heidenheim und des Bezirksreferenten NW für Casting auf dem Programm. Diese beiden Funktionen bleiben auch weiterhin vakant.

 

Im Anschluss konnte Herr Hans Frank, Bezirksvorsitzender NW, angenehmen Aufgaben nachkommen.

So wurden für besondere Verdienste in der Angelfischerei geehrt :

mit der Silberne Ehrenzeichen und Urkunde des DAFV für Martin Gall und Frank Beutelspacher in Abwesenheit, ebenfalls das Silberne Ehrenzeichen und Urkunde des DAFV für Peter Schiele und Karlheinz Klostermann.

Mit dem Ausdruck der Wertschätzung überreichte der Bezirksvorsitzende der Vizepräsidentin, Bettina Narr und der Mitarbeiterin der Geschäftsstelle, Susanne Döring, einen Blumengruß.

Da auch keine Anträge zur Beschlussfassung vorlagen, sowie unter „Verschiedenes“ keine Diskussionspunkte mehr vorhanden waren, beendete der Bezirksvorsitzende offiziell den Bezirkstag 2024.

Wolfgang Fleck

Kreisvorsitzender Main-Tauber-Kreis

Referent Öffentlichkeitsarbeit Nordwürttemberg

Der Fischotter: Ein Portrait und sein Einfluss auf die (Angel-)fischerei

Fischotter frisst Fisch

Im Folgenden finden Sie alle Präsentationen unseres Onlineseminars im September über den Fischotter und seinen Einfluss auf die (Angel-)fischerei organisiert von Christian Haas, Stellvertr. Bezirksvorsitzener Südbaden. Referenten waren Frau Schmalz vom Büro Fluss als Koautorin gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe, Herr Trzebiatowski und Christian Haas.

 

 

Hohenlohekreis / FV Gommersdorf / Jagsttal Wiesen Wanderung 2022

Strahlendes Frühsommerwetter herrschte an diesem Maiwochenende und die Besucher kamen – zum Fischmobil des LFVBW, das mit Anna Pechmann und Ingabritta Hormann vor Ort war, zu Walter Heidemann, der in die Geheimsnisse des Castingsports einweihte, zu den beiden Vorführungen zum Elektrofischen mit Dr. Berthold Kappus und natürlich zum FV Gommersdorf, der mit Waller- und Heringsbrötchen, frisch vor Ort geräuchertem Aal und Forellen sowie einem herrvorragenden Zwetsch-genkuchen von Bäckermeister Ulshöfer sen. für das leibliche Wohl der Besucher sorgte.

Für Heiterkeit und Erstaunen sorgte die Schätzfrage: „Wieviel Zähne hat ein Hecht?“ und viele Kinder waren über die Weicheit des Fells des „Kuscheltiers Bisamratte“ baff erstaunt. Auch die aus einem Seitenbach der Jagst stammenden Signalkrebse, deren Panzer mit Kalk überzogen war, gab es sonst nirgends zu sehen. Die beim Elektrofischen gefangen Fische – das Artenspektrum reichte von Aal bis Wels – konnten danach im Aquarium in aller Ruhe betrachtet werden und viele Fragen gab es zu beantworten.

Ein schattiges Plätzchen war am Sonntag Nachmittag gold wert, aber trotzdem kamen die Fischerfrauen kräftig in’s schwitzen, um der Nachfrage Herr zu werden. Es war insgesamt ein tolles Wochende für alle: Besucher, Betreuer und nicht zuletzt für den FV Gomemrsdorf, der die Veranstaltung gleich zum Anlaß nahm, eine besondere Ehrung vorzunehmen: Der 1. Vors. Alexander Ulshöfer konnte zusammen mit MdL Arnulf von Eyb dem Gründungsmitglied Karlheinz Schulz für 50 Jahre Mitgliedschaft und ehrenamtliches Engagement im Verein gratulieren. Ein seltenes Ereignis, das noch gebührend gefeiert wurde.

Achim Megerle
Fachreferent Gewässer und
Kreisvorsitzender Hohenlohekreis des LFVBW

 

 

 

Bezirkstag Nordwürttemberg 26.3.22

Aktuelles

Der Bezirkstag Nordwürttemberg fand am 26.03.2022 in Untergröningen statt.

Der Bezirksvorsitzende Nordwürttemberg, Herr Hans Frank, begrüßte die Teilnehmer, insbesondere auch die Vizepräsidentin des Landesfischereiverbandes BW, Frau Bettina Narr.

Die Versammlung genehmigte nach Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung die Tagesordnung.

In der Folge der Tagesordnung berichteten die anwesenden Kreisvorsitzenden über ihre Aktivitäten, die durch CORONA (wie überall) nur eingeschränkt stattfinden konnten.
Die darauf zu erteilende Entlastung des Bezirksvorstandes war einstimmig.

Anschließend berichteten die Bezirksreferenten über ihre, ebenfalls durch Corona eingeschränkt, durchgeführten Projekte.
Der Referent für Fischerprüfung, Karlheinz Klostermann, stellte den Ablauf eines Praxistages vor.
Lebhaft und detailliert war sein Vortrag, indem er auch ganz klar Prioritäten setzte, damit ein waidgerechtes Angeln möglich ist.

Danach berichtete die Vizepräsidentin über die Unternehmungen des Präsidiums als auch nochmals über die Aufhebung des Nachtangelverbotes .
Die Geschäftsstelle in Stuttgart wird in naher Zukunft nach Backnang verlegt.
Die sich daraus ergebende Vorteile sind u.a. die Verfügbarkeit der notwendigen und vorhandenen Räumlichkeiten.

Als nächster TOP mussten noch ausstehende Wahlen durchgeführt werden.
Im Einzelnen wurden gewählt:

Bezirksreferent für Angelfischerei, Vlado Pajurin, einstimmig
Bezirksreferent für Casting, Walter Heidemann, einstimmig bei vorliegender Einverständniserklärung Bezirksreferent für Gewässer, Reiner Harnoß, einstimmig
Bezirksreferent für Natur- u. Artenschutz, Peter Schiele, einstimmig bei vorliegender Einverständniserklärung

sowie die Kreisvorsitzenden für
Böblingen = Hubert Wnuck, einstimmig bei vorliegender Einverständniserklärung Esslingen = Edward-Errol Jaffke, einstimmig bei vorliegender Einverständniserklärung Göppingen = Karl-Heinz Blessing, einstimmig bei vorliegender Einverständniserklärung Heidenheim = nn
Heilbronn = Hans Frank, einstimmig
Hohenlohe = Achim Megerle, einstimmig
Ludwigsburg = Frank Beutelspacher, einstimmig bei vorliegender Einverständniserklärung
Main-Tauber = Wolfgang Fleck, einstimmig
Ostalb = Hans Broos, einstimmig
Schwäbisch Hall = Egbert Seitz, einstimmig
Rems-Murr = nn
Stuttgart = Manfred Wörner, einstimmig

Der anschließende TOP über vorliegende Anträge erledigte sich selbst, da keine Anträge vorlagen und so konnte der Bezirksvorsitzende eine ihm sehr angenehme Aufgabe, anstehende Ehrungen, wahrnehmen.

Das große silberne Ehrenzeichen des DAFV für besonders hohe Verdienste für die Fischerei erhielten Frau Bettina Narr, Manfred Wörner, Vlado Pajurin, Hans Broos, Wolfgang Fleck, Achim Megerle, Rainer Harnoß, Eine besondere Ehrung erhielt Egbert Seitz. Dieser wurde ausgezeichnet mit dem großen goldenen Ehrenzeichen des DAFV.

Unter TOP „Verschiedenes“, der dann auch gleich das Ende der Versammlung signalisierte konnten die Teilnehmer ihre Belange auch untereinander diskutieren.

Wolfgang Fleck
Referent für Öffentlichkeitsarbeit Nordwürttemberg

Weitere Informationen:
Ehrungen Bezirkstag NW

 

Landesfischereiverband Baden-Württemberg e. V.
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.