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Angeln weiterhin zulassen!
Verbotspolitik unter dem Deckmantel des Naturschutzes
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Tipps und Tricks zu vielen Angelthemen
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Der LFVBW setzt sich für die Aufhebung des Nachtangelverbotes in Baden-Württemberg ein.
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Warum dürfen Kinder in Baden-Württemberg erst mit 10 Jahren angeln?
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125 Jahre Landesfischereiverband – mehr als nur Fische fangen!
Die detaillierte Historie des Verbandes haben wir in einem Jubiläumsbuch veröffentlicht.
Wir helfen Fischen auf die Sprünge!
Die Wanderfische Baden-Württemberg gemeinnützige GmbH wurde vom Landesfischereiverband Baden-Württemberg mit dem Ziel gegründet, Wanderfischen wieder einen Lebensraum zu bieten.

Liebe Leser von "Fischerei in Baden-Württemberg", leider hat sich in der aktuellen Ausgabe unserer Verbandszeitschrift der Fehlerteufel eingeschlichen und es wurden zwei Bildunterschriften in diesem Bericht von Dr. Werner Baur vertauscht. Selbstverständlich hat Dr. Baur den Bericht korrekt eingereicht. Wir bitten das Versehen zu entschuldigen!

22.7.17 Auch die hartnäckigsten Leugner sind längst wiederlegt, die Klimaveränderung und mit ihr die globale Erwärmung ist längst Wirklichkeit. Noch erleben wir die Folgen nur punktuell bedrückend, können sie durch gezielte Maßnahmen wenigstens teilweise korrigieren und noch damit leben.
Die globale Erwärmung liegt derzeit im Schnitt (je nachdem, wem man glauben mag) gegenüber den Werten um 1900 bei ca. einem Grad, in bestimmten Regionen sogar bei mehreren Graden. Die politisch vorgegebene Begrenzung des Temperaturanstiegs auf künftig 1,5 Grad ist längst Illusion, selbst die 2 Grad-Marke erscheint als nicht mehr haltbar.


Nicht nur die Zunahme der Durchschnittstemperatur, sondern die Zunahme der heißen Tage mit Spitzenwerten über 30 °C werden viele Bestände heimischer Arten nicht nur belasten, sondern auslöschen!
Die temperaturabhängigen Krankheiten (z.B. PKD) werden zunehmen, begünstigt durch den Stress bei höheren Maximaltemperaturen, erheblichen Temperaturschwankungen, hydraulischem Stress durch Hochwasserereignisse (dabei Steigerung der Schwebstofffracht), Verlust von Lebensraum durch Kolmatierung, Verschiebung der Fischregionen nach oben; den Fischen steht künftig weniger Sauerstoff (durch höhere Wassertemperaturen) zur Verfügung, usw.
Gemäß einer Veröffentlichung des Ministeriums für Ernährung und Ländlicher Raum in BW waren 2001 die geeigneten Gewässer in großen Teilen des Landes noch mit Groppen besiedelt; weiße Flecken gabt es nur im Kraichgau, im Oberrheinischen Tiefland, auf der Schwäbischen Alb, in der Gäulandschaft westlich Stuttgart und im westlichen Oberschwaben (siehe Abb. 1).

karte groppen1

Abb. 1: Ausbreitung der Groppen in BW 2001. Derzeit sind sogar noch mehr Fundorte bekannt als es die Karte aus 2001 ausweist (aus: Dußling, U., Berg. R.: Fische in Baden-Wttbg., S. 141).

Seither durchgeführte Erhebungen weisen sogar weit mehr Groppenpopulationen aus als es die Karte aus 2001 zeigt; und während sie 2001 noch als „gefährdet“ eingestuft wurden, sind sie derzeit (MLR 2014) nur noch in der „Vorwarnliste“. Aktuelle Artausbreitungsmodellierungen ergeben aber, dass Groppen bereits in 2030 aus ganz Nordwürttemberg und Nordbaden verschwunden sein werden (das ist schon in 13 Jahren!!!), weil sich ihre derzeitigen Lebensräume aufgrund der Klimawechselfolgen verändern. Lediglich die Oberläufe in der Region Schwarzwald, auf der Schwäbischen Alb, in Oberschwaben und im Allgäu werden noch besiedelbar sein. Bereits bis zum Jahre 2030 wird ein kräftiger Sprung in der Entwicklung eingetreten sein, der sich dann bis 2050 nur noch unwesentlich ändert (vergl. Abb. 2).

Karte GroppenAbb. 2: Ausbreitungsvorhersagen bzw. noch besiedelbare Lebensräume der Groppe für das Jahr 2050 (aus: Basen. T., https://www.researchgate.net/publication/306039508_Auswirkungen_des_Klimawandels_auf_die_Fische).

Mit den Groppen werden all die Fischarten mit vergleichbaren Lebensraumansprüchen (Wassertemperatur, Abflussdynamik usw.) massiv betroffen sein (Lebensraum, Laichplätze, Kinderstuben): Bachforellen, Seeforellen, Lachse, Äschen und Co.
Und die Reaktionen?
Wir sollten durch das Initiieren bundesweiter Bepflanz- und Renaturierungsprogramme den Klimawechselfolgen vorbeugen, wie es das WHG in § 6 vorschreibt: „Den möglichen Folgen des Klimawandels ist vorzubeugen.“ Dann würden wir wenigstens etwas von dem realisieren, was leicht möglich ist, um heimischen Arten ein Überleben zu sichern. Oder stufen wir die zu erwartenden neuen Artzusammensetzungen, den Rückgang kaltstenothermer Arten und die Ausbereitung von wärmetoleranten Generalisten schon als unausweichlich ein, kapitulieren vor den kommenden Folgen klimabedingter Veränderungen?

groppen
Abb. 3: Massive Abholzung = Aktueller Beitrag zum Artensterben in einem von kälteliebenden Arten besiedelten Lebensraum (Zufluss zur Schussen/Bodensee, Bild: Derek Schuh).

 Dr. Werner Baur, LFVBW-Referent Gewässer im Bezirk Südwürttemberg

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Regelmäßig bieten wir den Verbandsmitgliedern Möglichkeiten, an Angelworkshops und Angelreisen teilzunehmen. Unter Anleitung von "Profianglern" in Zusammenarbeit mit dem Angelgerätegersteller JENZI vermittelt der LFVBW-Verbandausschuss Angelfischerei Tipps und Tricks zu vielen Angelthemen.

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Kalender Wilde Welten 2016
Große und kleine Entdecker stoßen überall auf Interessantes und Neues, denn Wilde Welten gibt es nicht nur in Nationalparks. Ob die Wanderung der Graugänse am Himmel, ein Karauschenbiotop im Altwasser oder die Hasenhochzeit auf den Feldern: Überall werden Entdecker wilder Tierwelten fündig. Um unsere heimischen Naturphänomene wiederzuentdecken, braucht es oft die Hilfe von Kennern – wer kennt die Fährten von Fuchs und Dachs, wer weiß, wo ein Äschenlaichzug im Fluss zu beobachten ist? Die Themen der Monatsblätter regen zum tieferen Einstieg in die Tierwelten an. Ganz neue Welten eröffnet die Themenerweiterung im Internet. Dort kann in die aktuelle Forschungs- und Schutzprogramme für Tiere eingetaucht werden – ob bei Äsche, Graugans, Wildkatze oder Lachs. Diese und weitere eindrucksvolle Beispiele aus faszinierenden wilden Welten bietet der inhaltlich erweiterte Schulkalender 2015 durch die Zusammenarbeit von Fischern und Jägern Baden-Württembergs. Wer sich mit der Natur beschäftigen und sie Kindern vermitteln möchte, wird im Kalender und im Wilde Welten-Onlineangebot reichhaltig fündig.
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Fisch on Tour – Gewässerwelten erleben! Fisch on Tour ist ein kostenloses Projekt des Landesfischereiverbands Baden-Württemberg e.V. Mit dem Fischmobil besuchen wir Schulen und Feriengruppen, um gemeinsam mit den Kindern den Lebensraum Gewässer und die darin vorkommenden Lebewesen zu erkunden. Wir bieten einen individuellen, außerschulischen Lernort als reizvolle Ergänzung zum stationären Unterricht – direkt am Gewässer. Während der Veranstaltung entdecken die Kinder spielerisch für sie Unbekanntes und erforschen die Natur selbstständig mit geeigneten Materialien. Dabei ist es uns besonders wichtig, die Kinder zu begeistern.