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Wasserkraftnutzung und ökologische Auswirkungen
Positionspapier des LFVBW zum Thema Wasserkraft.
Aufhebung Nachtangelverbot
Der LFVBW setzt sich für die Aufhebung des Nachtangelverbotes in Baden-Württemberg ein.
Grün-schwarz in Baden-Württemberg?
Die Forderungen des LFVBW an die Koalition
Der Bodensee
Nährstoffmangel oder wieder ein oligothropher Coregonensee?
Catch & Release
...oder "Catch to eat"? - Ein Debattenbeitrag
Angelverbot für Kinder
Warum dürfen Kinder in Baden-Württemberg erst mit 10 Jahren angeln?
Wunderbare Äsche
Gilt in Baden-Württemberg nach der Roten Liste als stark gefährdet.

Der LFVBW lehnt jede Felchenmast im Bodensee ab. Massentierhaltung und Fischproduktion in Mastbetrieben sind im Bodensee schädlich und unerwünscht. Sie haben negative Auswirkungen auf die Region, den See und dessen Natur. Aquakulturbetriebe gefährden Wildfische, deren Ökosystem und den traditionellen Berufsstand der Berufsfischerei. Die Auswirkung auf die Wasserqualität und das Trinkwasser sind bislang ungeklärt.

Der Bedarf an Felchen beträgt rund um den Bodensee jährlich ca. 700 bis 800 Tonnen (t). Diesen Bedarf kann die Bodensee-Fischerei nicht mehr decken. Der Gastronomie am Bodensee fehlen jährlich 400 bis 500 t Felchen. Dieses Defizit wird durch Importe (teilweise aus Aquakulturen in Polen und Tschechien) ausgeglichen. Damit ist fast jeder zweite verkaufte Felchen nicht aus dem Bodensee und nicht einmal aus der Region.

Um dieses Defizit auszugleichen, gibt es Überlegungen, Felchen in Netzgehegen im Bodensee zu produzieren. Dafür sind 10 bis 12 Gehege mit einem Durchmesser von 20 m und einer Tiefe von 20 m erforderlich. Die Felchen sollen aus Elterntierhaltung von Bodenseefelchen produziert werden.

Sind die ersten Netzgehege im Bodensee erst einmal genehmigt, werden weitere folgen. Großinvestoren aus anderen Ländern Europas haben möglicherweise Interesse an einer Fischproduktion im Bodensee. Sie müssen wirtschaftlich arbeiten, der Schutz des Sees interessiert sie nicht.

Die Angelfischer auf allen Seiten des Sees (Bayern, Österreich, Schweiz und Baden-Württemberg) lehnen eine Massenproduktion in Aquakultur im Bodensee ab (Internationalen Arbeitsgemeinschaft der Bodensee Angelfischer (IABS) Delegiertenversammlung 21.10.2016). Auch mehr als 90 % der Berufsfischer am Bodensee sind gegen Netzgehege. Die Gastronomie am See fordert Wildfische, keine Zuchtfische. Deshalb muss die zentrale Frage gestellt werden, wer denn überhaupt eine Felchenproduktion durch Aquakultur im Bodensee fordert?

Die Netzgehege im See werden das Landschaftsbild des Sees beeinträchtigen. Die hohe touristische Attraktivität des Bodensees wird unter solchen Fischmastanlagen leiden.
Die Freizeitnutzung des Sees, Wassersport, Angeln und die Berufsfischerei werden durch Netzgehege behindert.
Die Massentierhaltung im See wird die Wasserqualität beeinträchtigen und damit auch das Trinkwasser für über 4 Millionen Menschen auf unvorhersehbare Weise.
Bei einer Massentierhaltung ist absehbar, dass die Fische gegen Krankheiten und Parasiten behandelt werden müssen. Es ist unklar, wie sich das auf Wildfische im Bodensee auswirkt.
Eine solche Massenproduktion in einem ökologisch sehr sensiblen und natürlichen Gewässer hat mit einer nachhaltigen fischereilichen Bewirtschaftung nichts gemeinsam.
Am Seegrund unterhalb der Netzgehege und in Strömungsrichtung wird zudem eine hohe Belastung mit organischem Material und Nährstoffen erfolgen. Der Eintrag von Phosphor wird sich nicht im gesamten See verteilen, sondern nur im Bereich der Netzgehege. Außerdem ist unklar, welche Inhaltsstoffe (z. B. Fischmehl, Sojamehl etc.) und Zusatzstoffe (z.B. das Antioxidans Ethoxyquin) das Fischfutter enthält und wie sich das auf den Bodensee auswirkt.

Die geplanten Netzgehege befinden sich vollständig in Natura 2000- und Vogelschutzgebieten sowie teilweise in geschützten Biotopen. Da durch die Mastanlagen eine Beeinträchtigung des Makrozoobenthos und der Makrophyten verursacht wird und organische Stoffe eingetragen werden, steht dies den Zielen der Schutzgebiete entgegen.

Zeitweise treten im Bodensee Massenentwicklungen toxischer Cyanobakterien auf. Die beeinträchtigte Wasserqualität im Bereich der Netzgehege kann das Wachstum dieser „Blaualgen“ begünstigen. Deren Toxine können zu Beeinträchtigungen der Zuchtfische selbst und auch deren Verzehrbarkeit führen.

Der Berufsstand der Bodenseefischer hat eine Jahrhunderte lange Tradition. Er leidet erheblich unter dem massiven Rückgang der Fangzahlen. Nun soll der Brotfisch der Berufsfischer künstlich in Aufzuchtanlagen produziert werden. Die künstlich aufgezogenen Felchen werden voraussichtlich eine gefälligere Qualität und einen niedrigeren Preis haben, als die durch Berufsfischer gefangenen Wildfische. Damit ist das Ende der noch verbliebenen Berufsfischerei in unmittelbare Nähe gerückt.

Januar 2017

Gewässermeldung

Gewässermeldungen für die 3. Auflage Angelführer Baden-Württemberg

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Kalender Wilde Welten 2016
Große und kleine Entdecker stoßen überall auf Interessantes und Neues, denn Wilde Welten gibt es nicht nur in Nationalparks. Ob die Wanderung der Graugänse am Himmel, ein Karauschenbiotop im Altwasser oder die Hasenhochzeit auf den Feldern: Überall werden Entdecker wilder Tierwelten fündig. Um unsere heimischen Naturphänomene wiederzuentdecken, braucht es oft die Hilfe von Kennern – wer kennt die Fährten von Fuchs und Dachs, wer weiß, wo ein Äschenlaichzug im Fluss zu beobachten ist? Die Themen der Monatsblätter regen zum tieferen Einstieg in die Tierwelten an. Ganz neue Welten eröffnet die Themenerweiterung im Internet. Dort kann in die aktuelle Forschungs- und Schutzprogramme für Tiere eingetaucht werden – ob bei Äsche, Graugans, Wildkatze oder Lachs. Diese und weitere eindrucksvolle Beispiele aus faszinierenden wilden Welten bietet der inhaltlich erweiterte Schulkalender 2015 durch die Zusammenarbeit von Fischern und Jägern Baden-Württembergs. Wer sich mit der Natur beschäftigen und sie Kindern vermitteln möchte, wird im Kalender und im Wilde Welten-Onlineangebot reichhaltig fündig.
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Die Wanderfische Baden-Württemberg gemeinnützige GmbH, kurz WFBW, wurde vom Landesfischereiverband Baden-Württemberg mit dem Ziel gegründet, Wanderfischen im heimischen Rheingebiet wieder einen Lebensraum zu bieten. Die WFBW setzt sich vorrangig für die Wiedereinbürgerung von Lachs und Meerforelle ein und unterstützt damit die erfolgreiche Arbeit des Wanderfischprogammes in Baden-Württemberg.
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Fisch on Tour – Gewässerwelten erleben! Fisch on Tour ist ein kostenloses Projekt des Landesfischereiverbands Baden-Württemberg e.V. Mit dem Fischmobil besuchen wir Schulen und Feriengruppen, um gemeinsam mit den Kindern den Lebensraum Gewässer und die darin vorkommenden Lebewesen zu erkunden. Wir bieten einen individuellen, außerschulischen Lernort als reizvolle Ergänzung zum stationären Unterricht – direkt am Gewässer. Während der Veranstaltung entdecken die Kinder spielerisch für sie Unbekanntes und erforschen die Natur selbstständig mit geeigneten Materialien. Dabei ist es uns besonders wichtig, die Kinder zu begeistern.