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Fischereiforum am 21. Oktober in Friedrichshafen
Auch 2017 findet wieder ein LFVBW-Fischereiforum in Friedrichshafen statt. In diesem Jahr steht u.a. das Thema Fischbesatz im Mittelpunkt.
Angelworkshops und Angelreisen
Tipps und Tricks zu vielen Angelthemen
LFVBW-Onlineshop
Fragenkatalog zur Fischerprüfung, Angelführer Baden-Württemberg, Verbandswein, TShirt, Angler-Caps und vieles mehr
Wasserkraftnutzung und ökologische Auswirkungen
Positionspapier des LFVBW zum Thema Wasserkraft.
Aufhebung Nachtangelverbot
Der LFVBW setzt sich für die Aufhebung des Nachtangelverbotes in Baden-Württemberg ein.
Catch & Release
...oder "Catch to eat"? - Ein Debattenbeitrag
Angelverbot für Kinder
Warum dürfen Kinder in Baden-Württemberg erst mit 10 Jahren angeln?
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Für alle, die nach bestandener Fischerprüfung Mitglied in einem LFVBW-Verein werden, gibt es eine hochwertige Allroundrolle. Teilnahmekarten erhalten Sie beim Prüfungstermin.
125 Jahre Landesfischereiverband – mehr als nur Fische fangen!

LFVBW-Stellungnahme zur artenschutzrechtlichen Ausnahme nach § 45 Abs. 7 Satz 1 Nr. 2 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) zur Vergrämung von Kormoranen an der Jagst vom 8.12.2016.
Die darauf basierende Klagebegründung wurde zwischenzeitlich an das Verwaltungsgericht gesandt.

Der Kormoran (Phalacrocorax carbo) ist eine europäische Vogelart im Sinne von Art.1 der Vogelschutzrichtlinie und danach allgemein geschützt. Er ist allerdings keine Vogelart nach Anhang I der Vogelschutzrichtlinie, für die besondere Schutzgebiete ausgewiesen müssen.

Er ist geschützt nach § 7 Abs. 2 Nr. 13 Buchstabe b) bb) BNatSchG. Dem stehen 11 gefährdete, stark gefährdete oder vom Aussterben bedrohte Fischarten gegenüber (Äsche, Bachneunauge, Barbe, Bitterling, Europäischer Aal, Karausche, Moderlieschen, Nase, Quappe, Schneider, Strömer), von denen 1 Art nach BnatSchG besonders geschützt ist (Bachneunauge), 4 Arten die im Anhang II der FFH-RL stehen (Bachneunauge, Bitterling, Strömer, Groppe) und 1 Art die im Anhang V der FFH-RL steht (Barbe). Die Bestände dieser geschützten und bedrohten Fischarten sind durch den Großbrand in Lobenhausen im August 2015 und seine ökologische Auswirkung stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Das Regierungspräsidium Stuttgart ist zumindest für die FFH-Arten und das für diese Arten geltende Verschlechterungsverbot verpflichtet, deren guten Erhaltungszustand wieder herzustellen. Hierfür ist eine konsequente, kontinuierliche Vergrämung des Kormorans zwingend notwendig. Mehrere Untersuchungen an anderen Gewässern belegen, dass sich eingebrochene Fischbestände unter Kormoraneinflug nicht erholen können und dauerhaft auf niedrigem Niveau stagnieren.
Die unter Ziffer 2g bestimmte Obergrenze von maximal 170 letal zu vergrämenden Tieren, bezogen auf 5 Jahre und ein jährliches Maximum von 50 erlegten Tieren ist daher nicht nachvollziehbar. Letale Vergrämung basiert auf dem Abschuss einzelner Kormorane, durch den der einfliegende Schwarm daran gehindert wird, sich im Vergrämungsbereich niederzulassen und Fische zu fangen. Um eine Aussicht auf Erfolg zu haben, muss dieses Verfahren aber während des gestatteten Zeitraums zwischen dem 1. September und dem 15. März kontinuierlich und konsequent angewandt werden. Werden jedoch Jäger über die Ausnahmegenehmigung dazu verpflichtet, ab einer bestimmten Anzahl jährlich erlegter Kormorane die Vergrämung einzustellen, können in der Folgezeit Kormoranschwärme nicht mehr vergrämt werden. Der Fischartenschutz ist dann nicht mehr gewährleistet. Weiterhin erfolgt während eines Jagdjahres keinerlei Austausch der erfolgten Abschusszahlen zwischen den betroffenen Jagdausübungsberechtigten entlang der zur Vergrämung freigegebenen Strecken über drei Landkreisgrenzen hinweg. Der einzelne Jäger vor Ort kann also gar nicht wissen, ob das zulässige jährliche Maximum von 50 letal zu vergrämenden Tieren nicht bereits erreicht ist. Damit muss von einer Beschränkung der Abschusszahlen zur letalen Vergrämung von Kormoranen generell abgesehen werden, da diese Regelung durch die betroffenen Jagdausübungsberechtigten nicht nachvollziehbar ist.
Auch hat die der Entscheidung zugrunde liegende gutachterliche Bewertung „Kormoranbejagung im EU-Vogelschutzgebiet Jagst mit Seitentälern" des Planungsbüros PAN keine Obergrenze für zur Vergrämung abgeschossener Kormorane untersucht, ohne dass negative Auswirkungen auf die Schutzgüter zu erwarten sind. Vielmehr wurden lediglich mittlere Abschusszahlen früherer Vergrämungszeiträume zugrunde gelegt. Eine fundierte Untersuchung einer notwendigen Abschussobergrenze hat jedoch nie stattgefunden.
Erschwerend kommt hinzu, dass die der Entscheidung zugrunde liegende Gutachterliche Bewertung „Kormoranbejagung im EU-Vogelschutzgebiet Jagst mit Seitentälern" des Planungsbüros PAN im Juni 2015 fertiggestellt wurde, und damit in keiner Weise das in diesem Gewässerabschnitt massive Fischsterben im August 2015 berücksichtigt. Dieses Fischsterben wurde durch ammoniumhaltiges Löschwasser ausgelöst, durch welches die Fischpopulation in weiten Teilen der hier streitgegenständlichen Gebieten nahezu vollständig ausgelöscht wurde. Hervorzuheben ist hier, dass das bei der Beurteilung maßgebliche Schutzgut „Eisvogel" eine Vogelart ist, die sich ausschließlich von Fischen ernährt und für dessen guten Erhaltungszustand dieser Art ist ein gesunder Fischbestand somit unerlässlich. Genau dieser Fischbestand ist durch die Jagstkatastrophe massiv geschädigt worden und lässt sich nur mit viel Aufwand und einer kontinuierlichen Kormoranvergrämung wieder aufbauen. Es ist vor diesem Hintergrund nicht nachvollziehbar, dass ausgerechnet die mögliche Störung des Eisvogels durch den Knall einzelner Schüsse stärker gewichtet wird, als der Wiederaufbau seiner lebensnotwendigen Nahrungsgrundlage. Das Gutachten des Planungsbüros PAN geht bei seiner Bewertung und Empfehlung, die der Entscheidung des Regierungspräsidiums zugrunde liegt, von einem Allgemeinzustand aus, den es seit der Jagstkatastrophe so nicht mehr gibt und der sich ohne konsequente Vergrämung auch nicht mehr einstellen kann.
In Folge des genannten Großbrandes und dem damit einhergehenden massiven Fischsterbens wurde vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewende und dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz das Aktionsprogramm Jagst ins Leben gerufen. Hierbei wurde ein interdisziplinärer Ansatz verfolgt, der sich über die verschiedenen Fachbereiche Wasserwirtschaft, Natur- und Artenschutz, Fischerei, Landwirtschaft, Immissionsschutz, Baurecht und Katastrophenschutz/ Feuerwehr hinweg erstreckt. Eines der drei Ziele dieses ambitionierten und kostenintensiven Programms ist eine belastbare Abschätzung des eingetretenen ökologischen Schadens und eine möglichst nachhaltige und vollständige Behebung desselben.
Für die fischereilichen Belange wurde eigens eine Projektstelle an der Fischereiforschungsstelle geschaffen, die dieses Aktionsprogramm begleiten soll. Die ansässigen Fischereivereine beteiligen sich mit einem sehr kostenintensiven Besatzprogramm zur Auffrischung der Fischpopulationen für die Wiederbesiedelung in den geschädigten Flussabschnitten an diesem Programm. Dieser finanzielle, personelle und ideelle Einsatz wird durch die artenschutzrechtliche Ausnahme zur Vergrämung von Kormoranen an der Jagst schwer in Frage gestellt, wenn ausgerechnet im massiv geschädigten Flussabschnitt eine konsequente Vergrämung von Kormoranen nicht möglich ist. Einerseits werden Fischbestände aus Spenderpopulationen für den Wiederbesatz der geschädigten Strecken zur Verfügung gestellt die gleichzeitig unter dem erhöhten Fraßdruck der Kormorane leiden müssen. Auch die für den Wiederaufbau notwendigen Besatzfischmengen lassen sich kaum in von Kormoranen dezimierten Fischbeständen abfischen.
Erschwerend kommt hinzu, dass in Naturschutzgebieten entlang der Jagst und insbesondere der jeweils anhängenden Pufferzonen flussauf und flussabwärts die letale Vergrämung von Kormoranen untersagt bleibt. Dadurch werden kurze Schutzgebietsstrecken zu unverhältnismäßig langen, vergrämungsfreien Abschnitten zusammengefasst.
Vergrämungsfreie Abschnitte und ihr NSG- Anteil:

  • Langenburg: Stechbergklingen km 98,4 bis Schindbacheinmündung km 93, 7 (Länge ca. 5 km) beinhaltetes NSG: Reiherhalde bei Bechtlingen (Länge 0,68 km)
  • Mulfingen-Dörzbach: Brücke Mulfingen km 81,5 bis Brücke Dörzbach km 70,5 (Länge ca. 11 km) beinhaltete NSGs: St Wendel zu Stein (Länge 1,5 km), Riedhölzle und Jagstaue (Länge 2 km)
  • Krautheim - Schöntal: Brücke Gemmersdorf km 60 biss KA Schöntal 49, 1 (Länge ca. 11 km) beinhaltete NSGs: Hohenberg - Seiz (Länge 0,4km), Lache-Felsen (Länge 0,5 km), Wagrein-Langewies (Länge 1,0 km)

Zusammengefasst entstehen aus 6,08 km Naturschutzgebietsstrecken an der Jagst 27 km vergrämungsfreie Gewässerstrecke. In den oberen 50 km der Vergrämungsstrecke, also da, wo die Schäden am Fischbestand durch die Jagstkatastrophe besonders gravierend waren und eine Vergrämung für den Wiederaufbau zwingend notwendig wäre, sind somit 50 % der Gewässerstrecke von der Vergrämung ausgenommen. Damit ist eine nachhaltige Vergrämung in diesem Gebiet kaum mehr möglich, da sich die Kormorane in den langen, vergrämungsfreien Abschnitten ungestört aufhalten können. Von diesen sicheren Aufenthaltsorten, in denen neben Fressplätzen auch die Rast- und Schlafbäume liegen, werden dann die dazwischen liegenden Gewässerabschnitte zum Fischfang aufgesucht.
Weiterhin ist eine Vergrämung gemäß artenschutzrechtliche Ausnahme RPSW 55-8853.51/Kormorane Jagst vom 21 .07.2016 ab Hessenau stromabwärts zugelassen. Der Brand und der damit einhergehende, giftige Löschwassereintrag fand jedoch mehr als 13,5 km flussauwärts in Lobenhausen statt. In der Strecke zwischen Hessenau und Lobenhausen wäre die Vergrämung ein wichtige Voraussetzung beim Wiederaufbau der Fischbestände.
Eine letale Vergrämung der Kormorane muss während der Zeit zwischen dem 1. September und dem 15. März in unbeschränkter Zahl ab der Löschwassereintragsstelle bis zur Jagstmündung zur Behebung des eingetretenen ökologischen Schadens und einer möglichst nachhaltigen und vollständige Behebung desselben erfolgen.

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Regelmäßig bieten wir den Verbandsmitgliedern Möglichkeiten, an Angelworkshops und Angelreisen teilzunehmen. Unter Anleitung von "Profianglern" in Zusammenarbeit mit dem Angelgerätegersteller JENZI vermittelt der LFVBW-Verbandausschuss Angelfischerei Tipps und Tricks zu vielen Angelthemen.

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Kalender Wilde Welten 2016
Große und kleine Entdecker stoßen überall auf Interessantes und Neues, denn Wilde Welten gibt es nicht nur in Nationalparks. Ob die Wanderung der Graugänse am Himmel, ein Karauschenbiotop im Altwasser oder die Hasenhochzeit auf den Feldern: Überall werden Entdecker wilder Tierwelten fündig. Um unsere heimischen Naturphänomene wiederzuentdecken, braucht es oft die Hilfe von Kennern – wer kennt die Fährten von Fuchs und Dachs, wer weiß, wo ein Äschenlaichzug im Fluss zu beobachten ist? Die Themen der Monatsblätter regen zum tieferen Einstieg in die Tierwelten an. Ganz neue Welten eröffnet die Themenerweiterung im Internet. Dort kann in die aktuelle Forschungs- und Schutzprogramme für Tiere eingetaucht werden – ob bei Äsche, Graugans, Wildkatze oder Lachs. Diese und weitere eindrucksvolle Beispiele aus faszinierenden wilden Welten bietet der inhaltlich erweiterte Schulkalender 2015 durch die Zusammenarbeit von Fischern und Jägern Baden-Württembergs. Wer sich mit der Natur beschäftigen und sie Kindern vermitteln möchte, wird im Kalender und im Wilde Welten-Onlineangebot reichhaltig fündig.
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Die Wanderfische Baden-Württemberg gemeinnützige GmbH, kurz WFBW, wurde vom Landesfischereiverband Baden-Württemberg mit dem Ziel gegründet, Wanderfischen im heimischen Rheingebiet wieder einen Lebensraum zu bieten. Die WFBW setzt sich vorrangig für die Wiedereinbürgerung von Lachs und Meerforelle ein und unterstützt damit die erfolgreiche Arbeit des Wanderfischprogammes in Baden-Württemberg.
Das Fischmobil
Fisch on Tour
Das Fischmobil
Fisch on Tour – Gewässerwelten erleben! Fisch on Tour ist ein kostenloses Projekt des Landesfischereiverbands Baden-Württemberg e.V. Mit dem Fischmobil besuchen wir Schulen und Feriengruppen, um gemeinsam mit den Kindern den Lebensraum Gewässer und die darin vorkommenden Lebewesen zu erkunden. Wir bieten einen individuellen, außerschulischen Lernort als reizvolle Ergänzung zum stationären Unterricht – direkt am Gewässer. Während der Veranstaltung entdecken die Kinder spielerisch für sie Unbekanntes und erforschen die Natur selbstständig mit geeigneten Materialien. Dabei ist es uns besonders wichtig, die Kinder zu begeistern.