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Angeln weiterhin zulassen!
Verbotspolitik unter dem Deckmantel des Naturschutzes
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Tipps und Tricks zu vielen Angelthemen
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Positionspapier des LFVBW zum Thema Wasserkraft.
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Angelverbot für Kinder
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125 Jahre Landesfischereiverband – mehr als nur Fische fangen!
Die detaillierte Historie des Verbandes haben wir in einem Jubiläumsbuch veröffentlicht.

Angler, Fischer und Teichwirte nehmen die Politik in die Pflicht

Präsident Holger Ortel eröffnete am 27.06.2017 den Deutschen Fischereitag in Bonn. Der Verbandstag gab rund 250 angemeldeten Teilnehmern aus Politik, Verwaltung und der gesamten deutschen Fischerei die Gelegenheit, Informationen auszutauschen, eine fischereipolitische Lagebewertung vorzunehmen und gemeinsame Forderungen an die Entscheidungsträger aus Politik und Verwaltung zu richten.

Während der dreitägigen Veranstaltung gab es verschiedene Vortragsveranstaltungen. Der Wissenschaftliche Beirat des Deutschen Fischerei-Verbands beschäftigte sich mit dem Thema Flüsse in der Kulturlandschaft: Unter anderem gab es Vorträge zu den Themen Rückkehr des Maifisches im Rhein, Stand der Lachswiederansiedlung, Durchgängigkeit und Fischartenschutz, Auegewässer und Gewässerbelastungen.

Zur Pressemitteilung des DFV

Daneben behandeln verschiedene Arbeitsausschüsse und Fachgruppen des Verbandes aktuelle Fachthemen.

Am Mittwochnachmittag tagte der DAFV-Arbeitskreis Angelfischerei (im Bild: Die Präsidentin Dr. Christel Happach-Kasan im Gespräch mit LFVBW-Vizepräsident Thomas Lang).

 

„Artenschutz hört nicht an der Wasseroberfläche auf!“

Angler, Fischer und Teichwirte nehmen die Politik in die Pflicht.

27.6.17 - Pressemitteilung der Kormorankommission des Deutschen Fischerei-Verbands Bonn: Fischereiexperten fordern Bund und Länder zum unverzüglichen Handeln für ein koordiniertes Kormoran-Management auf. Massive, durch Kormorane verursachte Schäden in den Fischbeständen von Seen, Flüssen und Teichwirtschaften gefährden die Artenvielfalt und wirtschaftliche Existenzen.

Gegenwärtig leben allein in Deutschland mehr als 125.000 Kormorane. Deren Nahrungsbedarf beläuft sich auf mehr als 60 Tonnen Fisch am Tag. Dieser enorme Fraßdruck trifft auch Populationen gefährdeter Fischarten und sorgt für massive Verluste in wirtschaftlich wichtigen Fischbeständen und den Satzfischbeständen von Teichwirtschaften. Allein die Fischverluste in den Teichwirtschaften bewegen sich laut Schätzungen des Deutschen Fischerei-Verbandes in der Größenordnung von 5 Mio. €.
Der Bundesregierung ist bekannt, dass Kormorane unter anderem Populationen der nach EU-Recht geschützten Äsche gefährden und dass Teichwirte aufgrund der enormen Fischverluste die Bewirtschaftung von Teichgebieten aufgeben müssen. Trotzdem bleibt der Kormoran nach EU-Recht weiter eine besonders geschützte Art. Wiederansiedlungs- und Besatzprojekte für den Atlantischen Lachs, den Europäischen Aal oder die Meerforelle geraten so zur Vogelfütterung. Obwohl Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) zuletzt Anfang März von den Agrarministern der Bundesländer zum Handeln gegenüber Brüssel aufgefordert wurde, schaut sie dem fortschreitenden Verlust der Artenvielfalt an und in Gewässern weiter tatenlos zu.
Dr. Sebastian Hanfland, Biologe und Kormoranexperte des Deutschen Fischerei-Verbandes: „Eine Initiative zur Einstufung des Kormorans in Anhang II der EU-Vogelschutzrichtlinie ist überfällig. Mit dieser Anpassung des Schutzstatus wäre endlich ein koordiniertes Bestandsmanagement möglich. Und das ist die Voraussetzung für einen effektiven Fischartenschutz und die Sicherung der nachhaltigen Bewirtschaftung von Fischbeständen in Gewässern und Teichgebieten. Die Untätigkeit der Bundesregierung in dieser Frage ist unverantwortlich.“
Erfreuliche Signale kommen hingegen aus Nordrhein-Westfalen. Die neue Regierungskoalition von CDU und FDP will die Fehler der rot-grünen Vorgängerregierung korrigieren und mit der Verabschiedung einer Kormoranverordnung den Schutz gefährdeter Fischbestände landesweit ermöglichen. Anglern, Erwerbsfischern und Teichwirten in Deutschland bleibt im Moment nur die Hoffnung, dass nach den Bundestagswahlen im Herbst dieses Jahres ein frischer Wind durch das Bundesumweltministerium weht und dem Fischartenschutz auch dort endlich die nötige Beachtung geschenkt wird.
Hintergrund:

Die Bestandserfassung des Kormorans erfolgt über die Zählung der Brutvögel. Insgesamt brüteten laut Angaben der Bundesregierung im Jahr 2016 im gesamten Bundesgebiet ca. 50.000 Kormorane.
(Bundestagsdrucksache: Bestandsentwicklung der bundesrepublikanischen Kormoranpopulation und deren Auswirkung auf die Artenvielfalt in heimischen Gewässern )
Weil Kormorane erst mit dem dritten bzw. vierten Lebensjahr in das Brutgeschäft einsteigen, erfasst die Zahl der Brutvögel bzw. Brutpaare nicht den gesamten Kormoranbestand. Dieser lässt sich näherungsweise bestimmen, indem man die Zahl der Brutvögel mit dem Faktor 2,8 multipliziert.

Anfang März hatte deshalb die Agrarminister-Konferenz der Bundesländer den Bund aufgefordert, die Erhaltungszustände der Populationen von Biber, Wolf und Kormoran zu bewerten. Soweit dieser Erhaltungszustand entsprechend den EU-Vorgaben als günstig eingeschätzt wird, solle sich der Bund gegenüber der EU-Kommission für eine Anpassung des Schutzstatus der jeweiligen Arten stark machen.
(siehe Top 38: Ergebnisprotokoll der Agrarministerkonferenz 31.3.2017)

Bildgalerie Olaf Lindner (DAFV):

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Regelmäßig bieten wir den Verbandsmitgliedern Möglichkeiten, an Angelworkshops und Angelreisen teilzunehmen. Unter Anleitung von "Profianglern" in Zusammenarbeit mit dem Angelgerätegersteller JENZI vermittelt der LFVBW-Verbandausschuss Angelfischerei Tipps und Tricks zu vielen Angelthemen.

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Projekte

Kalender Wilde Welten 2016
Große und kleine Entdecker stoßen überall auf Interessantes und Neues, denn Wilde Welten gibt es nicht nur in Nationalparks. Ob die Wanderung der Graugänse am Himmel, ein Karauschenbiotop im Altwasser oder die Hasenhochzeit auf den Feldern: Überall werden Entdecker wilder Tierwelten fündig. Um unsere heimischen Naturphänomene wiederzuentdecken, braucht es oft die Hilfe von Kennern – wer kennt die Fährten von Fuchs und Dachs, wer weiß, wo ein Äschenlaichzug im Fluss zu beobachten ist? Die Themen der Monatsblätter regen zum tieferen Einstieg in die Tierwelten an. Ganz neue Welten eröffnet die Themenerweiterung im Internet. Dort kann in die aktuelle Forschungs- und Schutzprogramme für Tiere eingetaucht werden – ob bei Äsche, Graugans, Wildkatze oder Lachs. Diese und weitere eindrucksvolle Beispiele aus faszinierenden wilden Welten bietet der inhaltlich erweiterte Schulkalender 2015 durch die Zusammenarbeit von Fischern und Jägern Baden-Württembergs. Wer sich mit der Natur beschäftigen und sie Kindern vermitteln möchte, wird im Kalender und im Wilde Welten-Onlineangebot reichhaltig fündig.
Wanderfische
Die Wanderfische Baden-Württemberg gemeinnützige GmbH, kurz WFBW, wurde vom Landesfischereiverband Baden-Württemberg mit dem Ziel gegründet, Wanderfischen im heimischen Rheingebiet wieder einen Lebensraum zu bieten. Die WFBW setzt sich vorrangig für die Wiedereinbürgerung von Lachs und Meerforelle ein und unterstützt damit die erfolgreiche Arbeit des Wanderfischprogammes in Baden-Württemberg.
Das Fischmobil
Fisch on Tour
Das Fischmobil
Fisch on Tour – Gewässerwelten erleben! Fisch on Tour ist ein kostenloses Projekt des Landesfischereiverbands Baden-Württemberg e.V. Mit dem Fischmobil besuchen wir Schulen und Feriengruppen, um gemeinsam mit den Kindern den Lebensraum Gewässer und die darin vorkommenden Lebewesen zu erkunden. Wir bieten einen individuellen, außerschulischen Lernort als reizvolle Ergänzung zum stationären Unterricht – direkt am Gewässer. Während der Veranstaltung entdecken die Kinder spielerisch für sie Unbekanntes und erforschen die Natur selbstständig mit geeigneten Materialien. Dabei ist es uns besonders wichtig, die Kinder zu begeistern.