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eisvogelIn vielen behördlichen und wissenschaftlichen Berichten wird die Angelfischerei als negative Beeinflussung auf die Eisvogelpopulationen benannt.

Da diese Feststellung nach Einschätzung und Erfahrung des LFVBW aus einem Erklärungsnotstand heraus, Unkenntnis über die Praktiken, Naturschutzarbeit und Verhaltensweise der Angelfischer besteht, wollen wir dem Symbolvogel für naturnahe, saubere und fischreiche Gewässers auf die Sprünge helfen.

 

Gefährdungsursachen

Eine der Hauptursachen für die stark schwankende Zahlen der Eisvogelbrutpaare dürften falsche Gewässerunterhaltung und Gehölzpflege (hauptsächlich durch Fachbehörden!), fehlende Brutmöglichkeiten (Strukturarmut), steigende Freizeitnutzung im Gewässerbereich, sehr strenge Winter (mit vielen zugefrorenen Gewässer/Jagdhabitate), die negative Beeinflussung unserer Fischartenvielfalt und Laichfische durch Kormoraneinfälle und fehlende oder gestörte Laich- und Jungfischhabitate sein.

Es ist davon auszugehen, dass sich nur in Einzelfällen Angelfischer störend auf die Eisvogelpopulation auswirkten. Dies meistens durch fehlende Artkenntnis und ohne dass sie es selbst bemerken.

Das Neckartalranger-Team und Harald Dold, stellen mehr „Naturschützer“ die Eisvögel „beobachten“ oder fotografieren möchten, wie Angler bei der Fischwaid fest, die Eisvögel an den bekannten Brut- und Jagdhabitaten negativ beeinflussen. Dies gilt zumindest in unserem Wirkungsbereich!   
Da auch uns Anglern ein intaktes Gewässer mit all seinen Nutzern am Herzen liegt, läuft seit 2010 das Großprojekt zum Schutz der Eisvögel als Symbol für

„Naturnahe und intakte Gewässer mit einer reichen Artenvielfalt“
Unter dem Slogan:
„Edelsteine für unsere Gewässer, Eisvögel für den Süden!“

Unser angestrebtes Ziel werden 100 neue Brutmöglichkeiten für die stark schwankende Eisvogelpopulation sein!!!!!
Der LFVBW, Bezirk Südwürttemberg hat die Patenschaft für unsere Eisvogelpopulation übernommen!

Eckdaten Eisvögel

Lat. Name: Alcedo atthis   
Gefährdungsstatus: Vorwarnliste
Brutbestand in Deutschland: 4.500-7.000 (NABU 2009 5.600-8.000)
Brutbestand in Baden-Württemberg: geschätzt 300-400 BP
Internationale Schutzrelevanz: SPEC 3, Anhang I EU -Vogelschutzrichtlinie
Verantwortung Baden-Württembergs (Anteil am Brutbestand von Deutschland): etwa 6 %
Bestandsentwicklung: Trend 0 (Bestandsveränderungen nicht erkennbar oder < 20 %)
Durchschnittliche Lebenserwartung der Eisvögel 2-3 Jahre.
Sterblichkeitsrate in harten Wintern 80 – 90 %

Maßnahmen zur Förderung der Eisvogelpopulation

Stufe 1 (Beginn seit 2010)

Kartierung von festgestellten Eisvögel und Übertragung in unser GIS. Kartierungshilfe/Anweisung und Meldebögen werden gestellt.

Stufe 2 (Beginn seit 2011)

Durchführung von Seminaren

Inhalte: „Biologie, Gefährdung und Schutz, theoretisch und praktische Einweisung für die Kartierung und Anlage von einfachen neuen Brutmöglichkeiten und Bau von künstlichen Eisvogelbruthilfen für alle Gewässer- und Ufertypen“

für alle interessierte Mitwirkende wie Angler, Naturschutzwarte der Vereine, Jugendleiter, Gewässerwarte, Vertreter von Naturschutzbehörden, befreundete Naturschützer aller Verbände
 
Bereits durchgeführte Seminare
25.06.2011 in Weitingen
16.06.2012 in Weitingen
03.08.2013 in Amtzell/Allgäu
17.05.2014 in Wangen/Allgäu
25.07.2015 in Ehingen/Donau
Das Nächste Seminar ist geplant beim ANV Sulz, am 09.07.2016, in Sulz/Neckar.
(Die Seminarörtlichkeit wir jährlich unter den Bewerbern „ausgelost“ Jeder Verein im LFV BW kann sich auf der Geschäftsstelle, Bezirk Südwürttemberg, hierfür bewerben!)

Stufe 3

Anlage von neuen Brutmöglichkeiten an vielen geeigneten Vereinsgewässern, im ganzen Verbandsgebiet, durch die Multiplikatoren!

(Unser Bezirksgebiet umfasst den gesamten Bereich des Regierungspräsidiums Tübingen, das Allgäu, die Bodenseeregion, und Teile der RP-Bereiche Karlsruhe und Freiburg.

Sofern erforderlich und gewünscht erhalten die Vereine Beratungen und Hilfe bei der Planung, Beschaffung von künstlichen Bruthilfen und Möglichkeiten zur Verbesserung/Förderung der möglichen Brutstandorte und Eisvogelnahrung.

Erfolgs und Pressemeldungen auf unserer Homepage

 „Lasst es uns gemeinsam anpacken und der Bevölkerung wie auch unseren Kritikern zeigen, dass wir nicht nur Angler sind, sondern in der Lage sind die Artenvielfalt unserer Gewässer zu schützen, erhalten und zu fördern.

Ergreifen wir die Chance, neben einer Natur- und landschaftsverträglichen Fischereiausübung auch einen konstruktiven Beitrag zur NATURA 2000, der Naturschutzstrategie des Landes BW und damit zur nachhaltigen Sicherung einer artenreichen und intakten Natur zu leisten, um so (hoffentlich) eine nicht unerhebliche Erhöhung der Brutpaare in unserem Verbandsgebiet zu erreichen.

Erläuterung Naturschutzstrategie Baden-Württemberg :

Die am 2. Juli 2013 von der Landesregierung verabschiedete Naturschutzstrategie Baden-Württemberg hat in erster Linie das Ziel, die biologische Vielfalt in Baden-Württemberg zu stabilisieren, also die heimischen Tier- und Pflanzenarten und ihre genetische Vielfalt zu erhalten, ihre Lebensräume zu sichern und ihre Überlebenschancen zu verbessern.

Mit der Naturschutzstrategie wird der Beitrag Baden-Württembergs formuliert, um das von der internationalen Staatengemeinschaft und der Europäischen Union definierte Ziel zu erreichen, den dramatischen Verlust der biologischen Vielfalt bis 2020 zu stoppen und eine positive Entwicklung bis 2050 einzuleiten.

Sollte sich ein deutlicher Erfolg einstellen, ist eine Ausdehnung der Eisvogelpatenschaft für ganz Baden-Württemberg, in Zusammenarbeit mit dem Landesfischereiverband BW, geplant.

Für Rückfragen steht ihnen der Naturschutzreferent LFVBW Bezirk Südwürttemberg, Harald Dold gerne zur Verfügung.