Liebe Mitglieder, liebe Vereinsvorstände und Gewässerwarte,
der Sommer 2026 hat in Baden-Württemberg erneut extreme Hitze- und Trockenperioden gebracht. Anhaltend hohe Temperaturen, Niederschlagsdefizit und (extreme) Niedrigwasserstände belasten Fische und die gesamte Gewässerlebensgemeinschaft. Steigende Wassertemperaturen führen zu Sauerstoffmangel, Abschnitte fallen trocken, Wanderkorridore werden unterbrochen – in manchen Gewässern kam es zu Fischsterben.
Der Landesfischereiverband Baden-Württemberg möchte ein realistisches Bild der Lage erstellen. Dazu bitten wir um kurze Rückmeldungen aus den Vereinen.
Besonders interessiert uns:
- Name und Art des Gewässers (Fließgewässer / See / Weiher) sowie Gemeinde bzw. Landkreis
- Beobachtete Niedrigwasserstände oder trockengefallene Abschnitte
- Auffällig hohe Wassertemperaturen und/oder Sauerstoffmangel (soweit gemessen)
- Fischsterben: Zeitraum, betroffene Arten, geschätztes Ausmaß
- Ergriffene Maßnahmen (Notabfischungen, Belüftung, Umsetzen, Einschränkung der Fischerei etc.)
- Zusammenarbeit mit Behörden, Feuerwehr etc.
- Aussagekräftige Fotos oder Videos (mit Ort und Datum)
- Weitere besondere Beobachtungen zu Wasserqualität, Algenbildung oder anderen Folgeerscheinungen
Auch Rückmeldungen von Vereinen, deren Gewässer den Sommer weitgehend unbeschadet überstanden haben, sind für uns sehr hilfreich – sie ermöglichen die Einordnung regionaler sowie gewässerspezifischer Unterschiede.
Eine formlose Rückmeldung reicht aus – gerne per E-Mail an info@lfvbw.de möglichst bis zum 27. September 2026. Auch kurze oder unvollständige Meldungen sind willkommen. Für Rückfragen stehen euch die Geschäftsstellen zur Verfügung.
Je mehr konkrete Meldungen wir erhalten, desto besser können wir die Situation gegenüber Fischereibehörden, Wasserwirtschaftsverwaltung, Politik und Öffentlichkeit darstellen und unterstützende Maßnahmen anstoßen.
Wir danken herzlich für eure Mitarbeit!
Mit freundlichen Grüßen
Landesfischereiverband Baden-Württemberg e. V.
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