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Wasserkraftnutzung und ökologische Auswirkungen
Positionspapier des LFVBW zum Thema Wasserkraft.
Aufhebung Nachtangelverbot
Der LFVBW setzt sich für die Aufhebung des Nachtangelverbotes in Baden-Württemberg ein.
Grün-schwarz in Baden-Württemberg?
Die Forderungen des LFVBW an die Koalition
Der Bodensee
Nährstoffmangel oder wieder ein oligothropher Coregonensee?
Catch & Release
...oder "Catch to eat"? - Ein Debattenbeitrag
Angelverbot für Kinder
Warum dürfen Kinder in Baden-Württemberg erst mit 10 Jahren angeln?
Wunderbare Äsche
Gilt in Baden-Württemberg nach der Roten Liste als stark gefährdet.

Die Zukunft der Fischerei und des Gewässerschutzes in Baden-Württemberg praxisgerecht fördern!

13.4.16 - Offener Brief an die Landtagsfraktionsvorsitzenden der Grünen und der CDU, sowie die Arbeitsgruppe Ländlicher Raum und die Arbeitsgruppe Umwelt und Energie:

Sehr geehrte Damen und Herren,
im Rahmen der dieser Tage begonnenen Koalitionsverhandlungen haben Sie die sicher nicht einfache Aufgabe, in sämtlichen Politikfeldern wichtige Weichen für die Landespolitik der kommenden Jahre zu stellen.

Als Interessenvertretung für alle baden-württembergischen Fischerinnen und Fischer, aber auch als Fürsprecher für Natur- und Gewässerschutz, wollen wir die Gelegenheit nutzen, um Ihnen – in gebotener Kürze – unsere Vorstellungen für eine ausgewogene baden-württembergische Fischereipolitik zu übermitteln. Wir würden uns wünschen, dass unsere nachstehenden Kernforderungen an die neue grün-schwarze Landesregierung im Koalitionsvertrag und in der Politik der kommenden Legislaturperiode breite Berücksichtigung finden:

  • Aufhebung des Nachtangelverbots (außerhalb von Naturschutzgebieten)
    Das Nachtangelverbot (§ 3 Abs. 1 Satz 5 der Landesfischereiverordnung) ist eine "Gängelung" der Anglerinnen und Angler, die sich unseres Erachtens auf keine sachliche Rechtfertigung stützen lässt und daher dringend abgeschafft werden muss.
    Nicht zuletzt im Vergleich zu anderen (nächtlichen) Naturnutzern werden Anglerinnen und Angler durch dieses Verbot erheblich benachteiligt; und das, obwohl sie sich – nicht nur nachts – besonders ruhig und naturgerecht verhalten.
    Die Frage, ob am Gewässer nachts geangelt werden darf, sollte unseres Erachtens allein dem Fischereirechtsinhaber bzw. dem Pächter des Fischereirechts überlassen werden; in den meisten Fällen sind dies die Fischereivereine. Der jeweilige Vereinsvorstand sollte in eigener Verantwortung Regelungen zu einer tageszeitlichen Beschränkung der Angelfischerei treffen können.
    Im Übrigen haben alle anderen Bundesländer kein Nachtangelverbot oder dieses längst abgeschafft.

  • Herabsetzung des Mindestalters für den Jugendfischereischein von 10 Jahren auf 7 Jahre
    Naturerlebnis und Naturerfahrung ist ein elementarer Bestandteil der kindlichen Entwicklung, der in unserer durchtechnisierten Gesellschaft zunehmend zu kurz zu kommen droht. Für uns ist es daher ein wichtiges Ziel, die Kinder möglichst früh über die Fischerei für die Vorgänge im und am Wasser und so letztlich für die Natur allgemein begeistern zu können.
    Nachwuchsgewinnung ist für jeglichen Bereich ehrenamtlicher Betätigung von großer Bedeutung. Gesetzliche Hürden, welche die Nachwuchsgewinnung und damit die ehrenamtliche Arbeit allgemein erschweren, müssen abgebaut werden.
    Daher fordern wir, bereits für Kinder ab 7 Jahren die Möglichkeit zu schaffen, mit dem Jugendfischereischein die Angelfischerei betreiben zu können (§ 32 Abs. 1 des Fischereigesetzes). Schon nach geltender Rechtslage kann mit dem Jugendfischereischein nur unter Aufsicht eines erwachsenen Fischereischeininhabers (in aller Regel sind dies die Erziehungsberechtigten oder nahe Verwandte) geangelt werden; dies stellt unseres Erachtens ausreichend sicher, dass die Angelfischerei stets auch kindgerecht erfolgt.

  • Keine „indoktrinierte“ Generalrevision des baden-württembergischen Fischereirechts (wie beim Jagdrecht)
    Das baden-württembergische Fischereirecht hat sich in den vergangenen Jahrzehnten grundsätzlich sehr gut bewährt. Wir fordern lediglich einige sinnvolle Anpassungen in den dargestellten Teilbereichen. Eine Generalrevision – insbesondere eine weitere sog. „Ökologisierung“ des baden-württembergischen Fischereirechts – lehnen wir strikt ab.

  • Kein Neubau kleiner Wasserkraftanlagen
    Den Neubau kleiner Wasserkraftanlagen lehnen wir strikt ab. Unseres Erachtens stehen hier die gravierenden ökologischen Auswirkungen in keinem Verhältnis zur erzeugten Energiemenge und der erzielten CO2-Minderung. Dies gilt auch für Auswirkungen von vorhandenen Kleinwasserkraftanlagen auf die Gewässer, insbesondere hinsichtlich Durchgängigkeit und Gewässerdynamik. Darüber hinaus fordern wir eine artenschutzrechtliche Berücksichtigung der geschützten Fischarten im wasserrechtlichen Vollzug: In Turbinen werden Fische durch die rotierenden Schaufelräder und den Druck verletzt oder getötet.

  • Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)
    Vorrangiges Umweltziel der WRRL war es, bis zum 31.12.2015 (!) einen „guten Zustand“ für alle Gewässer zu erreichen. Dieses Ziel wurde in Baden-Württemberg leider verfehlt. Wir fordern, dass 16 Jahre nach dem Inkrafttreten der Richtlinie endlich Klarheit über die Umsetzung der Kernziele geschaffen wird.

  • Gewässerrandstreifen
    Wir halten die Weiterentwicklung der Gewässerrandstreifen in Baden-Württemberg für sehr wichtig; diese haben eine elementare Funktion für die Entwicklung naturnaher Gewässerstrukturen, nicht zuletzt auch als Schutzpufferzonen. Aus dem Chemieunfall an der Jagst im vergangenen Sommer sind die entsprechenden Lehren zu ziehen; ein solches Fischsterben darf sich nicht wiederholen!

  • Kormoranverordnung – Artenschutz beginnt im Wasser!
    Wir fordern eine Fortführung und Verbesserung der Kormoranverordnung, sowie eine landesweite Anwendung auch in Naturschutzgebieten. Bestehende Vollzugsdefizite müssen dringend abgebaut werden. Dem Regierungspräsidium Stuttgart etwa liegt seit dem Jahr 2013 ein Antrag auf eine artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung zum Vergrämungsabschuss von Kormoranen vor – bisher ohne Ergebnis.

  • Kein Aalfangverbot am Rhein!
    Am 05.04.2016 teilte das Landwirtschaftsministerium Baden-Württemberg in einer Pressemitteilung mit, dass die im Jahr 2010 eingeführte ganzjährige Schonzeit für Aale im Rhein (§ 19 (1) der Landesfischereiverordnung) jetzt erneut verlängert wird bis Ende 2017.
    Der LFVBW hatte sich im Vorfeld bereits mehrfach gegen die geplante Verlängerung der Einschränkung der Angelfischerei ausgesprochen, zuletzt in der Sitzung des Landesfischereibeirates im Februar diesen Jahres.
    Unsere Einwände wurden jedoch nie berücksichtigt; vom Ministerium haben wir keine Rückmeldung erhalten.
    Ein pauschales Aalfangverbot am Rhein lehnen wir ab und fordern vielmehr ein wirklich sinnvolles Maßnahmenpaket:
    Eine nachweisliche Verbesserung für den Auf- und Abstieg der Aale durch die ansässigen Wasserkraftanlagen.
    • Ein wirksames Kormoranmanagement in den von der Verordnung betroffenen Gebieten.
    • Einen ausführlichen Bericht über alle in den nächsten zwei Jahren getätigten Maßnahmen zum Schutz der Aale.
    Des Weiteren, dass in Baden-Württemberg, wie in anderen Bundesländern seit 2014 auch, Fördergelder für Aalbesatz in den Gewässern Rhein und Neckar aus dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF) abrufbar sind. Eine entsprechende Regelung durch das hiesige Landwirtschaftsministerium steht dazu noch aus.

Der Landesfischereiverband Baden Württemberg e.V. (LFVBW), ist der Zusammenschluss von annähernd 800 Fischereivereinen und zahlreichen Einzelmitgliedern aus dem gesamten Land. Insgesamt sind über 60.000 Angelfischerinnen und –fischer im LFVBW organisiert. Der Verband ist anerkannter Naturschutzverband und anerkannter Träger außerschulischer Jugendbildung und Jugendpflege.
Vom Land Baden-Württemberg ist der LFVBW beauftragt, die staatliche Fischerprüfung abzunehmen und – unter tatkräftiger Mithilfe der Mitgliedsvereine – die Vorbereitungslehrgänge mit jährlich über 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu organisieren.
Der LFVBW nimmt diese wichtigen öffentlichen Aufgaben sehr ernst und wird weiterhin engagiert für die Belange der Fischerei, der Gewässer und vor allem aller Anglerinnen und Angler in ganz Baden-Württemberg eintreten und gegebenenfalls auch streiten.
Der neuen Landesregierung wollen wir als kompetenter, verlässlicher und stets an der Sache orientierter Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Mit freundlichen Grüßen

gez.

Christof Kehle
Vizepräsident Nordwürttemberg

Erhard Schröder
Vizepräsident Nordbaden

Thomas Wahl
Vizepräsident Südwürttemberg
Georg Riegger
Vizepräsident Südbaden

 

                           
  

                            
   

Angler

Angelworkshops und Angelreisen

Regelmäßig bieten wir den Verbandsmitgliedern Möglichkeiten, an Angelworkshops und Angelreisen teilzunehmen. Unter Anleitung von "Profianglern" in Zusammenarbeit mit dem Angelgerätegersteller JENZI vermittelt der LFVBW-Verbandausschuss Angelfischerei Tipps und Tricks zu vielen Angelthemen.

Weitere Infos und Anmeldung
Angler

Wie werde ich Angler?

Lege die Fischerprüfung ab und werde selber Angler. Alle notwendigen Informationen findest du auf dieser Seite.

Informationen zur Fischerprüfung

Projekte

Kalender Wilde Welten 2016
Große und kleine Entdecker stoßen überall auf Interessantes und Neues, denn Wilde Welten gibt es nicht nur in Nationalparks. Ob die Wanderung der Graugänse am Himmel, ein Karauschenbiotop im Altwasser oder die Hasenhochzeit auf den Feldern: Überall werden Entdecker wilder Tierwelten fündig. Um unsere heimischen Naturphänomene wiederzuentdecken, braucht es oft die Hilfe von Kennern – wer kennt die Fährten von Fuchs und Dachs, wer weiß, wo ein Äschenlaichzug im Fluss zu beobachten ist? Die Themen der Monatsblätter regen zum tieferen Einstieg in die Tierwelten an. Ganz neue Welten eröffnet die Themenerweiterung im Internet. Dort kann in die aktuelle Forschungs- und Schutzprogramme für Tiere eingetaucht werden – ob bei Äsche, Graugans, Wildkatze oder Lachs. Diese und weitere eindrucksvolle Beispiele aus faszinierenden wilden Welten bietet der inhaltlich erweiterte Schulkalender 2015 durch die Zusammenarbeit von Fischern und Jägern Baden-Württembergs. Wer sich mit der Natur beschäftigen und sie Kindern vermitteln möchte, wird im Kalender und im Wilde Welten-Onlineangebot reichhaltig fündig.
Wanderfische
Die Wanderfische Baden-Württemberg gemeinnützige GmbH, kurz WFBW, wurde vom Landesfischereiverband Baden-Württemberg mit dem Ziel gegründet, Wanderfischen im heimischen Rheingebiet wieder einen Lebensraum zu bieten. Die WFBW setzt sich vorrangig für die Wiedereinbürgerung von Lachs und Meerforelle ein und unterstützt damit die erfolgreiche Arbeit des Wanderfischprogammes in Baden-Württemberg.
Das Fischmobil
Fisch on Tour
Das Fischmobil
Fisch on Tour – Gewässerwelten erleben! Fisch on Tour ist ein kostenloses Projekt des Landesfischereiverbands Baden-Württemberg e.V. Mit dem Fischmobil besuchen wir Schulen und Feriengruppen, um gemeinsam mit den Kindern den Lebensraum Gewässer und die darin vorkommenden Lebewesen zu erkunden. Wir bieten einen individuellen, außerschulischen Lernort als reizvolle Ergänzung zum stationären Unterricht – direkt am Gewässer. Während der Veranstaltung entdecken die Kinder spielerisch für sie Unbekanntes und erforschen die Natur selbstständig mit geeigneten Materialien. Dabei ist es uns besonders wichtig, die Kinder zu begeistern.