Einladung zum Verbandsjugendkönigsfischen Samstag, 18. Juni 2022, 10.00 — 15.00 Uhr

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Der LFVBW hat sich zur Aufgabe gemacht, die Gewässer zu hegen und zu pflegen, ebenso ist er bestrebt – und dies mit Erfolg – sinnvoll Naturschutz und Ökologie zu verwirklichen. Ein weiteres Ziel unseres Verbandes ist aber auch die Förderung der Gemeinschaft und der Angelfischerei. Aus diesem Grund möchten wir fischereiliche Veranstaltungen ebenfalls in den Vordergrund unserer Verbandsarbeit stellen.

Wir würden uns sehr freuen, Sie als Verbandsmitglieder bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen und wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine gute Anreise.

Teilnehmer-/innen: Eingeladen und teilnahmeberechtigt sind alle jugendlichen Verbandsmitglieder.

Gültiger Fischereischein ist vor Ort vor Beginn der Veranstaltung vorzulegen.

Gewässer: Federbachstausee (bei Horn im Ostalbkreis), Hochwasserrückhaltebecken, bis zu 4 m Tiefe.

Treffpunkt: Fischerheim des FHV Leintal (GPS-Daten 48.8529045, 9.9079959,92), aus Leinzell kommend, bei der Horner Mühle, links abbiegen in Richtung RHB Federbachstausee: Parkplatz am Damm vom Federbachstausee und Bauhof vom Wasserverband Kocher-Lein.

Ausgabe der Erlaubnisscheine: Erfolgt zwischen 9.00 und 10.00 Uhr. Angelzeit ist von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr.

Unkostenbeitrag: Der zu entrichtende Betrag beträgt 5,00 € pro teilnehmende Person. Der Betrag ist am Tag der Veranstaltung vor Ort zu entrichten.

Jeder Teilnehmer des Königsfischens nimmt an einer Verlosung von Angelgeräten teil.

Essen und Getränke können käuflich erworben werden.

Mindestmaße und Fangbeschränkungen: Neben den gesetzlichen Bestimmungen sind die Fangbeschränkungen, Mindestmaße und Schonzeiten laut Erlaubnisschein zu beachten. Fische, die unter Einhaltung der für sie festgesetzten Fangbeschränkungen nach Zeit und Maß gefangen worden sind, dürfen nicht zurückgesetzt werden.

Vorkommende Fischarten: Karpfen, Brachsen, Rotaugen, Rotfedern und ähnliche.

Behandlung des Fanges: Die gefangenen Fische sind ordnungsgemäß zu behandeln, sofort zu betäuben und durch sichtbaren Herzstich zu töten. Sie sind in geeigneten Behältnissen kühl bis zur Versorgung zu verwahren. Der Fang ist Eigentum des Fängers. Die ordnungsgemäße Verwertung des Fangs durch den Angler ist zu gewährleisten (zum menschlichen Verzehr).

Fischerkönig: Fischerkönige werden die Fänger mit dem schwersten Friedfisch, getrennt nach Jungen und Mädchen (Einzelgewicht). Die drei Angler mit den schwersten Fischen, getrennt nach Jungen und Mädchen erhalten je eine Ehrengabe (Pokal), der beim Festakt übergeben wird.

Angelmethode: Feeder-, Grund-, Picker-, Posenrute und dergleichen. Naturköder und Kunstköder;

Verboten: Gezieltes Raubfischangeln, Schleppfischen und Futterboote, sowie SmartCast bzw. Echolot. Gefischt wird mit zwei Angelruten, nur vom Ufer aus. Anfüttern mit max. 3 Liter angelfertigem Futter ist erlaubt.

Allgemeine Bedingungen: Für Unfälle und Schäden wird keine Haftung übernommen. Verunreinigungen des Angelplatzes sowie Flurschäden sind zu vermeiden. Jeder Teilnehmer haftet selbst für die von ihm verursachten Schäden. Den Weisungen des Aufsichtspersonals ist Folge zu leisten. Mit der Entgegennahme des Erlaubnisscheines erkennt jeder Teilnehmer diese Bestimmungen an. Verstöße dagegen ziehen den Ausschluss vom Königsfischen nach sich.

Nach dem Angeln treffen sich alle Teilnehmer am Vereinsheim des FHV Leintal. Im Anschluss erfolgt der Festakt mit Proklamation der Fischerkönige, Übergabe der Erinnerungspräsente und die Durchführung der Tombola. Beim weiteren gemütlichen Beisammensein ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt!

Anmeldeschluss: Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung an die Verbandsgeschäftsstelle an karin.nowak@lfvbw.de. erforderlich bis zum 08.06.2022.

Bei Rückfragen bitte an andreas.kircher@lfvbw.de wenden.

Andreas Kirchner

LFVBW Online-Jugendabende 2022 für Vereinsjugendwarte mit ihren Jugendlichen

Video Konferenz

Der LFVBW hat nach 2021 wieder zwei Jugendabende als Onlineveranstaltung ausgearbeitet.

Wir möchten euch die Möglichkeiten guter Jugendarbeit auch in Coronazeiten aufzeigen. Für 25 Teilnehmer möchten wir an den Abenden das ABC der Feederfischerei näher bringen. Alle Kleinteile für die Montagen werden im Vorfeld besorgt und in Päckchen zum Versand gerichtet. Auch werden vor den Jugendabenden Videos mit den wichtigsten Angelknoten versendet, die zuvor von den Jugendlichen erlernt werden sollten. Wir bauen vier bis fünf Montagen an den beiden Treffs.

Die Abende finden am Montag, den 14. Februar und Montag, den 14.März von 18:00 bis 19:30 Uhr statt.

Der Eigenanteil beträgt pro Teilnehmer 5,-€. Der übrige Anteil übernimmt der LFVBW.

Anmeldung bis 20. Januar an Andreas Kirchner Mail: Andreas.Kirchner@LFVBW.de

Mit Angaben: Verein, Jugendwart, Teilnehmernamen, Postadresse (Eine für den Verein), Mailadresse und Mobilnummer.

Die Konferenz findet mit der Plattform ZOOM statt.

Am 14. Februar sind wir ab 17 Uhr Online zum Bild und Ton Test.

Sollten sich mehr als 25 Teilnehmer anmelden, werden wir die Aktion wiederholen.

Schulkalender „Wilde Welten 2022“

Schulkalender Wilde Welten 2022

Hier können Sie den Wilde Welten Kalender 2022 bestellen. Er ist Teil der naturpädagogischen Arbeit von Fischern und Jägern und ergänzt unsere Initiativen Fischmobil und Lernort Natur.

Wir wollen die Schüler für unsere Tierwelt begeistern, denn Entdecker wilder Welten werden überall fündig: im Wald und in der Feldflur, in Bächen, Flüssen und Seen, selbst in der Stadt.

Der kostenlose Wandkalender wird über die örtlichen Fischervereine und Jägervereinigungen an die Schulen in Baden-Württemberg verteilt. Für jede Klasse können wir zwei Kalender kostenlos zur Verfügung stellen. Sprechen Sie den Bedarf mit Ihrer örtlichen Schule und der ansässigen Jägervereinigung ab. Nutzen Sie die Möglichkeit, auf örtlicher Ebene die Fischerei und die Vereinsarbeit ins Gespräch zu bringen.

Jetzt bestellen: Sie erhalten den Schulkalender "Wilde Welten 2022" über die Hauptgeschäftsstelle des Landesfischereiverbandes (LFVBW). Bestellen Sie die Schulkalender per E-Mail an schulkalender@lfvbw.de, per FAX 0711-252947-99 oder telefonisch unter 0711-25294750. Bitte geben Sie Ihren Namen, Vereinsnamen und die vollständige Versandadresse an.

LFVBW Verbandsjugendlager 2019 in Obersulmetingen

Verbandsjugendlager 2019

Verbandsjugendlager

Das Jugendlager des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg fand in diesem Jahr vom 20.06.- 23.06.2019 am Risskiessee Nord in Laupheim Obersulmetingen statt.

Der Fischereiverein Obersulmetingen e.V. hatte uns dieses Jahr als ausrichtender Verein an sein Pachtgewässer eingeladen.

Der Zeltplatz wurde von der Wassersportgruppe Obersulmetingen (Elmar Dehler) freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Die Stromversorgung bekamen wir von dem WSCL (Windsurfing-Club Laupheim eV 1979.

So reisten an Fronleichnam insgesamt 10 Vereine aus dem Baden Württemberg mit insgesamt 63 Jugendlichen und 38 Betreuern an. Teilnehmende Vereine waren der FV Kiebingen, FV Wangen, FV Laupheim, FV Munderkingen, KSFV Biberach und der KFV Freudenstadt, FV Ermstal, FNV Forelle Albstadt, ASV Sindelfingen und der FV Geislingen. Der ausrichtende Verein war aus organisatorischen Gründen bereits Tage zuvor beschäftigt und hatte die WC- und Sanitäreinrichtungen und das Versorgungszelt aufgebaut.

Von den eingetroffenen Gastvereinen wurden zunächst ihre Vereinszelte aufgestellt. Dann erfolgte die Anmeldung sowie die Einteilung der Vereine in den organisatorischen Lagerablauf, d.h. die Jugendlichen werden in die Reinigungsdienste wie Gemeinschaftszelt, Waschplatz und WC mit eingebunden.

Für die Verpflegung sorgte, wie seit vielen Jahren bestens bewährt, das Küchenteam um Christian Ege.

Nach dem gemeinsamen Abendessen erfolgte die Begrüßung durch den 2.Vorsitzenden des FV Obersulmetingen Martin Heinz und das Kompetenzteam Jugend des Bezirks Südwürttemberg Bernhard Scherer, Matthias Straub, Wolfgang Weiblen, Erwin Schädler und Uli Junghans.

Nach der Begrüßung durften die Jugendlichen mit ihren Betreuern an den Seen Risskiessee Nord und Süd bis um 22:30 Uhr angeln.

Am Freitagmorgen, nach dem Frühstück, sollten die Jugendlichen in ihren Vereinsgruppen verschiedene Aufgaben absolvieren. Dabei wurde den Jugendlichen neben der Angelfischerei, ein breites fundiertes Fachwissen über das Gesamtspektrums Gewässer vermittelt.

Ein Parcours mit insgesamt 30 vorkommenden Pflanzenarten, bestehend aus Bäumen und Sträuchern, krautigen Pflanzen und Gräsern hatten wir zwischen den Seen auf einer Länge von 500 m  abgesteckt. Hierbei mussten die Jugendlichen in ihren Vereinsgruppen, ohne Betreuer, die Pflanzen mittels Bestimmungsbücher erkennen und richtig aufschreiben. In einem räumlich begrenzten Abschnitt des Baches am Mobipark Laupheim hatten die Jugendlichen dann noch die Aufgabe eine „Biotopkartierung“ zu erstellen, d.h. alle Strukturen des Geländes wurden von den Gruppen visuell erfasst und maßstabsgetreu aufgezeichnet. Zusätzlich war die biologische Gewässergüte und der Korpulenzfaktor einer vorgegebenen Fischart zu berechnen. Die Jugendlichen waren bei diesen Aufgaben auf sich alleine gestellt, unterstützend wurden sie von den Mitgliedern des Kompetenzteams gecoacht.

Bis zum Mittagessen waren die Wettkämpfe erfolgreich abgeschlossen und so konnte am Nachmittag und Abend wieder geangelt werden.

Am Samstagmorgen, nach dem Frühstück,  war für alle Jugendlichen Casting angesetzt. Jeder Jugendliche hatte 10 Würfe auf die Tuchscheibe in der Disziplin Arenberg.

Die nächsten beiden Wettbewerbe verlangten von jedem jugendlichen Teilnehmer das Erkennen von 8 Tierarten die im und am Gewässer vorkommen. Auf Bildern und Fotos mussten in einer vorgegebenen Zeit von 2,0 Minuten Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere erkannt und  aufgeschrieben werden.

Auch das Erkennen von 8 Wasserinsekten wurde von jedem Jugendlichen ebenfalls in der Zeit von 2,0 Minuten anhand von detailgenauen Bildern und Präparaten gefordert. Der gesamte „Wettkampf“ während des Jugendlagers diente der Ermittlung der Vereins- und Einzelwertungen.

Der besonders an diesem Tag eng gesetzte zeitliche Ablauf von drei Wettbewerben stellte Jugendliche sowie auch die Betreuer und das Kompetenzteam vor eine sehr anspruchsvolle Aufgabe.

Der „Wettbewerbswille“ und die hervorragende Disziplin der Jugendlichen machte es uns, vom Organisationsteam, sehr leicht.

Bis zum Mittag hatten wir die Wettkämpfe erfolgreich abgeschlossen und so konnten die Jugendlichen am Nachmittag wieder zum Angeln.

Für das Kompetenzteam ging dann die Arbeit richtig los. Alle Gruppenwettbewerbe, wie Pflanzenparcours, die Biotopkartierung und Berechnungen sowie die Einzelwettbewerbe wie das Casting und die Tiererkennungen mussten ausgewertet  werden. Dies erfolgte in langjährig bewährter und kollegialer Weise, so dass am Abend bereits die Wertung feststand. Dies sollte aber bis zur Siegerehrung zum nächsten Tag für die Jugendlichen ein Geheimnis bleiben.

Karin Nowak vom Landesfischerverband, Sekretariat, ein gern gesehener Gast besuchte uns am Samstagnachmittag.

Sonntagfrüh konnte wieder ab 4:20 Uhr geangelt werden. Nach dem Frühstück war dann gemeinsames Abbauen angesagt. Bis um 12:00 Uhr war der Zeltplatz geräumt, so dass pünktlich nach dem Mittagessen mit der Siegerehrung begonnen werden konnte.

Bei den Jugendlichen und auch bei den Betreuern war die Spannung natürlich sehr hoch.

Zuerst erfolgte aber noch die Abschluss- und Dankesrede an die Gastgeber und an alle weiteren Unterstützer und Helfer durch das Kompetenzteam. Dann konnte es endlich mit der Vereinswertung losgehen:

Der FV Kiebingen siegte mit 578 Punkten, vor dem FV Wangen mit 536 Punkten. Den dritten Platz erkämpfte sich der FV Ermstal mit 520 Punkten. Damit konnte der FV Kiebingen den Wanderpokal in Empfang nehmen.

In der Einzelwertung holte sich Bäurle Jakob aus dem FV Kiebingen mit 634,3 Punkten den ersten Platz. Zweitplatzierter wurde Jannis Mühl vom FV Kiebingen mit 634,0 Punkten. Der dritte Platz mit 631,5 Punkten ging an Maximilian Müller, ebenfalls FV Kiebingen. Sie alle durften sich über einen Pokal und einen Sachpreis freuen.

Den Mädchenpokal für das bestplatzierte Mädchen errang Manuela Welser vom KSFV Biberach. Alle übrigen Teilnehmer durften sich über Sachpreise für ihre erfolgreiche Teilnahme freuen.

Geangelt wurde natürlich auch. Die Teilnehmer fingen an den 4 Tagen insgesamt

17 Fische wie Karpfen, Rotaugen, Barsche und Rotfedern mit einem Gesamtgewicht von 9,469 kg gefangen. Der größte gefangene Fisch war eine Brachse mit 4525 Gramm.

Abschließend bleibt noch zu sagen, dass Verbandsjugendlager 2019 in Obersulmetingen hatte einen sehr hohen Spaßfaktor. Die Harmonie zwischen den einzelnen Gruppen und Vereine war hervorragend. Das außergewöhnliche Engagement der Jugendlichen bei allen Wettbewerben war bemerkenswert. Ein großes Lob an alle Jugendleiter und Betreuer aus den Vereinen für ihre geleistete Jugendarbeit.

Für das Kompetenzteam Jugend Bezirk Südwürttemberg

Bernhard Scherer